1 Jahr verschwendet?!

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So,hier mein versprochenes Video.Ist der 8.Versuch.Hab etwa 6mal mit der Digitalkamera,aber ich konnt's irgendwie nicht auf den PC hochladen,und dann mit dem Handy,wobei das erste Video nicht so aussagekräftig war.Meine Problemstellen hab ich ohne Worte (mit Zeichen) angezeigt.Ich denke mal,ihr werdet das schon verstehen.Ich hab überall improvisiert (ausser bei Problem 1) und es kann sein,dass ich manchmal nicht wusste,was ich machen soll.Hab einfach was gemacht um meine Probleme zu zeigen.

http://www.youtube.com/watch?v=Znbi0A-Vec0&fmt=18

Die Qualität lässt zu wünschen übrig,ich weiss.Die Gitarre ist ne Ibanez SA Series und der Amp ein kleiner Roland MicroCube.Effekte und so hab ich alle ausgeschaltet (bis auf Gain bei 2/3 am Anfang und Clean-Kanal für den Rest).Also kein Chorus etc.

Problem 1 ist der kleine Finger beim Riffing.Wenn ich die anderen Finger der Rechten ausstrecke,kann ich das nicht spielen.Wenn ich ne Faust mache,schürfen die Saiten meine Haut auf (schon mal passiert - nicht schlimm,aber es gibt so braune Flecken).Primär ist davon der kleine betroffen,deshalb sieht er so seltsam aus.Muss ich da was ändern?

Ahja,das Lied ist Disposable Heroes von Metallica auf 85%,an manchen Stellen war ich aus dem Rhythmus,weil ich das im Moment auf 90 übe,mir das aber noch zu anstrengend ist.Ist auch egal,es geht hier um den kleinen Finger.Wer keine Lust hat so lange zu warten,spult einfach weiter zu 02:35,da kommt Problem 2.

Problem 2 ist eigentlich gar keins,ich wollte mal nur erfragen,ob meine Methode so in Ordnung ist.Ich übe wirklich in dem Tempo,früher war das anders,aber jetzt bin ich wieder ganz langsam :) Vor allem geht's mir ja um die Nähe der Greifhandfinger zu den Saiten und um den Daumen der Rechten.

"Problem" 3 haben wohl viele Blueser.Mich stört der kleine Finger und der Daumen der linken Hand.Nicht direkt beim Spiel,aber ich hab das Gefühl,dass die Greifhand etwas unsauber ist.Vielleicht ist das ja normal,also bei Bendings etc. kann man das auch kaum ändern,oder?Und wie klingen meine Bendings und Vibratos?Ich finde,sie klingen okay,nicht so wie bei Vai,aber auch nicht direkt schief,oder irre ich mich?
Und ja,ich weiss,ich bin von Hammett beeinflusst,aber das auch nur,weil ich bisher,wenn überhaupt,auch fast nur seine Soli gelernt habe.

Problem 4 ist Sweeping.Klar ist das nach 1 Jahr noch kein Muss etc.Wenn überhaupt :) Aber zur Sicherheit wollte ich mal fragen,ob meine 3-Saiten-Sweeps sauber klingen,ich finde schon,aber ich bin ja auch nur n Neuling.
Der Lick bei 06:35-06:39 ist meine eigene Kreation :) Und bin auch ganz stolz drauf :p Hab das Ende etwas improvisiert.
Und der 5-Saiten-D-Moll-Sweep ist noch unsauber,ich weiss,Moll hab ich nicht so drauf.Der Rhythmus ist im Moment auch egal,ich üb das sonst ja mit Metronom,aber im Video ging's mir mehr um den sauberen Klang (bzw.Geräusch?).Naja,das wär's dann so.

Bitte sagt mir,was ihr davon haltet,und Ratschläge etc. sind natürlich wie immer gern gesehen.
 
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Arvir
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Ganz ehrlich ? Du spielst wie jemand der ein Jahr spielt und viel viel geübt hat :) :great: Ehrlich du bist gut hast imho Talent und deine analytische Herangehensweise bietet auch viele Vorteile gegenüber den "Bauch"gitarristen aber auch einige entscheidene Nachteile: Macht es dir eigentlich Spaß zu spielen? Du argumentierst dass Technik Grundvoraussetzung für "gefühlvolles" spiel ist. Ist sie nicht. Sie bietet Möglichkeiten, aber auch emotionales Spiel will ( so doof es jetzt auch klingt) gelernt sein. Bei dir besteht die Gefahr dass du trotz Talent, Fleiß und analytischem Scharfsinn ( denn ich dir echt nicht ausreden will) hoffnungslos die Übersicht verlierst weil du zu schnelll zu viel willst, immer nur das große Ganze ( "Ich würde gern spielen wie Vai/Malmsteen/hierbeliebigenGriffbrettakrobateneinsetzen). Ich würd dir ganz einfach raten in wesentlich kleineren Schritten zu lernen. Du willst deine Greifhand trainieren? Gut mach dass aber denk dann nicht ständig darüber nach ob das Plek vll. um 0,24324 Grad zu schräg zu den Saiten steht. Du willst effektiver sweepen: Gut üb dass, aber kümmer dich dann auch nicht drum ob Bending AXY an Stelle 0.23213 vll. zu tief war. Und vor allem spiele, wenn du Modes lernst lern sie nicht sondern spiel damit.

Mal zusammengefasst: Wenn du ein Jahr als "verschwendet" ansiehst weil du irgendwelche Kriterien nicht erfüllst solltest du ernsthaft überlegen ob du wirklich mit Herz bei der Sache bist.

Zu deinem Video: Die Kritikpunkte sind da aber vollkommen normal. Viel interessanter wäre es wenn du zu einem Jamtrack auf Basis deines Theoriewissens improvisierst und das gelernte quasi "live" umesetzt. Du wirst feststellen dass der Abstand der Finger zum Griffbrett dein geringstes Problem sein wird.
 
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Danke für die Blumen.Ich hab nicht gedacht,dass ich gut bin.Klar bin ich nicht schlecht,aber ich denke,mit Talent hat das wenig zu tun,eher mit der Tatsache,dass ich so viel übe,wie ich nur kann (wegen Prüfungen etc. kann aber schon vorkommen,dass ich so 2-3 Tage nicht übe).Ich könnte viel besser sein.
Und ja,mir macht es schon Spass,auch wenn nur wenige das nachvollziehen können.Ich habe nie gesagt,dass man ohne Technik kein Gefühl zeigen kann,sondern lediglich (und ich wiederhole mich),dass sie vieles erleichtert und die Grenzen,in denen man seine Gefühle ausdrücken kann,erweitert.
Kann schon sein,dass ich irgendwie zu viel verlange,aber mich pusht das immer extrem hoch,wenn ich sehe,dass ich z.B.plötzlich Triolen spielen kann etc.Die Modes kenne ich und kann sie mehr oder weniger anwenden,allerdings brauche ich irgendeine Inspiration um etwas richtig spielen zu können.Bei der (Blues-)Pentatonik waren's z.B. die Kirk Hammett-Soli.Ich hab auch Angus Young und B.B.King angeschaut.Mir geht es ja nicht darum sie zu kopieren,aber wenn ich weiss,welcher Sound mir gefällt,kann ich mir ja darauf was aufbauen.Bei den Modes wären das irgendwelche neoklassischen Künstler.Da ich noch zu langsam bin (meistens),kann ich höchstens erahnen,wie ich das auf dem Griffbrett umsetzen werde.Ich hab mir aber z.B. den kurzen Introteil von Jason Beckers Images gemerkt,weil ich es so schön fand.

http://www.youtube.com/watch?v=EqUwEf4WQZY

So zwischen 00:33 und 01:01.Und ich kann's spielen.Gerade so was finde ich saugeil:

(Letzte Note natürlich mit Vibrato,sonst klingt's nicht so toll)

e-------------------------------------
B-------------------------------------
G-------------------------------------
D----------7--9--7--6h7p6-----------
A-----7h9--------------------9--7--9-
E--------------------------------------


Was ähnliches hab ich in meinem kleinen Lick (der zwar durch Improvisation,aber doch durch Einfluss vom Images-Intro entstanden ist) bei 06:33 eingebaut,weil ich es so schön finde.Übrigens hab ich ne ganze Reihe von Licks,die durch Improvisation entstanden sind und die ich mir gemerkt habe,weil sie mir so gut gefallen :)

Und dann hab ich noch die Images-Arpeggios so zwischen 01:36 und 02:02 gelernt.Ich weiss jetzt auch,welche ArpeggioFORMEN (Dur,Moll,Vermindert?Hab den Tab vergessen :D etc.) es sind,ich lerne die Griffbilder/Schemen und kenne die Intervalle etc.
So nen Anreiz brauche ich,bevor ich richtig was anfangen kann.Klar ist Becker ein paar Nummern zu gross,aber mir geht's ja nicht direkt um's Nachspielen.Darum möchte ich von allen Künstlern,deren Sound mir gefällt,lernen.Zu denen gehört auch Gambale (Jazzer - Ja,es muss nicht immer Shredding sein,auch wenn man mir nicht glaubt :D).
 
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Macht es dir eigentlich Spaß zu spielen? .................. Ich würd dir ganz einfach raten in wesentlich kleineren Schritten zu lernen. Du willst deine Greifhand trainieren? Gut mach dass aber denk dann nicht ständig darüber nach ob das Plek vll. um 0,24324 Grad zu schräg zu den Saiten steht. Du willst effektiver sweepen: Gut üb dass, aber kümmer dich dann auch nicht drum ob Bending AXY an Stelle 0.23213 vll. zu tief war. Und vor allem spiele, wenn du Modes lernst lern sie nicht sondern spiel damit.

Kann mich dem Beitrag von Arvir nur anschließen.

Ich denke, nach den ganzen schon angelernten Techniken wäre es wirklich höchste Zeit, zu lernen, die Gitarre "gut klingen" zu lassen und wirklich zu SPIELEN!

geka
 
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Ich habe nie gesagt,dass man ohne Technik kein Gefühl zeigen kann,sondern lediglich,
dass sie vieles erleichtert und die Grenzen,in denen man seine Gefühle ausdrücken kann,erweitert.
wenn man schon 15 Jahre spielt sicherlich, aber und jetz kommts was ich meine:
sie kann auch Kreativität behindern, weil man nur noch in "Mustern" denkt und nicht ausm Bauch heraus spielt !

Glaube mir, ich habs schon öfter geschrieben, ich kenne Musiker die hatten mal echt "feeling" und sind dann innerhalb von
2-3 Jahren zwar zu super Fingerakrobaten geworden, aber plötzlich fehlte es an Inspiration und dem alten Gefühl für Musik...

Im ernst, ich selbst wehre mich beharrlich dagegen mir sinnlos Techniken draufzuschaffen die ich evtl nie im Leben brauche
und erst dann wenn ich mal in ein kreatives Loch falle, schaff ich mir schnell was neues drauf und zwar so lange bis ich wieder inspiriert bin,
aber nicht umgekehrt, dafür hab ich zu viele Mukker kennengelernt die gute Techniker aber ganz ganz miese Musiker sind,
weil sie nur innerhalb der erlernten Harmonien, Muster, usw schaffen (können) und die "künstlerische " Freiheit (ausm Bauch)
will ich mir um nix in der Welt verderben.

Gut, so werd ich natürlich auch keiner der 3466829405 Saitnehexer auf Youtube, aber das will ich ja auch gar net,
hab nich so den Drang danach mich zu profilieren oder zu messen, mir gehts nur darum Mukke zu machen,
obs jemandem gefällt oder nicht, oder jemand meint er sei besser, shit mir ist des Wurscht, ich weiß nur eins,
ich hab nen EIGENEN Style und Freunde und Bekannte erkennen mich sofort am Spiel, wenn sie vorm Proberaum warten
und mal wieder 3 Geiger oder mehr herumjammen... (also der der so schlecht spielt bin immer ich :D, nee Spass :D)


Gruß Robi

PS: öhm ich halt ja nicht viel von dem korrekten Haltungswahn, aber wie hälst du denn das Plektrum bitte ??
Naja solange du so klarkommst, isses auch ok ;)
 
Niskat
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@Saitenschlitzer:
Ich hab deinen Thread nun stirnrunzelnd durchgelesen und hab aller paar Posts unfreiwillig nen Sinneswandel vollzogen. (verzeih, dass ich deine letzten Posts nicht las, du schreibst einfach so viel und es ist schon spät :D)
Zuerst möchte ich deinen Aufwand anerkennen, sagen, dass ich deine Technik bewundere und schäme mich schon halb, dass ich nicht so fleißig bin :redface:
Ich spiele selbst noch keine 5 Jahre, habe mir aber meine Weltanschauung vom Gitarrespielen zurechtgelegt und möchte hier versuchen, mich mit deiner Ansichtsweise des Gitarrespielens auseinanderzusetzen.

Im Grunde bin ich mir aber noch nicht im Klaren, WARUM du Gitarre spielst, bzw. wo du überhaupt mal hinwillst?
Willst du ein zweiter Malmsteen werden? Scheinbar schon. Aber:
1. Machst du das für dich? --> Dann mag das okay sein, wie du die Skalen übst und dass dir das Freude macht. Dann ist Gitarre für dich eben mehr eine Art Sport. Warum nicht.
ODER
2. Willst du Musik für andere Menschen machen? -> Dann wirst du m.M.n., wie meine Vorredner schon schrieben, nur mit Technik allein nicht sehr weit kommen. Musik ist was Emotionales und nichts rein Technisch-konstruiertes. So eine Herangehensweise wird zum Scheitern verurteilt sein.
Ist wie wenn du ein Paket verschickst: Wenn du keine Gefühle in die Musik reinsteckst, dann werden bei Anderen auch keine ankommen.
Und, nicht persönlich nehmen, in dem Video musste ich eher an ne Maschine denken, die ihr programmiertes Muster abarbeitet...

Bei der ersten Richtung wundert es mich etwas, dass du deinen Unterricht so selektiv gestaltest, wenn du doch ein Über-Gitarrist werden magst.. Klar lern ich auch bestimmt nicht jede Technik, die ich gar nich brauche, aber wieso hast du z.B. nicht mit Akkorden angefangen? :confused: Du übst jeden Tag deine Solo-Geschwindigkeit um x% zu steigern, kannst aber gerade so einen Grundakkord greifen?
Tschuldigung, aber das kann ich irgendwie nicht vereinbaren.

Solltest du eher die zweite Richtung einschlagen wollen, dann kann ich nur die Ratschläge meiner Vorredner unterschreiben, was rausgehen und andere Musiker treffen anbelangt.
Es macht doch viel mehr Spaß zu ner Rhythmusgitarre mit Mensch dran zu improvisieren als zu nem blöden Backingtrack aus kalten Boxen, oder? :) (Der Mensch ist meist auch umgänglicher)

Hab jetzt im Nachhinein das Gefühl, ich hätte große Töne gespuckt, aber das ist die Art, wie ich die Sache sehe. Nichts für ungut. :redface: Letztendlich solltest du nur das tun, was du möchtest und was dich wirklich glücklich macht.
Jetzt muss Sokrates erstmal schlafen.


Grüße
Flo
 
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Tach!

Diskussion "Technik vs. Feeling"? Habt ihr irgendwie Langeweile oder so etwas? ;)

Für klassische Musiker ist es überhaupt keine Frage, dass Spieltechnik geübt werden muss. Spieltechnik bestimmt den Rahmen, innerhalb dessen man sich ausdrücken kann. Punkt. Aus. Wem Grunzen und Lallen reicht, sich auszudrücken.. bitteschön! :D Kann ja auch mal ganz schön sein, nur herum zu grunzen. Nur wird der Grunzer wohl nie ein Buch schreiben können, wohingegen ein Autor durchaus auch Lallen kann :)

Spieltechnik ist Motorik, genau wie Sport Motorik ist. Deshalb spricht überhaupt nichts dagegen, es mit einem sportlichem Ansatz anzugehen, im Sinne von besser werden=schneller und präziser werden.

Das was du beschreibst ist in seiner Grundaussage sicherlich richtig.
Und ich vertrete auch die Meinung, dass Rhythmus das wichtigste in der Musik ist und dazu gehört auch Koordination .. aber auch Hören und Fühlen und das vergessen immer sehr sehr viele.

Ich möchte es nicht abstrafen, sich mit sweeping etc zu beschäftigen, aber glaub mir, es gibt 23423 Sachen, die du vorher können "solltest" bevor du dich damit beschäftigst ..
Warum ?
Wenn du schon rangehst, dass du 1 Jahr verschwendest ... was soll das ?
Wir sind zum Glück beim privaten GItarrespielennoch nicht in der Leistungsgesellschaft angekommen, aber ich hab das Gefühl, dass du so deine Maßstäbe ansetzt .

Wenn du Spaß hast, warum hast du das Gefühl, was zu verschwenden ?
Weil du es hättest perfekte üben können und dann würdest du weiter sein ?
Was ist denn dann bitte für dich weiter ?
Nen bestimmtes Solo spielen zu können ?
Spieltechnik ?

Der Weg ist das Ziel, das ist meine Meinung dazu und lass diesen krankhaften Perfektionismus und die wissenschaftliche Herangehensweisen ...
Die großen Helden sind auch ehrgeizig und perfektionistisch, aber sie haben allerdings einfach alles aufgesogen was sie in die Finger bekamen und nicht nach dem perfektem WEg gesucht ...
Paul Gilbert hat 7 Jahre sein pick "falsch" gehalten bis ers geändert hat ..
Glaubst du, er hat die Zeit als "verloren" angesehen ?
Inzwischen hatte sich vieles entwickelt und er brauchte nicht lange um zu wechseln, also just chill und hab dein Spaß =)
 
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Hut ab vor so viel Fleiß, aber - und dies wurde schon oft erwähnt - Technik ist nur die halbe Miete. Sie öffnet dir Türen, aber du gehst nicht durch die geöffneten Türen, sondern suchst dir neue Verschlossene um sie "auf zu üben".

Was mir an deinem Programm fehlt, ist die Techniken zu verknüpfen. (Also durch die Türen zu gehen). Dies kann man nicht in ein reines Übungsprogramm fassen, denn es geht auch um die Verknüpfungen die du selbst ausgetüftelt hast - und genau diese werden zu der von dir gesuchten "Ergonomie" führen. Bsp. - Akkordfolge b(flat) - c - d spielt man c und d als offene Akkorde, sind ständig alle Finger in der Luft, nimmt man die Barree´ bleibt die Form erhalten und man rutscht einfach am Griffbrett nach oben...

Mein Tipp ist also konkret Lieder zu üben - und hier ist nicht Kriterium ob du die Sachen toll findest, sondern suche welche die du auch meistern kannst. An Theorie und Praxis dranbleiben und ganz wichtig "stressresistent bei Publikum" werden. Auch hierfür sind konkrete Lieder nötig, da diese beim Publikum selbst mit 3 Akkorden besser ankommen als perfekte Tonleitern mit 300 BPM.

Ultimativer Test ob man "intuitiv" spielen kann, ist wie hier im Thread schon erwähnt eine weitere Beschäftigung nebenbei zu erledigen. Z.B. Singen - wo wir wieder bei den Liedern wären...

Wie du siehst, will ich eigentlich nur auf einen einzigen Punkt hinaus ==> Gehe Spielen - lege die von Technik geprägte Haltung für eine Weile zur Seite (muss nicht auf Dauer sein) und füge die fehlenden Bausteine (Gefühl, Stimmung, Texte....) zu einem Ganzen zusammen.

.... oder lernst du nur um zu Lernen ? .....
 
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Huch,da hab ich ja was verpasst...

Okay,ihr habt mich ja schon überzeugt,ich werde in Zukunft versuchen es etwas lockerer anzugehen.Wegen ner Band muss ich noch schauen,im Moment ist mir eigentlich nicht so danach,aber wenn's sein muss bzw.wirklich hilft,kann ich mich ja evt. überwinden.Ich sehe das ja nicht als Wettkampf,ich möchte auch nicht eine Kopie eines Shredders wie Gilbert werden (um Gottes Willen,nein!),sondern ich habe bisher immer gedacht:"Zuerst die Arbeit,dann das Vergnügen."Ich habe mir gedacht,dass ich,wenn ich jetzt arbeite,später (vielleicht bereits in 5 Jahren) so richtig geile Musik machen kann.Für mich,für meine Frau und Kinder (klar,jetzt bin ich erst 18,aber später dann),für meine Mitmenschen.
Und dann hab ich gemerkt,dass das,was viele als "Arbeit" empfinden und wovor mir zu Beginn noch gegraut hat,für mich ein reines Vergnügen ist: Die Skalen,das Metronom,Musiktheorie lernen (ja,ich mach's lieber als das Zeug in der Schule!) etc.Ich hätte nie gedacht,dass das Büffeln von Intervallen allein so viel Spass machen könnte.Aber was ich eindeutig aus euren Beiträgen herauslesen kann,ist zum einen ne Band/"Musik nach draussen befördern",andererseits weniger auf Technik etc. achten,sondern einfach mal SPIELEN und nicht ÜBEN.Ich kann euch ja verstehen,aber ich hoffe,dass ihr mich auch ein Stück weit verstehen könnt,auch wenn ich etwas exzentrisch rüberkomme.Meine Ansichten sind wohl doch eher eine Seltenheit unter Gitarristen/Musikern.Vielleicht liegt's ja daran,dass ich erst mit 17 angefangen habe mich überhaupt irgendwie mit Musik zu befassen (während andere meines Alters schon 10 Jahre im Chor singen etc.) und das irgendwie versuche zu kompensieren.So kommt's mir auch vor von Zeit zu Zeit,aber ich sehe es als Herausforderung und nicht als Aufwand/Stress.
Übrigens,unter "Üben" verstehe ich auch,bestimmte Lieder zu lernen,die eine neue Herausforderung für mich bedeuten.Im Moment sind das vor allem typische Metal-Rhythmen-Muster,meist gemuted und auf der E-/A-Saite,und meist Triolen,Quadrate,Fünfecke und so weiter :) Also 0-000-0-0-0-00000-000-0-0-0-00000... etc.Und ich merke,auch wenn ich bis jetzt kein einziges Lied so richtig kann (weil sie so schnell sind),hab ich etwa 20-30 Lieder,die ich zu 80-90% packe,und es ist nur noch eine Frage der Zeit,bis ich so weit bin,dass ich an der Rhythmusgitarre mitspielen kann ;) Und ich rede nicht von Smoke on the water und Enter Sandman :D Also Lieder hab ich natürlich schon geübt,bloss finde ich das nicht so spannend,und ich hab auch nur deshalb geübt,weil sie mir gefallen haben und weil ich was neues dabei lernen konnte.Ein paar wenige hab ich gar nicht gelernt,weil ich gesehen habe,dass ich sie sofort spielen konnte.

PS:

@ Niskat: Ich kann nicht nur "gerade mal Grundakkorde greifen",sooo schlecht bin ich nicht,ich meine nur,dass das kein Schwerpunkt meines Übungsplans ist.Klar kann ich so Beatles/Ärzte/Linkin Park Songs oder einfachere Lagerfeuerlieder spielen,ich hab's halt nie versucht,bis auf Let it be und son altes Zeug,das ich vor Monaten mal gelernt,aber wieder vergessen habe.Im Video ging's mir wirklich nur um die Dinge,bei denen ich unsicher war.Ich hätte auch tappen oder Akkorde spielen können,aber ich wollte ja nix Unnötiges zeigen,sondern nur meine Unsicherheiten klären.Wo wir schon dabei sind,es hat kaum einer darauf reagiert.Ich bin nicht wirklich weiter.Sweepe ich sauber?Ist der kleine Finger okay?Etc.

@ Klartext: Der Threadtitel bezieht sich mehr auf die Lernmethode/Spieltechnik allgemein,ausserdem steht er in Fragezeichen.Naja,ich bin zum Schluss gekommen,dass ich sicher NICHT 1 Jahr umsonst geübt ("gespielt" *hust*) habe,auch wenn meine Technik schlecht ist und auch wenn ich einiges besser hätte machen können.

@ adrenaline:"Weiter" bedeutet für mich einfach allgemein besser zu sein,primär durch Routine (Fingerkoordination,Verständnis,Theorie und Praxis).Ein bestimmtes Solo muss ich überhaupt nicht können (will ich nicht!),das ist mir wirklich egal.Ich hab ja schon viele Soli versucht zu spielen,aber mir geht's da wirklich nur darum allgemein besser zu werden.Z.B.kann ich jetzt dank der Soli (von denen ich KEIN EINZIGES zu 100% beherrsche!) viel besser (schneller,genauer,"Locker-von-der-Hand"-er) (Blues-)Pentatoniken spielen und anwenden,und,was noch geiler ist,damit improvisieren (weil ich ja ne Idee habe,was ich so in etwa spielen will).

@ hack_meck:Ja,ich werde mich noch um Akkorde und so kümmern,aber ich möchte Sachen spielen,die MIR gefallen,und höchstwahrscheinlich werden sie den anderen nicht gefallen.Für den Notfall hab ich dann ja die Akkorde ;)
 
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Das was du beschreibst ist in seiner Grundaussage sicherlich richtig.
Und ich vertrete auch die Meinung, dass Rhythmus das wichtigste in der Musik ist und dazu gehört auch Koordination .. aber auch Hören und Fühlen und das vergessen immer sehr sehr viele.

Ich möchte es nicht abstrafen, sich mit sweeping etc zu beschäftigen, aber glaub mir, es gibt 23423 Sachen, die du vorher können "solltest" bevor du dich damit beschäftigst ..
Warum ?
Wenn du schon rangehst, dass du 1 Jahr verschwendest ... was soll das ?
Wir sind zum Glück beim privaten GItarrespielennoch nicht in der Leistungsgesellschaft angekommen, aber ich hab das Gefühl, dass du so deine Maßstäbe ansetzt .

Wenn du Spaß hast, warum hast du das Gefühl, was zu verschwenden ?
Weil du es hättest perfekte üben können und dann würdest du weiter sein ?
Was ist denn dann bitte für dich weiter ?
Nen bestimmtes Solo spielen zu können ?
Spieltechnik ?

Der Weg ist das Ziel, das ist meine Meinung dazu und lass diesen krankhaften Perfektionismus und die wissenschaftliche Herangehensweisen ...
Die großen Helden sind auch ehrgeizig und perfektionistisch, aber sie haben allerdings einfach alles aufgesogen was sie in die Finger bekamen und nicht nach dem perfektem WEg gesucht ...
Paul Gilbert hat 7 Jahre sein pick "falsch" gehalten bis ers geändert hat ..
Glaubst du, er hat die Zeit als "verloren" angesehen ?
Inzwischen hatte sich vieles entwickelt und er brauchte nicht lange um zu wechseln, also just chill und hab dein Spaß =)

Moin!

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Okay,ihr habt mich ja schon überzeugt,ich werde in Zukunft versuchen es etwas lockerer anzugehen.Wegen ner Band muss ich noch schauen,im Moment ist mir eigentlich nicht so danach,aber wenn's sein muss bzw.wirklich hilft,kann ich mich ja evt. überwinden.Ich sehe das ja nicht als Wettkampf,ich möchte auch nicht eine Kopie eines Shredders wie Gilbert werden (um Gottes Willen,nein!),sondern ich habe bisher immer gedacht:"Zuerst die Arbeit,dann das Vergnügen."Ich habe mir gedacht,dass ich,wenn ich jetzt arbeite,später (vielleicht bereits in 5 Jahren) so richtig geile Musik machen kann.Für mich,für meine Frau und Kinder (klar,jetzt bin ich erst 18,aber später dann),für meine Mitmenschen.
Und dann hab ich gemerkt,dass das,was viele als "Arbeit" empfinden und wovor mir zu Beginn noch gegraut hat,für mich ein reines Vergnügen ist: Die Skalen,das Metronom,Musiktheorie lernen (ja,ich mach's lieber als das Zeug in der Schule!) etc.Ich hätte nie gedacht,dass das Büffeln von Intervallen allein so viel Spass machen könnte.Aber was ich eindeutig aus euren Beiträgen herauslesen kann,ist zum einen ne Band/"Musik nach draussen befördern",andererseits weniger auf Technik etc. achten,sondern einfach mal SPIELEN und nicht ÜBEN.Ich kann euch ja verstehen,aber ich hoffe,dass ihr mich auch ein Stück weit verstehen könnt,auch wenn ich etwas exzentrisch rüberkomme.Meine Ansichten sind wohl doch eher eine Seltenheit unter Gitarristen/Musikern.Vielleicht liegt's ja daran,dass ich erst mit 17 angefangen habe mich überhaupt irgendwie mit Musik zu befassen (während andere meines Alters schon 10 Jahre im Chor singen etc.) und das irgendwie versuche zu kompensieren.So kommt's mir auch vor von Zeit zu Zeit,aber ich sehe es als Herausforderung und nicht als Aufwand/Stress.
Übrigens,unter "Üben" verstehe ich auch,bestimmte Lieder zu lernen,die eine neue Herausforderung für mich bedeuten.Im Moment sind das vor allem typische Metal-Rhythmen-Muster,meist gemuted und auf der E-/A-Saite,und meist Triolen,Quadrate,Fünfecke und so weiter :) Also 0-000-0-0-0-00000-000-0-0-0-00000... etc.Und ich merke,auch wenn ich bis jetzt kein einziges Lied so richtig kann (weil sie so schnell sind),hab ich etwa 20-30 Lieder,die ich zu 80-90% packe,und es ist nur noch eine Frage der Zeit,bis ich so weit bin,dass ich an der Rhythmusgitarre mitspielen kann ;) Und ich rede nicht von Smoke on the water und Enter Sandman :D Also Lieder hab ich natürlich schon geübt,bloss finde ich das nicht so spannend,und ich hab auch nur deshalb geübt,weil sie mir gefallen haben und weil ich was neues dabei lernen konnte.Ein paar wenige hab ich gar nicht gelernt,weil ich gesehen habe,dass ich sie sofort spielen konnte.

PS:

@ Niskat: Ich kann nicht nur "gerade mal Grundakkorde greifen",sooo schlecht bin ich nicht,ich meine nur,dass das kein Schwerpunkt meines Übungsplans ist.Klar kann ich so Beatles/Ärzte/Linkin Park Songs oder einfachere Lagerfeuerlieder spielen,ich hab's halt nie versucht,bis auf Let it be und son altes Zeug,das ich vor Monaten mal gelernt,aber wieder vergessen habe.Im Video ging's mir wirklich nur um die Dinge,bei denen ich unsicher war.Ich hätte auch tappen oder Akkorde spielen können,aber ich wollte ja nix Unnötiges zeigen,sondern nur meine Unsicherheiten klären.Wo wir schon dabei sind,es hat kaum einer darauf reagiert.Ich bin nicht wirklich weiter.Sweepe ich sauber?Ist der kleine Finger okay?Etc.

@ Klartext: Der Threadtitel bezieht sich mehr auf die Lernmethode/Spieltechnik allgemein,ausserdem steht er in Fragezeichen.Naja,ich bin zum Schluss gekommen,dass ich sicher NICHT 1 Jahr umsonst geübt ("gespielt" *hust*) habe,auch wenn meine Technik schlecht ist und auch wenn ich einiges besser hätte machen können.

@ adrenaline:"Weiter" bedeutet für mich einfach allgemein besser zu sein,primär durch Routine (Fingerkoordination,Verständnis,Theorie und Praxis).Ein bestimmtes Solo muss ich überhaupt nicht können (will ich nicht!),das ist mir wirklich egal.Ich hab ja schon viele Soli versucht zu spielen,aber mir geht's da wirklich nur darum allgemein besser zu werden.Z.B.kann ich jetzt dank der Soli (von denen ich KEIN EINZIGES zu 100% beherrsche!) viel besser (schneller,genauer,"Locker-von-der-Hand"-er) (Blues-)Pentatoniken spielen und anwenden,und,was noch geiler ist,damit improvisieren (weil ich ja ne Idee habe,was ich so in etwa spielen will).

@ hack_meck:Ja,ich werde mich noch um Akkorde und so kümmern,aber ich möchte Sachen spielen,die MIR gefallen,und höchstwahrscheinlich werden sie den anderen nicht gefallen.Für den Notfall hab ich dann ja die Akkorde ;)

Puh, wird ja richtig lang hier.

Habe mir Dein Video angesehen.

Hm. Nun. Ich kann ja nicht einmal nicht sagen, dass ich damals anders geklungen habe als Du... habe also die gleichen Fehler gemacht.

Was mir bei Dir fehlt, ist alles andere, was Musik ausmacht. Es ist nicht einfach, das in Worte zu fassen, aber ich glaube, ich versuche es doch einmal. Einiges ist ja schon angesprochen worden:

Lerne ganze Lieder. Und sei es Smoke On The Water oder Enter Sandman. Das sind richtig gute Stücke, übrigens. Die meisten Gitarristen sind nicht in der Lage, das was diese Nummern ausmacht, herüberzubringen.

Singen. Absolut richtig. Bei Dir bemerke ich, dass keine Kopplung zwischen den Tönen, die Deine Finger produzieren mit Dir selbst statt findet. Das ist es wohl auch, das Dich zweifeln lässt. Mein Gitarrenlehrer gab mir damals im Rahmen des Hörtrainings die Aufgabe, zuerst ein Intervall zu singen und es danach auf dem Griffbrett zu spielen. Wäre vielleicht ein Einstieg. Dennoch ist es wohl noch besser für Dich, Dir eine Lagerfeuerklampfe zu besorgen und lagerfeuermäßig Lagerfeuerlieder mit Lagerfeuerakkorden zu üben und zu spielen. Nebenher kriegt man damit auch gut Mädels um den Finger gewickelt (was Dich in der weiteren Entwicklung der Dinge durchaus dem Blues näher bringen könnte), voraus gesetzt, Du wirst nicht zu gut darin, weil sonst nämlich alle anderen Jungs plötzlich ein Mädel im Arm haben könnten, nur Du hättest diese blöde Gitarre...

Du nimmst Dich offenbar nicht im Kontext wahr. Wenn Du eine einzelne Stimme in einem musikalischen Kontext spielst, dann musst Du sie innerlich in die Musik einbetten können und als Teil des Gesamten begreifen, hören und fühlen. Dafür musst Du den Kontext jederzeit wahrnehmen. Anfangs ist das natürlich schwer, weil Du ja alle Aufmerksamkeit auf Deine Finger richten musst, um nicht aus der Kurve zu fliegen.

Noch wat? Ach ja... RHYTHMUS!!! Rhythmus/Groove führt. Dein innerer Puls fehlt. Das würde ich auch Dem zuschreiben, was ich oben schrieb: Deine Aufmerksamkeit ist viel zu stark auch Dich selbst gerichtet. Gegen das Fehlen von Rhythmus gibt es ein probates Mittel: Tanzen! :D

So.. wenn mir mehr einfällt, schreibe ich mehr ;)

Grüße Thomas
 
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@Schlitzer
Wenn es dir nur darum geht, technisch möglichst perfekt zu werden dann spiel doch einfach irgendwelche Musik aus Computerspielen nach. Am besten so 80er Jahre Arcade-Automaten Gedudel. DAS wird dann richtig schwer auf der Gitarre :D
Ich hab das Gefühl das du bei all dem Technikzeug das wesentliche aus den Augen verlierst. Ist doch egal, ob deine Handhaltung die aus dem Lehrbuch ist oder das dies oder jenes ganz exakt sauber aussieht, du klampfst doch der Mucke wegen oder wofür sonst?!
 
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@SaitenSchlitzer: Basierend auf dieser Aussage von Dir: Im Moment sind das vor allem typische Metal-Rhythmen-Muster,meist gemuted und auf der E-/A-Saite,und meist Triolen,Quadrate,Fünfecke und so weiter Also 0-000-0-0-0-00000-000-0-0-0-00000... etc.

Toll dass Du hundert/oder tausend Wörter kannst - aber alleine aus den Wörtern wird noch kein ganzer und verständlicher Satz.... !!! Schon mal eine neue Sprache gelernt - toll wenn man Vokabeln kann, aber ohne diese zu verwenden, wirst du im Ausland verhungern...

==> schaue doch mal im Akustik Gitarre Forum nach dem Workshop Blues you can use. (BYCU).. Blues wäre ein lohnenswertes Beschäftigungsfeld vom Buchstaben (Note) über Riffs (Wörter) bis zu ganzen Sätzen inklusive bestimmten Varianten der Betonung einzelner Wörter um die Stimmung rüberzubringen. Das gesamte Gebilde ist recht komplex, sollte dir von der Technik nicht allzu große Probleme bereiten, dafür aber helfen die fehlenden Elemente (Gefühl, Spannung, Ausdruck, Spontanität....) in dein Spiel zu bringen.

Martin
 
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@ FretBoardJunkie:Ich habe nie gesagt,dass Smoke on the water blöd ist.Ist ein absoluter Klassiker,den ich auch unbedingt noch lernen will,aber mir geht's im Moment mehr um die Technik allgemein.Ich weiss,dass Smoke mit viel Gefühl gespielt werden sollte,damit's authentisch und gut klingt.Aber das ist zurzeit noch kein Schwerpunkt für mich.Werde ich aber noch ändern,keine Sorge.
Und leider kann ich weder tanzen noch singen.Ich schäme mich beim Tanzen,und das Singen hab ich mal aufgenommen,und es klingt so richtig schön nach Scheisse :D

@ Klampfobot:Ja,wenn ich wüsste,wo es Tabs dazu gibt.Das hier finde ich z.B.geil:

http://www.youtube.com/watch?v=Yhi_bK1bH4U

@ hack_meck:Blues finde ich wunderbar,danke für den Tipp,ich werde mich da mal durcharbeiten.


PS:Im Übrigen will ich erwähnen,dass bisher auf kein einziges meiner Probleme im Video eingegangen worden ist.
 
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geka
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PS:Im Übrigen will ich erwähnen,dass bisher auf kein einziges meiner Probleme im Video eingegangen worden ist.

Vielleicht, weil die - im Gegensatz zu Deinem Kopfproblem=Musikverständnis - vernachlässigbar sind?

Ich glaube, Du hast die vielen richtigen und ehrlich gut gemeinten Ratschläge noch gar nicht verstanden. :rolleyes:
Wahrscheinlich spiele ich technisch wesentlich schlechter als Du, aber es ist lange nicht so langweilig wie Dein Beispiel.

geka
 
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Langweilig?Es geht mir im Video ja nicht darum meine bescheidenen Künste zu zeigen,sondern Ratschläge für meine Fehler (?) einzuholen.Und komm,du bist eh besser,aber das ist hier nicht Gegenstand des Threads.
 
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Schlitzer schrieb:
PS:Im Übrigen will ich erwähnen,dass bisher auf kein einziges meiner Probleme im Video eingegangen worden ist.

Eben, wie schon Geka schreibt: Diese Probleme kann man immer noch beheben, wenn erstmal ein Fundament gelegt ist. In einem anderen Forum trage ich die Signatur "Wer übt, hat Angst" :D Das ist zwar ironisch gemeint, ich übe viel. Aber es ist trotzdem ein kleiner Aphorismus ;) Du hast Probleme, Dich selbst singen zu hören? Brauchst Dich ja nicht aufnehmen. Es geht nicht um das Ergebnis, sondern um Dein inneres Gefühl dabei. Darum, wohin Deine Aufmerksamkeit gelenkt ist, wenn Du es tust. Und es geht um musikalische Kopplung Deines Selbst mit dem, was Du tust. Man könnte wahrscheinlich ganze Bücher mit diesem Thema füllen. Es geht auch nicht darum, es zu beschreiben. Sondern es geht einzig darum, es zu tun und es zu fühlen.

Ich gebe Dir mal eine Aufgabe: Beschreibe mal absolut nachvollziehbar und allumfassend, wie sich beim Schwimmen Wasser anfühlt.

Weißt Du, warum Dein Video hier sowenig Zustimmung findet? Es ist, weil Dein Spiel für andere nicht nachvollziehbar ist. Und es ist nicht nachvollziehbar, weil es kein Gefühl ausdrückt. Es gab da mal einen Artikel im "Der Spiegel", in dem Musik als kultivierte Form von Säugetier-Lautcodes, die möglicherweise im ganzen Tierreich verstanden werden, zurückgeführt wurde. Das ist toll! Denn: Das kann nun wirklich jeder. Wenn es sogar Hunde, Katzen, Affen und Delfine hinbekommen, dann sollte das für uns Menschen nun auch kein Problem sein, oder? Also: Gefühl ist Freude, Trauer, Begehren, Aggression, Drängen, Angst, Flucht und so weiter und so fort. Musik stellt diese Gefühle dar, sie sind in Dir. Skalen, Spieltechniken, selbst Theorie sind bloß Werkzeuge.

Musik machen heißt u.a. sich auf nicht-determinierbare Zustände einzulassen, sich der Situation auszuliefern. Da ist Angst und Festhalten an Erklärbarem hinderlich. Das ist anders als bei einer Klassenarbeit. Trotzdem muss man seine musikalischen Hausaufgaben schon gemacht haben. Das kannst Du ja schon, und das ist auch richtig so.

Du schreibst, dass Du in ein paar Jahren Kinder haben wirst. Woher weißt Du das? Du weißt es nicht. Nein, Du baust Dir eine Perspektive, wohl weil Du Angst vor dem nächsten Augenblick hast. Das brauchst Du aber doch gar nicht. Schwarzhumorig ausgedrückt: Vielleicht ist diese Angst ja deshalb verschwendet, weil der nächste Augenblick für Dich gar nicht eintreten wird :D

Grüße Thomas
 
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Ich bin nicht auf Zustimmung für mein Video aus.Man kann aber sehr wohl die Technik kritisieren,und das tut hier anscheinend keiner,weil es mir ja "nur" an Gefühl mangelt.Ich bin mir aber sicher,dass einige hierzu was schreiben könnten,es aber aus Prinzip nicht tun.Und im Video geht's mir (wieder muss ich mich wiederholen,immer und immer wieder) NIIIICHT um Gefühl etc.,das ist mir so was von egal,sondern ich will lediglich konstruktive Vorschläge zu meinen Fehlern,denn sonst hätte ich das Video nicht gepostet.War wohl doch nur Zeitverschwendung.Ausserdem glaube ich nicht,dass man mich wegen des mangelnden Gefühls im Spiel kritisiert hätte,wenn man nicht meine Beiträge vorher gelesen hätte.
 
Arvir
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Ich bin nicht auf Zustimmung für mein Video aus.Man kann aber sehr wohl die Technik kritisieren,und das tut hier anscheinend keiner,weil es mir ja "nur" an Gefühl mangelt.Ich bin mir aber sicher,dass einige hierzu was schreiben könnten,es aber aus Prinzip nicht tun.Und im Video geht's mir (wieder muss ich mich wiederholen,immer und immer wieder) NIIIICHT um Gefühl etc.,das ist mir so was von egal,sondern ich will lediglich konstruktive Vorschläge zu meinen Fehlern,denn sonst hätte ich das Video nicht gepostet.War wohl doch nur Zeitverschwendung.Ausserdem glaube ich nicht,dass man mich wegen des mangelnden Gefühls im Spiel kritisiert hätte,wenn man nicht meine Beiträge vorher gelesen hätte.

Zumindest ich kritisiere dich auch nicht wegen "mangelndem Gefühl". Du spielst nicht mehr oder weniger "gefühlvoll" ( ein sehr sehr interpretierbares Wort ) als die meisten Gitarristen mit deiner Erfahrung. Ich zb. habe nur deswegen so gut wie nichts zu deiner Technik geschrieben weil du deine Fehler selbst siehst, mit Fleiß an die Sache herangehst und sich all das jetzt Kritikwürdige im Laufe der Zeit mit deinem Übungspensum erledigen wird. Was also willst du hören?

Lass dir bloß nicht einreden Theorie&Technik seien der Todfeind von ausdrucksstarkem Spiel, mehr Technik = mehr Farben = bei Bedarf schönere Bilder ;)
Ich frage mich nur: Woher willst du in einigen Jahren wissen was du jetzt malen sollst?
Versuche doch einfach reduzierte aber perfekt sitzende Licks in dein Übungsprogramm aufzunehmen und versuch diese mit Ausdruck zu spielen. Eine normale Übung die nicht im Widerspruch zu deinem bisherigen Lernverhalten steht.
 
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Ich beziehe mich nicht auf dich,Arvir,keine Sorge.Danke trotzdem :) Also sind es doch Fehler,die ich unbedingt ausmerzen sollte.Hatte ich eh vor,aber schön,dass es mal einer bestätigt,so weiss ich wenistens,dass mein Verdacht nicht einfach so ohne war.Danke dir.
 

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