Epiphone Les Paul User-Thread

Interessanter Fact, den ich Euch die ganze Zeit schon mal zeigen wollte. Die Bonamassa ist größer als meine 2020er Custom:

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Wie Ihr sehen könnt, scheint der Body der Bonamassa etwas länger zu sein. Denke, dass hätte man nicht unbedingt erwartet oder...? :er_what:
 
Interessanter Fact, den ich Euch die ganze Zeit schon mal zeigen wollte. Die Bonamassa ist größer als meine 2020er Custom (...) dass hätte man nicht unbedingt erwartet oder...? :er_what:

Hmm: Ist mir auch schon aufgefallen, dass die 2020er Custom etwas kürzer ist als meine 1960s Tribute... auch unter Berücksichtigung der etwas längeren, alten Epi-Kopfplatte.
Der Unterschied ist allerdings dezenter und nicht so gravierend/offensichtlich wie zwischen Deinen beiden Geigen.
Also gemessen: Der 60s-Body ist etwas über 3 mm länger, 2,5 mm breiter und die Bridge steht fast 4 mm weiter "vorn".
Dafür ist die Custom knapp 2 mm dicker ;).

Da sich die Specs der Les Paul im Laufe der Jahre/Jahrzehnte immer wieder mal geändert haben, sind so 2-5 mm bei näherer Betrachtung schon erwartbar; der Unterschied zwischen der Bonamassa und der Custom ist aber schon kräftig...
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Hier rasten ja alle förmlich aus... :D?!
...ist halt eher so ein stilles Ausrasten... ;)

Ich persönlich halte die Epiphone-Leuts für sehr, sehr böse Menschen - ne bezahlbare Goldtop auf dem Qualitätsniveau der 2020er Epis, APH-2 Duncans rein und ab dafür... kann man fast nicht nein zu sagen....
 
Soo nun ist es soweit und ich konnte auch eine Bonamassa Les Paul Custom ergattern :juhuu::D

Interessanterweise bekam ich zunächst eine "normale" Black Beauty noch mit dem alten Headstock zugesandt, da lag eine kleine Verwechslung vor, die aber schnell geklärt war :)

Momentan bin ich absolut begeistert von der Bonamassa: Varabeitungstechnisch ist mir kaum was aufgefallen, vor allem dass die Bünde deutlich besser poliert waren als bei meiner Casino Worn, sodass Bendings wie Butter gehen. Die Tuner haben etwas viel Spiel, das war ja hier auch schon öfter zu lesen.

Soundtechnisch war ich sehr überrascht vom Charakter der Gitarre: Ohne Ahorndecke hätte ich im Vergleich zu einer klassichen Les Paul eher weniger Höhen erwartet, aber das Gegenteil ist der Fall. Sie klingt wesentlich höhenreicher, irgendwie "glockig" würde ich sagen, gefällt mir jedenfalls sehr gut :)

Am Wochenende kommen dann erstmal neue Saiten drauf und ich stelle sie noch etwas besser ein, im Moment scharrt es mir noch etwas zu viel. Ich bin jedoch am überlegen ob ich nicht die Bridge tausche, wie auch bei der Casino rappelt es dort etwas, ist wohl ein bekanntes Problem bei den Epis. Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen gemacht, welche Bridge da passen könnte ?

Und natürlich möchte ich euch keine Fotos vorenthalten:

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Soo nun ist es soweit und ich konnte auch eine Bonamassa Les Paul Custom ergattern :juhuu::D
@broadwayy: Meinen Glückwunsch zum Erhalt Deiner Bonamassa :great:.

Soundtechnisch war ich sehr überrascht vom Charakter der Gitarre:
Das ging mir ja bereits bei meiner weißen Standard-Custom so. Hätte ebenfalls eine andere Klangcharakteristik erwarten. Die ProBucker scheinen allerdings recht hell gevoceist zu sein. Mich würde mal interessieren, wie eine Standard mit diesen Pickups klingt. Aber sehr wahrscheinlich wird es für mich keine geben, es sei denn, es kommt 2021 ein Hammermodell, dem ich nicht widerstehen kann.

Ich bin jedoch am überlegen ob ich nicht die Bridge tausche... Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen gemacht, welche Bridge da passen könnte?
Bei mir rappelt bei beiden Customs nichts. Ich würde in Deinem Fall jedoch mal bei Faber oder ABM vorbeischauen. Von beiden Firmen gibt es jede Menge Replacementteile. Vielleicht überlegst Du Dir in Bezug auf Faber auch den Einsatz an E-Sert:
https://www.ebay.de/itm/Faber-E-Ser...846156?hash=item1ed897cdcc:g:tW4AAOSwtKVacoqg

Dann wird auch die entsprechende Bridge auf jeden Fall passen. Finde nämlich jetzt in dem eBay-Shop keine Bridge, die auf die Epi-Bolzen passt. Gibt es aber bestimmt. Überlegte das bei meiner Custom. Nur wenn´s eben mit dem Standardequipment klingt?! E-Sert sowie Stoptailkit verwendete ich allerdings bei meiner Epi ES-335. Oder Du beschaffst Dir ein komplettes Faber-Set, dann bist Du auf einen Schlag durch und hättest auch gleich ein Alustoptail am Start, wenn Du das haben möchtest :):
https://www.ebay.de/itm/Faber-Maste...304626?hash=item2139d6e1f2:g:krwAAOSwlPxalSrd
https://www.ebay.de/itm/Faber-Maste...724319?hash=item2165cb039f:g:eyMAAOSwRMBdzVnV

Hier noch was von ABM:
https://abm-guitarpartsshop.com/ABM...2506/Glocken-Messing/ABM-2506g-Gold::277.html

Leider teurer und derzeit beim Hersteller ausverkauft. Besteht aus Glockenmessing und wurde 24 Karat vergoldet, edel... Die Edelstahlbridge gibt es leider nicht in Gold.
 
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Danke für die Glückwünsche und die Vorschläge @EAROSonic :great:

Die Bridge der Bonamassa rappelt auf jeden Fall viel weniger als die der Casino, bei letzterer muss auf alle Fälle eine neue her. Bei der JB allerdings kann es evtl. aber auch durch anziehen der Einstellschrauben behoben werden. Auf der einen Seite dann fraglich, wie sich durch den Austausch der Brigde der Charakter der Gitarre ändert, denn der gefällt mir echt gut. Auf der anderen Seite hat eine neue Bridge auch einige Gitarren schon echt aufgewertet... Ich werde auf jeden Fall berichten wie ich vorgegangen bin bzw. mich entschieden habe :)
 
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Auf der einen Seite dann fraglich, wie sich durch den Austausch der Brigde der Charakter der Gitarre ändert, denn der gefällt mir echt gut. Auf der anderen Seite hat eine neue Bridge auch einige Gitarren schon echt aufgewertet... Ich werde auf jeden Fall berichten wie ich vorgegangen bin bzw. mich entschieden habe :)
Das ist immer die Frage. Nachdem ich jetzt viel Zeit damit verbracht, meine Bonmassa (bei JB muss ich zwangsläufig an Jeff Beck denken :)) so einzustellen, dass sie auf allen Positionen gefällt, schiebe ich den Anbau der Kluson Waffleback immer weiter nach hinten. Hier wären wie weiter oben bereits beschrieben Nacharbeiten an den Hülsen notwendig, weil die der Kluson weit kleiner, als die der Epiphone sind.

Ja, berichte auf jeden Fall mal, was sich mit anderer Hardware getan hat. Wird interessant sein zu hören.
 
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'N Aaahmd zusammen!

Hier wie angekündigt der vorläufige Entstand in Sachen LP Custom:
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Die Schaller G-Series Keystone passen hervorragend, dank ihnen und bei Dean abgekupferter Sattelkerben-Nachbearbeitung (minimal schräg laufende Kerben bei D-/G-Saite...) gibt's keinerlei Verstimmung mehr, auch nicht bei Wino/Pepper Keenan-Gedächtnis-Bendings;
Auch optisch gefällt's mir bestens - sowohl die Double-Line als auch die Farbe der Flügel passen perfekt.

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Hinsichtlich der Pickups hat sich gegenüber dem letzten Zwischenstand ein bisschen was getan: 2 Rockinger Goldkappen covern jetzt die leider sehr unschön vergilbte (eher vernikotinte...;)) bzw. verkratzte Oberflächen der doch recht betagten Krachaggregate (der Golden 50 dürfte Ende 80er, der 212B Anfang 90er gewickelt worden sein).
Eine Reihe Inbus-Schrauben des 212B wurde durch ehemals schwarze Standard-Poleschrauben ersetzt - die Optik der komplett geschlossenen Kappen war doch zu EMGig; wie bei der "Jotun" Gelotte-Signature.

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Dass die Poleschrauben nicht gülden sind fällt allenfalls bei sehr genauem Hinsehen auf - und stört nicht.
Soundtechnisch hat der PU-Wechsel genau das gebracht, was ich gehofft hatte: Mehr Punch und Klarheit an der Brücke, mehr Glocke am Hals. Schraubentausch und Kappen haben im Mojo-Bereich massiven Einfluss auf den Sound - objektiv betrachtet keinen... ;)

Brücke/Tailpiece wurden gegen Duesenberg Tune-o-matic und Alu-Tailpiece getauscht; die Vergoldung ist zwar schon minimal runter, aber ich bilde mir zumindest ein, dass der Ton etwas knackiger und die Ansprache etwas direkter geworden ist.

Alles in allem war die Custom schon von vornherein eine richtig gute Klampfe, und zwar nicht nur "für den Preis" - die Upgrades haben die Stimmstabilität verbessert und den Sound ein gutes Stück veredelt; wobei die Probucker durchaus nicht zu verachten sind (mir persönlich aber etwas zu höhenbetont/fauchend und bei schnellen Riffs etwas zu verwaschen/nachgiebig).

Fazit: Spitzenteil, das! :great:

...
Nachtrag: Hier noch ein Blick auf den reparierten Hals(an)bruch; einwandfrei geleimt und verschliffen. Auf der anderen Halsseite sieht man gar nix.
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Stört nicht im Mindesten...:)
 
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Orderte gestern ein Set Kluson Wafflebacks. Wußte ja bereits von Anfang an, dass es soweit kommen würde :).
Hab mich nun doch dazu entschlossen, nicht die Kluson Wafflebacks, sondern Grover Rotomatic Keystone bei meiner Bonamassa zu verwenden. Sind bereits geordert und sollten nach meinen Tests ohne Probleme mit den Kopfplattenbohrungen kompatibel sein.
 
Passt nicht wirklich ganz hier her, dennoch wollte ich Euch mal meine Neuanschaffung zeigen (und weil sich in letzter Zeit viele Custom-User zu Wort meldeten):

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1991er Orville Les Paul Custom. Und um den Turnaround zum Thread zu schaffen, sie kratzt doch sehr am Image meiner weißen Epi Custom. Könnte mir fast vorstellen, dass sie wegen der Orville gehen könnte. Allerdings wollte ich schon immer eine weiße Custom.

Wenn ich beide miteinander vergleiche, fällt doch auf, wo sich die Epi von einer Gibson unterscheidet. Diesbezüglich bewegt sich die Orville deutlich mehr im Fahrwasser der großen Schwester.
 
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Fast. Leider bietet sie wie die akutellen Epi Custom kein Ebenholzgriffbrett, auch wenn es nach insgesamt vier Ölungen sehr dunkel ausschaut. Das wäre natürlich echt klasse. War auch mit einer der Gründe, mir die normale Custom und die Bonamassa anzuschaffen. Ich stehe auf das Holz für´s Griffbrett.
 
Danke Dir @bigbigboss. Die Lieferung der Tuner hat sich leider auf nächste Woche verschoben. Aber sobald sie eintreffen, werden sie natürlich auch gleich installiert. Ich möchte diese häßlichen und ungenau arbeitenden Epi-Tuner endlich loswerden.

Foto kommt dann, klar 😌.
 
Noch sind die Grover nicht angekommen, wollte ich heute endlich mal wissen, ob sie wirklich passen und montierte einen der Tuner meiner weißen Custom (hoffentlich passen sie zu den bestellten, damit ich nicht wieder ummontieren muss).

Zuerst dachte ich, dass ich die originale Hülse drinlassen könnte, aber leider stößt die Grovermechanik an sie und somit kann der Tuner nicht tief genug eingebaut werden. Also raus mit dem Ding. Allerdings war das gar nicht so einfach, weil die Dinger echt endfest in der Kopfplatte sitzen. Nur nicht die Nerven verlierend ploppte sie dann doch irgendwann raus. Und siehe da, die Grover passt jetzt ohne Probleme. Nur noch 5 Stück vor mir 🤢. Das mache ich jedoch erst, wenn die korrekten Tuner eintreffen. Ging heute ja nur darum zu prüfen, ob es überhaupt funzt und es Euch gleich berichten. Fotos gibts dann nach dem fertigen Umbau.
 
Bin seit heute im Besitz einer Epiphone Björn Gelotte Signature Les Paul, kann bisher nicht meckern, bei eBay Kleinanzeigen ergattert, sehr guter Zustand, musste nur Saiten neu machen und das Griffbrett ein wenig mit Öl behandeln.
 
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@twentyone: biste nach Deiner/meiner 7-String PRS SE auch (wieder) zurück zur Les Paul?! Über Fotos würden wir uns hier alle freuen... ;)
 
Bei meiner Bonmassa gehören nun die häßlichen Epi-Tuner der Vergangenheit an. War schon etwas Arbeit, die Hülsen aus der Kopfplatte zu bekommen. Lief jedoch ohne Beschädigungen selbiger. Allerdings sind nun die Epi-Hülsen so im Eimer, dass sie nicht mehr über die Tunerachse passen. Sie fielen nicht einfach nach ein paar Schlägen raus. Vielmehr musste ich schon ordentlich zuhauen, damit sie sich bewegten. Meine Vorgehensweise war, sie mit einem Schraubendreher und einem Hammer nach und nach von allen Seiten her zu lösen.

An ihrer Stelle folgten die Grover Rotomatic der weißen Custom. Entschied mich bei ihr doch für die runden Tunerbuttons. Gefallen mir bei dem Modell irgendwie besser, als die Keystone meiner Orville. Dort gehören die allerdings hin. Und hier @bigbigboss mal ein schnelles Foto vom Umbau:

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Die Unterlegscheiben sind jedoch ein wenig zu groß, so dass das Binding bei den mittleren Tuner leicht berührt wird. Aber das ist auch nicht weiter tragisch. Auf jeden Fall gelingt nun auch das Stimmen konfortabler, da die Grover eben kein Spiel in den Achsen aufweisen.

Und, gefällts? ☺️
 
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Also ich find's mit den Grover auch deeeeutlich besser.
Aber an dieses gelbe Diamond-Inlay, Binding und Epiphone-Schriftzug kann ich mich einfach nicht gewöhnen.

Die neue Kopfplatten jedoch gefällt mir bei der Custom echt gut.
 
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Aber an dieses gelbe Diamond-Inlay, Binding und Epiphone-Schriftzug kann ich mich einfach nicht gewöhnen.
Denke, das wird sich auch niemehr ändern 😁. Die Farbgebung polarisiert natürlich. Mir gefiel es von Anfang an. Musst auch bedenken, das Foto wurde mit Blitz aufgenommen, was das Ganze nochmal extremer macht.

Eine Kopfplattenform näher an der Orville wäre mir noch lieber gewesen. Allerdings deutlich besser im Vergleich zu der alten Form.
 

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