Spezielle Gibson Les Paul

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ImaohwMoritz
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Hi !
Ich such ne Humbucker-E-Gitarre mit Les-Paul Form.
Habe bereits ESP Eclipse angetestet.
Will aber auch noch Les Pauls antesten, will wenndann ne Gibson keine Epiphone.

Jetzt meine Frage:
Welche Modelle haben denn einen griffigen möglichst DÜNNEN/schmalen Hals ?

Musikrichtungtechnisch, soundtechnisch sollten die Picks eher allroundtauglich sein (Nickelback, Metal, Rock, Jazz-Blues)

Preislich will ich natürlich nicht unnötig Geld ausgeben für Sachen die ich nicht brauche, will aber auf jedenfall kein Übergangsmodell sondern eine edle Gitarre.

MfG
Moritz
 
Eigenschaft
 
Les Pauls haben nunmal fette hälse....entweder man findet sich damit ab, oder man spielt keine Les Paul.

Das ist wie: Ich hätte meine Strat lieber mit nur einem cutaway...
 
Les Pauls haben nunmal fette hälse....entweder man findet sich damit ab, oder man spielt keine Les Paul.

Selten so eine inkompetente Aussage hier im Board gelesen - nicht jede Les Paul hat auch einen fetten Hals, darum gibt es ja heutzutage 50s und 60s Neck.

Die 60s Necks sind eher schlanker gehalten uns lassen sich sehr gut bespielen - sicherlich nicht vergleichbar mit den extremen Ibanez-Wizzard-Hälsen aber trotzdem schlank.

Zunächst wäre es mal nützlich einen Preisrahmen abzustecken, um Dir Empfehlungen geben zu können.
Du hattest ja geschrieben, Du hast schon die ESP-Eclipse angetestet - wenn ich mal davon ausgehe dass Du nicht die LTD meintest, dann darf es wohl etwas teurer sein.

Für die Musik die Du angibst wäre dann eine Paul Reed Smith Singlecut mit wide-thin-neck prädestiniert.
 
Super Beispiele:
Eine Antwort die man sich hätte sparen können und dann eine gute Antwort die einem auch weiterhilft.
Danke Lightmanager, sonst hätte ich was dazu geschrieben.
Grüße
 
Die Les Paul Classic hat meines Wissens üblicherweise den schlanken 60er Hals.
Die Les Paul Standard kann man wahlweise mit 59er oder 60er ordern, der 59er ist allerdings bei weitem beliebter, daher haben ihn auch fast alle Modelle am Gebrauchtmarkt.
Dann gibts den schlanken Hals noch bei den Les Paul Double cut Modellen, die ich persönlich recht interessant finde.
Alles ansonsten auch anzusehen auf www.gibson.com
 
Hi !
Ich such ne Humbucker-E-Gitarre mit Les-Paul Form.
***
Will aber auch noch Les Pauls antesten, will wenndann ne Gibson ***
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Welche Modelle haben denn einen griffigen möglichst DÜNNEN/schmalen Hals ?

Musikrichtungtechnisch, soundtechnisch sollten die Picks eher allroundtauglich ***
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will aber auf jedenfall kein Übergangsmodell sondern eine edle Gitarre.

MfG
Moritz

Hy Moritz,

Alle deine Vorgaben (LP-Form / Gibson / möglichst dünner, schmaler Hals / edle Gitarre) werden von einer Gitarre erfüllt, die aber leider nicht mehr gebaut wird:

Gibson L6S oder auch L6 deluxe

Bekannt wurden diese Modelle in den 70ern durch Mike Oldfield und Santana und einigen Jazzrockgrössen, wie z.B. Jan Akkermann (der aber auch damalige Hagströms L-5 spielte, die eine nahezu identische Korpusform hatten).

Die Gibson L6 (S) hatte einen Korpus, der sehr an die LP angelehnt war, allerdings etwas "bauchiger" d.h. einen Tick breiter und der Korpus war etwas dünner, als der einer LP. Dadurch war die L6 -trotz mehr Umfang- etwas leichter als eine Paula.

Weiterer Unterschied:
24-Bünde bei beiden Modellvarianten, bei der L6S ein 6-fach Drehregler für die PU's, so dass man neben den LP-Sounds auch zwei stratartige plus einen sehr mächtigen Jazzgitarrensound hatte, quasi "drei" Gitarren in einer-> LP, Strat und fette Jazzmama à la L-5 (diesmal von Gibson) oder ES-175.

Die L6 deluxe hatte dagegen nur einen normalen 3-weg Switch und andere PUs, die Besonderheit bei diesem Modell waren die, durch den Korpus gezogenen Saiten.

Beiden Modellen war der sehr schmale Hals eigen, der in den 70ern wahrscheinlich mit dazu führte, dass diese Modelle nach wenigen Jahren mangels Nachfrage nicht mehr hergestellt wurden.

Beide Modelle gab es in schwarz, sunburst (sehr selten) und natur. Die schwarzen Modelle beider Typen klangen nie so gut wie die Naturausführung (eine sunburst habe ich selbst nie in Händen gehabt, deswegen keine Meinung...), weswegen ich mal vermute, dass man unter der schwarzen Lackierung weniger gutes Tonholz verbaut hat.

Sowohl die L6S, als auch die L6 deluxe sind hin und wieder in der Bucht für relativ kleines Geld zu kriegen. Kleines Geld deswegen, weil so gut wie keine Originalzustände mehr zu finden sind, die allermeisten dieser Gitarren sind verbastelt, in einem erbarmungswürdigen Gesamtzustand mit vielen Mega-Dongs oder zumindest ihrer genialen originalen Bill Lawrence Pick Ups beraubt. Gerade bei der L6S waren diese PUs vom alten Bill derart fette Soundmacher, dass eine L6S ohne Original-PU's letztlich uninteressant sind, für "Sammler" ohnehin.

So billig die verbastelten Modelle zu kriegen sind (ca. 650-800), so teuer muss man dann aber auch ein top erhaltenes Instrument im Originalzustand bezahlen (ab 1700 - 2500).
Ich besitze noch eine L6S (natur) im perfekten Zustand, die ich allerdings auch nicht für 5000 verkaufen würde...

Hier ein link zu einem Sunburstmodell, das ich gerade in der Bucht gefunden habe. Ich bin aber ziemlich sicher, dass das keine Originallackierung mehr ist.

http://cgi.ebay.com/1981-Gibson-L-6...ryZ33040QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

(BTW, NICHT meine Auktion :D )

Viel Erfolg bei der Suche nach deiner Traumgitarre!

LG
RJJC
 
Hi !
Ich such ...
***
MfG
Moritz

Haalloooo.... Mooooriitzz !

interessiert dich dein eigener thread nicht mehr, oder warum gibst Du nicht wenigstens ein kleines Signal, dass Du dir alle Antworten zumindest mal durchgelesen hast ?

Hier haben einige Leute für dich ihre Zeit und ihr Wissen investiert, ein minimalstes feedback sollte doch drin sein...

LG
RJJC
 
Die 60s Necks sind eher schlanker gehalten uns lassen sich sehr gut bespielen - sicherlich nicht vergleichbar mit den extremen Ibanez-Wizzard-Hälsen aber trotzdem schlank.

Ohne zu wissen ob der Threadsteller das hier liest geb ich dann trotzdem noch den Tip mal nen Slim Taper Neck anzuspielen. Mir gefallen die ganz gut, weil die nicht ganz so fett lackiert sind. Die Dicke des Halses finde ich ansonsten ganz gut, bloss nicht so ein Ibanez-Wizard-Ding...
 
Ich such ne Humbucker-E-Gitarre mit Les-Paul Form.

Jetzt meine Frage:
Welche Modelle haben denn einen griffigen möglichst DÜNNEN/schmalen Hals ?

Musikrichtungtechnisch, soundtechnisch sollten die Picks eher allroundtauglich sein (Nickelback, Metal, Rock, Jazz-Blues)

du solltest dir mal die ltd truckster anschauen.die hat genau wie meine ltd dv8r ein thin u neck profil und das find ich recht angenehm zu spielen weils halt so dünn ist ;) (ich kann mit den gibson lp hälsen soweit auchnichts anfangen)
der bridge humbucker ist natürlich metal humbucker nr1 im moment und für jazz blues kannst du im notfall den emg 60er nehmen und ggf an den potis was nachjustieren, dann sollte das ganze schon passen!
 
Was aber bei den LP's, zu dem eigentlich nicht so wahnsinnig dicken Hals, noch dazu kommt ist dass der Korpus recht früh auf der Rückseite in Erscheinung tritt. Und da ist wirklich nix mehr zu machen.
 
Ergänzen möchte ich, dass das unterschiedliche Spielgefühl verschiedener Gitarrenhälse von E-Gitarren in der Praxis von der Mensur und dem Shaping, also der Rundungsform des Halses abhängig ist. Bei der Breite des Griffbretts unterscheiden sich (meine) E-Gitarren nicht. Vom Spielgefühl empfinde ich die Hälse / Griffbretter :
Gibson Les Paul : Klein
Fender Stratocaster (American Standard) : Normal
Epiphone Casino : Groß
Das Griffbrett aller drei Gitarren ist aber gemessen am 1. und 12. Bund einschließlich Binding jeweils 4 bzw. 5 cm (Man möge mich nicht auf 1mm festnageln).
Müsste ich eine Expertenschätzung hinsichtlich der Breite des Griffbretts für diese drei Gitarren abgeben, läge ich voll daneben. Würde mir jemand sagen, dass meine LP im 12. Bund genau so breit ist wie die Casino, würde ich nur milde lächeln.

Sicherlich gibt es E-Gitarren mit schmaleren / breiteren Griffbrettern und das hat natürlich einen erheblichen Einfluss auf das Spielgefühl.
 

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