Der große Kurzweil Thread

  • Ersteller DschoKeys
  • Erstellt am
Mit großen pc3 meinte ich eben den günstigeren der großen und das ist der K...
Danke dir trotzdem.

Den pc361schaue ich mir dennoch an.


Was ich bei den kurzen nicht kapiere:

Ist das V.A.S.T. überall das selbe?

Gibt es verschiedene KB3?

Inwieweit hat die Effektanzahl Einfluss auf den Sound? Ist das überhaupt so oder habe ich das falsch quergelesen?
Mir ist klar, dass Effekte den Klang verändern (Dynamics, Raum, Zeit,...), aber der Grundklang der Samples bzw. des Instruments doch nicht. Arbeitet Kurzweil da anders? Ich meine auch gelesen zu haben, dass hier auch die Polyphonie im Spiel ist. Also mehr Effekte = größere Polyphonie.

LGR
 
Zuletzt bearbeitet:
PC3 und PC3k unterscheiden sich NUR durch den Samplespeicher!
 
Ich dachte, das K steht für die Kompatibilität zu den K Modellen?


LG R
 
@toeti na ja, ein paar Merkmale mehr gibt's schon, wie z.B. USB Stick statt xD karten Slot, Holzseitenteile (oder war das nur beim 8er?) Aber ansonsten hast Du wohl recht.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich dachte, das K steht für die Kompatibilität zu den K Modellen?
Der PC3K ist genauso kompatibel zur K Serie wie der PC3 ohne K
 
Das ist nicht ganz richtig. Der K hat ein paar Samples, die beim PC3 gegenüber dem K2 gestrichen wurden wieder mit an Bord. Die sind nicht der Rede wert, aber die K2 Nerds wollten die unbedingt haben. Kompatibel sind die grundsätzlich alle.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ja, die Tabelle ist bekannt. Als Kurzweilneuling ist das allerdings noch etwas wenig erhellend... :)

Mir stellen sich diese Newbie-Fragen:

Wenn dort steht fx units 16... heißt dies,
- dass insgesamt soviel vorhanden sind?
- dass soviel max. gleichzeitig einsetzbar sind?
- dass pro Sound oder Multi soviel einsetzbar sind?

Was ist eine FX Unit bei Kurzweil?

Es muss ja etwas mehr sein können als nur ein Hall oder Delay oder Kompressor usw.
Kein Mensch braucht mehr als 4 bis 8 Effekte auf einem Sound wobei ja vieles sendFX wären und somit ja für mehrere Sounds möglich wären. Ich denke hier in TonstudioFX-Architektur. Ist das bei Kurzweil sehr anders?

Was hat es mit dem FlashPlay auf sich?
Ein Abspielen von Sounds ohne Verzögerung ist doch normal egal wie die Sounds erzeugt werden...

FM V4 wird angepriesen - gab es auch FM V3 und welche Geräte haben diese?

Immer noch KB3 - alles das selbe seit 15 (?) Jahren? Oder gibt es hier auch Neuerungen?

In der Tabelle wird bei String Resonanz in "KSR" und nur "JA" unterschieden. Gibt es einen Unterschied?

Gibt es bei VAST auch Versionen?

Danke euch :engel:

Randy
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann bring ich als alter Kurzweil-User (K2000 V1 war mein erster Mitte der 90er) etwas Licht ins Dunkle.

Kurzweil ist eine - im Vergleich zu den großen Drei: Yamaha, Korg, Roland - eher kleine Firma. In den 90er gab es es zwei Produktlinien. Die K-Serie mit K2000 als Urahn und den Folgemodellen K2500, K2600 und K2661 als bisher finales Gerät dieser Serie. Die K-Serie sind Synthesizer/Sampler/Workstation Instrumente. Ungeheuer flexibel und sie konnten durch nachkaufbare Erweiterungen den Bedürfnissen und Geldbeuteln angepasst werden. Erweiterungen waren damals, Sample-Board, Speicher, Sound-Boards, KDFX-Effektboard, etc.

Voll ausgebaute K2xxx-Systeme gingen schon mal gut und gerne über die 10.000 DM Schwelle.

Neben der K-Serie gab es immer die PC-Serie: PC= Performance Controller. Instrumente für den Live-Einsatz, oder als Masterkeys in den Studios. Urahn dieser Serie ist der PC88. Diese Serie war immer gegenüber der K-Serie eingeschränkt. Bei der K-Serie hatte man immer vollen Zugriff auf die VAST (Variable Architecure Synthesis Technology) Engine. Die K-Serie ist auch - mehr oder weniger - untereinander kompatibel. Klar wurde VAST immer wieder mit Funktionen erweitert, aber Sounds (Programms bei Kurzweil) die auf Basis-VAST-Funktionen basieren, lassen sich auf allen VAST-Geräten spielen.

Anfang der 2000er ging es Kurzweil nicht gut. Die Firma stand kurz vor der Pleite. Man hatte versucht ein teures Effekt-Gerät auf den Markt zu bringen, basierend auf den KDFX-Effekt-Board aus der K2500/2600-Serie und auf den Virtual-Analog-Zug aufzubringen mit dem VA1-Synthesizer. Die K-Serie war damals in Vergleich zu den anderen Workstations (Motif, Triton, Fantom) etwas in die Jahre gekommen. Hauptmanko: 48-Stimmige Polyphonie, auch wenn Kurzweil hier einen sehr guten dynamischen "Stimmenklau-Algorithmus" installiert hat, ging da bei komplexeren Programms und gerade Setups schnell die Puste aus.

Alle warteten auf den K3000 (das tun einige heute noch :) ), doch Kurzweil fehlten wahrscheinlich die Mittel, diesen marktreif zu entwickeln. Fast marktreif war aber der Nachfolger des recht beliebten PC2 und so machte man aus der Not eine Tugend. Man fusionierte K-Serie und PC-Serie im PC3. Eigentlich als Stagepiano geplant und nach der Kurzweil-Philosophie halt nicht voll editierbar, spendierte man dem PC3 einige Features aus dem wohl geplanten K3000: Vollen VAST-Zugriff, 32 Programm-Layer mit Kaskaden-Modus, 128 Stimmen, VA-Oszillatoren aus dem VA1 und man baute gleich das KDFX-Board mit ein und verpasste damit dem PC3 ein mächtiges, damals allen anderen Workstation überlegenes Effekt-System.

Verfügbar war der PC3 mit 76 halb gewichteten Tasten (einige lieben diese Tastatur andere hassen sie), mit 88 Tasten mit Hammermechanik als PC3x und als PC3 61 mit 61 Tasten mit normaler Synthesizer-Tastatur. Sonst unterscheiden sich diese drei Geräte nicht.

Der PC3 rettete Kurzweil den Allerwertesten und wurde dann über die Jahre immer wieder erweitert. Einmal mit Software-Updates, die neue Funktionen und Effekt-Algorithmen lieferte (z.B. überarbeiteter KB3 Mode und neue Leslie-Effekte) und auch mit einem Facelift, in Form der PC3K-Serie. Hier wurden z.B. die Schnittstellen überarbeitet und als Hauptneuerung bekam der PC3 das 128MB große Flashmemory, um Samples importieren und speichern zu können.

Die User der Ur-PC3 lies man nicht im unberücksichtigt und man brachte eine ROM-Erweiterungsboard für PC3 und PC3K raus. Die Kore64-Karte mit neuen ROM-Samples.

Kurzweil pflegte also ein Produkt über fast 10 Jahre seit dem Erscheinen und passte es immer wieder an. Man verzettelte sich auch mal wieder, die Artis-Serie schien ein Versuch gewesen zu sein, die alte Ordnung der K-Serie (Premium) und PC-Serie (Budget) wieder herzustellen. Das lief schief und bescherte uns die PC3A: ein PC3 mit Kore64 und einer weiteren ROM-Karte mit den neuen Pianosamples des Artis, aber OHNE Flashspeicher. Dies führt dann schlussendlich zu dem etwas "unübersichtlichen" Produktportfolio der PC3-Serie.

Aber auch in neuer Zeit scheint man wieder diese alte Ordnung herstellen zu wollen. Das Flaggschiff von Kurzweil zur Zeit ist der Forte. Der neue PC4 bedient das Midprize-Segment und die SP-Serie richtet sich ans untere Preissegment.

Kurzweil-Typisch sind sie aber nicht so ganz konsequent bei der Beschneidung der Funktionen. Andere Hersteller specken ihre Mid-Prize-Instrumente schon mal deutlich gegenüber den Flaggschiffen ab. Kurzweil geht da oft einen anderen Weg. Der PC4 hat 256 Stimmen gegenüber dem Forte mit 128 Stimmen. Dafür hat der Forte 16GB an Basis-Samples und der PC4 nur 2GB.

Dafür hat der PC4 halt das Kunststoff-Gehäuse und das externe Netzteil, sowie die Medeli-Tastatur (anstelle von Fatar). Man wollte wohl unter der 2000 Euro Grenze bleiben und dafür ein sehr kompaktes und leichtes Instrument anbieten. Aktuell haben sie kein Modell mit 61-Tasten im Programm.

Soweit meine kleine Abhandlung über Kurzweil, vielleicht kann der ein oder andere Kurzweil-User hier noch was ergänzen. Ich spiele Kurzweil nun seit fast 30 Jahren und bin damit sehr zufrieden. mein PC3x folgt mir treu seit 10 Jahren über die Bühnen und wird nun wahrscheinlich demnächst ersetzt durch ein PC4. Auch wenn ich Kunstoffgehäuse und externes Netzteil nicht gerade toll finde, 13 Kg mit Hammermechanik und sehr kompakte Ausmaße sind einfach mal einen Versuch wert.

Wenn dort steht fx units 16... heißt dies,
- dass insgesamt soviel vorhanden sind?
- dass soviel max. gleichzeitig einsetzbar sind?
- dass pro Sound oder Multi soviel einsetzbar sind?

Was ist eine FX Unit bei Kurzweil?

Nicht nur VAST ist eine Art Modular-System, auch die FX-Engine ist mehr oder wenige rmodular aufgebaut. Im PC3 hat man zwei globale Aux-Effekte (z.B. für Hall oder Delay) und pro Programm einen Insert-Effekt und pro Layer einen Effekt.

Sounds bei Kurzweil heißen Programm, ein Programm besteht aus bis zu 32-Layern. Ein Layer kann je nach Algorithmus verschiedene Funktionen haben: Oszillatoren(Samples oder VA) oder Filter. Mann kann Layer in einem Programm parallel laufen lassen oder sie verketten (kaskadieren). Das macht VAST im wahrsten Sinne sehr "mächtig".

Die Effekte verbrauchen Rechenleistung. Es stehen bei der PC3 Serie 16 FX Units zur Verfügung. Einfache Effekte (einfacher Hall, Kompressor, EQ , Chorus, etc) benötigen eine Unit, komplexere zwei und mehr Units. Das ganze wird noch getoppt: Man kann die Effekte editieren und komplexe Effekt-Ketten schaffen. Ein Effekt kann z.B. aus EQ, Kompressor und Hall bestehen. Das wird als Effekt gespeichert und kann dann als Aux-Effekt, Programm-Insert oder Layer-Insert-Effekte eingesetzt werden. So kann ein Effekt schon mal alle 16 Units verbrauchen. Die Leslie-Effekte im PC3 brauchen z.B. teilweise 10 Units.

Das Ganze kann dann im Setup-Modus, den man Live einsetzt, schnell zu Problemen führen, weil hier die FX-Units dann aufgebraucht werden, wenn man mehrere Sounds für das Livespiel schichtet oder auf der Tastatur verteilt.

Die Werkspresets gehen aber recht sparsam mit dem Effekten um, ein Grund warum Kurzweil oft im Laden als etwas altbacken gegenüber seinen Mitbewerbern empfunden wird.

Was hat es mit dem FlashPlay auf sich?
Ein Abspielen von Sounds ohne Verzögerung ist doch normal egal wie die Sounds erzeugt werden...

Kurzweil kann seit dem Forte sehr lange Samples aus einem Flashspeicher streamen. Der Kronos macht das z.B. ähnlich nur von einer SSD-Festplatte. Ein kleiner Hinweis, jede digitale Klangverarbeitung erzeugt Latenzen. Sie sind nur durch Optimierung von Zugriffs-Algorithmen und schnellen Prozessoren kaum zu spüren. Durch das Streamen von langen Samples müssen diese nicht - oder nur teilweise - in den RAM-Speicher geladen werden.



FM V4 wird angepriesen - gab es auch FM V3 und welche Geräte haben diese?


V4 bedeutet, dass der Forte die Firmware-Version 4 installiert haben muss. Diese bietet als neue Funktion die FM-Synthese an.


Immer noch KB3 - alles das selbe seit 15 (?) Jahren? Oder gibt es hier auch Neuerungen?

Es wurde immer mal wieder in den einzelnen Geräten überarbeitet und etwas erweitert.

In der Tabelle wird bei String Resonanz in "KSR" und nur "JA" unterschieden. Gibt es einen Unterschied?

Gute Frage, der Forte hat anscheinend noch eine spezielle String-Resonanz, als der PC4.

Gibt es bei VAST auch Versionen?

Ja, wobei das nicht als Versionen unterschieden wird. Es gibt immer wieder mal neuere Funktionen oder geänderte Algorithmen. Nicht alle Geräte sind vollständig untereinander kompatibel. Die K-Serie hat einige VAST-Algorithmen, die die PC3 Serie z.B. nicht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 9 Benutzer
Wow!

BinaryFinary, wäre es möglich, würde ich dir jetzt ein paar Bier ausgeben!!! :prost:

Danke dir, das hilft sehr! :great:

Für meine Anwendung wäre also ein Gerät mit mind. 8 Tones und möglichst viele Effektunits nötig.

Schwanke ja zwischen forte und pc4 oder einem ollen pc3k...


lge
 
Anstelle von Bier nehme ich auch gerne Kekse :)

Für die Kurzweil-Nerds...ich habe jetzt die Historie VOR dem K2000 etwas ausgeblendet. K250: Stevie Wonders Lieblingsmaschine als Ur-ROMpler und die K1000 Reihe sei jetzt mal etwas vernachlässigt.

Für meine Anwendung wäre also ein Gerät mit mind. 8 Tones und möglichst viele Effektunits nötig.

Schwanke ja zwischen forte und pc4 oder einem ollen pc3k...

Ist eine Frage des Geldbeutels und das was man haben will. PC3K würde ich persönlich schon etwas außen vor lassen. Die Kurzweil-Pianos in allen Ehren, aber ich ertappe mich immer mehr, wie ich alle meine Piano-Sounds auf den Kronos auslagere (Live spiele ich Kurzweil PC3x und Kronos 61). Die Pianos des Kronos klingen in meinen Ohren etwas frischer als die das Triple-Strike aus dem alten PC3.

Das wird sich bei Forte und PC4 anders verhalten, was ich dort bisher im Vergleich hören konnte, klang das auch schon etwas besser.

Der Forte ist halt vom Gehäuse her solide gebaut, aber das bezahlt man dann mit dem Gewicht. Ein Forte 7 kompakter aber sehr schwer zu bekommen entsprechend teuer. Kurzweil wird in Deutschland nicht gerade ideal vermarktet.

Vom meiner Sicht ist im Moment der PC4 sehr interessant. Natürlich ist ein Kunststoffgehäuse und ein externes Netzteil nicht gerade Rock ´n Roll, aber das Gewicht ist mir den Versuch wert. Software-Technisch bekommt man ein zum Forte identisches Gerät, mit dem kleineren ROM-Samplespeicher kann ich leben, habe ja noch den Kronos.
 
Könnte sich die geballte Kompetenz (danke dafür) möglicherweise auch noch meiner vor gefühlt dutzenden Seiten gestellten Frage widmen, ob es möglich ist, am PC3 einen Footswitch-Eingang global auf den Switch-Taster über den Modwheels zu routen und EXP-2 auf das Wheel (ggf. mit Patch-Umstellung falls gebraucht, aber generell als Hardwire) oder muss ich 2800 Programms editieren?
 
Wieso willst du das so Routen?

Du den Switch Taster musst du doch auch in jedem Multi neu belegen? Ich würde mich ein Vorlage Multi machen und da dem einen Footswitch das geben, was du gerne magst.
 
Wieso willst du das so Routen?

Gleicher Grund wie bei Yamaha, weil die Taster in den Presets/Programms (und ich hab nicht vor, an dem Gerät gross zu schrauben, zumindest nicht im Normaleinsatz) meist schon recht sinnvoll belegt sind. Genauso wie ich dereinst am S90(XS) Modwheel und AS1 fix geroutet hab, um ohne nachzudenken schnell zu sein, will ich auch hier nicht ständig alles ändern, sondern Kick auf den definierten Taster und läuft.
 
Könnte sich die geballte Kompetenz (danke dafür) möglicherweise auch noch meiner vor gefühlt dutzenden Seiten gestellten Frage widmen, ob es möglich ist, am PC3 einen Footswitch-Eingang global auf den Switch-Taster über den Modwheels zu routen und EXP-2 auf das Wheel (ggf. mit Patch-Umstellung falls gebraucht, aber generell als Hardwire) oder muss ich 2800 Programms editieren?
Also...das was du vor hast wird so nicht funktionieren. Man kann Global die Controller nicht umbiegen, im Programm-Modus geht das nicht. Die Controller haben feste MIDI-Zuweisungen, sieht man an der Beschriftung der Slider. Der Switch über dem Mod-Wheel ist MIDI-Control 29 zugewiesen.

Im Setup-Modus ist es möglich, Controller frei zu mappen. Soll z.B. ein Foot-Switch die Funktion des Modwheel-Switches übernehmen, muss der Footswitch auf MIDI29 eingestellt werden.

Ich würde also, wie Toeti schon vorgeschlagen hat, ein Default-Setup zusammenbasteln, in dem du MIDI29 auf den zweiten oder dritten Footswitch legst. Ich würde Live immer den Setup-Modus benutzen und nicht im Programm-Mode bleiben. Man muss ja nicht für jeden Song komplexe Setups bauen.
 
Also...das was du vor hast wird so nicht funktionieren. Man kann Global die Controller nicht umbiegen, im Programm-Modus geht das nicht. Die Controller haben feste MIDI-Zuweisungen, sieht man an der Beschriftung der Slider. Der Switch über dem Mod-Wheel ist MIDI-Control 29 zugewiesen.

Im Setup-Modus ist es möglich, Controller frei zu mappen. Soll z.B. ein Foot-Switch die Funktion des Modwheel-Switches übernehmen, muss der Footswitch auf MIDI29 eingestellt werden.

Damit lässt sich's schon mal arbeiten. Aber verstehe ich das richtig, dass man somit im Programm-Modus de facto tote Switches & Pedale hat, wenn die nicht im Patch selbst zugewiesen werden? (Bzw. KÖNNEN die überhaupt zugewiesen werden?)

Ich würde also, wie Toeti schon vorgeschlagen hat, ein Default-Setup zusammenbasteln, in dem du MIDI29 auf den zweiten oder dritten Footswitch legst. Ich würde Live immer den Setup-Modus benutzen und nicht im Programm-Mode bleiben. Man muss ja nicht für jeden Song komplexe Setups bauen.

Geht hier nicht um Live, da würde ich wohl schon mehr in Richtung Setups gehen, sofern der Kurze irgendwann auf die Bühne gehen sollte. Geht mir vielmehr um das Durchsteppen zuhause durch die Patches, oder für spontane Dinge, jetzt wo man mal wieder ein Klavier in 30 Sekunden zuhause rumstehen hat. Da ist der Switch und das Wheel halt immer und durchgehend ein Griff nach links. Klar kann ich die Streicher im Pianopatch zuschalten mit links, aber maybe hab ich links grad in beidhändiger Verwendung... darum gehts.


Global nicht einstellbare Controller... tss tss...
Bei den Slidern macht's ja noch irgendwie Sinn... aber bei den FÜSSEN!?! Kurzweil?!? Why???
 
Global nicht einstellbare Controller... tss tss...
Bei den Slidern macht's ja noch irgendwie Sinn... aber bei den FÜSSEN!?! Kurzweil?!? Why???
Naja...die Freiheit des Setup-Modus muss ja irgendwie erkauft werden. Würden globale Einstellungen sich mit dem Setup-Modus überlagern, käme es zu Chaos. Nochmal zu verdeutlichen: die Spielhilfen haben im Programm-Modus fest zugewiesene Controller-Nummern. Die Funktionen in den Programm sind aber frei wählbar. Das bei den Pianos die Streicher mit dem Switch 2 zugeschaltet werden liegt daran, dass auf der Layer-Page das ENABLE auf MIDI29 steht. Stellst du das auf Sostenuto kannst du mit dem entsprechendem Pedal das Layer mit den Streichern aktivieren.

Man kann aber nicht in diesem Modus das Pedal von Momentary auf Toggled umstellen. Das Pedal kann also nur als TASTER fungieren und nicht als Schalter. Wohlgemerkt im Programm-Modus. Im Setup-Mode kann man das alles stark verbiegen und dafür ist das dann auch gedacht. Dort kann man sich seine Performance zusammenbauen. Ich schalte teilweise mit nur einem Taster komplette Zones plus Transponierungen um. Das bietet so kein anderer Hersteller. Im Setup-Mode habe ich für die Controller fast alle Freiheiten.
 
Also...das was du vor hast wird so nicht funktionieren. Man kann Global die Controller nicht umbiegen, im Programm-Modus geht das nicht.

Es gibt beim Forte und beim PC4 global overrides für Switch und CC Pedals. Allerdings stehen nur wenige CCs und Befehle zur Verfügung. Zb Data Inc/Dec, FavInc/Dec, Rotary Switch bei den Switch Pedals oder CC1/4/7/11 bei den CC Pedals. Hab ihnen schon mal geschrieben, dass einfach jeder CC auswählbar sein sollte.
 
Stimmt. Rotary ist noch so n Ärgernis. Ich will die kack Orgel mit Default-Sustain und such mich seit 2 Wochen blöd...

grmpf. dann halt setup mode. ich kauf mir keinen pc4 deshalb...

das irgendwo aufgeploppte: memory 24% ist kein schlechtes zeichen, hoffe ich, oder?
 
Gibt es nicht auch ein default Programm? Fällt mir gerade so ein? In dem das alles Zugwiesen ist?
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben