Genau das ist bei mir der Fall gewesen. Deshalb würde ich die Schuld nicht auf den Speaker allein schieben!
Es gibt durchaus Speaker, die ich generell für bestimmte Sounds für mehr oder weniger geeignet halte. Aber man hat eben so seine Gewohnheiten und Einstellungen / Settings, von denen man einfach nicht weggeht - es aber ggf. müsste um mit anderen als den gewohnten Komponenten einen zufriedenstellenden Sound zu erreichen.
Aber klar: belässt man alles so wie es ist - bis auf den Speaker, wird der eine Speaker in diesem Setting besser klingen als der andere.
Ich habe ein Pedal, dass mir mit einet Tele überragend gefällt, mit allen anderen Gitarren weniger.
Genauso habe ich Gitarren, die gefallen mir mit dem gleichen Amp am V30 besser als am Greenback - und mit einer anderen Gitarre ist es genau umgekehrt.
Unterschiedliche Gitarren übertragen ja bestimmte Frequenzanteile in unterschiedlich starker Ausprägung. Natürlich hat das Auswirkung auf einen Speaker, der ebenfalls bestimmte Anteile betont oder nicht. Kann dann zu wenig, zu viel oder genau richtig sein.
Der Speaker hat zwar für mich einen absolut maßgeblichen Anteil auf den Sound, imho sogar mehr als der Amp, aber es ist einfach immer ein Gesamtkonstrukt.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
...ich für meinen Fall muss diese Notwendigkeit des Einspielens des V30 relativieren. Wenn der gut durchgeknetet ist, mag der vielleicht runder klingen, ich kann mich aber nicht erinnern, da durch ein Tal der Tränen gegangen zu sein, bis das endlich erträglich klang.
Das ist eine Sache, die man öfter liest. Ich kann es dir ehrlich gesagt nicht genau sagen, denn entweder gefällt mir etwas direkt, oder nicht.
Die Frage die ich mir immer stelle ist, ob es wirklich zu einer Soundveränderung nach einer Einspielphase kommt, oder ob sich das Ohr schlicht daran gewöhnt bzw. ob man im Lauf der Zeit die Einstellungen sowieso immer wieder etwas anpasst und auf dem Wege dahin kommt, dass es gefällt. Nach einem 1/2 Jahr weiß man vermutlich eh nicht mehr, wie der Amp eingestellt war, die Gitarre oder das Pedal. Klingt also der Speaker jetzt anders oder hat man sich und das Rest Equipment ggf. einfach etwas angepasst ?
Ich hatte letztens einen Celestion G1235L (?) verbaut, der vorher über 30 Jahre in einem Fender Amp war - eingespielt sollte er also sein ;-) Trotzdem fand ich den in meiner Kette kratziger als meine neuen V30.
Aber das ist ein Thema das man endlos wälzen kann. Denn jeder hat andere Ohren und Präferenzen
Ich kann nur sagen, dass die V30 und die Greenbacks für mich bisher die einzigen beiden Speaker waren, die ich angeschlossen habe und es sofort gepasst hat. Ich bleibe dann einfach dabei
