USB Soundkarte mit 24-Bit/192kHz?

FW, USB + ADAT?

Ja, das wird interessant! :)

Mit dem ADA8000 als reinen ADAT-Wandler, bei dem ich ausschließlich die Lineeingänge benutze, bin ich ja sehr zufrieden.
 
Igitt Adat. Wer setzt denn heute noch ernsthaft auf diese limitierte und antiquierte Schnittstelle?
 
Hm, ja.

Wer bist Du eigentlich, daß Du Dich anmaßt, derartig arrogant zu schreiben?
 
Ruhig Blut!

Was haben die Leute nur gegen die ältere Technik?

Neu<>Besser
 

Danke, ok, ich glaube, jetzt habe ich es verstanden. Mit Lupe und starker Taschenlampe fand ich einen Slot, an dem die drei Buchstaben EXP stehen...
Tatsächlich, ich kann mein vor zwei Jahren gekauftes, damals hochmodernes Laptop auf Firewire aufrüsten, das wußte ich bisher noch nicht :redface:

Nur frage ich mich, warum (wenn FW der Standard schlechthin ist) da zusätzliche Geräte/Karten/Investitionen nötig sind und ein solcher Anschluß nicht (wiederholung) standardmäßig an den PCs vorhanden ist?
 
Da gibt das doch nur zwei Möglichkeiten:

-> Man will möglichst viel Geld verdienen durch teures Nachrüsten

-> Computer für den otto-normal verbraucher brauchen sowas nicht, man geht davon aus, dass Studios speziell ab Werk konfigurierte Computer nutzen :p
 
Hi,

naja, das mit dem teuren Nachrüsten ist ja leider gar keine so seltene Sache...geht ja schon bei den Farbpatronen für Drucker los... :ugly:

Daß Otto-Normal-Verbraucher für seinen vor 3-4 Jahren gekauften Camcorder keinen FW-Anschluß braucht, um seine Urlaubsvideos auf DVD zu schneiden, halte ich für ein Gerücht ;).

Ich gehe einfach davon aus, daß Firewire inzwischen out ist, weil, wie ich weiter oben schon schrieb, mein (vom Fachmann, nicht von der Stange) 2008 gekaufter Ton-PC hat gerade mal einen FW Anschluß, mein kurz danach gekauftes Laptop halt gar keinen - nur diesen speziellen Erweiterungs-Slot.

Allerdings hat dies alles nun gar nix mehr mit der Frage von gorch zu tun :redface:
 
Moin!

Igitt Adat. Wer setzt denn heute noch ernsthaft auf diese limitierte und antiquierte Schnittstelle?

Jeder der im Homestudiobereich und als Einsteiger, Semiprofi unterwegs ist! Es gibt einfach noch keine Lösung die bezahlbar ist in diesem Bereich. Auch wenn andere Möglichkeiten schon da sind, sind sie noch nicht wirklich interessant für die breite Masse und die Hersteller haben ja auch noch nicht reagiert.

Außerdem arbeiten auch Profistudios heutzutage noch mit ADAT, warum auch nicht wenn das Equip da ist? Deine Aussagen zeugen nicht von sehr viel Ahnung und vor allem nicht von Verständis in welchem Forum du Dich hier befindest!

@ FW und Laptop
Nun ich habe Mitte letzten Jahres einen Studiolaptop gesucht und habe mich sehr schwer getan einen zu finden, der die Anforderungen erfüllen kann. Die Auswahl ist dermaßen wenig das es sehr schwer fällt da das passende zu finden, jedenfalls wenn man nicht das Geld aufwenden will, das einem Macbook gleichkommt. Im Preisbereich unter 600 Euros ist es fast unmöglich dort etwas zu finden was einen Slot hat von einer FW Anbindung ganz zu schweigen. Steckkartenplätze werden m.M.n. auch immer seltener. Bei mir ist es dann ein HP PROBook geworden, die haben z.Zt. noch die beste Ausstattung für eine Studioanwendung, aber man muß / sollte auch schon mehr wie 600 Steine investieren.

Firewire ist im Consumerbereich eben tot, das wird nur noch in speziellen Kreisen u.a. Audio genutzt und das war schon immer so, wenn man etwas spezielles haben will, dann wird es eben teuer. FW ist aber z.Zt. immer noch der Standard und das beste was im Semiprofessionellen Kreisen machbar ist. Man muß Abwarten ob sich Dinge wie Thunderbold durchsetzt und vor allem ob der PC Markt das auch mitmacht, denn was bringt mir die Schnittstelle was, wenn die nur von Apple kommt?

Greets Wolle
 
Nun es ist wohl offensichtlich, das Notebooks nicht für Studiozwecke entwickelt werden. Notebooks sind doch eher Not-Books. Auch wenn die Prozessorleistung, wie auch der anderen Hardware, heutzutage das nicht mehr ganz vermuten lässt.

Somit sind wir wieder back to topic, Neudeutsch gesprochen. Denn die eingebauten Soundkarten reichen für Studio orientierte Anwendungen nicht aus - nicht nur in Notebooks.

Ein Freund aus den USA hat mir die Sache mit den Bits und Hz so erklärt. Es ist wie mit den Fotografien. Eine hohe Auflösung ist nicht unbedingt notwendig, aber hilfreich, wenn man in kleinere Auflösungen skalieren möchte. Die Ergebnisse sind aufgrund der höheren Datenmenge besser. In der Musik kommt die Unschärfe dann eben in fehlender Dynamik und Klangwärme zu tragen.
 
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Moin!


Jeder der im Homestudiobereich und als Einsteiger, Semiprofi unterwegs ist! Es gibt einfach noch keine Lösung die bezahlbar ist in diesem Bereich. Auch wenn andere Möglichkeiten schon da sind, sind sie noch nicht wirklich interessant für die breite Masse und die Hersteller haben ja auch noch nicht reagiert.

Ich keine kein professionelles Studio, das heute noch in Adat investiert. Die Halbierung der Spurzahl bei Verdopplung der Samplingfrequenz bringt für die Adat Schnittstelle bei 192 khz gerade mal 2 Kanäle zustande. Ein Witz.

Im Amateurbereich mag Adat noch interessant sein. Wenn man jedoch Ambitionen hat, irgendwann mal mehr zu machen, dann würde ich auf Adat nicht als Anfangsinvestition investieren, denn das wäre mittelfristig vergebenes Geld. Wenn man mehr braucht, als die alte Adat Schnittstelle bietet, dann geht man auf AES/EBU oder die durchaus preisgünstigen und extrem leistungsfähigen Audio over Ethernet Lösungen wie Rocknet und viele andere.

Außerdem arbeiten auch Profistudios heutzutage noch mit ADAT, warum auch nicht wenn das Equip da ist? Deine Aussagen zeugen nicht von sehr viel Ahnung und vor allem nicht von Verständis in welchem Forum du Dich hier befindest!

Wie Dein Wörtchen "noch" (es arbeiten noch viele Profistudios damit) sagt bereits viel. Manche arbeiten NOCH damit, weil NOCH die Technik damit da steht, aber sie werden nicht mehr weiter in Adat investieren.

Es gab Professionelle Tonstudios, die nutzten Adat und TDIF. Beide haben das gleiche Problem. Die Kabellämge darf soll möglichst nicht über 5 m sein und über 48 kHz Samplingfrequenz wirds schwierig damit. Obwohl es bei TDIF am Ende sogar einen Standard für 8 kanäle mit 96 kHz gab, konnte es sich nicht halten. TDIF ist tot. Und bei Adat dauert es auch nicht mehr lange. Also, warum auf ein sterbendes Pferd setzten?

Zur Ahnung nehme ich jetzt mal nicht Stellung.

Zum Forum hier:
Ja, ich weiß wo ich hier bin - viele Amateure (jetzt nicht abwertend gemeint) und Semiprofis. Doch gerade DA werden ja mit den Anfangsinvestitionen Pfade für die Zukunft gesetzt. Und wer vor hat in Zukunft professioneller zu arbeiten, möchte das irgendwann nicht mehr mit den Limitierungen der Adat-Schnittstelle machen und müsste dann wieder alles von vorne aufbauen. Das wäre kein guter Plan.
 
Diese Schnittstellen sind mir jetzt nicht alle bekannt. Könnte mir vielleicht jemand erläutern, was was ist und wie es Funktioniert und wo die Unterschiede Liegen? Ein Grober Überblick würde schon reichen :)
TDIF, ADAT, S/PDIF AES/EBU und Rocknet?
 
Jägi;5720545 schrieb:
Diese Schnittstellen sind mir jetzt nicht alle bekannt. Könnte mir vielleicht jemand erläutern, was was ist und wie es Funktioniert und wo die Unterschiede Liegen? Ein Grober Überblick würde schon reichen :)
TDIF, ADAT, S/PDIF AES/EBU und Rocknet?

Da gibt es, glaube ich, ausreichend Infos im Nätz. Wikipedia mal angefangen.
 
Jägi;5720545 schrieb:
Diese Schnittstellen sind mir jetzt nicht alle bekannt. Könnte mir vielleicht jemand erläutern, was was ist und wie es Funktioniert und wo die Unterschiede Liegen? Ein Grober Überblick würde schon reichen :)
TDIF, ADAT, S/PDIF AES/EBU und Rocknet?

Wikipedia ist Dein Freund! :eek:
 
Moin!

Im Amateurbereich mag Adat noch interessant sein. Wenn man jedoch Ambitionen hat, irgendwann mal mehr zu machen, dann würde ich auf Adat nicht als Anfangsinvestition investieren, denn das wäre mittelfristig vergebenes Geld. Wenn man mehr braucht, als die alte Adat Schnittstelle bietet, dann geht man auf AES/EBU oder die durchaus preisgünstigen und extrem leistungsfähigen Audio over Ethernet Lösungen wie Rocknet und viele andere.

AES/EBU gebe ich Dir Recht wäre eine gute Alternative z.Zt. die bezahlbar ist im Amateurbereich. Nur leider wird diese Schnittstelle in den Geräten für diesen Bereich nicht wirklich viel integriert. Warum ist mir noch nie klar gewesen, da auch für mich diese Schnittstelle eine wirkliche Alternative ist! Die andere Lösung mit Audio via Net ist leider für den Amateurbereich schon oder noch zu teuer. Sinnvoll ist es auf alle Fälle und auch ein Format das Profis nutzen. Wenn ich da so an die Technologie von Focusrite denke, da kosten ja die Rednet Geräte schon mehr als manch ein Semiprofi auszugeben bereit ist. Und auch Rocknet kostet noch um die 2K Euro, zwar die Hälfte vom Rednet aber immer noch zuviel.:mad:

So sieht das leider heute aus, dann schreibe es auch so wie es ist, und tätige nicht solche unqualifizierten Sprüche, das man annehmen könnte du verbreitest hier nur Halbwahrheiten oder wüßtest es nicht besser. Ich weiß das Du es anders kannst, also dann mach es auch!

Greets Wolle
 
AES/EBU ist eigentlich nicht teuerer als TDIF. Und aus gutem Grund gibt es das so gut wie nicht mehr (Halbierung der Spurzahl bei Freuenzverdopplung und begrnzte Kabellänge).

Adat braucht zum vorhandenen Signal zusätzlich 2 Optokoppler für optisch IN und OUT. Die sind billig und die Adat-Schnittstelle an sich kostet nur geringfügig weniger als eine SUB-D 25 Buchse für 8x AES/EBU IN und OUT bis 192k und ohne Kabellängen-Begrenzung.

Diese Buchse kostet einem Hersteller um Einkauf vermutlich keine 10 €, ist aber dann wohl schon zu teuer für den Semiprofessionellen Bereich. Der einzige Vorteil von Adat ist, dass es weniger Platz braucht. Aber dafür habe ich 2 empfindliche Lichtleiter, die möglichs nicht länger als 5m sein sollen und nicht verriegelbar sind.

Wenn der Markt mehr AES/EBU nachfragen würde, dann käme da auch von den Herstellern mehr auch in den unteren Preisklassen. Doch offensichtlich sind da alle zufrieden damit, weil sie nichts Besseres kennen. Die meisten hier brauchen 8 oder 16 IN/OUTs. Das lässt sich wunderbar mit einem oder 2 SUB-D25 Buchsen machen. Also rein vom Platz her wäre AES/EBU gerade im Semi-Pro Bereich mit nicht so hohen Spurzahlen ideal und die perfekte digitale Verbindung.

Ich sehe deshalb keinen Grund, Adat zu empfehlen und würde immer AES/EBU bevorzugen. TDIF ist schon tot und Adat wird bald folgen.
 
Moin 968!

Ich habe doch schon geschrieben, das ich AES/EBU auch den Vorgriff geben würde. ADAT gebe ich Dir Recht ist gerade in heutiger Zeit wirklich nicht so das prickelnde mehr. Ich kenne die Systemanforderungen von den verschiedenen Schnittstellen, mir brauchst Du das nicht erklären. :)
Klar wenn der Markt mehr AES/EBU fordern würde, dann wäre bestimmt die Industrie auch gewillt das mehr zu verbauen. Aber es bestimmt nun einmal Angebot und Nachfrage den Markt, ob gut oder nicht!:bad: Leider, und deswegen gibt es eben das ADAT noch. Das es in einer professionellen Welt keinen Sinn bringt, das ist unbestritten, aber im Amateur und Semiprofessionellen Bereich da konnte es eben bis heute überleben. Du schreibst von bis zu 16 Spuren, das erachte ich schon relativ viel für den Amateurbereich sind das wohl eher allerhöchstens bis 8 Semi dann vll. bis 16! Und es wird dort eher 48 kHz Aufnahmen getätigt als über 96 und mehr! Und dafür braucht es nicht mehr als ADAT. Zeige mir Einsteiger die 192 kHz Recording betreiben und das auch noch mit mehr als 8 Spuren. Die meisten Anfänger wissen noch nicht einmal das es noch was anderes gibt als 44,1 kHz!

Auch wenn Du sagst das Du damit den Leuten zeigen willst das sie was anderes brauchen wenn es professioneller werden sollte, dann ist das ja okay, aber ich denke eben nicht das diese Leute wirklich in die Welt der Audio via Net einsteigen, weil wie oben schon angedeutet das viel zu teuer ist! Vielleicht sieht das ja in einigen Jahren ganz anders aus, aber bis dahin wird ADAT nicht tot sein in diesen Kreisen, auch wenn es aus Profisicht noch so viele Nachteile hat.

Greets Wolle
 
Hab ich jetzt ein Deja Vu? Das Thema hatten wir doch schon mal.

Ich denke, wenn die Qualitätsansprüche der Anfänger mit der Hörerfahrung steigen, brauchen sie sowieso ein Update ihres Einsteigerinterfaces. Dann wäre der richtige Zeitpunkt, über die Abschaffung von ADAT nachzudenken. Bis dahin funktioniert es und löst ein Problem.

Prinzipiell gebe ich Dir ja recht, ADAT ist nicht so pralle, wenn man mehr als 48K fahren will. Aber eine konsequente AES/EBU-Verkabelung samt Geräten, die alles in diesem Format anbieten, geht auch ins Geld und die Investition sollte auch in Relation zu Erfahrung und Ohren des Benutzers stehen. Und der Geldbeutel muss das auch noch hergeben.

Ich habe auch grade zu ADAT gegriffen, einfach aus Kostengründen. Ich brauche eine 10.2-Abhöre und kenne kein kostengünstiges Mittelklasse-Interface, das mit soviele Ausgänge als AES/EBU oder adäquates Analogsignal ausgibt. Mit ADAT und einem ADAT-DA-Wandler war es dagegen kein Problem, das noch an ein Fireface 400 anzuflanschen. 192k kann ich allerdings nur noch auf L/R fahrem, die direkt am FF400 hängen, das ist halt der Preis für's Sparen. Aber für meine Zwecke reichts und eine konsequente AES-Lösung wäre sicher deutlich teurer gekommen.

Banjo
 
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