Erste Gesangsprobe einer Hobbysängerin

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Sundaymood
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Hallo,

Ich bin 37 Jahre alt und lebe derzeit in Berlin. Vor ein paar Jahren habe ich angefangen regelmäßig selbst für mich zu singen. Am Anfang hörte es sich fürchterlich an, inzwischen denke ich, dass es vielleicht sogar geht? Ich selbst kann das nicht so gut beurteilen.

Warum ich poste: Ich habe keine richtig professionelle Absichten, außer vielleicht mal Straßenmusik machen oder in einem guten Chor singen oder Karaoke im Mauerpark oder solche Dinge. Bisher traue ich mich gar nicht vor Leuten zu singen - deshalb hier der Sprung ins kalte Wasser, um überhaupt mal was irgendwo zu präsentieren.

Bisher hab ich auch noch nie Gesangsunterricht gehabt. Für 2026 hab ich mir aber vorgenommen das endlich mal zu ändern und endlich professioneller zu üben. Ich brauche den vielleicht auch deshalb schon, weil ich mich teils so unsicher fühle.

Die Aufnahmen sind grottig, da ich nur ein Handy hab. Aber wie gesagt, mein Hauptziel ist überhaupt mal was zu posten un diese extreme Aufregung zu überwinden. Vielleicht hat ja auch einer einen Tipp, was ich üben könnte.

Hier ist es (hoffe das klappt mit dem Link):


Viele Grüße und lieben Dank,

Sundaymood
 
Hallo und willkommen hier im musiker-board.

Gratulation, dass Du Dich zum Posten hier überwunden hast. Das ist m.M.n. der erste große Schritt.

Für Deinen Stand klingt das ganz gut, finde ich. Die Tonhöhen sind auch soweit gut getroffen.

Auf dieser Basis solltest Du Dich m.E. nach bei Atmung und Tonkontrolle weiterbilden, wozu vernünftiger Gesangsunterricht sicher der beste Weg ist. Dadurch wird es sicher auch mit der Aufregung besser, wozu vor allem die Beherrschung der Atemtechnik helfen wird.

Auch nur meine Meinung: Ich würde (erst mal) Songs suchen, die zur Klangfarbe Deiner Stimme passen. Alexandra hat nunmal einen ganz anderen Klang in der Stimme als Du. Wenn man seine Stimme beherrscht, fällt es leichter, eigene Versionen von ursprünglich auch anders klingenden Songs zu erarbeiten, so dass es gut klingt.
 
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Ich finde auch, dass Deine Stimme Potential hat, vor allem in den Ausdrucksmöglichkeiten.

Schau mal, welche Musikrichtung zur Dir passt. Evtl. Chancon / Liedermacher?
Im Chor sehe ich Dich nach den Aufnahmen nicht (schwerpunktmäßig). Da geht es eben nicht um individuellen Ausdruck, sondern darum, die eigene Stimmfarbe teil eines sehr geschliffenen Gesamtklangswerden zu lassen. Perlen vor die Säue. Je nach Chorgröße (Lautsärke) kannst Du nichtmal Dein Gehör schulen.

Viele Grüße
Micha
 
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Hallo @Sundaymood

Aber wie gesagt, mein Hauptziel ist überhaupt mal was zu posten un diese extreme Aufregung zu überwinden.
Na dann gratuliere, das hat ja offenbar geklappt :great:

Da dein Ziel ja erst mal Gesangsunterricht ist, gerade davor muss man noch viel weniger Lampenfieber haben als vor einer Probe/Vorsingen oder gar einem Auftritt. Klar, auch mit GL fällt irgendwo unter "vor Leuten singen" aber erstens ist das im Lehrer-Schüler Setting ja normal, dass der eine sehr viel, der andere noch sehr wenig weiß/kann und wenn der/die ihren Job halbwegs beherrscht fühlen sich gerade die ersten Stunden fast ein bisschen wie eine Konsultation beim Hausarzt an - die müssen dich ja am Anfang auch erst mal "untersuchen", sprich, alle möglichen Gesangsübungen mal rauf-runter singen und das mal auf diesen und mal jenen Laut, mal hoch gähnen, spann dabei mal das an, entspann dieses ...... und können dir dann erstaunlich viel über dich erzählen :LOL:

Das ist halt was anderes als Instrumentalunterricht, ein Instrument ist ein Fremdkörper und fühlt sich anfangs auch genau so an, aber auf dem Instrument, dass du zum singen brauchst spielst du ja schon dein gesamtes Leben - was eben auch heißt, der GL kann gar nicht von 0 weg starten wie das ein Gitarrenlehrer, in dessen Gegenwart der Schüler womöglich erstmals das Instrument angreift zwangsläufig tun muss, sondern muss sich eben mal anschauen, wie du du dich sozusagen selbst handhabst beim singen und was er dir ggf. an- ab- und/oder umgewöhnen muss.

Hilft ja vielleicht, wenn du das eher als einen Besuch beim "Voc-Doc" siehst als ein "Ohgott, da muss ich ja wem was vorsingen".

Je nach Chorgröße (Lautsärke) kannst Du nichtmal Dein Gehör schulen.
Ich finde gerade das geht im Chor super - ein Ohr zuhalten und man hört auf der einen Seite den Chor und auf der zugehaltenen fast nur sich selbst :D
Und was gerade der Chorsänger im Gegensatz zum Solisten lernen muss: Andere Stimmen mit (oder anfangs passt da vielleicht auch: "gegen") andere, oft genug "die" weltbekannte Leadmelodien singen und gerade bei längeren Tönen eben "Funktionstöne" liefern, damit sich in Summe ein passender Akkord ergibt. Gerade das schult (mMn) das Gehör deutlich mehr als Solosingen.

Solo vs Chor schließt sich ja auch btw. nicht aus und auch viele Chöre singen Stücke mit Soloparts, das ist für Einsteiger auch gar nicht mal so schlecht, man kann "versteckt in der Masse" anfangen und nach ein bisschen Eingewöhnungszeit eben in gewohntem Umfeld sich dann mal an einer Solostimme versuchen. Was man gerade so, wie die TO ihre Situation beschreibt vielleicht noch erwähnen sollte:
Es gibt natürlich Chöre, wo man vorsingen muss und gerade, wenns an "dickere" Werke geht oft auch Blattsingen zumindest halbwegs passabel Voraussetzung ist - weil sonst muss der Chorleiter jeder Stimme jeden Takt so lange erklären/vorspielen, bis sie's auswendig wissen, das geht ab einem gewissen Umfang einfach nicht mehr.

Aber, umgekehrt gibt's natürlich auch Chöre nach dem Motto "Mach mit und hab Spaß". Dort wirds einem womöglich bald zu langweilig wenn man sich auch irgendwo weiterentwickeln will, aber zum Einsteigen, nunja, man ist dann mit einigen anderen Anfängern, die teils genauso noch mit ihren Hemmungen kämpfen in einem Setup, wo's Routine und Knowhow im Umgang mit Einsteigern gibt und vor allem gibt's Struktur - regelmäßig neue Stücke - Proben - Auftritte, alleine das sollte man nicht unterschätzen, wie viel das "pushen" kann. Und gerade für erste Auftrittserfahrungen ist der "Herdenschutz" natürlich auch ein sehr angenehmer Nebenfaktor🫣;)


Vielleicht hat ja auch einer einen Tipp, was ich üben könnte.
Also Rhythmik sitzt schonmal ganz gut, Töne sind nicht schlecht getroffen (y)
Vibrato (Klick) am Anfang weg lassen und darauf konzentrieren, dass die langen Töne schön konstant durchklingen - auch wenns im Original schön vibriert. Die meisten ausgebildeten Stimmen entwickeln das im Laufe der Zeit sozusagen automatisch, aber deswegen bringts wenig, das versuchen, nachzumachen - du solltest gerade am Anfang die langen Töne eben möglichst "glatt" aussingen und dich dabei selbst spüren, gerade wenn sie gefühlt eher "hoch" oder "tief" sind. Je weiter man aus seiner Komfortlage raus geht umso wichtiger ist es, zu wissen und verinnerlicht zu haben, wie sich ein Ton "anfühlt" und genau davon wird man abgelenkt wenn man versucht, das zu reproduzieren.


LG
 
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Nun binnich sehr erleichtert, dass ich nicht sinnbildlich geköpft wurde. 😁Vielen Dank euch! Ihr helft mir auf jeden Fall weiter.

Ich weiß noch nicht wann ich schaffe mit dem Gesangsunterricht zu beginnen, jedoch wünsche ich mir, dass es bald klappt. (Hat ein wenig mit Finanzen sowie Orga zu tun - und natürlich muss ich wen Gutes für mich finden).

Auf dieser Basis solltest Du Dich m.E. nach bei Atmung und Tonkontrolle weiterbilden, wozu vernünftiger Gesangsunterricht sicher der beste Weg ist. Dadurch wird es sicher auch mit der Aufregung besser, wozu vor allem die Beherrschung der Atemtechnik helfen wird.
Danke für den Tipp. Ich merke selbst, dass es schwer ist so zu atmen, dass es sich 'locker anfühlt' - ich hab schnell zu viel Druck.
Auch nur meine Meinung: Ich würde (erst mal) Songs suchen, die zur Klangfarbe Deiner Stimme passen. Alexandra hat nunmal einen ganz anderen Klang in der Stimme als Du.

Das habe ich ehrlich schon mal gedacht, dass es wegen meiner Klangfarbe mit Alexandra eventuell nicht so gut passt. Hast du vielleicht einen Vorschlag?

Vielen Dank fürs Reinhören und die Einschätzung ansonsten.

Ich finde auch, dass Deine Stimme Potential hat, vor allem in den Ausdrucksmöglichkeiten

Viele Dank!

Schau mal, welche Musikrichtung zur Dir passt. Evtl. Chancon / Liedermacher?

Das muss ich eventuell noch rausfinden. Ich singe Unterschiedliches gern. Hast du Musik aus dem genannten Bereich, die du mir empfehlen kannst?

Leadmelodien singen und gerade bei längeren Tönen eben "Funktionstöne" liefern, damit sich in Summe ein passender Akkord ergibt. Gerade das schult (mMn) das Gehör deutlich mehr als Solosingen.

Danke für deine Tipps im Allgemeinen! Auch deine Erfahrungen hinsichtlich des Chorsingens finde ich interessant.

Ich hatte schon vor einen Chor mit gewissen Anspruch zu suchen, und eben einen solchen, wo man auch Soloparts hat. Teilweise scheinen die hier in Berlin Musikschulen angeschlossen - also würde ich wohl meinem, man müsste da was lernen.
 
Puh..... die bisherigen Antworten kann ich leider überhaupt nicht nachvollziehen.

Meine Meinung ist: Du kannst nicht singen. Gar nicht.

Du triffst nicht nur die Töne nicht sondern liegst auch im Timing meilenweit daneben.

Deinen Mut, das hier einzustellen finde ich trotzdem gut, und ich hoffe es ist klar, dass ich mich mit meiner Kritik ausschließlich auf deinen Gesang beziehe und das keinesfalls als persönliche Abwertung zu sehen ist.

Wenn Du trotzdem Spaß am Singen hast, ist Karaoke sicher ne gute Idee. Bei den Karaoke Events/Parties, bei denen ich bisher war, spielte die Gesangsqualität keine Rolle, sondern der Spaß, das "Ich trau mich mal!" und die Partystimmung. Aber alles andere, sei's Strassenmusik, Chor oder gar Solo.... da seh ich überhaupt kein Land und ich find's auch bißchen befremdlich, dass hier keiner schreiben will, was (zumindest in meinen Ohren) offensichtlich ist.
 
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Meine Meinung ist: Du kannst nicht singen. Gar nicht
Ich werde Gesangsunterricht nehmen, im Chor singen und Straßenmusik machen. Das hab ich mir ganz fest vorgenommen, und will da auch an mich, bzw die Möglichkeit Fortschritte mit Hilfe zu machen, glauben.

Für Straßenmusik machen muss man nicht Bocelli oder so sein - es reicht auch aus ganz okay zu sein mit dem Singen (bzw zwischen Karaoke bis Superstarniveau gibt's da alles).

Übrigens bin ich auch in immer beeindruckt von Leuten, die viel üben und ihren Gesang stark verbessern (und teils vorher auch grottig gesungen haben). Ich denke, dass man singen lernen kann. Ich find diese Überehrfurcht immer ein wenig schade. Ich bin Künstlerin und male Bilder - viele wollen da auch immer nicht glauben, dass das zu 95 % Übung ist gut malen zu können. Die meisten hängen eher an der Überzeugung, daß es Talent sei.

Ich hoffe ich krieg das bald hin mit dem Grsangstraining - dann werde ich in ein paar Monaten bestimmt noch mal was posten! 🙂
 
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Ich finde gerade im Chor kann man super lernen als Anfänger. Ich habe mit 48 im Chor angefangen, völlig ohne irgendwelche Kenntnisse, inzwischen singe ich auch anspruchsvolleSoloteile und bin auch Lead in einer Rockband. Man muss sich das natürliche erarbeiten, aber das Potenzial sehe ich bei dir auf jeden Fall. Die Kritik, dass du nicht singen kannst und auch kein Land in Sicht ist, finde ich nicht in Ordnung.
Du bist Anfänger, das waren wir alle mal. Wenn ich mir meine ersten Sachen anhöre, rollen sich mir heute noch die Fußnägel hoch.
 
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Perceo schrieb: Meine Meinung ist: Du kannst nicht singen. Gar nicht


Ich werde Gesangsunterricht nehmen, im Chor singen und Straßenmusik machen. Das hab ich mir ganz fest vorgenommen, und will da auch an mich, bzw die Möglichkeit Fortschritte mit Hilfe zu machen, glauben.

Für Straßenmusik machen muss man nicht Bocelli oder so sein - es reicht auch aus ganz okay zu sein mit dem Singen (bzw zwischen Karaoke bis Superstarniveau gibt's da alles).

Übrigens bin ich auch in immer beeindruckt von Leuten, die viel üben und ihren Gesang stark verbessern (und teils vorher auch grottig gesungen haben). Ich denke, dass man singen lernen kann. Ich find diese Überehrfurcht immer ein wenig schade. Ich bin Künstlerin und male Bilder - viele wollen da auch immer nicht glauben, dass das zu 95 % Übung ist gut malen zu können. Die meisten hängen eher an der Überzeugung, daß es Talent sei.

Ich hoffe ich krieg das bald hin mit dem Grsangstraining - dann werde ich in ein paar Monaten bestimmt noch mal was posten! 🙂
Lass Dich nicht entmutigen.
Intonation und Timing ist erlernbar und nicht angeboren. Das wird schon.
Viele wichtiger, und das hat nicht jeder, ist der Ausdruck. Da hast Du echte Anlagen.
Warum ist er so wichtig. Musik funktioniert nur, wenn sie uns wirklich berührt. Sie ist nur Transportmedium für Gefühle, die zum Ausdruck gebracht werden.
Das schaffen auch die exakteste Intonation und das genaueste Timing nicht. Im best case bekommst Du etwas bewunderung für die Leistung / techn. Perfektion, mehr nicht, wenn kein Leben drin ist.
Es gibt genug Beispiele für Leute die nicht singen können (oder anfangs nicht konnten), die sich in die Herzen von Millionen eingesungen haben. Lindenberg, Grönemeyer, Judith Holofernes (Wir sind Helden), Neil Young (hört euch mal alte Platten an, als das Vocalpitching noch nicht erfunden war), Cocker (hat sich die Stimmbänder schon sehr früh kaputt gesungen).... uvm.
Also: Technik ist hilfreich, aber absolut nachrangig. Super, wenn beides passt, es ginge zur Not aber auch ohne gesangliche Perfektion

Du hast Gefühl, den WIllen, den Bock, nimm' noch Stimmblidungsunterricht für die Technik, dann wird das schon - guten Start und viel Spaß mit allem as kommen wird!

Und jetzt hätte ich gerne ein paar Gesangsproben von Perkeo ;-)
Ach sorry, stimmt ja, Du singst garnicht. Klappt wohl nicht so gut bei Dir.
 
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eine Meinung ist: Du kannst nicht singen. Gar nicht.
Ich halte zwar viel von ehrlichen Antworten und das ist halt seine Meinung, die er haben und auch äußern darf, wenn die Themenfrage in den Raum gestellt wird, aber man kann eben unterschiedlich mit Themen umgehen.

Statt herauszustellen, was man selbst glaubt, was nicht so gut ist, kann man ja auch (erstmal) das ansprechen, was gut ist. Und da ist vor allem ja erst mal Deine Lust zum und Dein Spaß am Singen. Dann kommt gleich Dein Mut, Dich hier der Kritik (und auch den Tipps) zu stellen. Dazu, wie ich Deinen aktuellen Stand sehe - und ja, das ist auch nur eine Meinung - hab ich ja bereits geschrieben. Wie es ist und wie und was es werden kann, ist sicher irgend eine Kombination aus Talent und (angeleiteter) Übung.

Daher ist völlig richtig
Für Straßenmusik machen muss man nicht Bocelli oder so sein - es reicht auch aus ganz okay zu sein mit dem Singen

Und ich freue mich darauf
dann werde ich in ein paar Monaten bestimmt noch mal was posten! 🙂

:prost:
 
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Und jetzt hätte ich gerne ein paar Gesangsproben von Perkeo ;-)
Ach sorry, stimmt ja, Du singst garnicht. Klappt wohl nicht so gut bei Dir.
Ich singe sehr wohl und sehr gerne! Unter der Dusche, allein im Auto, beim Staubsaugen... :m_git_a:

Und btw, ich habe hier bei anderen Hörproben auch schon oft genug geschrieben, wenn mir etwas gefällt (zuletzt übrigens unter einem Song von Dir...;)) auch wenn's m.M.n. noch viel zu verbessern gibt, bzw. wenn ich Anlagen höre, das Ziel weiter zu verfolgen. Hier höre ich das eben gar nicht und dann schreib ich das auch.
 
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Und jetzt hätte ich gerne ein paar Gesangsproben von Perkeo ;-)
Ach sorry, stimmt ja, Du singst garnicht. Klappt wohl nicht so gut bei Dir.
Okay, man darf also nur Kritik üben wenn man etwas besser kann?

Vielleicht kann man @Perkeo vorwerfen, dass er seine Kritik nicht gut zwischen positiven Gesichtspunkten verpackt hat.
Aber wenn jemand tatsächlich um Feedback bittet finde ich es nicht zielführend wenn man alles schön redet nur um jemanden möglichst nicht zu verletzen.
Das bringt die TE nicht weiter.

Grüße

PS: Ich hab mir zu den Gesangsproben einen Kommentar verkniffen da ich mich ausserstande sah konstruktives Feedback zu geben.
 
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Ich singe sehr wohl und sehr gerne! Unter der Dusche, allein im Auto, beim Staubsaugen... :m_git_a:

Und btw, ich habe hier bei anderen Hörproben auch schon oft genug geschrieben, wenn mir etwas gefällt (zuletzt übrigens unter einem Song von Dir...;)) auch wenn's m.M.n. noch viel zu verbessern gibt, bzw. wenn ich Anlagen höre, das Ziel weiter zu verfolgen. Hier höre ich das eben gar nicht und dann schreib ich das auch.

Ich finde Kritik in der Sache super! Wie soll man sich weiter entwickeln, wenn man nirgendwo Fehler sehen will.

Um es kurz zu machen: In diesem Fall hier fehlt Dir jegliches Fingerspitzengefühl.
Da rtaut sich einer eine Nasenspitze breit aus seinem Mauseloch, und Dir fällt nichts besseres ein, als diejenige herunterzuputzen, denn um mehr ging es in Deiner Einlassung nicht.
Ist schon armselig. Entschuldigung, wenn ich das so offen sage wie ich es denke. Diesmal hast Du Dich echt verstiegen.
 
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Puh..... die bisherigen Antworten kann ich leider überhaupt nicht nachvollziehen.

Meine Meinung ist: Du kannst nicht singen. Gar nicht.

Du triffst nicht nur die Töne nicht sondern liegst auch im Timing meilenweit daneben.
Ich finds eben für komplett "unbehandelt" (und wohl ohne anderer musikalischer Vorkenntnisse?) durchaus ausbaufähig - wir haben im Chor etwa eine Anfänger-/"Noob"-Gruppe. Die haben jetzt gerade etwas schwerere Literatur bekommen und da bekommt man in den Proben so schöne Szenen mit wie: Die Tenöre müssen zum ersten mal bis irgendwo eingestrichenes a oder so hinauf. 5 schaffens, einer fast - aber eben fast. Was bedeutet: Da singt nicht irgendwer irgendwo den oktavierten Sopran oder "rastet" sonst irgendwo am falschen Harmonieton ein, sondern Dissonanz bis krasse Dissonanz wenn er bis auf einen Halbton rankommt - und checkts nicht.

Chorleiter hört das, "Sing mal nur du", schlägt den Ton an - Klavier: "aaaaaaaa' ", Protagonist "geeeeeeee' ", gefolgt von fragendem "Und, passt so?"-Blick - und das nach immerhin schon so nem halben Jahr Chorsingen. Sowas ist meine Definition von "Ähmmm... nix für Ungut, vielleicht nicht das richtige Hobby für dich...." - und wenn ich zu einem Anfänger schreibe "Intonation ganz gut" leg ich dann schon irgendwo diese Maßstäbe an - der Tipp, dass die TO mal bewusst lange Töne möglichst "glatt" aussingen soll und sich von Vibratos und Verzierungen mal fernhalten sollte, egal wie viel das im Original womöglich gemacht wird kam ja auch nicht von irgendwo - aber das muss einem erst mal wer sagen, ansonsten versucht der interessierte Laie schlicht zu imitieren und merkt gar nicht, was davon womöglich (noch) vergebene Liebesmüh ist und was andererseits dafür auf der Strecke bleibt.

Wenn Du trotzdem Spaß am Singen hast, ist Karaoke sicher ne gute Idee.
Das ist halt der einzige Punkt, wo ich dezidiert und vollinhaltlich widerspreche. Also in dem Sinne, dass du der TO die Eignung für alles über Karaoke hinaus absprichst - und offenbar eben auch für Unterricht?
 
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...Dir fällt nichts besseres ein, als diejenige herunterzuputzen, denn um mehr ging es in Deiner Einlassung nicht.
Ich hab so ziemlich das genaue Gegenteil geschrieben, nämlich das hier:
Deinen Mut, das hier einzustellen finde ich trotzdem gut, und ich hoffe es ist klar, dass ich mich mit meiner Kritik ausschließlich auf deinen Gesang beziehe und das keinesfalls als persönliche Abwertung zu sehen ist.

Das ist halt der einzige Punkt, wo ich dezidiert und vollinhaltlich widerspreche. Also in dem Sinne, dass du der TO die Eignung für alles über Karaoke hinaus absprichst - und offenbar eben auch für Unterricht?

Nein, zum Unterricht hatte ich bewusst nichts geschrieben, denn da kann ich mir keine Meinung bilden. Aus musikalischer Sicht und mit dem Ziel der Threadstarterin, aufzutreten (Straßenmusik, Chorgesang), eher nicht. Allerdings kann Musikunterricht ja auch ganz andere Facetten haben, schönes Hobby, sinnvolle Freizeitbeschäftigung, "Empowerment", Persönlichkeitsentwicklung usw. Kann ich nicht beurteilen.

Mein erstes Posting bezog sich auf meinen persönlichen Eindruck der aktuell eingestellten Gesangsprobe und auf nichts weiter. Und damit bin ich auch raus hier :)
 
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Aus musikalischer Sicht und mit dem Ziel der Threadstarterin, aufzutreten (Straßenmusik, Chorgesang),..
Tja, so verschieden kann man einen Opening Post lesen :weird: 😅


Für mich gings vor allem um Gesangsunterricht:
Bisher hab ich auch noch nie Gesangsunterricht gehabt. Für 2026 hab ich mir aber vorgenommen das endlich mal zu ändern und endlich professioneller zu üben. Ich brauche den vielleicht auch deshalb schon, weil ich mich teils so unsicher fühle.
dir um.... ich nenne es mal "Auftrittspraxis", dass hab ich eher als Seitenpunkt wahrgenommen, weil eben bei den aufziehenden Auftrittsambitionen ein vielleicht davor steht:
Ich habe keine richtig professionelle Absichten, außer vielleicht mal Straßenmusik,....


Wäre es nur um letzteres gegangen hätte ich definitv mal zu einem Vollcheck beim GL und einigen Gesangsstunden geraten - aber eben bezüglich "Macht GU Sinn und ich muss mich überwinden" ist meine Antwort nach wie vor: Ja und Ja!

LG:)
 
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Jetzt haben wir hier zwei gegensätzliche Lager. Ich finde, und das schrieb ich auch, dass erst mal jeder seine Meinung posten darf und auch soll. Grundsätzlich ist jede Meinung eben erst mal individuell, aber auch hilfreich. Wenn man auftritt, trifft man ja auch nicht nur auf einhellige Meinungen, zumal bei Musik ja auch sehr viel "persönlicher Geschmack" eine Rolle spielt.

Und, wir kriegen hier eine klitzekleine Momentaufnahme und wissen für unsere "Ferndiagnose" so viele Fakten und Umstände der und bei den Aufnahmen nicht. Was wir machen können, ist also, und das muss jedem Fragesteller hier klar sein, eine Pi-mal-Daumen al-Gusto Meinung. Dazu kommt, dass halt jeder seine persönliche - auch situations- und stimmungsbedingte - Ausdrucksweise (was nicht zwingend mit Intellekt zusammenhängt und verwechselt werden soll) hat, was man in einem Forum halt auch zulassen und verstehen wollen muss.

Wie pädagogisch wertvoll jetzt die eine oder andere Aussage/Richtung zum Ausdruck gebracht wurde, kann zwar diskutiert werden, aber weiter bringt das niemanden. Die Threadstarterin hat ja auch die negative Meinung gut "verdaut", so dass sich ein Streitgespräch darüber eigentlich erübrigt.

Ich hatte das im übrigen auch schon in einigen Threads, dass ich "negativ" schrieb und hab mich dann geärgert, dass einige/viele grundsätzlich nur positive Feedbacks für angebracht hielten. So eine Beschränkung von vorneherein halte ich aus vielen Gründen sowohl im board grundsätzlich als auch zu jeglichem Thema nicht für geboten. Ich glaube, alle sollten einfach mal etwas mehr "open minded" an alles hier herangehen.

Vor allem aber, liegt die Wahrheit einfach in den vielen konstruktiven Tipps, die Fragesteller hier erhalten. Was für sie passt, müssen sie eh selbst herausfinden.
 
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Mir werden zwei Tracks angeboten, auf die ich getrennt voneinander eingehen möchte. Denn meiner Ansicht nach liegen da Welten zwischen.

Meine Meinung ist: Du kannst nicht singen. Gar nicht.

Ich hatte nach diesem (selbstverständlich völlig legitimen) Statement eine sehr typische Anfänger-Hörprobe erwartet: Zu leise, zu schüchtern, zu "eiernd", eher gesprochen als gesungen...

dass es vielleicht sogar geht?


...insofern bin ich bei Track 1 positiv überrascht: Auch ich höre bei "Mein Freund der Baum" durchaus schon Ansätze von Ausdruck und Stil, was die meisten blutigen Anfänger nicht haben. Die Intonation und das Timing sind selbstverständlich noch stark ausbaufähig, aber das Playback ist auch kaum zu hören. Im Refrain bist du auch etwas ins Schwimmen geraten, weil der eigentlich eine Oktave höher hätte gesungen werden müssen. Aber ansonsten ist durchaus schon auch Gutes rauszuhören. Vor allem stimmlich.

Völlig anders beim zweiten Track. Hier erkenne ich gar nichts. Hier wäre ich geneigt, @Perkeo zuzustimmen. Ich erkenne keine Tonart, keine nachvollziehbare Meldodie, keinen Rhythmus. Nichts, was zum (sehr leisen) PLayback passen könnte. Nicht mal die Sprache könnte ich eindeutig bestimmen.

[EDIT: Nochmal reingehört. Okay, sollte das tatsächlich "Quando quando quando" werden? Hier hast du dir die Sprache und auch die meisten Töne mehr oder weniger selbst ausgedacht, oder? Ich empfehle die Deutsche Version "Sag mir Quando, sag mir wann". Und konzentriere dich nur auf die Töne, die wirklich da sind]

Fazit:
Track 1: Weiter so. Ausbaufähig.
Track 2: Das war nichts

keine richtig professionelle Absichten, außer vielleicht mal Straßenmusik machen

Gerade StraßenmusikerInnen würde ich ein Mindestmaß an Professionalität anraten. Zum einen bestreiten viele damit tatsächlich ihr Einkommen, zum anderen: Straßenmusik ist eine Auftrittsform, die man anderen "aufzwingt". Sie darf nicht stören oder nerven, soll aber dennoch Zuhörende anlocken, zum Stehenbleien oder bestenfalls sogar Geldgeben ermuntern. Das ist durchaus eine gewisse Gratwanderung.


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Ich schaue sonst bei den Hörproben so gut wie nie rein, da ich als reine Klassikerin meist keine hilfreiche Tipps geben könnte. Da aber sonst grad wenig los ist und ich die unterschiedlichen Bewertungen sah, war ich neugierig ;)

Zuerst das positive: ich finde du hast eine wirklich interessante Klangfarbe, da könntest du, mit entsprechender Ausbildung sicher was draus machen. Andererseits muss ich aber auch @Perkeo recht geben: noch kannst du nicht wirklich singen, mit Betonung auf "noch": Intonation ist immer wieder mal daneben resp. sind manchmal wohl einfach die Töne falsch, Textverständlichkeit ist oft gar nicht vorhanden, auf mich macht es zeitweise einen irgendwie "verwaschenen" Eindruck sowohl bzgl. Töne wie Sprache: da ist dann nichts mehr klar abgegerenzt. Kann es auch sein (ich kenne das Original nicht) dass du versuchst, etwas/jemanden zu imitieren?

Wichtig wäre deshalb, dass du deine eigene Stimme findest, und dabei könnte dann irgendwann durchaus was schönes rauskommen! Aber du brauchst unbedingt Hilfe in Form von gutem Gesangsunterricht. Dort lernst du unter anderem Körper/Atmung richtig einzusetzen, klare einzelne Töne zu singen, du kannst dein Gehör schulen, usw. Aber vielleicht musst du dazu erst einmal vergessen, wie du bis jetzt gesungen hast. Du müsstest technische Fertigkeiten erlernen welche dann zusammen mit deiner Stimmfarbe eine gute Sängerin aus dir machen könnten.

In einem Chor mitsingen wäre, ev erst nach einer gewissen Zeit GU, sicher auch eine Möglichkeit. Intonation/Gehörschulung, klare Töne singen, Textverständlichkeit sind alles Dinge auf die in einem guten Chor Wert gelegt werden.

Und ganz wichtig: behalte immer den Spass am Singen bei, auch wenn es ev Abschnitte in deiner Entwicklung geben wird die schwierig oder auch mal frustrierend sind. Wie immer für Hobbysänger sollte dabei (auch) gelten: der Weg ist das Ziel! :)
 
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Puh..... die bisherigen Antworten kann ich leider überhaupt nicht nachvollziehen.

Meine Meinung ist: Du kannst nicht singen. Gar nicht.

Du triffst nicht nur die Töne nicht sondern liegst auch im Timing meilenweit daneben.

Deinen Mut, das hier einzustellen finde ich trotzdem gut, ...
Danke @Perkeo.
Ich sehe das genauso wie du und fragte mich schon nach den Hörproben und nach dem Lesen vieler Beiträge, ob ich hier im Satireforum bin.

@Sundaymood:
Meine Empfehlung: Such Dir einen Chor in Deiner Nähe ohne Eintrittsprüfung aus und stelle fest, ob Du dort einen Zugang zur eigenen Stimme findest und deine Stimme und Gehör weiterentwickeln kannst. Wenn dann noch eine gute Chorleitung und gute Chorgemeinschaft dazukommen, dann macht das Lernen noch mehr Spaß.
 
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