Glissandos, sodass man die Bünde nicht hört...

  • Ersteller MacBook2237
  • Erstellt am
MacBook2237
MacBook2237
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
19.12.21
Registriert
27.07.09
Beiträge
515
Kekse
145
Ort
Salzburg
Ich habe eine Frage, die mich die ganze Zeit beschäftigt, seit ich mir die E-Gitarre zugelegt habe; und zwar weiß ich nicht, wie man Glissandi hinbekommt, sodass man nicht hört, dass man über Bünde rutscht... :gruebel:

Keine Ahnung, ob das jetzt 'ne blöde Frage ist oder nicht, aber ich hab Probleme damit...

Ein Beispiel, mit dem ich gerade beschäftigt bin:

---13-[Glissando]-12--10
----------------------------------
----------------------------------
----------------------------------
----------------------------------
----------------------------------

Vom F rutsche ich mit dem Ringfinger auf das E. Das E klingt dann aber fast gar nicht mehr!!
Von Doppelgriffen, wie z.B. in Fallen Leaves am Anfang, will ich gar nicht erst anfangen...


ACHTUNG, NEBENFRAGE:
Ich muss noch dazusagen: Ich bin an mein Cello gewöhnt (das ich seit 9 Jahren spiele), das, für die, die's nicht wissen, keine Bünde hat. Außerdem halte ich dadurch die Gitarre anders, der Hals liegt nicht in dieser Kurve zwischen Zeigefinger und Daumen, sondern der Daumen stützt sich hinten am Hals ab!
Die normale Gitarrenhaltung ist katastrophal für mich, damit komme ich definitiv nicht klar. Macht das etwas aus beim Gitarre spielen???
 
Eigenschaft
 
Das wirste wohl nicht vermeiden können, es sei denn du legst dir eine bundlose Gitarre zu.
Alternativ kannste natürlich auch statt Glissandos Bendings verwenden. In diesem Falle: Pre-Bend 12. Bund (1 Halbtonschritt). Dann runterbenden und normal weiter spielen?

/edit: Wenn du einfach Lautstärkenprobleme hast dann schlag vllt fester an oder erhöhe den Druck auf die Saiten. Minimale Lautstärkenschwankung kannst du aber nicht verhindern...

Cheers

/Achtung Nebenantwort:
Solange du mit deiner Haltung problemlos spielen kannst spricht nichts gegen sie.
 
der Hals liegt nicht in dieser Kurve zwischen Zeigefinger und Daumen, sondern der Daumen stützt sich hinten am Hals ab!
Die normale Gitarrenhaltung ist katastrophal für mich,

Das ist die nomale (klassische) Gitarrenhaltung.
Für einige Techniken wie z.B. Bendings oder Abdämpfen der E-Saiten bei offenen Akkorden ist es nötig, dass der Daumen um das Griffbrett fasst.
 
Zu deiner Hauptfrage hat mein Kollege über mir ja schon alles gesagt,
zu deiner Nebenfrage: Was du beschreibst hört sich für mich nach einer korrekten Haltung an,
das was du als normale Gitarrenhaltung bezeichnest mit Daumen überm Hals ist meiner Meinung nach eher eine abnormale Haltung. :D
Klar manchmal ist der Daumen praktisch um einen Basston für einen Akkord zu greifen, sonst behindert er aber nur. (Rein subjektiv, erhebe keinen anspruch auf Allgemeingültigkeit)
Also keine Sorge durch deine Cello-Ausbildung hast du auch eine ordentliche Handhaltung, damit bist du schon weiter als die meisten die hier posten^^

mfg Georg

Edit: Langhaar war schneller, aber ich muss ihm teilweise wiedersprechen, alle diese Techniken kann man auch in der klassischen Haltung spielen,
wenn man ein Bending richtig macht (also aus der Drehung der Greifhand) ist es in dieser Haltung für mich sogar leichter.
Und fürs Abdämpfen gibts auch 200.000 möglichkeiten also ist der Daumen hier auch nicht zwingend nötig.^^
 
Das wirste wohl nicht vermeiden können, es sei denn du legst dir eine bundlose Gitarre zu.
Alternativ kannste natürlich auch statt Glissandos Bendings verwenden. In diesem Falle: Pre-Bend 12. Bund (1 Halbtonschritt). Dann runterbenden und normal weiter spielen?

/edit: Wenn du einfach Lautstärkenprobleme hast dann schlag vllt fester an oder erhöhe den Druck auf die Saiten. Minimale Lautstärkenschwankung kannst du aber nicht verhindern...

Cheers

/Achtung Nebenantwort:
Solange du mit deiner Haltung problemlos spielen kannst spricht nichts gegen sie.
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich mir über das Bending im Klaren bin; aber ich höre immer wieder Stellen in Songs, bei denen absolut KEIN Bending angewendet worden sein kann! :confused:
Jedenfalls, deinen Tipp zum Bending wende ich bereits an, gerade an dieser Stelle. Aber ich habe mich wieder an dieses Thema erinnert, als ich an der Stelle rumfeilte.

Alles klar! :great:

Das ist die nomale (klassische) Gitarrenhaltung.
Für einige Techniken wie z.B. Bendings oder Abdämpfen der E-Saiten bei offenen Akkorden ist es nötig, dass der Daumen um das Griffbrett fasst.
Ach sooo, dann hab ich mich geirrt... :redface:
Aber ja, ich bin schon draufgekommen, dass vor allem manche Bendings besser funktionieren, wenn der Daumen um das Grifftbrett fasst. Allerdings krieg' ich kein richtiges Vibratio hin... Aber ohne Lehrer ("jede Hand ist anders!!!") werde ich das wohl sehr sehr schwer hinbekommen... Hättet ihr trotzdem Tipps dazu, vielleicht WIE ich das ganz konkret angehen kann? (Dazu dieses Video von einer Seite, die ich allen Hobby-Gitarristen ohne Lehrer sehr empfehlen kann: Bending Vibrato.)

Zu deiner Hauptfrage hat mein Kollege über mir ja schon alles gesagt,
zu deiner Nebenfrage: Was du beschreibst hört sich für mich nach einer korrekten Haltung an,
das was du als normale Gitarrenhaltung bezeichnest mit Daumen überm Hals ist meiner Meinung nach eher eine abnormale Haltung. :D
Klar manchmal ist der Daumen praktisch um einen Basston für einen Akkord zu greifen, sonst behindert er aber nur. (Rein subjektiv, erhebe keinen anspruch auf Allgemeingültigkeit)
Also keine Sorge durch deine Cello-Ausbildung hast du auch eine ordentliche Handhaltung, damit bist du schon weiter als die meisten die hier posten^^

mfg Georg

Edit: Langhaar war schneller, aber ich muss ihm teilweise wiedersprechen, alle diese Techniken kann man auch in der klassischen Haltung spielen,
wenn man ein Bending richtig macht (also aus der Drehung der Greifhand) ist es in dieser Haltung für mich sogar leichter.
Und fürs Abdämpfen gibts auch 200.000 möglichkeiten also ist der Daumen hier auch nicht zwingend nötig.^^
Alles klar! :great:
 
Hallo,

als klassischer Musiker müsste man ja denken, das wäre kein Problem. Habe in einigen Musiktherapie-Stunden Chello spielen dürfen, bin aber eigentlich Gitarrist/u. Bassist
nach Bedarf. Wenn die Slides schnell genug über genügend Bünde ausgeführt werden, hört man im Prinzip einen fliessenden Übergang. Ein weiterer Trick besteht
darin, nicht zu viel Druck, auf die jeweilige Saite auszuüben. Nächster Faktor: Wähle hierbei versuchsweise eine der tiefen Saiten. Z. B. die A-Saite.
Slide im mittleren bis tiefen Bereich. Auch die Saitenlage wird letztendlich miteinzubeziehen sein...
Wie Du siehst, jedes Instrument hat seine Tücken. Dennoch :) überlasse ich Streichinstrumente lieber anderen.
Ach ja, u. wegen der Haltung: Schliesse mich jaylawl hier an. Tip - je natürlicher die Haltung
umso besser läuft es Dir von der Hand.

liebe Grüsse, Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Tipps! :great:
Eigentlich ist das nur logisch, dass man nicht mit einer schweren Hand / mit einem übermäßig drückenden Fingern sliden kann... (Beim Cello, mit dem Rutschen, ist es ja das selbe: Lagenwechsel schnell und leicht.)
 
Hallo MacBook,

könnte es sein, daß du richtiges Slide Spiel meinst? Also mit einem Röhrchen überm Finger über die Saiten gleiten ohne diese auf die Bundstäbchen zu drücken?
Mit der Technik kannst du Stufenlos von Ton zu Ton gleiten!
Schau dir mal Warren Haynes oder Derek Trucks an die setzen das sehr häufig ein!

Gruß
Jens
 
Nein, das meine ich nicht, ich habe so ein Röhrchen zu Hause...

:gruebel:
Das Problem dabei ist aber, dass der Finger, auf dem das Röhrchen steckt, nicht mehr frei ist / nicht mehr normal spielen kann.
 
Es gibt auch Slide-Ringe, die steckt man dann ans 2te Glied des Fingers, damit kannst du dann sliden und mit der Fingerkuppe auch noch ganz normal greifen. Und es gibt Slide Ringe, die man rumdreht.
 
Genial!!
Vielleicht finde ich so ein Teil in meinem berühmten "nächsten Musikladen"... :D
 
übrigends:
nicht wie beim cello die saite runterdrücken, die sollen nur zwischen den bundstäbchen schweben, also kein großartiger druck nötig....damit sollten die slides besser sliden (und vorallem klingen :)) und außerdem klingts bei zuviel druck arg schief, da die saite mehr gespannt wird wenn sie in die "schlucht" zwischen 2 bundstäbchen gepresst wird ;)
 
Jup, das alles wusste ich schon. ;)
Aber das ist ja auch unschwer herauszufinden, was? :D

Genau das ist ja das verdammt Schwere an der E-Gitarre: Man will saubere Töne, die klingen. Und vor allem auf der G- und H-Seite klingt ein Ton sofort zu hoch, wenn man nur ein klein wenig zu viel Druck gibt. Das stört enorm. Es ist echt schwer, das so hinzukriegen, dass es gut klingt... :gruebel:
 
Danke, aber ich glaube, sowas sollte man in der Hand / am Finger haben, bevor man das kauft... :gruebel:
 
dickere saiten, dann passt das auch und ist eigentlich kein problem...ich hab übrigends länger gebraucht das ich garnicht so drücken muss ;) hab bestimmt ein jahr lang unbewusst gedrückt, durch die dicken 11er saiten hat mans halt nicht so gehört, aber es war absolut unnütz xD
 
Hm, ich habe eigentlich einen Satz Saiten für Dropped-D Tuning gekauft, die müssten dann doch alle "dicker", also fester, sein, oder???
Hab aber nur die tiefe E-Saite ausgewechselt, da ich nur diese droppe und nicht ALLE Saiten. (Da sie gedroppt ist, klingt aber auch wieder jeder Ton zu hoch, wenn man ihn spielt. -.-)

Hier sind Bilder der Verpackung:




Meint ihr, wenn ich den ganzen Satz aufziehe und die Saiten standardmäßig gestimmt lasse, lassen sich die Saiten dann präziser, also ohne große Intonationsschwankungen bei zu viel Druck, spielen???
 
Hm, äußerst interessant... ;)
Danke für den Tipp! :great:

EDIT: Aaaber... Wird dann nicht das Vibrato (das auf der Gitarre wirklich sehr schwer ist :ugly: und es noch sehr lange brauchen wird, bis ich es frei anwenden kann) ein bisschen schwieriger, wenn die Saiten "fester" sind???
 
auch richtig^^
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben