Wie siehts aus?
Ist ja sehr still geworden hier.....
Das Ergebnis interessiert mich, und ob ihr es dann tatsächlich so, wie anfangs angesprochen, durchgezogen habt.
Aaalso:
Ich war leider nicht so konsequent, wie ich mir das vorgenommen hatte, bzw. bin das Thema wohl doch nicht so richtig angegangen. Dafür nehme ich jetzt seit ein paar Monaten Privatunterricht (nach 30 Jahren).
Es gibt ein paar Vorteile für mich, die ich erst jetzt - durch den Unterricht - so richtig als solche erkenne:
1. Methodik (so wäre ich das freiwillig wohl nie angegangen):
Mein Lehrer geht es so an, wie das früher in der Schule lief oder angeblich auch im Gitarren- Institut o.ä: Es gibt Themenbereiche. Angefangen haben wir mit Übungen zur Spieltechnik: Korrekte Haltung etc.; dann kam der Bereich: modales Solieren; sprich theoretisches Wissen zu den Kirchentonarten aufbauen bzw. Lücken in meinem Wissen füllen, praktische Übungen zu den Modi, wie hören sie sich an etc.; dann Übungen zur Griffbrettorientierung; dann Akkorde: Aufbau der Akkorde, Akkorde in Reinform und ihre Umkehrungen übers gesamte Griffbrett mit dem Ziel, die Akkorde als Grundlage fürs Solo herzunehmen; momentan sind wir bei Rhythmusübungen und es ist erstaunlich, was da bei mir an Unzulänglichkeiten hervorkommen...
die Themenbereiche wiederholen sich dann (wie Schulfächer, nur halt wesentlich langsamer, weil ich ja nur einmal pro Woche für eine halbe Stunde beim Unterricht bin)
2. Korrektur:
Endlich fallen jemandem meine Fehler auf. Und damit meine ich nicht nur grobe Schnitzer wie (aktuell), wenn ich aus dem Takt bin. OK, das hört man schon selbst, vor allem, wenn man es aufnimmt. Aber dann fehlt manchmal auch der entscheidende Tipp, wie es besser geht. Ich meine aber auch die Kleinigkeiten, wie die Haltung des Daumens an der linken Hand, das Halten des Plektrums...
3. Der Zwang, etwas zu üben, was man NICHT kann ;-)
Wie oft habe ich mich früher ertappt, auch mit den besten Vorsätzen, dass ich doch mehr rumgedudelt habe, als an meinen Fehlern und Defiziten zu arbeiten...
Wie gesagt: das Selbststudium mit Plan hat bei mir nicht wirklich funktioniert. Dafür bin ich jetzt bei einem fähigen Lehrer gelandet und glaube, dass das für mich die beste Entscheidung war.
Euch allen wünsche ich die besten Erfolge, auf welchem Weg auch immer!