Mac Mini 3.1 für homestudio?

x-Riff
x-Riff
Registrierter Benutzer
HFU
Zuletzt hier
07.01.26
Registriert
09.01.06
Beiträge
19.597
Kekse
106.098
Hallo in die Runde,
habe aus einem Nachlass einen Mac Mini 3.1 bekommen. Will mir ein homestudio aufbauen und habe gerade den Rechner angeschmissen. Software läßt sich nicht mehr updaten - ist das das Aus für die Überlegung, damit homerecording zu machen? Threads, die ich hier aufgestöbert habe, sind alle älter - es heißt, hardwaremäßig wäre das kein Problem - ich denke aber eher an Treiber etc.
Technische Daten:
Mac OS X, Version 10.6.8 (2009)
Prozessor: 2.26 GHz Intel Core 2 Duo
Speicher 2 GB
1 Prozessor, 2 Kerne
L2 Cache 3 MB

Prinzipiell soll eine DAW wie logic, Cubase oder StudioOne verwendet werden, mache eher SingerSongwriter bis Rock, also komme ich auf etwa 12 bis 20 Spuren, denke ich mal. Instrumente und virtuelles Zeugs sollen möglich sein.

Falls noch Informationen förderlich sind, um die Frage zu beantworten, ob es Sinn macht, den Mac Mini 3.1 fürs homerecording zu reaktivieren, beantworte ich die gerne - möglicherweise reichen die Angaben oben aber schon aus. Ach so: bin kein IT-ler, Programmierer und kenne mich in der apple-Welt auch nicht sonderlich gut aus.

Vielen Dank und herzliche Grüße

x-Riff
 
hab ich da richtig gelesen, der hat nur 2GB Arbeitsspeicher? das ist kein Schreibfehler?
das ist schon gar arg wenig.

versuchen kannst du es, aber verwende am besten auch deutlch ältere Versionen von der DAWs und Plugins, die brauchen auch oft weniger resoucren, damit kannst du vielleicht noch was anfangen mit dem Rechner, ich meine, wir haben ja vor 20 Jahren auch bereits Homerecording gemacht.

ich kenne die alten Mac Minis nicht mehr aus dem Stegreif, ggf kannst du die eingebaute Festplatte gegen eine SSD tauschen, dann gewinnt er noch ordentlich an Tempo zu, ich hatte selber zuhause einen 4.1er Mac Pro Tower und 2x 5.1 Mac Pro Towers upgegraded, aber das waren auch von sich aus schon sehr potente Maschinen, mit jeweils 2 CPUs, 64GB Ram und fetter Grafikkarte. da ging auch das recorden trotz des fortgeschrittenen Alters der Rechner ziemlich gut.

Aufpassen bei so alter Betriebsystemversionen sollte man auch aus IT-Sicherheitstechnischer Sicht, die haben schon lange keine Sicherheitsupdates mehr bekommen und sind sogesehen recht vulnerabel, also am besten gar nicht oder so wenig wie möglich im Netz damit sein.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Wenn z.B. Cubase das MacOS darauf noch unterstützt (Sequoia, Sonoma, Tahoe), kannst Du es ja mal testen. Ich würde den Rechner strikt vom Internet trennen und auch vom internen Netzwerk - wenn Du da selber wenig Ahnung hast um für Sicherheit zu sorgen ist das die einfachste und beste Möglichkeit.

D.h. den Austausch von Deinen Dateien dann nur über einen USB Stick. Wenn Du so arbeiten möchtest, dann los.

Aber das Teil ist über 15 Jahre alt und damals waren das noch ganz andere Rechner. Die heutige Software ist ja - trotz Technologiefortschritt - nicht sparsamer an Ressourcen geworden, sondern braucht immer mehr. Ich bezweifle, dass da überhaupt noch eine moderne Software vernünftig drauf läuft.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Verkaufen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich selbst bin jemand, der aus triftigen Gründen durchaus an alten und sehr alten Macs festhält. Ich habe sogar noch alte MacPro-Rechner mit MacOS 10.6.8 in Betrieb, weil auf denen die Adobe Creative Suites (die Nicht-Abo-Versionen bis CS6) hervorragend und nach wie vor störungsfrei laufen. Ich habe jahrzehntelange Erfahrung mit alten Rechnern und alten Software-Versionen, weil permanenter Update-Zwang nicht immer wirklich nachhaltig oder zielführend ist, je nach Kontext oder Software-Bedarf.

Auch mit MacOS 10.6.x kam schon eine GarageBand-Version kostenlos mit, die sollte noch problemlos laufen. Ich selbst habe mit dieser MacOS-Version sowohl GarageBand als auch Logic Pro benutzt (das damals noch mehr Geld gekostet hat). Allerdings meist auf Rechnern mit etwas mehr Hardware-Leistung als ein MacMini, der kleinste war ein 20"-iMac und 4GB RAM. Wie auch immer, es kann gut funktionieren, wenn du es schaffst, eine "Zeitkapsel" oder wie ich es nenne, ein "natürliches Biotop" für deinen Rechner herzustellen. Sprich: Benutze nur Software und Hardware (z.B. USB-Audio-Interfaces), die zum Zeitpunkt existiert haben, als der Rechner aktuell war. Dann gibt es auch passende Treiber und keine Leistungsprobleme. Und halte ihn aus dem Internet raus (wie oben schon erwähnt), das funktioniert eh nicht mehr richtig auf dieser Software. Alle Browser zu alt, und der App-Store geht auch nicht mehr.

Verkaufen lohnt sich eher nicht. Da gibt es kaum noch Geld dafür. Aber zum Rumspielen mit den verfügbaren Apps taugt er prima :)

Grüße,
Bernd
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 6 Benutzer
Internet-mässig geht mit dem praktisch gar nichts mehr... aber 10.6.8 (Snow Leopard) war eigentlich das top System für diese Geräte Generation.
Reaper (zB) läuft darauf, aber moderne Plugins eher nicht.
Ich habe auf einem aus der Zeit MPC Essentials für einen MPC Studio Controller.
(war extrem dankbar, dass man das unter 10.6 von der DVD installieren konnte)
ot: meine 2. „Kernanwendung“ für das Teil ist die freie Software Version des Hartmann Neuron und nebenbei beherrscht er den Trick ein batterieschwaches altes iPad wieder wach zu bekommen, wenn es null Ladung anzeigt und auch nicht mehr lädt.
 
  • Gefällt mir
  • Interessant
Reaktionen: 3 Benutzer
Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten!

Also: Hardwaremäßig würde es gehen (wie ich vermutete), aber der ganze Rest ist mir zu frickelig, ehrlich gesagt. Ich hatte eh Ausgaben für mein homestudio eingeplant und das war lediglich ein kurzer Versuch, möglicherweise unnötige Ausgaben zu vermeiden. Aber als Insellösung macht es keinen Sinn und mir ältere Geräte (z.B. Interfaces) anzuschaffen, nur um diese Insellösung zu betreiben, scheint mir auch nicht attraktiv. Also werde ich da - wir eigentlich geplant - mir eher etwas Neueres zulegen, muss dann auch kein apple sein.

Allerdings: Garage Band habe ich auf diesem Mac Mini auch entdeckt - und damit werde ich ein bißchen rumspielen.
Und danke für die Tipps: Ich werde das wieder offline stellen (habe eh nur kurz gecheckt, ob ich damit in den App-Store komme, habe also nicht rumgesurft oder habe mir Sachen runtergeladen oder so). Insofern: eine kleine Insellösung, um mit Garage Band rumzuspielen.

Homestudio realisiere ich dann anders.

Habt herzlichen Dank - hat mir sehr weitergeholfen!

x-Riff
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
Ich habe tatsächlich auch einen Mac mini 3.1 als einfachen Bürorechner hier stehen, allerdings aufgerüstet mit einer SSD und auf maximalen Arbeitsspeicher (8 GB). Per OCLP läuft bei mir macOS Sonoma (Sequoia wäre auch möglich).
 
  • Interessant
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
aber der ganze Rest ist mir zu frickelig
Finger weg, ausser du bist Masochist oder willst eben nur rumspielen.
Aber Apple wäre schon eine Option z.B. mit GarageBand und Audacity. Selbst ein neuer Mac Mini oder ein Macbook Air kostet nicht die Welt. Refurbished noch günstiger, oder du kaufst einen M1-Rechner gebraucht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich habe zwar den alten MacMini (für og Anwendungen), nutze aber real den kleinsten MacMini M1, seinerzeit um 800€ neu.
Der Unterschied ist mehr als drastisch, Preis/Leistung top - kein Vergleich zu den Intel Vorgängern.
Per Wine Installation (Crossover, interaktiv, kein Unix Gefrickel) laufen meine Windows Anwendungen nahezu exakt mit der Geschwindigkeit einer 3 Ghz i5 CPU.
Als DAW SawStudio auch mit perfekter grafischer Darstellung, der i5 ist seitdem in Rente. :D
Der Lüfter ist praktisch unhörbar, die Energiebilanz tadellos.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
nutze aber real den kleinsten MacMini M1
Der M1 ist schon seit Jahren nicht mehr im Programm, der würde es gebraucht tun. Aktuell ist der MacMini M4, kostet noch weniger (700 Euro, refurbished 580 Euro). Der würde lange halten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Danke Euch!
Ich würde für den Aufbau des neuen homestudios einen neuen thread aufmachen und Eure Infos dazu mitnehmen.
Tatsächlich bin ich auch mit refurbished sehr einverstanden.

Gehört eigentlich Garage Band weiterhin zur Normalausstattung in der Apple-Welt?
Dann bräuchte ich keine Klimmzüge zu machen, für das Mac Mini 3.1 noch ein kombatibles Interface zu kaufen, um Garage Band dort als Insellösung zu nutzen. Anwendungsbereich wären vorwiegend Gitarre und Bass, eventuell noch keyboard.
Alternativ wäre ein Interface, das für den Mac Mini 3.1 kompatibel und erschwinglich ist, inklusive Software. Wenn das neu erhältlich wäre, wär´s auch nicht verkehrt, sollte aber 100 € nicht überschreiten.

Herzliche Grüße und vielen Dank!

x-Riff
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Der M1 ist schon seit Jahren nicht mehr im Programm, der würde es gebraucht tun. Aktuell ist der MacMini M4, kostet noch weniger (700 Euro, refurbished 580 Euro). Der würde lange halten.
Ich nutze den M1 (Mitte 2000) hier zum Aufnehmen und Mischen mit 16GB RAM. Hervorragende Maschine!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Dann bräuchte ich keine Klimmzüge zu machen, für das Mac Mini 3.1 noch ein kombatibles Interface zu kaufen, um Garage Band dort als Insellösung zu nutzen. Anwendungsbereich wären vorwiegend Gitarre und Bass, eventuell noch keyboard.
Apogee GIO wäre da interessant... um 50€ und Integration in Garageband/Logic iirc.

Alternativ wäre ein Interface, das für den Mac Mini 3.1 kompatibel und erschwinglich ist, inklusive Software.
Digidesign 003 Rack 50-80€, iirc lässt sich Pro Tools LE vom Digidesign Archiv laden.
(das IF ist quasi der dongle, es funktioniert aber auch ohne Pro Tools)

Motu 828 Firewire und USB (letzteres selten) unter 100€ werden oft angeboten weil heute entweder der FW Anschluss fehlt oder die System-Sicherheit (neue Macs ab Monterey OS) die IF Software blockiert.
Das 828 hat einen praktisch latenzfreien Monitor Mixer an Bord und arbeitet auch standalone ohne Rechner.
Je nach Platzierung könnte dir Bedienung als „knibbelig“ empfunden werden.
Wichtig: wenn Audio durch DAW Prozesse verarbeitet wird, gilt die Latenz der DAW.
 
@ci-siamo
Danke für die Info bzgl. Garage Band!

Dann steige ich glaube ich mit Apple ins homerecording ein - und besorge mir dann ein Apollo-Interface - ich bräuchte Eingänge für Gitarre/Bass, keyboard und Mikro, am besten mit Phantomspeisung.
Das bräuchte ich auch für die Insellösung, insofern käme Dein Behringer für mich nicht in Betracht. Falls ich die separate Insellösung doch umsetzen will, käme sowas in Frage?
https://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc204hd.htm

Das wäre noch im Rahmen und die Insellösung könnte für unseren Keller-Proberaum ne sinnvolle Sache sein ... da kann ich dann aus unserem großen Mischer rein und live-Aufnahmen machen und für die eigenen Sachen Garage Band nutzen ...

Apogee GIO wäre da interessant... um 50€ und Integration in Garageband/Logic iirc.
Danke für die Infos! Das Apogee GIO finde ich nicht bei Thomann - was ich finde, ist folgendes:
https://www.thomann.de/de/apogee_boom.htm
Das würde zwar passen, aber knapp 200 € ist mir dafür eigentlich zu viel, da ein Apollo-Interface angedacht ist ...

Herzliche Grüße
x-Riff
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Infos! Das Apogee GIO finde ich nicht bei Thomann
Sorry, dachte dass sich aus den Preisen bereits ergibt dass es sich um gängige Kleinanzeigen Angebote handelt.
Das GIO lag mal um 400€ iirc, Digi003 und Motu 828 eher bei 800-1k €.
Mehr als 100€ würde ich auf keinen Fall in den Mini 3.x stecken.
Als Startpunkt ist er gut denkbar, weil mit Garageband, PT LE oder Reaper unter 10.6.8 schon etwas Sinnvolles geht... nur eben nichts „aktuelles“.
(nach 10.6.8 hat Apple die Basis-Software radikal geändert, und heute geht ohne 64bit gar nichts mehr)

Aber wenn du bereits ein Apollo auf dem Radar hast, wäre ein neuer Mini in jeder Hinsicht die bessere Wahl.
Bei mir steht ein „Tower“ aus 4 Mac Minis am Rande des Tisches: der älteste mit PowerPC und MacOS9, dann 2 Server Versionen aus der Zeit von deinem Exemplar und ein Mini M1 unter Monterey... und der ist Sieger in jeder Hinsicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich habe damals verschiedene Interfaces benutzt, unter anderem das M-Audio MobilePre USB Interface, ein Yamaha mw12c Pult mit USB-Schnittstelle, und ein Alesis MultiMix16 Firewire-Pult. Letzteres benutze ich noch heute manchmal. Sowas wie das M-Audio USB-Interface (oder ähnlich) sollte man gebraucht für 20-30 Euro finden können. Das Ding läuft sogar noch heute an aktuellen Macs als generisches USB-Interface, obwohl es keine angepassten Treiber für aktuelle MacOS-Versionen gibt. Aktuell steht ein solches für 15 Euro auf Kleinanzeigen (darf ich nur nicht hier verlinken). Da kann man nicht mal von "Investition" reden, um das Recording-System voll funktionsfähig zum Laufen zu bringen :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich bin ein großer Fan von refurbished Computern, aber der Mac Mini M1 kostet mit 16 GB RAM da genau soviel wie ein brandneuer Mac Mini M4 mit 16 GB RAM und 256 GB SSD. Man braucht in beiden Fällen noch eine externe Festplatte für die Projektdaten. Die neuen Macs sind jetzt, wo mit dem M5 schon wieder eine neue Generation vor der Tür steht, einfach zu günstig im Vergleich zu den aufgearbeiteten Maschinen :nix:
 
  • Gefällt mir
  • Interessant
Reaktionen: 2 Benutzer

Ähnliche Themen

B
Antworten
15
Aufrufe
3K
ars ultima
ars ultima
A
Antworten
11
Aufrufe
2K
ars ultima
ars ultima
E
Antworten
1
Aufrufe
1K
Freddy3792
F

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben