Mehrspuraufnahme Yamaha DTX900 E-Drums??

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Mehrspuraufnahme Yamaha DTX900 E-Drums
Wir wollen eine Mehrspuraufnahme machen, also jedes Pad auf einer extra Spur zur Nachbearbeitung aufnehmen.
Angeschlossen werden soll ein USB Fireface mit genügend Eingängen.
Ist das möglich und wenn ja, wie muss man das Einstellen?
Wir finden dazu leider nichts im Manual.
Danke für Eure Tipps
 
Sollen Midi-Daten aufgenommen werden oder tatsächlicher Sound? Wie auch immer gibt (kurz mal das Modul angeschaut) das Modul nicht für jedes Pad einen Kanal ab. Also würde man schon mit Synchronisation arbeiten müssen. Kann ich mir alles eher schwer vorstellen. Auch danach die Bearbeitung halte ich eher für schwierig.
Ich würde tatsächlich Midi aufnehmen, jedes Instrument auf einen Kanal. Synchronisieren muss man natürlich auch da. Nachbearbeitung wäre über eine DAW einfach. Natürlich kann man dann auch die Sounds ändern, wenn einer nicht richtig passt.
Thema wäre also: Wie synchronisiert man das? Hab mal einen Blick auf ein Fireface geworfen, scheint wohl möglich. Ich kenne mich allerdings nicht damit aus. Arbeite nur mit DAW und Instrumenten.
Vielleicht ist ein Anhaltspunkt jetzt gegeben?
 
@windstar: Was genau meinst du mit Synchronisation in dem Zusammenhang?

Das DTX900 hat 8 Ausgänge (2x Main Out und 6x Individual Out). Du kannst also 8 unterschiedliche Spuren aufzeichnen. Mit dem Parameter "OutputSel" (findest du auch im Manual) kannst du die Voices den Outputs zuweisen ("Routing").

Alternativ, wie windstar geschrieben hat, kannst du auch statt der Sounds des DTX-900 nur die Midi-Daten aufnehmen. Da wird auch für Mehrspur nur eine einzelne Midi-Verbindung benötigt. Je nach verwendeter DAW musst du ein wenig Midi-Mapping betreiben. Anschließend kannst du für diese tonlosen Mehrspuraufnahmen Sounds aus einer Sound Bibliothek (VST) wählen.
 
@windstar: Was genau meinst du mit Synchronisation in dem Zusammenhang?
Ich hole mal kurz etwas aus:
In den 80igern haben wir Synth-Pop gemacht. Softwaresequencer, Synthesizer, Drumcomputer usw.
Für den Gesang (also was noch dazu musste) haben wir ein 8 Spur Tapedeck gehabt, auf eine Spur ein Synchronsignal gelegt, was dann den Computer mit dem Sequencer gesteuert hat.
So wäre es auch wenn man nicht genug Kanäle hat um eben mehr als 8 Instrumente aufzunehmen nötig das aufgenommene Material mit neuem zu synchronisieren.
Außer man nimmt es direkt auf beim Einspielen. Hängt vielleicht vom Workflow ab. Wir haben da oft auch Synthesizer doppelt benutzt, also auch das entsprechend vom Sequencer synchronisiert abgespielt damit es im Timing spielt. Hoffe es ist verständlich?
 
In den 80ern wurde vor allem mit Analogen Instrumenten gearbeitet. Heutzutage sind syncs eigentlich nicht mehr so ein Thema, weil das direkt in der DAW stattfindet.
Früher waren syncs zwischen den Instrumenten und den Multitapes nötig, das ist richtig. Du spielst hier in dem Fall wohl auf das ADAT an.

Das wäre auch heute noch so n Ding, wenn man Analoge Instrumente wie z.B. einen Moog Synthisizer mit dem DAW-Clock synchronisieren wollen würde. Eventuel auch um mehrere Interfaces zu linken. Beim Schlagzeug ist das aber nicht nötig. Selbst wenn vom DTX nur Sounds aufgenommen werden, hatte @Korki das korrekt beschrieben. Über die Outs werden die Spuren ausgegeben. Becken (außer Hi-Hat) benötigen ja nur ein Stereosignal (Wie Overheads bei A-Drums). Hi-Hat, Bass, Snare, 3 Toms, 2 OH macht nach Adam Riese 8 Spuren. Effekte (Kompressor und Hall) haut man, wenn nötig, posttake in die DAW rein.

Mit Mididaten und VST wirds natürlich nochmal ne andere Ebene. Dann kann man - je nachdem welche Library man wählt - Alles individuell machen.
 
Ich hole mal kurz etwas aus:
In den 80igern haben wir Synth-Pop gemacht. Softwaresequencer, Synthesizer, Drumcomputer usw.
Für den Gesang (also was noch dazu musste) haben wir ein 8 Spur Tapedeck gehabt, auf eine Spur ein Synchronsignal gelegt, was dann den Computer mit dem Sequencer gesteuert hat.
So wäre es auch wenn man nicht genug Kanäle hat um eben mehr als 8 Instrumente aufzunehmen nötig das aufgenommene Material mit neuem zu synchronisieren.
Außer man nimmt es direkt auf beim Einspielen. Hängt vielleicht vom Workflow ab. Wir haben da oft auch Synthesizer doppelt benutzt, also auch das entsprechend vom Sequencer synchronisiert abgespielt damit es im Timing spielt. Hoffe es ist verständlich?
Danke für die Erklärung, jetzt weiß ich, was du meinst.
Die unterschiedlichen Instrumente in mehreren Takes aufzunehmen, ist natürlich auch weiterhin prinzipiell eine Möglichkeit. Dazu reicht mittlerweile einfach ein (gemeinsamer) Klick, zu dem man spielt. Dann kann man alles in der DAW problemlos zusammenschieben. Allerdings finde ich, dass es dem Schlagzeugspiel den Groove und die persönliche Note nimmt, wenn man z.B. zuerst nur Kick, dann Snare, danach Hihat usw. einspielt. Bei all den anderen Möglichkeiten heutzutage, sehe ich da wenige Vorteile. Da hatte man es vor wenigen Jahrzehnten deutlich schwerer und musste wirklich kreativ werden.
 

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