Probemitschnitt im Kasten, aber der Mix gelingt nicht

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Hallo zusammen,

wie der Titel schon sagt habe ich mittlerweile jetzt die erste Probe aufgenommen. Jedes Instrument hat seine eigene Spur(en).

Zur Aufnahme haben wir verwendet:

- 3x Shure Beta58A (Männerstimmen)
- 1x Shure SM58 (Sängerin)
- 1x Kemper (Gitarre 1)
- 1x Boss ME80 (Gitarre 2 - wird vielleicht später nochmal mit dem Kemper aufgenommen)
- 1x Bass als Line in
- 1x Keyboard als Line in
- 5x Drums über DDrum 3 -> Akustik Kit mit Mesh-Heads (Kick, Snare, Tom 1, 2, 3)
- 1x Hi-Hat

- 2 Kanäle wären noch frei!

Als Wandler/Preamp haben wir einen ADA8000 und ADA8200 verwendet und das ganze in ein RME HDSP9652 Interface in Verbindung mit Studio One 2 Professional aufgenommen.


Zuhause habe ich das Material gegengehört und es war tatsächlich die ein oder andere brauchbare Performance dabei, weshalb ich zunächst mal 2 Tracks laienhaft gemixt habe.

Ich habe wenig bis keine Erfahrung im mixen, will mich aber gerne näher mit dem Thema befassen. Denn die ersten Versuche waren noch nicht so glorreich.
Als Abhöre verwende ich bisher einen DT770 was sicher nicht ideal ist.

Die Probleme zeigen sich immer dann wenn ich mir den Mix im Auto, Fernseher oder Hi-Fi Anlage anhöre. Was nach meinen Ohren auf dem Kopfhörer gut klingt, ist nachher dort einfach unbrauchbar.

Auch gefällt mir der Gesang (Frau) nicht da er teilweise (je nach Song) sehr nervige höhen besitzt.


Ich würde gerne insgesamt weiter an einem besseren Mitschnitt arbeiten, weiß jedoch noch nicht was das wichtigste ist:

- Studiomonitore (Leider habe ich keinen akustisch behandelten Raum, deshalb weiß ich nicht wie sinnvoll das ist)
- Mikrofonkombination für die Sängerin (Habe noch ein SCT-800 und könnte die Sängerin während der Probe außerhalb des Proberaums in einen anderen Raum stellen)
- Proberaum akustisch behandeln (sehr sehr schlechte Akustik 4x3m, komplett rechteckig ca 3m hoch und komplett gefließt)
- Overhead Mikrofone zulegen
- meine Mixing Skills verbessern

Das wir die Sängerin in einen extra Raum stellen will ich auf jedenfall versuchen, da ich hierfür schon alle Utensilien da habe.

Zur Probesituation, wir spielen alle mit Kopfhörer, das einzige was im Raum klingt ist der Gesang und die Becken des Schlagzeugs (bei 4 Mikros bekommt man so eigentlich genug Becken auf die Aufnahme ohne extra Overheads).

Meinen bisherigen Mix (wenn ich das so nennen darf :D) stell ich gerne zu Verfügung wenn gewünscht.
 
Eigenschaft
 
- Studiomonitore (Leider habe ich keinen akustisch behandelten Raum, deshalb weiß ich nicht wie sinnvoll das ist)

Zum Mixen gut, aber nur mir akustischer Behandlung. Zum Aufnehmen braucht man die nicht....

- Mikrofonkombination für die Sängerin (Habe noch ein SCT-800 und könnte die Sängerin während der Probe außerhalb des Proberaums in einen anderen Raum stellen)

Gute Idee.

- Proberaum akustisch behandeln

Sehr sehr gute Idee. Bringt sicher mehr als alle anderen genannten Maßnahmen zusammen.

- Overhead Mikrofone zulegen

Gute Idee. Overhead machen sich immer gut für das Stereo Panorama. Unabhängig davon, was sonst noch da ist an Mikros.

- meine Mixing Skills verbessern

Gute Idee.

stell ich gerne zu Verfügung wenn gewünscht.

Mach mal. Kannst auch noch die original Spuren zur Verfügung stellen. Mal sehen, was andere damit machen......
 
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Kollege @adrachin hat mir fast alles von der Zunge genommen. :D Tatsächlich ist ein Probenraum in der Regel kein Aufnahmestudio. Daher ist die Akustik zum Proben okay, für Aufnahmen aber kaqqe. :D d.h. hier besteht großes Aufholpotenzial. Wahrscheinlich ist alles hallüberstrahlt ohne Ende. Als Sofortmaßnahme würde ich daher pro Wand ca. 1qm Absorber mind 10cm Basotect vorschlagen, als zweiten Schritt eine selbstgebaute Cloud über den Drums in mind. 20cm Steinwolle und abgesenkter Höhe (vielleicht zwischen 2m und 2,5m), hinter den Drums 1-2 qm Diffusoren und in den Ecken Basstraps. Wenn dafür zu wenig Platz ist, dann eben in den Ecken unter der Decke.

Sängerin in zweitem Raum hilft akustisch in jedem Fall, aber ob die Laune und der Spaß vielleicht darunter leiden??

Mischen mit Kopfhörer ist ein No-Go. Das klingt nie gescheit, auch wenn es hier Stimmen gibt/geben wird, die das Gegenteil behaupten. Aber etwas abzumischen verlangt natürlich wieder eine Extraportion Raumoptimierung. Diesmal mit Messung, ordentlichen Abhörboxen und guter Symmetrie.

Die einfachste Option ist tatsächlich die Behandlung des Probenraumes. Das kostet zwar ein paar Hunderter, aber akustisch wird die Sache dann beherrschbar(er).
 
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  • Studiomonitore oder wenigstens einfache HiFi-Lautsprecher zu benutzen, auch wenn der Raum nicht akustisch behandelt ist, helfen sehr.
  • Das SM58 hat einen Peak bei ca. 5..7kHZ. Wenn das bei der Sängerin nervt, kannste ja mal versuchen mit einem EQ ein bisschen (3dB oder so) rauszunehmen.
  • Kann das Ddrum 3 auch MIDI ausgeben? Dann könnte man doch einfach MIDI in der DAW aufnehmen und hat dann noch Spielraum mit passenden Samples. Sennheiser DrumMica bietet z.B. viele Möglichkeiten und kostet nix.
  • Der Bass ist aktiv? Oder gibt es einen Preamp? Passiver Bass am Line In klingt nicht optimal, wahrscheinlich eher etwas dumpf.
  • Die Becken über ein Kondensatormikrofon wären sicher viel besser als der Bleed auf einem Bühnenmikro. Daher würde ich das SCT-800 mal als Mono-Overhead versuchen
 
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@901 :great::great::great: Super Ideen & Anregungen.
 
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So hat etwas gedauert habe gestern nochmal etwas rumprobiert den Mix stell ich schonmal zur Verfügung. Die rohen Spuren muss ich erst noch schauen wie ich das aus Studio One exportieren kann.

Sind beides Cover (Atemlos und Walking on Sunshine) und ich kann verstehen wenn ihr euch keinen Helene Fischer Song antun wollt ;)!

Spielerisch sind die beiden auch nicht perfekt ist eben jedes mal ein One-Take (zumindest bisher)


https://soundcloud.com/marcus-ade/atemlos-helene-fischer-cover-by-overall

https://soundcloud.com/marcus-ade/walking-on-sunshine-katrina-and-the-waves-cover-overall


@901

Bass ist Passiv und geht eben auch in einen Preamp vom ADA8200 (ganz so übel finde ich den Sound nicht) hätte jedoch auch die möglichkeit wirklich das DI Signal aufzunehmen und später mit meinem Kemper dann ein Re-Amping vorzunehmen. Ist halt auch immer die Frage wie weit man es für ein Probemittschnitt/Demo treiben möchte.

Am DDrum 3 kann man auch Midi abgreifen werde ich dann auch in der nächsten Probe mal ausprobieren, ganz so verkehrt sind aber auch hier die Sounds nicht, es fehlt mir lediglich etwas die Dynamik.

Das SCT800 als Overhead ist natürlich auch eine interessante Idee! Müsste ich mal schauen ob wir ein ziemlich stabiles OH-Stativ haben, welches das Mikrofon (ist nicht gerade leicht) hält.

Zwischen 5k und 7k hab ich jetzt mal etwas genommen. Ansonsten hab ich noch um die 500Hz beim Gesang etwas abgesenkt und auch bei etwa 1kHz. Low-Cut bei 100Hz ungefähr.

Angehoben habe ich eigentlich dann nur ab 14kHz mit einem Shelf um dem Gesang mehr Luft zu geben.
So richtig gefallen tut es mir aber noch nicht. In meinem Auto habe ich es heute morgen nochmal angehört und fand den Gesang trotzdem noch zu mumpfig.
 
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@ Atemlos: Kannst Du einen HiPass-Filter ab 80 Hz einsetzen? Zumindest beim BDrum, die dotzt viel zu dumpf. Da ist viel weniger Raumhall drin als ich vermutet habe. Stimme der Sängerin könnte mehr Präsenzen/Höhen gebrauchen.
@ Walking on sunshine: HiPassfilter wie oben, Hall auf die Stimme, die ist sehr trocken.
 
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Das ist doch ganz gut. Etwas polieren dann paßt das schon. In dem Fall ist der Weg zum besseren Sound die Beschäftigung mit Mixtechniken. Von der Aufnahme her ist das ganz in Ordnung.....
 
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Mit dem Hall habe ich noch etwas gespart es ist schwierig als Neuling hier die Balance zu finden. Zu viel Hall und es wird meist gleich ziemlich billig.

Das mit der BD ist mir heute morgen auch schon aufgefallen die ist vielleicht auch noch etwas zu laut im Verhältnis. Aber ich versuche das mal mit einem HP bei ca. 80Hz.

Um den Hall bzw. auch den Bleed der Becken zu verringern habe ich jetzt nur das Mic der Sängerin durchgehend an und die anderen 3 Mikrofone nur dann wenn wirklich etwas gesungen wurde.

Der Chor-Effekt beim "Woho-Woho"-Part gefällt mir auch noch nicht. Hab bisher einfach die Spuren kopiert, und minimal Zeitversetzt. Wie könnte man hier den Effekt noch verbessern wenn man nur 2 Stimmen hat? (kleine Pitch-Änderungen könnte man auch noch machen oder vielleicht einen Chorus verwenden).

Gibt es denn eigentlich so eine Art Mixing&Recording Bibel bzw. Standardwerk das man sich mal anlesen sollte oder kommt das meiste über Erfahrung und Tipps und Tricks die man hier und dort bekommt?
 
@Metalizer Selbstverständlich gibt es gute Literatur zum Thema und auch Tutorials. Ich denke da an
- Mixing Praxis von audioworkshop (fast 12 Stunden, aber teilweise langatmig).
- Mixing Engineer`s Handbook (Bobby Owsinski) im Buchhandel
- Mastering Audio (Bob Katz) im Buchhandel
 
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Also wenn du zum erstem mal etwas gemischt hast, Hut ab, das klingt nicht schlecht. :)

Das Panorama würde ich viel mehr ausnutzen. zB Gitarre nach links, Keyboard nach rechts etc..
 
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Ich habe schon das ein oder andere Mal an einem Mischpult gestanden. Außerdem habe ich auch etwas Grundkenntnisse in welchen Frequenzbereichen sich verschiedene Instrumente bewegen. Wie ein EQ funktioniert ist mir durchaus auch bewusst.

Als Gitarrist ist man ja eh ständig damit beschäftigt an seinem Sound irgendwas zu schrauben und sich mit Effekten zu beschäftigen, so weiß man eigentlich in Grundzügen schon wie sie funktionieren bzw. was sie bewirken.

Wo ich auf jedenfall noch Nachholbedarf habe ist bei der Verwendung von Compressor, Gate, Limiter, Expander, De-Esser also die ganze Dynamics geschichte verwende ich bisher eher Pi-mal-daumen.

Ich kann also nicht sagen das ich wirklich keine Ahnung vorher hatte (habe auch das ein oder andere mal meine Stimme + Gitarre aufgenommen).


Back to Topic:

Das Panorama beschränkt sich z.Z. auf die Gitarre, diese ist dupliziert und Li+Re gepannt. Beim Panorama war ich bisher auch noch etwas vorsichtig... Im Live-Bereich setzt man es eher spärlich ein. Auf einer Aufnahme ist das natürlich anders da muss ich noch etwas spielen.

Das könnte ich mir vorstellen:

- Lead-Gesang bleibt auf jedenfall mittig
- Die Toms im Panorama verteilen
- Keyboard ins Panorama (ist allerdings Mono aufgenommen)
- Background Gesang noch etwas im Panorama verteilen


Sonst noch Tipps zum Panorama?
 
Mischen mit Kopfhörer ist ein No-Go. Das klingt nie gescheit, auch wenn es hier Stimmen gibt/geben wird, die das Gegenteil behaupten.

Es ist auch schlicht und einfach Quatsch. Wenn man mischen kann und sein Equipment kennt, spricht absolut nichts dagegen auf Kopfhörern zu mischen.

Andrew Scheps gibt mir überings Recht: http://therecordingrevolution.com/2...drew-scheps-ditched-his-console-for-a-laptop/

So ungefähr die untere Hälfte des Texts dürfte für dich interessant sein. ;)
 
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Das Panorama beschränkt sich z.Z. auf die Gitarre, diese ist dupliziert und Li+Re gepannt.
verstehe ich das richtig? Dupliziert? Also kopiert und nach rechts/links verteilt? Das hebt sich auf. Das Signal bleibt in der Mitte, ist nur etwas lauter. Wenn du anstatt die Spur zu kopieren, die Gitarre zwei mal einspielst (doppeln), ist das nicht der Fall.
- Lead-Gesang bleibt auf jedenfall mittig
- Die Toms im Panorama verteilen
- Keyboard ins Panorama (ist allerdings Mono aufgenommen)
- Background Gesang noch etwas im Panorama verteilen
absolute Zustimmung:)
 
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Hast du schon richtig verstanden bisher nur kopiert und L/R gepannt. (Prinzip des Overdubs ist mir bekannt)
Inwiefern hebt sich das auf? Sowas ist mir zum Beispiel nicht klar ^^.

Ist halt nur eine Gitarre die spielt, ich wollte jetzt nicht das es klingt wie ein produzierter Track auf einer CD.

Es soll eine Demo-CD daraus entstehen und ich will keine falschen Erwartungen erzeugen, denn live wird meistens auch nur eine Gitarre spielen.
Ich müsste mal etwas recherchieren wie State-of-the-art Demo's von Coverbands so klingen.
 
Es ist auch schlicht und einfach Quatsch.
Naja...da muss man etwas mehr differenzieren. Man kann auch mit KH einen ordentlichen Mix produzieren, allerdings setzt das in meinen Augen auch viel Erfahrung voraus, weil es einfach Dinge, wie z.B. das Panorama oder die Phantomschallquellen gibt, die bei einem KH ganz anders abgebildet werden. Da muss man schon wirklich wissen was man macht. KH-Mixes von Anfängern sind auch oft sehr Hallig, also die Hallbalance stimmt überhaupt nicht, oder sie sind viel zu 'schmal'.
Ich denke, dass es für einen Anfänger leichter wäre mit Monitoren zu mischen, da diese auch letzten Endes die Abspielsituation wiederspiegeln. Und ich habe noch keinen Monitormix gehört, der auch KH schlecht klingt, wenn es nicht schon vorher schlecht geklungen hat. Anders herum jedoch schon.
Hinzu kommt noch, dass man auch für KH ein gewisses Budget auf den Tisch legen sollte, damit die technischen Möglichkeiten gegeben sind einen ordentlichen Mix abzuliefern. Aber das wollen die meisten Leute ja nicht machen; aus diesem Grund kaufen sie sich ja KH, statt Monitore.
 
Aber das wollen die meisten Leute ja nicht machen; aus diesem Grund kaufen sie sich ja KH, statt Monitore.

Ich habe ja nicht die billigsten Kopfhörer (DT 770) und diese habe ich mir auch nicht zum mischen gekauft, sondern um sie an meinen Kemper anzuschließen, meine Vocals beim Aufnehmen zu monitoren und in der Probe spielen wir ja auch mit Kopfhörer. Die KH waren also schlicht und ergreifend gerade da.

Natürlich will ich mir Monitore kaufen (z.B. KRK Rokit 5) aber dazu muss ich zunächst einen geeigneten Platz zuhause einrichten. Es geht eben alles erst Step by Step.

Ich will ja mit dem Recording kein Geld verdienen sondern eine Demo für meine Band produzieren die wir dann an interessierte Veranstalter aushändigen können oder auf unserer Homepage einbinden können.

Positiver Nebeneffekt ist die stetige Kontrolle der eigenen Performance durch das Aufnehmen. Dafür reicht die Qualität schon auf jedenfall.
 
Naja...da muss man etwas mehr differenzieren. Man kann auch mit KH einen ordentlichen Mix produzieren, allerdings setzt das in meinen Augen auch viel Erfahrung voraus, weil es einfach Dinge, wie z.B. das Panorama oder die Phantomschallquellen gibt, die bei einem KH ganz anders abgebildet werden. Da muss man schon wirklich wissen was man macht. KH-Mixes von Anfängern sind auch oft sehr Hallig, also die Hallbalance stimmt überhaupt nicht, oder sie sind viel zu 'schmal'.

[...]

Hinzu kommt noch, dass man auch für KH ein gewisses Budget auf den Tisch legen sollte, damit die technischen Möglichkeiten gegeben sind einen ordentlichen Mix abzuliefern.

Gute Mixes abzuliefern setzt immer Erfahrung vorraus. Egal ob auf Kopfhörern oder mit Boxen. In beiden Fällen sollte man gerade als Misch-Anfänger (aber auch für erfahrene Mischer ist es eigentlich immer eine gute Idee) aber sowieso so viel wie möglich mit Referenz-Tracks arbeiten. Wenn man das tut fallen die Nachteile des Mischens mit Kopfhörern aber eigentlich nicht mehr ins Gewicht und es bleiben nur noch die Vorteile.

Interessant finde ich allerdings deine Beobachtung, dass Kopfhörer-Mixes von Anfängern oft zu hallig sind. Ich hätte eigentlich gedacht, dass es genau anders herum sein müsste, da man mit Kopfhörern den Hall viel besser wahrnimmt, als über Boxen.

Zu deinem zweiten Punkt: Was ist denn für dich ein gewisses Budget? Für Andrew Scheps sind 99$ ja offenbar genug gewesen und da bewegen wir uns definitiv in der unteren Preiskategorie bei Kopfhörern.

Aber auch hier wieder: Ein brauchbares Paar Studio-Monitore kostet auch Geld und zwar weit mehr, als ein guter Kopfhörer.

Natürlich will ich mir Monitore kaufen (z.B. KRK Rokit 5)

Hast du das nach einem Probehören entschieden? Ich persönlich bin kein großer Fan von den KRK Rokits, die klingen mehr zu sehr "Bumm-Tss". Wenn es kompakte Monitore mit einem ausgewogenen Klang sein sollen, wirf mal einen Blick auf die Adam A3X (nicht vom Namen irritieren lassen, das sind 4,5" Monitore).

Wenn du die Gitarre einfach nur auf zwei Spuren aufteilst und nach links und rechts legst, ist dass dasselbe, als hättest du eine Gitarre in der Mitte. Du musst schon auf eine der beiden Spuren ein Delay von ein paar Millisekunden legen, um einen gefakten Dopplungseffekt zu bekommen.
 
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Interessant finde ich allerdings deine Beobachtung, dass Kopfhörer-Mixes von Anfängern oft zu hallig sind. Ich hätte eigentlich gedacht, dass es genau anders herum sein müsste, da man mit Kopfhörern den Hall viel besser wahrnimmt, als über Boxen.

Kann ich bestätigen war ja in meinem Fall auch so!
Hast du das nach einem Probehören entschieden? Ich persönlich bin kein großer Fan von den KRK Rokits, die klingen mehr zu sehr "Bumm-Tss". Wenn es kompakte Monitore mit einem ausgewogenen Klang sein sollen, wirf mal einen Blick auf die Adam A3X (nicht vom Namen irritieren lassen, das sind 4,5" Monitore).

Wenn du die Gitarre einfach nur auf zwei Spuren aufteilst und nach links und rechts legst, ist dass dasselbe, als hättest du eine Gitarre in der Mitte. Du musst schon auf eine der beiden Spuren ein Delay von ein paar Millisekunden legen, um einen gefakten Dopplungseffekt zu bekommen.

Ich habe ja "z.B." geschrieben. Damit wollte ich eigentlich sagen so in der Preisklasse 200-400€ das Paar und natürlich geht das nur nach einem Probehören.

Adam F5
Yamaha HS7

Wären beides auch Kandidaten... A3X ist wohl etwas über meinem Budget.

Mal schauen diese Entscheidung steht definitiv noch etwas in der ferne.
 
Interessant finde ich allerdings deine Beobachtung, dass Kopfhörer-Mixes von Anfängern oft zu hallig sind. Ich hätte eigentlich gedacht, dass es genau anders herum sein müsste, da man mit Kopfhörern den Hall viel besser wahrnimmt, als über Boxen.
Ist auch eigentlich so. Bei mir jedenfalls. Meine Kopfhörermixe tendieren initial auch eher in Richtung zu trocken als zu nass auf Hi-Fi Anlagen.
 

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