Ehrlkich gesagt finde ich es viel interessanter, sich 'mal darüber Gedanken zu machen, was Menschen dazu treibt, offensichtlich ohne selbst betroffen zu sein, ebay zu kontaktieren und sowas zu melden....
Ist das wirklich nur "Gutmenschentum" oder schlicht das Gefühl, dass es nicht angehen kann, dass die eigene teure Gitarre durch sowas "entwertet" werden könnte?
Reicht es nicht, sich seinen Teil zu denken und die Gitarre nicht zu kaufen? Oder in einem Forum wie diesem darauf hinzuweisen?
Muss man einem Milliardenunternehmen wie ebay als kostenloser Hilfssheriff auch noch die Arbeit abnehmen?
emptypockets, Danke für die Blumen, ein Gutmensch und kostenloser Hilfssheriff zu sein. Man sollte wenigstens als guter Bürger ein Ehrenamt dem gemeinnützigen Zweck widmen.
Meine PRS wird bestimmt nicht durch solch Handelsgebaren abgewertet, dazu hat es viel nachweisbare Einzigartigkeit.
Mir ist es persönlich egal, ob einer durch solche Angebote, die unter Nennung mutmaßlich falscher Tatsachen (sinngemäß beste Materialien wie PRS) schon juristisch im Bereich der gewerbsmäßigen "arglistigen Täuschung" liegen können und eine Wertigkeit vortäuschen, persönlich schaden nimmt, wenn es zum Kaufvertrag kommt.
Das Internet bietet - zumindest für den deutschsprachigen Raum - genug Quellen, um sich vor einem Kaufabschluss anderswoher Aussagen/Rezensionen über das Objekt der Begierde einzuholen, um anschließend den Entschluss zum oder gegen einen Kauf abzuleiten.
Bevor Du mich versteckt kritisierst, und ich bin Dir überaus dankbar, mich nicht gleich noch als Denunzianten oder ebay-IM tituliert zu haben, frage ich Dich, wo bei Dir "Betroffenheit" beginnt?
Beim Sehen, beim Kauf oder erst dann, wenn man nachträglich meint, getäuscht worden zu sein?
Meine Betroffenheit begann damit, dass ich bei ebay mit dem Suchbegriff PRS nach Inseraten guckte. Neben originalen US sowie SE-Modellen gesellten sich auch alle mit PRS versehenen Angebote dieses oben bezeichneten Unternehmens in die Trefferliste.
Natürlich sollte in diesem Fall die Marke PRS die eigene juristische Abteilung bedienen, um die Markenrechte durchzusetzen. Gar keine Frage.
Und ebay macht es sich leicht, über die Funktion Angebote zu melden, die registrierten Mitglieder in Form von Telearbeit Angebote auf potentiellen Betrug usw. zu hinterfragen und im berechtigten Fall anzeigen zu lassen.
Wenn es denn eine Straftat wäre, hätte ich ja sogar nach Bückeburg fahren können und den Verkäufer unter Verweis auf § 127 StPO vorläufig festnehmen können, bis die verständigte Polizei den mutmaßlichen Betrüger übernommen hätte. Charmante Idee wie ich finde.
Den Sachverhalt habe ich aber dahingehend noch nicht geprüft, ob diese Schritte möglich sind. Ich werde aber gleich noch einen befreundeten Strafrechtler anrufen, um mich abzusichern.
Ich finde es verzüglich, dass Du moralisch integre Menschen wie Dich gibt.
Aber nur scheinbar.
Denn Dir gelang es auch nicht, meinen Thread einfach nur wahrzunehmen und Dir Deinen Teil zu denken und verhältst Dich als moralischer Hilfssheriff und Kämpfer wider der Intrumentalisierung durch milliardenschwere Unternehmen.
Mal ganz objektiv und ohne Ironie und Sarkasmus betrachtet: Es scheint ja auch auf der Plattform Musiker-Board einen erheblichen Bedarf zu geben, saubere Handelsangebote von Betrug oder Nepp unterscheiden zu müssen, bevor man Geld, in welcher Höhe auch immer, für ein Instrument ausgibt.
Mich interessiert nicht, welche Posts Du allein schon in diesem Thread getätigt oder welches Engagement hier bisher zeigtest. Wenn Du hier Dich in irgendeiner Art und Weise beteiligt hast, dann attestiere ich Dir Inkonsequenz, da Du von anderen allenfalls stimmloses Stirnrunzeln einforderst. Dann soll doch jeder seine Erfahrung sammeln und entweder Glück oder Verzweifelung und Verärgerung empfinden.