DIY Röhren Reverb - ein Baubericht

Hallo Leute,

ich sehe es als meine Pflicht an die Leser im Vorfeld hier ( insbesondere die welche das noch nie gemacht haben ) über die entsprechenden Sicherheitshinweise zu unterrichten. Wie ihr damit umgeht unterliegt natürlich nicht meiner Pflicht. ;)
Verbauen können wir zwei Versionen. Handwired oder Upgrade mit Leiterbahnenplatte. Also bei ersterem nicht ganz "Malen nach Zahlen". Sinn und Zweck der "Übung" besteht darin erst einmal einen sauberen Zusammenbau eines Röhrengetrieben Reverb zu realisieren, und meine Überlegungen dazu zu befriedigen. Die kann ich gerne offenlegen. Einen Maximal 20-25 Watt Handwired Vollröhrenamp mit integriertem Röhrengetriebenem Federhall. Zu den Kosten für die Abnahme durch einen Fachmann schreibe ich am Schluss etwas. Ich habe einige Kontakte dazu. Ich muss einen Amp oder einen Reverb auch mal ohne Bedenken ausleihen können ohne schlechtes Gewissen.

So das langt jetzt aber. Warte auf den Postmann. Auf mein noch fehlendes Werkzeug. Dann geht es weiter hier.

Hatfield
 
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Meine Techniker haben das immer gemacht, aber nicht ausgewiesen...
Ist auch klar, da es gemacht werden MUSS schreibt es wohl keiner Extra hin.
Ist wie beim Reifen wechseln in der Werkstatt, da steht auch nicht Luft aufpumpen auf der Rechnung.
Ich würde aber gern mal wissen wie oft es vorkommt das ein privater zum Fachmann geht,mit einem selbst zusammen gebauten Teil und darum bittet das dieser nach VDE geprüft wird.
Und wie groß die Bereitschaft dazu bei den Spezialisten dafür ist.
 
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Guten Abend zusammen,

ich bin nicht groß gewillt hier mit Fachausdrücken um mich zu werfen, aber der Ordnung halber müssen wir einige verwenden. Also die Elkos sind eingelötet. Das heißt der Anfang ist schon mal gemacht. Hier ein Bildchen vom derzeitigen Stand.

upload_2018-11-21_23-54-4.jpeg


Einige Schritte sind für die "Experten" hier nicht sehr schwierig. Trotz alle dem sind einige Kenntnisse von Vorteil. Bei den Elkos dringend darauf achten wo Plus und wo Minus hingehört. Trotz der geringen Leistung hat das Teil genügend Saft damit ihr bei unsachgemässer Arbeitsweise im günstigsten Fall über Weihnachen im Krankenhaus verweilt. Wohlgemerkt im günstigsten Fall. Elkos vertauscht heisst der Kasten fliegt euch um die Ohren. So genug Panik gemacht. ;)

Der/die Schaltpläne. Ein kleiner Aufriss vom Layout und ein paar relevante Angaben und das war es auch schon. Trafo etc. ? Wie gesagt da sollte man schon etwas Erfahrung mitbringen. Zeigen wir noch. So dann geht es Morgen nochmals zu "Onkel Conrad" . Ich habe alles! Nur wo ?
Beim Lötwerkzeug der Overkill aber ne neue kleine "Petze" fehlt. Und noch eine Klemmpinzette und noch eine Pinzette um die Wärme von der Platine abzuleiten und und und. Kennen bestimmt einige. Also Morgen wieder etwas löten. Dann zeige ich mal die Lötfahnen vor.

Hatfield
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich würde aber gern mal wissen wie oft es vorkommt das ein privater zum Fachmann geht,mit einem selbst zusammen gebauten Teil und darum bittet das dieser nach VDE geprüft wird.
Und wie groß die Bereitschaft dazu bei den Spezialisten dafür ist.

@Marschjus
Wie oft ein "Privater" zum Fachmann geht würde mich auch mal interessieren. Denke nicht sehr oft. Ich kann nur sagen es ist keine große Geschichte. Es gibt Fachleute die prüfen euch das DIY Teil gerne gegen Gebühr durch, und ihr bekommt falls alles passt auch "Brief und Siegel". Die "Hausrat" wird es euch danken.

Die "Spezialisten" !
Großes Thema. Manche halten sich dafür, sind aber keine. Ich bin auch keiner und halte mich auch für keinen. Deshalb lasse ich alles prüfen. Ich kann aber Baupläne lesen, durchmessen und sauber löten. Trotzdem gibt es immer einige Leute die das nötige Know-How mitbringen und schon einiges sauber Durchgezogen haben. Die wissen aber auch um was es geht. Da steht die Sicherheit immer mit im Blickwinkel. Für die ist so ein Bausatz ein Klacks. Ich schreibe aber auch etwas für die Leute die sich das erste Mal mit der Materie beschäftigen. Es ist ein netter Zeitvertreib. Die richtigen Spezialisten Gähnen da nur. Die Gähnen aber auch bei einem alten Blackface in Einzelteilen. ;)

Hatfield
 
Hi,

setz mal R3 auf der PSU 3-4 mm höher, falls es noch nicht zu spät ist. Ich glaub, die werden gerne mal etwas warm, wenns mal mehr zur Sache geht. Ich vermute mal, dass es beim Reverb auch so ist.
 
... dass wir im Land wo alles einer Regelung unterworfen ist, das schon wichtig ist...

In diesem Fall richtig, denn es ist der rechtlich handhabbare Nachweis, in welchem Zustand ein Gerät übergeben wurde.

...Doch nie wird ein Beleg per Protokoll dazu erwähnt. müsste man eigentlich mal nach fragen :)

Japp.

...was kostet so eine VDE Prüfung denn? würde mich mal aus reiner Neugier interessieren...

Etwa 1/2 Stunde Arbeitszeit für die (i.d.R. ausreichenden) drei Messungen z.B. an Amps als sogenannte bewegliche oder ortsveränderliche Geräte der Schutzklasse I, anschließend etwa 15 Minuten Schreiberei inklusive Ausdruck.
 
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Hi Stratspieler..

Danke für die Antworten !
 
Hi,

setz mal R3 auf der PSU 3-4 mm höher, falls es noch nicht zu spät ist. Ich glaub, die werden gerne mal etwas warm, wenns mal mehr zur Sache geht. Ich vermute mal, dass es beim Reverb auch so ist.

Hi D-Dad,

werde ich machen. Ist noch nicht zu spät. Danke für den Tip.
 
Also auf dem Bild in Beitrag #23 ist entweder der aufgedruckte Bestückungsplan falsch oder die pinken Kondensatoren sind falsch eingebaut.

Oder ich hab nen Knick in der Optik ....
 
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Also auf dem Bild in Beitrag #23 ist entweder der aufgedruckte Bestückungsplan falsch oder die pinken Kondensatoren sind falsch eingebaut.

Oder ich hab nen Knick in der Optik ....

Habe erst mal nach dem alten Layout vorgesteckt.
 
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Guten Morgen zusammen.

Erstmal Danke an @Minor Tom für dein aufmerksames Lesen hier im Thread. Ja Tom du hast recht. Der Bestückungsplan der aufgedruckt ist stimmt. Also was deine Optik betrifft ist alles im Lot. ;)
Es gibt ein paar Anmerkungen dazu. Ich habe vom stecken der Widerstände und Kondensatoren einige Variationen probiert. Es gibt nämlich noch ein anderes ( besser gesagt zwei ) Layout der Platine. Die Doku ist nicht immer sehr Aufschlußreich was die Schaltpläne betrifft, und TT weißt auch darauf hin das es Änderungen geben kann falls ich richtig gelesen habe. Werde mir Spaßeshalber noch eine andere Version der Spannungsversorgung ordern. Kostet ja nicht die Welt.

So die PSU sprich Spannungsversorgung ist fertig verlötet. Feinarbeiten folgen noch. Mit einigen mitgelieferten Kleinteilen bin ich noch nicht so ganz zufrieden. Einiges aus Plastik werde ich in Metallausführung nach ordern. Der Langlebigkeit halber. Über die Qualität der verbauten Teile wie Elkos etc. dürft gerne mal was schreiben. Ich habe schon Kondensatoren gesehen die kosten 4,35 Euro/Stück weil sie im Mesa verbaut sind, und dann wieder welche in gleicher Leistung da kostet der 10 er Pack 2,35 Euro. Ich selbst kenne da jetzt nicht die Unterschiede und werde mich gerne mal aufklären lassen. So hier zwei Bilder noch.

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Mit einigen mitgelieferten Kleinteilen bin ich noch nicht so ganz zufrieden. Einiges aus Plastik werde ich in Metallausführung nach ordern.

Dir ist schon klar, dass die Klinkenbuchsen aus Kunststoff sind, damit es keine Brummschleifen gibt? Ich muss ja ehrlich sagen: Ich bin aufs Endergebnis schon gespannt, und ich frage mich, warum diese "Ich schreibe eine Anleitung"-Threads immer von Leuten gestarten werden, die sich nicht auskennen.
 
OT
...und ich frage mich, warum diese "Ich schreibe eine Anleitung"-Threads immer von Leuten gestarten werden, die sich nicht auskennen.

Weil ich das zum Beispiel dann so sehe: "Hey, ich schreibe das, und habe kein Ego-Thema damit, mitzuteilen, dass ich keine Ahnung habe. Dadurch helfen mir die, die sich auskennen." ;)

Anders wäre das für mich, wenn jemand sich verbal als der größte Kenner der Materie hinstellt, quasi seinen eigenen Bullshit auch noch glaubt, den er da von sich quirlt... Haben oder hatten wir hier auch einige davon...
Frei nach Joseph Heller in "Catch 22": "... Ärzte mit kundigen Mündern und unkundigen Augen...".

Wo liest Du, dass es eine Anleitung ist?

/OT

... Mit einigen mitgelieferten Kleinteilen bin ich noch nicht so ganz zufrieden. Einiges aus Plastik werde ich in Metallausführung nach ordern. Der Langlebigkeit halber...

Welche Kleinteile meinst Du?
 
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Immer schön locker bleiben Freunde. ( Da muss ich jetzt durch ) ;)

Dir ist schon klar, dass die Klinkenbuchsen aus Kunststoff sind, damit es keine Brummschleifen gibt? Ich muss ja ehrlich sagen: Ich bin aufs Endergebnis schon gespannt, und ich frage mich, warum diese "Ich schreibe eine Anleitung"-Threads immer von Leuten gestarten werden, die sich nicht auskennen.

Hallo Thorsten,
das mag ja sein. Gelesen habe ich schon vieles Aber noch nicht alles selbst ausprobiert. Bin gerade dabei meinen Horizont etwas zu erweitern. Dadurch das man etwas 100 x im Internet liest wird es auch nicht wahrer. Da du dich aber scheinbar gut auskennst habe ich später noch die "Masterfrage" an dich. Es geht um einen zusätzlich mitgelieferten Kondensator der sich wahlweise für einen anderen ersetzen lässt. Da geht es mir darum was der Kondensator anderes bewirkt. Du wirst es mir bestimmt schlüssig erklären können. Ich sterbe ungern dumm. Um eine Anleitung geht es hier natürlich nicht. Eher um einen Baubericht.

Welche Kleinteile meinst Du?

@Stratspieler

Relativ einfache Geschichte.
Plastik Abstandshalter z.B. Oder Fuse sprich die Sicherung in einfacher Plastikausführung wo schon das Innengewinde nicht viel taugt. Oft sind es ja nur die Kleinigkeiten die den größten Ärger verursachen. Cent Beträge halt. Okay der Bausatz kostet nicht die Welt. Also noch ein paar Euro investieren. Fehlt ja noch einiges.

So nun noch etwas für einige die hier mitlesen, aber selbst noch keinen Lötkolben für ein Projekt angesetzt haben. ( bisher )
Lasst euch nicht entmutigen. Das meiste was ihr im Internet oder in speziellen Foren zu lesen bekommt sind oft "Geschichten" wie "hab ich erst letztens auch gemacht" ( ohne Bilder oder Doku. hilft sehr viel ) oder Threads die nicht weiterentwickelt, sondern einfach abgebrochen werden. Aus welchen Gründen auch immer. Klar weiß ich nicht alles. Darum bin ich ja hier. Auch um mir helfen zu lassen und mir etwas erklären zu lassen wenn ich falsch liege oder nicht weiter komme. Vordergründig geht es um das Problem selbst das auftreten kann und nicht darum warum wer aus welchen Beweggründen auch immer solch ein Projekt anfängt. ( mit gleichzeitiger Unterstellung er hätte eh keine Ahnung ) ;)

So das war jetzt von meiner Seite auch etwas OT zum Schluß. Also weitermachen.

Hatfield.
PS:
Dir ist schon klar, dass die Klinkenbuchsen aus Kunststoff sind, damit es keine Brummschleifen gibt?
Woran machst du das fest ?
 
Woran machst du das fest ?

Die Massen sollten sternförmig zu einem Punkt geführt werden, ohne dass sich Kreise bilden. Mit einer Metallbuchse bekommst Du eine zusätzliche Verbindung. Das kann gut gehen, wenn das entsprechende Kabel nicht angelötet wird, aber: Hättest Du daran gedacht?
 
Die Massen sollten sternförmig zu einem Punkt geführt werden, ohne dass sich Kreise bilden. Mit einer Metallbuchse bekommst Du eine zusätzliche Verbindung. Das kann gut gehen, wenn das entsprechende Kabel nicht angelötet wird, aber: Hättest Du daran gedacht?

Sagen wir es mal so.
Ich war schon an der Masseschleife dran mich Gedanklich damit auseinander zu setzen. Ich bin aber nicht direkt von den Klinken Metallbuchsen ausgegangen.
Ich habe mal einen TAD 15 Watt Combo Bausatz komplett 1 zu 1 zusammen gelötet/gebaut. Der lief immer tadellos. Aber ich habe mir keine Grundlegende Gedanken darüber gemacht welche Komponenten auf den Klang eingreifen. Ich wollte erst nur sauber die Vorgaben abarbeiten.

Nochmals zu deiner Frage. Nein daran hätte ich nicht gedacht. Das lerne ich jetzt hier.

Gruß
Hatfield
 
Wie sieht es bei diesem Projekt mit den hohen Spannungen, die Röhrengeräte ja nun mal haben, aus?
Und wie gehst Du damit um?
Die Gefahr einen heltigen, gar tödlichen Stromschlag zu bekommen, hat mich biher immer davon abgehalten an Röhrengeräten rumzufummeln.
 
und ich frage mich, warum diese "Ich schreibe eine Anleitung"-Threads immer von Leuten gestarten werden, die sich nicht auskennen.
Auch wenn ich nachvollziehen kann wie du auf den Gedanken kommst, finde ich das schon ein wenig herablassend sowas zu äußern.
Neben dem,von @Stratspieler genannten Grund kann ich mir gut vorstellen das der TE (und auch die meisten anderen Laien) einfach auch etwas zurückgeben wollen eben weil sie auf Grund der fehlenden Erfahrung/Fachkenntnis eine andere Sicht auf die Dinge haben und Probleme sehen/haben
wo der Profi garnicht mehr darüber nachdenkt warum/wieso/weshalb etwas wie gemacht wird. Des weiteren lese ich in allen Foren eher selten einen Baubericht von einem Fachmann zu eher einfachen Dingen, ich denke mal das viele einfach nicht die Zeit haben oder gerade dem einfacheren Dingen nicht die Bedeutung beimessen.
Gerade bei solchen Bausätzen, was ja eher "Malen nach Zahlen" ist.
Und wie gehst Du damit um?
Die Gefahr einen heltigen, gar tödlichen Stromschlag zu bekommen, hat mich biher immer davon abgehalten an Röhrengeräten rumzufummeln.
Ich denke das muss erst einmal jeder für sich entscheiden ob er sich das wirklich zutraut oder nicht. Ruhig arbeiten, Schritt für Schritt und lieber 10mal nachdenken und nachschauen nochmal mit dem Bauplan vergleichen...als "schnell fertig werden". Nicht hektisch werden und ruhig bleiben.
Wer regelrecht Angst davor hat, sollte dann lieber Abstand von solchen Arbeiten nehmen.

Gruß Marcus
 
ich frage mich, warum diese "Ich schreibe eine Anleitung"-Threads immer von Leuten gestarten werden, die sich nicht auskennen.

Auch wenn ich nachvollziehen kann wie du auf den Gedanken kommst, finde ich das schon ein wenig herablassend sowas zu äußern.

So geht es mir auch. Ich denke, dass Tutorials von Anfängern sicher nicht immer perfekt sind. Aber gerade Anfänger wissen oft viel besser, was genau die Probleme von Anfängern sind, und welche Tipps ihnen selber am besten geholfen haben. Außerdem drücken sie oft noch sich in der Terminologie aus, die für die Zielgruppe verständlich ist. Profis können etwas oft selber sehr gut, die Erklärungen gehen aber manchmal an der Zielgruppe vorbei, wenn sie nicht besonders bewandert in Didaktik und Pädagogik sind. Manches erscheint aus ihrer Sicht einfach nicht mehr erklärenswert oder problematisch, obwohl für Anfänger wichtig...
 
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Die Massen sollten sternförmig zu einem Punkt geführt werden, ohne dass sich Kreise bilden...

Das ist leider nicht ganz richtig. Es gibt verschiedene Arten, Masseleitungen zu führen (Stern- und sog. Busmasse und dessen Kombinationen) und schon bereits in alten Lehrbüchern für den NF-Ampbau wird beschrieben, dass z.B. bei empfindlichen Vorstufen i.d.R. die Signalmasse mit dem Chassis am Punkt der größten Empfindlichkeit zu verbinden ist und das ist nun mal der Eingang bzw. dessen Buchse.
 

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