Da jetzt festgestellt wurde, dass ein Teil der Schwingungsenergie der Saite auf den Korpus übertragen wird, sollten wir uns endlich der Frage widmen, in welcher Größenordnung sich das auf den Klang auswirkt. 20% - 22,6% - x% ?
Da ich auch ein Vibrieren an den Mechaniken feststellen kann, sollten wir uns ebenso dem Einfluss der restlichen Komponenten der E-Gitarre widmen, wie Mechaniken, Brücke, Pickguard usw. Bitte auch Angaben in %-Anteil am Gesamtklang.
Auch interessiert mich, inwieweit (Bitte %) sich Form und Gewicht des Korpus, die Holzart, es gibt schließlich mehr als 20 Arten, die unter Mahagonie geführt werden, Erle, Esche, unterschiedlicher Dichten auswirken.
Wenn wir damit durch sind, gibt es noch den Hals, Material, Form, geschraubt, geleimt usw.
Evtl. für's Sommerloch: Kopfplatte, Form und Größe, Saitenführung, billige Mechaniken.
Bis wir damit durch sind gilt für mich: Wenn sie sich gut anhört, gut aussieht, gut bespielen lässt, spiele ich auch eine E-Gitarre aus Pappedeckel mit Klingeldraht.
Und ebenso: Der versierte Gitarrenbauer nimmt ein Stück Holz in die Hand, klopft vielleicht drauf, bestimmt die weiteren Komponnten, die Bauweise, und weiß aus Erfahrung, wie er die verschiedenen Wunschklänge seiner Kunden mit hoher Wahrscheinlichkeit trifft.
Aaah, ich vergaß: Ändert sich der Klang im sitzen und stehen (Auswirkung vom Bauch, der dämpft ja Schwingung des Korpus), wenn die Hand an welcher Stelle wie fest den Hals greift.