Uh. Mal kurz aus dem Ich-mag-mein-Keyboard-defensive-Mode raus.
Wenn ich ein Produkt konzipiere, dessen Speichermedien es nicht mehr gibt, wenn ich in der Lage bin, es auf den Markt zu bringen, dann hab ich ein "Problem", dass ich besser schleunigst in Ordnung bringe. Mal kurz drüber nachdenken, welche Lebensdauer meine verwendeten Komponenten im Vergleich zu meiner erwarteten Einsatzzeit haben, sind Standardhausaufgaben. Wenn sie mich schon zur Produkteinführung überholen, dann ist das einen Vorschlag für den Darwin-Award wert. Zumindest, wenn ich nicht selbst einen solchen Vorrat gehortet habe, dass ich all meine potenziellen Kunden damit als Beigabe überschütten kann.
Hey, es gibt Alternativen. USB-Medien gibt es in der Informationstechnologie schon lang. Sie sind genormt, universell, 2.0-Medien wird es noch ein bisschen geben. Es anders zu machen, kann schlau sein. Aber auch dumm.
Ich fand es schon peinlich genug, dass Korg die Erweiterung für den M3 über ein paar Monate nicht liefern konnte, einfach weil es wieder mal keine Standard-Module sein durften. Wenn ich ein Altgerät kaufe, muss ich mich auf sowas einstellen. Wenn ich ein Neugerät kaufe, ist es einfach sowas von daneben.
@Toeti: Dass Du mit so einer Bemerkung nach dem Kauf eines neuen Geräts bezüglich eines auf der Herstellerseite angepriesenen Zubehörs deinen Humor derart auf mir niedergehen lassen darfst unterstreicht mein Argument

Ich hätte wohl besser das Geld gespart und mir ein Haken Continuum besorgt.
Übrigens: Ich hab nu in zwei Bands einen Versuchsballon gestartet. Die Piano-Sounds vom rp-x in zwei Stücken durch welche vom Kurzweil ersetzt. Der Versuch wurde in beiden Fällen abgelehnt, mit der Bemerkung "das andere klingt wie ein richtiges Klavier".
Viele Grüße
Dana