Wie motiviere ich meine Bandmitglieder - Ideensammlung

  • Ersteller Bassyst
  • Erstellt am

... weil ich nur ein Beispiel erwähnt habe.

Es gab halt die Neutralen und die Destruktiven. Die Neutralen tun einfach nur nichts anderes als ihr Instrument zu spielen und tragen sonst nichts weiter bei. Die Destruktiven beklagen sich außerdem und stellen Forderungen. Besonders schlimm, wenn die sich auch noch verbünden.

Witzigerweise gab es bei uns natürlich auch eine Demokratie, auf deren Misslingen ich mich voll und ganz verlassen konnte.;)

zB bei der Songauswahl (war eine Coverband): Jeder durfte natürlich Songs vorschlagen. Und ich dachte fast immer "Ojeh, so ein Mistsong. Keine Lust." aber sagte "Klar, machen wir".

Wer allerdings einen Song vorschlug, musste auch das Probenmaterial besorgen und verfielfältigen - also CDs brennen, Text besorgen usw. Und genau daran ist die Demokratie in der Regel zuverlässig gescheitert. ;)
 
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Du alter Outlaw :D

Ich überlege gerade die ganze Zeit, wo ich mich in meiner ehemaligen Band am ehesten aufgehalten habe, komme aber zu dem Schluss, dass wir eine sehr merkwürdige Konstellation waren.
Jeder hatte irgendwie seinen eigenen Bereich in dem er gut war und das dann auch gemacht hat. Mal mit mehr und mal mit weniger Hingabe, aber es hat funktioniert.

In meiner aktuellen Combo zähle ich wohl eher zu den neutralen, obwohl ich die Produktion unserer Platte in die Hand genommen habe. Aber in einem Spaßprojekt ohne jegliche Ambitionen, finde ich das auch nicht verwerflich sich kein Bein auszureißen.
 
Ja, das mit der Songauswahl kann sehr schnell zu Unmut führen.
Da werden schonmal Sachen vorgeschlagen, die vom Umsetzungsniveau nicht realisierbar sind. Sei es, dass Instrumentalisten überfordert sind, was dann irgendwie noch hinbiegbar ist oder schlimmer, der/die SängerIn kann das überhapt nicht umsetzen.
Dann von führender Seite her auf solchen Titeln zu beharren ist Zeitverlust, führt zu Unmut, Demotivation und ggf. zum Mitgliederverlust.

... Aber in einem Spaßprojekt ohne jegliche Ambitionen, finde ich das auch nicht verwerflich sich kein Bein auszureißen.
Aber Üben muß man schon - um überhaupt zusammenspielen zu können ...
 
Aber Üben muß man schon
Wer übt hat's nötig :D Ich behaupte mal, dass wir alle in der Band wirklich sehr fit auf unseren Instrumenten sind und unsere Songs auch nicht so fordernd. Geht also mit recht geringem Aufwand.
Zuhause übe ich aber immer fleißig meine Rudiments zwecks Kontrolle und Geschwindigkeit. Ich muss aber zugeben, dass ich für eine Coverband bestimmt mehr üben müsste (klingt vielleicht paradox, aber isso)
 
Witzigerweise gab es bei uns natürlich auch eine Demokratie, auf deren Misslingen ich mich voll und ganz verlassen konnte.;)

zB bei der Songauswahl (war eine Coverband): Jeder durfte natürlich Songs vorschlagen. Und ich dachte fast immer "Ojeh, so ein Mistsong. Keine Lust." aber sagte "Klar, machen wir".

Wer allerdings einen Song vorschlug, musste auch das Probenmaterial besorgen und verfielfältigen - also CDs brennen, Text besorgen usw. Und genau daran ist die Demokratie in der Regel zuverlässig gescheitert. ;)
Boah, das muss ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren. Die Methode ist genial ^^.
 

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