Ich empfehle ebenfalls die paar Comics zu der Serie. Vor allem der neuste ist cool, weil man da recht viel über Sheperd Books Vergangenheit erfährt.
A Shepherd's Tale... Mann wie lange wir drauf gewartet haben, mein Bruder und ich und dann hat es trotzdem nicht enttäuscht. Unglaublich. ^^
Man gewöhnt sich zwar an die deutsche Synchro, aber Nathan Fillion ist einfach ne coole Sau und es sitzt einfach jede verdammte einzelne Line perfekt. Ist auch der einzige Grund, warum Castle noch n bisschen was Witziges hat, nebst all dem Billigfug.
Ich fands auch komisch, wie das bei Firefly auf deutsch dauernd gewechselt hat, wann die Typen sich duzen oder nicht.
Ist sowieso manchmal arg fehlentschieden bei manchen amerikanischen Filmen...
Ja, mir liegt nichts ferner, als allgemein deutsche Syncros zu bashen. Die Qualität nimmt da wirklich enorm zu. Oder z.B. Spaceballs ist im Deutschen sogar lustiger als im Englischen. Nur lassen sich halt manche Sachen gar nicht übersetzen, ("The radar's jammed!"), oder sie wirken im Deutschen einfach nicht so gut wie im Englischen.
Gerade bei Serenity. Whedon nutzt ja häufig "Speeches" als Element. Und wie soll man das "I aim to misbehave" im Deutschen rüberbringen? Es geht einfach nicht, dass die Rede dann so wirkt wie im Original.
Man merkt einfach, dass er großer Shakespeare Fan ist, und Sprache gezielt einsetzt, wie es selten in Filmen gemacht wird.
Dann kommt noch das von Dir erwähnte "Jede Line sitzt perfekt" bei Nathan Fillion und es wird einfach unübersetzbar. (Apropos, hast Du "Dr. Horrible's Sing Along Blog" schon gesehen? Nathan ist da echt der Hammer!
Das Gleiche gilt auch für die "storm's getting worse" Ansage von River.
Aber ich wüsste auch nicht, wie man das besser machen könnte im Deutschen.
Nathan Fillion ist wirklich genial. Ich hab mir sogar nur wegen ihm "White Noise 2" gekauft, obwohl ich mir nichts davon versprach. Caslte hab ich noch nicht reingeschaut, welch Schande!
Was ich auch geil finde, sind die Making Of's auf der Serenity DVD.
Man hört Schauspieler ja oft labern, so à la "It's AMAZING...ich hab versucht dies und das rüberzubringen blablabla, ich habe mich an XY orientiert..etc". Nur leider merkt man davon beim Filmschauen nichts.
Jetzt dagegen bei Nathan Fillion, der erklärt, wie er sich bei den Prügelszenen an Harrison Ford in Indiana Jones orientiert hat... Das kann man auf Anhieb erkennen im Showdown. Und er macht es wirklich perfekt.
Oder schon wie der Regiekommentar anfängt. Sinngemäß: "This movie is based on the TV series "Firefly", which went down into TV History as one of THE...MOST....canceled shows ever."
Ich finds auch schade, dass der Film immer irgendwie in die Nerd Ecke gedrängt wird. Ich verstehe das gar nicht.
Der Film ist einfach auch handwerklich und ganz objektiv super. Eine über 5 minütige schnittlose Kamerafahrt durch das ganze Schiff, mit Dialogen...perfekt getimed. Super Einsatz von Licht (Schatten auf dem Gesicht, um den Identitätsverlust zu zeigen) etc.
Yeah, und das was mich an der neuen Conan Verfilmung so gestört hat, dass alle Hero Shots in die Hose gehen... Das kann halt bei Whedon nicht passieren. Da sitzt jeder 100%.
Dass im Deutschen zwischen Du und Sie gewechselt wird, ist mir noch gar nicht aufgefallen. Habs wenig auf Deutsch geschaut. Ich glaube, das beste/schlechteste Beispiel ist die Syncro des Beatles-Films Yellow Submarine.
Warum zum Geier siezen sich die Beatles da untereinander?
