Orange Th 30 - PPC 212 dünn und schrill

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rubs1989
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Hi,

ich spiele ein Fender Strat über den Orange TH 30 mit einer Orange Box PPC 212.
Der Clean Sound ist schonmal super. Der verzerrte Kanal wird allerdings etwas schrill und zu agressiv wenn man den Gain so auf 12/13 Uhr stehen hat. Ich kann da auch mit dem Shape Regler nicht viel machen. Zu dem hat der Sound auch wenig "Eier", also ist nicht so tief sondern etwas flach.
Was könnte ich am Setup ändern. Liegt es eher an der Box oder an dem Amp. Würde möglicherweise ein Rockerverb abhilfe schaffen, bei dem ich die Höhen gezielter rausdrehen kann, als beim TH 30?
Greetz
Ruben
 
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Hilft die Höhenblende an der Brettgitarre nicht?
 
Du schreibst leider nicht welche pickup bestückung deine strat hat .Ich gehe mal von einer s-s-s strat aus.Eine singlecoil strat ist von natur aus eher etwas dünner dafür aber sehr durchschneidend im ton.Das fällt bei clean sounds nicht so auf.Aber bei verzerrten gebratete kann das schnell schrill werden, was wieder ruhm auch geschmackssache ist.Aber das kriegt man eigentlich mit einstellungen am verstärker bzw am regler der gitarre hin je nach vorliebe.Aber der strat s-s-s sound ist schon eher dünnerer und scheidend hat aber trotzdem eier aber halt auf ganz andere art wie z.b eine paula.probier mal bisschen die höhen je nach geschmack auch die mitten etwas raus zunehmen.

Ich kenn den orange th30 jetzt nur mal von anspielen im musicstore.Ist wie ich finde wie fast alle orange verstärker ziemlich bassig im grunsound deswegen sollte gerade bei orange das schrille gut zubeseitigen sein .

Vieleicht magst du aber auch einfach denn zerrsound einer s-s-s strat nicht.
 
Wie mein Vorgänger schon fragt: Single Coils? Das würde es erklären. Schonmal an einem anderen Amp mit ordentlich Zerre gespielt?

Ich spiele den TH30 jetzt seit mehreren Jahren und der Shape-Regler funktioniert in der Hinsicht wunderbar, auch deine Boxenwahl sollte den bass-lastigen Sound druckvoll transportieren können. Ansonsten vielleicht noch einen EQ vorschalten?
 
Hi, Danke für eure Antworten.
Jau, habe 3 Single Coils drin in meiner Strat und auch schon vermutet, dass es daran liegt. Ich werde wohl mir mal nen Splitbaren Humbucker in die Bridge Position packen und mal gucken, wie es sich entwickelt.
 
Leih dir vielleicht erst mal eine Gitarre mit Humbuckern und probiere aus ;)
 
Ich werde wohl mir mal nen Splitbaren Humbucker in die Bridge Position packen und mal gucken, wie es sich entwickelt.

Dann leidet halt etwas der Cleansound auf Stegposition, falls du den nutzt. Es gibt einige andere Möglichkeiten, die ich vor einem PU-Wechsel präferieren würde.
Du könntest das Tone-Poti der Strat, das den mittleren PU regelt auf den Steg-PU umlöten, und da ganz leicht die Höhen bedämpfen.
Alternativ hilft ein Vorschaltpedal: Entweder ein EQ, der die Höhen etwas mildert, oder ein Low-Gain-Overdrive (Tubescreamer-Derivat, Klon-Derivat,...), das den Zerrsound angenehmer macht.

Ich nutze bei meiner Strat und Tele gerne gestackte Overdrives vor einem anzerrenden Amp.
 
welche 212er hast du? Offen oder geschlossen?
 
Der v30 in der Orangebox ist nicht der wärmste Speaker, er hat einen Hochmitten-Peak der in Kombination mit ne sc-Gitarre und nem britischen Amp auch schnell mal aufdringlich werden kann.

Ich denke, der Test mit einer Humbuckergitarre dürfte Klarheit schaffen, ich würde vllt auch ein Wechsel der Speaker in Betracht ziehen..

Achja, eine offene Box kling im Raum sehr viel basier und voller...
 
V30 und Singlecoils...das klingt höchstens clean gut...ich würde darüber nachdenken die LS ggf durch was nicht ganz so plärriges zu ersetzen, zB etwas Greenbackartiges wie WGS Green Beret oder Reaper. Auch ein Allrounder wie der ET65 (ggf in Kombi mit einem British Lead) könnte Abhilfe schaffen...
 
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Wie schon andere oben erwähnten: Ich würde unbedingt mal ein EQ- Pedal ausprobieren, wenn mir der Frequenzgang nicht gefällt !
Das ist auf alle Fälle erstmal mit dem wenigsten Aufwand verbunden und käme bei mir weit vor einem Austausch der Speaker oder gar einem PU- Wechsel !

Am Equalizer dann einfach mal bei 4 kHz ("Die Ekelfrequenz") ansetzen und hier konsequent absenken.

Ansonsten ist der TH 30 vielleicht einfach nicht deine Welt ?
Ich fand den ominösen "Shape"-Regler jedenfalls nicht das Wahre, der ist entweder zu breitbandig oder er bearbeitet einfach das falsches Frequenzfenster.

Der v30 in der Orangebox ist nicht der wärmste Speaker
Kann ich nicht unterschreiben, im Gegenteil.
Ich habe vor 3 Jahren bei Session in Walldorf alle Boxen (so gut ein Dutzend) im Amp- Room durchprobiert... die PPC 212 war für mich mit Abstand die mit dem wärmsten & fettesten Sound.
(vielleicht deshalb, weil die Speaker schon eingespielt oder sogar "runtergenudelt" waren ?)

V30 und Singlecoils...das klingt höchstens clean gut.
Auch hier muss ich aus meiner Sicht enschieden widersprechen.
Ich für meinen Teil finde sogar, dass jegliche Humbucker- Klampfe über meine PPC 212 maximal mittig- hupend, wenn nicht eher sogar dumpf- undefiniert klingt bei Zerre.

Unsere unterschiedlichen Empfindungen zeigen einmal mehr, dass es hier nicht "die eine Wahrheit" zu geben scheint...
 
die PPC 212 war für mich mit Abstand die mit dem wärmsten & fettesten Sound.
Weils die dickste Serienbox ist. Das liegt aber nicht am Speaker, sondern an der Boxenkonstruktion.
Der V30 ist dadurch nicht weniger Tröte. spiel ma n G12-65 dagegen, der boxt Dir voll in den Magen dagegen.
Wurden die PPCs nicht früher aber sogar mit anderen Speakern geliefert? Würde deine Erfahrung auch erklären.
 
Auch hier muss ich aus meiner Sicht enschieden widersprechen.
Ich für meinen Teil finde sogar, dass jegliche Humbucker- Klampfe über meine PPC 212 maximal mittig- hupend, wenn nicht eher sogar dumpf- undefiniert klingt bei Zerre

Das kann aber auch am verwendeten Amp liegen...
Der V30 ist ein Speaker der Luft braucht und am besten in offenen Boxen klingt. In einer Standard 4x12 klingt er plärrig, nölig mit einer furchtbaren Mittenfräse, in einer Oversized wirds etwa besser aber aufleben tut er nur in einer offenen Box. Bei allen Boxen hat er aber eins, er ist der Master des Beaming was ihm ein brutales Durchsetzungsvermögen beschert und vermutlich deswegen soviele Befürworter. Ich mag den V30 absolut nicht, zu begrenzt ist mir sein Frequenzbereich und zu nervig der Hochmittenbeam. Das haben zB WGS mit ihren "Clones" deutlich besser hinbekommen wobei ich finde dass es wirklich bessere Rockspeaker gibt und der V30 einfach nur zu sehr gehypt wird und deswegen jeder zweite Ampbauer denkt dass er ihn in seine Cabinets schrauben muss weil die Sonst keiner kauft...,
 
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@crazy-iwan
ich finde dass die V30er gut mit der PPC212 harmonieren bzw. abgestimmt sind. Die voluminöse Box gibt dem V30er ein besseres Bassfundament, die ihm sonst etwas fehlt. Die Eigenheiten des V30ers bleiben natürlich bestehen.
Ich habe mit der PPC212 Box viele WGS Speaker getestet. Da muss man teils aufpassen dass es nicht zu bassig wird.

Beim Threadersteller gehe ich davon aus, dass er jedoch die PPC212 COB, also die Halboffene hat. Die wird gerne mit dem Thunder als Set angeboten. Und im Vergleich zur Geschlossenen klingt die nämlich komplett anders.

Das Problem wird der Thunder Amp sein. Der klingt vorallem mit den Werksröhren etwas schrill, fizzelig und sägend (etwas übertrieben beschrieben). Das kann man mit anderen Speaker kompensieren, aber die Eigenheit bleibt.
 
Mein Bandkollege spielt den Thunder 30 Combo mit einer Ibanez Les Paul Kopie mit aktiven Humbuckern. Der ist gar nicht fizzelig, ich empfinde den Sound als schön ausgewogen.

Könnte aber auch an dem im Combo verbauten voice of the world Speaker liegen. Ist der dem V30 ähnlich?

Was mich beim TH30 wundert, ist dass der Clean-Kanal deutlich lauter ist als der Dirty-Kanal. Da wir bei halbwegs humanen Pegeln proben ist es da etwa schwierig, überhaupt clean zu spielen. Der Kollege behilft sich damit, für cleanes nur den Pickup am Hals zu benutzen, bei dem er das Volume an der Gitarre etwa auf die Hälfte reduziert.
 
Das Problem wird der Thunder Amp sein. Der klingt vorallem mit den Werksröhren etwas schrill, fizzelig und sägend (etwas übertrieben beschrieben).

Der Thunder wird doch schon seit ein paar Jahren mit JJs bestückt, nachdem es mit den China Röhren immer wieder Probleme gegeben hat.

Es lohnt sich natürlich gerade deshalb, wenn es unklar ist, wie alt der Amp wirklich ist, mal reinzuschauen und ggf. die China Röhren - so sie denn vorhanden sind - durch JJs zu ersetzen. Kostet nicht die Welt und macht auf jeden Fall was aus.

Ich bin auch kein V30 Fan aber in den recht dunkel klingenden Orange Boxen klingen die etwas weniger schlimm als z.B. in Marshall Boxen.
Ich würde, falls WGS Speaker, dann eine Kombination aus ET-65 und Veteran 30 vorschlagen. Den Retro 30 halte ich in dem Fall nicht für die beste Wahl, wenn es schon Probleme mit zu vielen Höhen gibt.
Der Brit Lead dürfte in der Orange Box in Kombination mit dem ET-65 etwas zu dunkel klingen, zumal der ET-65 auch ein recht warm klingender Speaker ist.
Alternativ wäre eine Kombination aus Invader und Brit Lead denkbar. Der Invader hat dann den nötigen Mitten-/Hochmitten"snarl", der dem ET-65 fehlt, klingt also etwas "rotziger".
 
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@Myxin ich würde ja eher zur Retro/HM75 Kombi oder, wenn es in Richtung V30 gehen soll, zu einer reinen Veteran Bestückung raten. Aber das ist wohl Geschmacksache ;)

@de_lang die Voice of the World Speaker klingen anders als die V30er. Ausgewogener, mehr Mitten, aber auch etwas belegt.
 
ch würde ja eher zur Retro/HM75 Kombi oder, wenn es in Richtung V30 gehen soll, zu einer reinen Veteran Bestückung raten. Aber das ist wohl Geschmacksache ;)

Klingt bestimmt auch gut.
Aber man weiß wohl nicht, welche Art Musik der TO überhaupt machen will, deshalb hab ich einfach was "universelleres" vorgeschlagen.
Und Singlecoils sind halt mit dem ET-65 schon sehr fein - speziell wenn man auf dem Hals SC soliert.
Brit Lead und Invader wäre dann etwas "rockiger", weniger "glatt".
 
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Wenn rubs1998 noch Hilfe benötigt, muss er sich nochmal melden. So ist es schwer...
 
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@scth:
Danke :)
 

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