Death Metal/Hardcore-Punk Sound mit SG Standard

  • Ersteller Raw Power
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Vielleicht helfen Dir diese Videos auch weiter?




Ich persönlich finde den Sound vom ersten (neueren) insgesamt schrecklich. :redface:

Oder Du fragst mal Sulynn Hago, welche PUs sie in ihrer SG hat, Propagandhi bewegen sich ja auch irgendwo in der Schnittmenge aus (Hardcore-) Punk und Metal. :tongue:
 
Der SH-6 legt im Vergleich zum SH-5 noch einmal eine Schippe mehr drauf. Trotzdem ist der SH-5 vollkommen metaltauglich.

Beide haben halt unterschiedliche Charaktere. Der SH-6 Distortion ist wie der Name schon sagt ein typischer "Distortion-Pickup". Massig Output und viele Mitten, nicht gerade dynamisch und neigt dazu, den Sound stärker zu komprimieren. Ist auch ein Klassiker im Metalgenre.

Der SH-5 Custom ist noch näher an seinem Urahn, dem PAF. Er klingt zwar etwas "moderner", lauter, straffer und kräftiger, aber er hat trotzdem auch Ähnlichkeiten zu einem PAF. Sehr breites Frequenzbild, die Mitten werden nicht überproportional betont und er klingt noch relativ offen.

Ich weiß nicht, ob ich bei C# Standard und Drop B,sollte es Richtung SH-6 gehen, vielleicht dem Black Winter den Vorzug geben würde. Bei tiefen Tunings klingt er doch etwas klarer und frischer.

Hier ist mal ein Vergleichsvideo zwischen SH-5 und SH-6:


Das Video ist hier im Forum auch relativ bekannt. Es werden SH-6 und Black Winter verglichen:


Beim SH-6 fehlt mir im Vergleich zu den anderen beiden Kandidaten ein wenig die Klarheit und Definition. Der Black Winter hat durch die erhöhte "Presence" bei den Singlenotes ein wenig etwas von einem Singlecoil.

Der Klassiker von Seymour Duncan, bei dem alle Humbucker mit höherem Output verglichen werden:

EDIT: Da war wohl jemand schneller. :)

Leider kann man die Videos immer nur als Anhaltspunkt nehmen. Wie es dann mit dem eigenen Setup klingt ist eine andere Frage.
 
Ich habe mir jetzt so einige videos angeguckt und bei rockinger samples angehört. der sh-5 klingt für mich persönlich etwas besser als der sh6. wie stehts denn mit dem di marzio super distortion oder tone zone im vergleich?
 
Hier gibt's noch ein schönes Vergleichsvideo, allerdings mit einer Ibanez:

DiMarzio/Ibz vs Evolutions vs Tone Zone/Air Norton

Ich weiss, Du willst einen neuen PU aber ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, in dem ich ein Verzerr-Pedal zum Boosten benutze. Aktuell erreiche ich mit dem Boss Bass Distortion Pedal genau die Sorte Death Metal-Sounds, die ich will. Das wird dann aber ziemlich "dreckig" so irgendwo zwischen alten Bolt Thrower und Entombed. Eventuell würde könnte ein Booster Pedal auch bei Dir gewünschte Ergebnisse erzielen und du könntest die originalen PUs drinbehalten.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ansonsten hat DiMarzio eine gute Auflistung aller PUs mit den jeweiligen Präferenzen:
http://www.dimarzio.com/pickups/humbuckers/high-power

Mit dem PU-Finder auf der Seite werden mir für Deine Bedürfnisse Super Distortion als erster Vorschlag oder Super3 oder ToneZone empfohlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Eiswalzer,
welches Boss Pedal nutzt du zum boosten? Etwa das odb-3?
 
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Dann werde ich das mal ausprobieren, suche schon lange nach einem dreckigen Sound mit meinem deliverance, der genau in die Richtung gehen soll. Das hm2 funktionierte nie so richtig in der Kombi.
 
Mit einem einfachen Clean-Booster vor dem Amp (z.B. MXR-Microamp) könnte es auch schon gut klappen... Damit hab ich Mit SG und nem 50 Watt Marshall DSL sehr gute Erfahrungen gemacht, was nen fetten Sound angeht. In der SG, die damit am besten geklungen hat waren die 490/498er drin...
 
Ich habe mir jetzt zig Aufnahmen angehört und mir gefiel der Sh-5 bisher am besten. Habt ihr noch nen Alternativvorschlag zum Sh-5?
 
Zuletzt bearbeitet:
Lace Drop Gain, geht in Richtung EMG 81. Er ist aber passiv und hat unten Rum etwas mehr zu bieten und hört sich somit etwas voller an. Könnte aber trotzdem für eine SG evtl. etwas zu hell sein.
 
Vielleicht noch der Nazgul von Seymour Duncan.


Oder der Seymour Duncan "Custom 8". Ein SH-5, SH-11 bzw. SH-14 mit Alnico 8. Den gibt es leider nicht als Serien-PU, man muss den Magneten selber tauschen. Im Vergleich zum SH-5 rundere, und wärmere Höhen und mit mehr "Tiefmitten-Growl". Die Bässe sind etwas weniger straff, aber man kann die Polepiece-Schrauben der tiefen Saiten gegen welche mit Hexhead tauschen um den Sound auf diesen Saiten fokussierter zu bekommen.
Leider gibt es zu diesem PU nicht so viele und aussagekräftige Videos:
 
Ich weiß ebenfalls auch nicht, ob ich einen Trembucker oder einen normalen Humbucker verwenden soll. Laut Duncan nimmt man einen Trembucker bei größerem String Spacing. Jetzt weiß ich aber nicht, von welchem Punkt bei denen gemessen wird. Im Netz findet man Infos von Leuten, die beide Versionen in ihren Gibsons verwenden. Hat jemand von euch eine Ahnung davon?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Und ändert sich der Klang, wenn man PUs mit oder ohne Kappen verwendet?
 
Trembucker oder Normaler Humbucker ist relativ egal. Da gehts ja nur darum, dass die Pole Pieces genau unter den Saiten liegen. Soundtechnisch machts aber nichts, da gehts vor allem ums optische falls man sich dran stört.

Generell wuerd ich noch den SH10 ins Rennen werfen, weniger weil er bassig ist (was bei dem Droptuning und der Engl Box eig eh nicht nötig sein sollte), sondern einfach weil der gut chuck-chuck kann. Versteh immer nicht, warum immer das halbe Sortiment von SD vorgeschlagen wird, aber der SH10 Fullshred so selten dabei ist. Ausgeglichene Bässe/Mitten, Höhen prägnanter ausgepräkt, High Output. Für richtig Attack und chack-chack imo echt geil und ich bin mit dem seit Jahren für Drop-B super zufrieden, gerade da er nicht so mega bassig und auch nicht scooped ist und damit für Tightness im Droptuning sorgt. Kannst ihn dir ja mal bei youtube-Vergleichen anhören (ist glaube ich bei einem Vergleich von Ola Englund auch dabei)


Edit: das Video von Ola

 
Und ändert sich der Klang, wenn man PUs mit oder ohne Kappen verwendet?
Bei Nickel Kappen angeblich ja.
Bei Chrom kappen eher nein.

Ich selbst höre da keinen Unterschied und ich hab mal welche gewechselt.
Vernachlässigbar.
Was viel wichtiger ist, ist ein gescheites Wachsbad der Pickups und evtl. Abschirmung im E-Fach.

Trembucker bei größerem String Spacing.
Das wohl im Falle eines angebrachten Tremolos der Fall wäre. Daher auch TREMbucker.
 
Na kommt auf die Bridge drauf an. Gibt lizensierte Floyd Rose Vibratos mit schmalen Stringspacing und Tune-O-Matics mit breitem String Spacing. Kommt auch darauf an, wo du anfängst zu messen:)
 
Richtigkeit ohne Gewähr, aber ich habe schon von Gitarren ohne Trem mit breiterem spacing gelesen. Gibts wohl auch. Wie das bei der SG ist weiß ich nicht.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Na kommt auf die Bridge drauf an. Gibt lizensierte Floyd Rose Vibratos mit schmalen Stringspacing und Tune-O-Matics mit breitem String Spacing. Kommt auch darauf an, wo du anfängst zu messen:)


Ist das nicht auf benannt nach F-Spacing (Fender->Trembucker) und G-Spacing (Gibson->normales spacing)?
Guckst halt nach, was fuer ein Spacing sonne Strat hat, misst bei dir nach und bestellst entsprechend. String spacing ist der Abstand von E zu e Saite.
 
Macht das einen Unterschied? Wäre mir zumindest neu, dass Engl die Boxen überarbeitet hat außer der optischen Anpassung.
 
Ich nehme in der Regel für den Steg immer Humbucker mit F-Spacing. Bei Seymour Duncan sollte man da aber etwas vorsichtig sein. Die Trembucker haben nicht nur weiter auseinander stehende Polepieces, sondern auch breitere Spulen. Je nach Gitarre wird das etwas eng. Ich habe allerdings auch schon einen TB-5 Custom in meine Les Paul gebaut. Der saß aber auch ganz eng im Humbuckerrahmen. Dafür war das Spacing perfekt.

Mir ist es auch jetzt gerade eben erst eingefallen, aber das sollte auf jeden Fall noch einmal angemerkt werden:
Wenn die SG aus den 90ern ist hat sie doch bestimmt ein Batwing-Pickguard und keine separaten Humbuckerrahmen? Da würde ich auch eher zu Long Legs tendieren, damit man den Humbucker nahe genug an die Saiten schrauben kann. Eine Strat mit Pickguard hat da keine Probleme, da die Saiten parallel zum Korpus verlaufen, eine SG hat allerdings einen geneigten Hals und die Saitenlage ist im Bereich der Brücke höher. Die Trembucker haben alle Short Legs und ich glaube, dass die normalen SH-Modelle (schmales Spacing) in der Regel auch mit Short Legs verkauft werden. Das "Problem" besteht aber nur bei der SG mit großem Pickguard. Bei einer Les Paul mit Humbuckerrahmen lassen sich auch HBs mit Short Legs nahe genug an die Saiten schrauben.
Die Gibson HBs sollten Long Legs haben.

Wenn man Seymour Duncans mit Long Legs haben möchte, müsste man diese wohl extra bestellen oder eine passende Platte finden und selber umbauen.
Den SH-5 Custom habe ich bei Ebay aber auch schon ein paar mal mit Long Legs gesehen. Das waren aber alte Modelle aus den 80ern mit dem DCJ-Sticker. Die Dame, zu der das Kürzel "J" gehört arbeitet heute im Custom Shop und die von ihr gewickelten Pickups haben eine hohen Mojo-Faktor, da sie angeblich noch etwas besser als die Serienmodelle klingen sollen). Mit Glück findet man da auch etwas passendes.

Bei Bareknuckle Pickups gibt es z.B. die Option die Humbucker gleich passend zu bestellen. Diese Pickups liegen aber leider in einer anderen, höheren Preisklasse.

Trembucker oder Normaler Humbucker ist relativ egal. Da gehts ja nur darum, dass die Pole Pieces genau unter den Saiten liegen. Soundtechnisch machts aber nichts, da gehts vor allem ums optische falls man sich dran stört.

Generell wuerd ich noch den SH10 ins Rennen werfen, weniger weil er bassig ist (was bei dem Droptuning und der Engl Box eig eh nicht nötig sein sollte), sondern einfach weil der gut chuck-chuck kann. Versteh immer nicht, warum immer das halbe Sortiment von SD vorgeschlagen wird, aber der SH10 Fullshred so selten dabei ist. Ausgeglichene Bässe/Mitten, Höhen prägnanter ausgepräkt, High Output. Für richtig Attack und chack-chack imo echt geil und ich bin mit dem seit Jahren für Drop-B super zufrieden, gerade da er nicht so mega bassig und auch nicht scooped ist und damit für Tightness im Droptuning sorgt. Kannst ihn dir ja mal bei youtube-Vergleichen anhören (ist glaube ich bei einem Vergleich von Ola Englund auch dabei)


Edit: das Video von Ola



Der SH-10 Full Shred wird wohl auch deshalb nicht so oft empfohlen, weil er nicht so verbreitet und populär ist. Der klingt ja schon eher trocken und fokussiert und spricht viele potenzielle Käufer wahrscheinlich erst einmal gar nicht an, wenn sie Soundsamples hören. Richtig aufblühen können solche PUs aber wenn man tiefer stimmt. Da kann es schon kontraproduktiv sein, wenn der PU von Haus aus zu "fett" und "voll" klingt. Im Standard-Tuning klingt es dafür vielleicht wieder zu dünn. Der SH-10 Full Shred ist übrigens auch ein Mitglied der Custom-Familie. Es ist ein SH-14 Custom mit zwei Reihen eintellbarer Hex-Schrauben.

Schrauben mit Hex-Kopf fokussieren den Ton und machen den Sound "trockener". Das liegt auch am Magnetfeld. Die typischen Schrauben mit Schlitzkopf haben einen konvexen Kopf, die mit Imbuskopf sind in der Mitte hohl, also konkav. Bei vielen Humbuckern mit Hex-Schrauben sind diese im Vergleich auch kürzer als "normale" mit Schlitzkopf. Beim SH-10 gehen die Schrauben nicht durch die Baseplate durch. Das reduziert noch einmal etwas die Bässe. Häussel verwendet z.B. auch kurze Schlitzkopfschrauben beim Vin+.
 
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