Saitenhaltbarkeit keine 3 Monate?

  • Ersteller Einherjar68
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Grundtzlich sicher keine schlechte Idee, allerdings hätte ich bei der Geschirrspülmaschine Bedenken, dass sich durch einen blöden Zufall eine Saite in die Sprüharme wickelt. Erklär das mal deinem Servicetechniker...
 
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Immernoch leichter als dem Arzt zu erklären wie die Glühbirne in Deinen Arsch kommt ;)
 
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Grundtzlich sicher keine schlechte Idee, allerdings hätte ich bei der Geschirrspülmaschine Bedenken, dass sich durch einen blöden Zufall eine Saite in die Sprüharme wickelt. Erklär das mal deinem Servicetechniker...
Ich habe ein Besteckfach, aus dem die Saiten nicht raus kämen. Man könnte sie auch mit Kabelbindern sichern.
 
Ich habe das mit der Spülmaschine schon mehrmals gemacht. Hab die Saiten ungefähr so aufgerollt wie sie neu in der Verpackung liegen. Ich habe sie dann immer in die obere Schublade zu den Gläsern gelegt. Spülmaschinentechniker musste bisher noch keiner her, der Erfolgt ist aber auch recht durchwachsen: manchmal klingt es für eine Weile wieder besser (allerdings nicht wie neu, und auch nicht besonders lang), manches mal war dann auch eine von den Saiten erst richtig tot. Hängt vielleicht auch damit zusammen, wie lange die Saien vorher oder nachher in der Küche liegen und dem restlichen Küchendreck ausgesetzt sind :rolleyes: Alles in allem bin ich aber wenig überzeugt und inzwischen dazu übergegangen, die Saiten einfach zu wechseln.

Ich habe es jetzt auch mal mit Flatwounds probiert. Der Klang ist schon anders (aber es klingt nicht nach "alten Roundwounds"), mal sehen ob ich langfristig dabei bleibe. Ob es sich am Ende rechnet weiß ich aber auch nicht: die Flatwounds (D'Addario ECB81) waren fast drei Mal so teuer wie die Roundwounds (EXL170), müssten also mindestens ein Jahr oder länger halten. Ich spiele übrigens einen Fünfsaiter, bei Viersaitern kosten die Flats "nur" doppelt so viel, und dass sie doppelt so lange halten glaube ich gern.
 
die Flats die ich aktuell auf meinen Bässen habe, sind alle älter als 4 Jahre...
(auch die Chromes auf einer Western)
wenn man mit dem Sound klarkommt, ist der Preis (der gehobenen Marken) ein no-brainer

cheers, Tom
 
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die Flats die ich aktuell auf meinen Bässen habe, sind alle älter als 4 Jahre...
(auch die Chromes auf einer Western)
wenn man mit dem Sound klarkommt, ist der Preis (der gehobenen Marken) ein no-brainer

Flats sind zwar keine Anschaffung furs Leben, aber man kann sie nach meinen Erfahrungen ohne wesentlichen Klangverlust einige Jahre spielen, daher spielt der Preis wie o.g. keine wesentliche Rolle.
 
Alles in allem bin ich aber wenig überzeugt und inzwischen dazu übergegangen, die Saiten einfach zu wechseln.
Danke für die Info. Ich versuche auch nicht mehr, alte Sätze zu retten. Meine Flats halten eh ewig und bei den Rounds komme ich mit 5€ pro Satz hin.
Ob es sich am Ende rechnet weiß ich aber auch nicht: die Flatwounds (D'Addario ECB81) waren fast drei Mal so teuer wie die Roundwounds (EXL170), müssten also mindestens ein Jahr oder länger halten. Ich spiele übrigens einen Fünfsaiter, bei Viersaitern kosten die Flats "nur" doppelt so viel, und dass sie doppelt so lange halten glaube ich gern.
Ich habe auf meinem fünfsaitigen Jazzbass die Chromes drauf, die halten jetzt schon über zwei Jahre und zeigen noch keine Ermüdungserscheinungen. Mit Flats muss man sich um neue Saiten erst mal keine Sorgen machen.
 
Erst mal vielen Dank für die Tipps und Infos, habe zwar noch die alten "ausgeklopften" Saiten drauf (bin einfach noch nicht zum Wechseln gekommen) aber schon wieder ein neues "Problem":
Gestern beim "einfach so Rumblödeln" hatte ich zufällig mein Tascam BT 2 noch auf "Tuner" stehen, dabei habe ich folgendes festgestellt: Irgendwie bekomme ich die E-Saite niht richtig passend.
Die Stimmung der Saiten in den drei Zuständen Flageolett 12. Bund, 12. Bund gegriffen und leer müßte doch (außer der Oktave Unterschied) im Stimmgerät schön "übereinander" liegen. Mit mehr oder weniger Feingefühl und Aufwand bekomme ich das für G-A auch hin (G weniger, A mehr Aufwand), bei der E-Saite klappt das gar nicht. Entweder stimmen Flageolett und Leersaite prima, dann ist aber im 12. Bund gegriffen zu tief, mach ich den 12. Bund gegriffen passend, sind Leersaite und Flageolett zu hoch. (Das Gerät zeigt keine Abweichung in Hertz an, nur ein "Balken", der sich bei korrekter Stimmung in der Mitte einpendelt.)
Jetzt meine Fragen:
a) bin ich schlicht zu blöd oder zu grobmotorisch,
b) habe ich was nicht richtig verstanden bei der Stimmerei,
c) funzt mein Stimmgerät nicht wirklich
d) liegt es an den Uralt-Saiten
e) liegt es am Bass
f) ist es ein grundsätzliches Problem, je tiefer die Saite wird, desto mehr "Probleme" macht die Stimmerei

Nach gestrigem langen Lesen mit Hilfe der SuFu habe ich so was ähnliches eigentlich nur für eine H-Saite am 5-Saiter gefunden, deshalb geht meine Vermutung eigentlich eher in Richtung a) und b). Notfalls noch d) und/oder f)
 
Moin,

mir scheint, dass die Lösung b) ist.

Wenn es nur die eine Saite betrifft bzw. verschiedene Saiten in unterschiedlichem Maße, dann musst Du für diese Saite an der Brücke die Oktavreinheit einstellen. Die Saite muss also durch Verstellen des Auflagepunktes an der Brücke (Verschieben des Saitenreiters) "länger" oder "kürzer" gemacht werden. Dabei gilt: sind Leersaite und Flageolettton über dem 12. Bund korrekt gestimmt, aber der 12. Bund gegriffen ist tonal zu niedrig, dann muss die Saite "verkürzt" werden (also der Saitenreiter in Richtung Griffbrett verschoben). Ist der gegriffene Ton tonal zu hoch, dann muss die Saite "verlängert" werden (also der Saitenreiter in Richtung Brücke verschoben).

Das ist natürlich etwas Fummelei und erfordert ein bisschen Übung um zu wissen, bei welcher Abweichung man den Reiter wie weit verstellen muss - einfach mal ausprobieren. Die Saite muss vorher natürlich entspannt werden, sonst kannst Du den Reiter nicht verstellen. Danach wieder so stimmen, dass es mit der Leersaite passt, und dann den Griff im 12. Bund testen. Das dann so lange wiederholen, bis die Übereinstimmung erreicht ist ;)

Der Grund dafür: der Flageolettton über dem 12. Bund, der einen Ton genau eine Oktave über dem Leersaitenton erzeugt, liegt immer genau in der Saitenmitte (also auf der Hälfte der schwingenden Länge), denn: Halbe Saitenlänge => doppelte Schwingfrequenz. Der schwingende Teil der Leersaite muss also genau so lang sein, dass sein Mittelpunkt exakt am 12. Bund liegt. Beim Flageolettton platziert man den Finger natürlich nach Gehör und liegt daher nur "ungefähr" am 12. Bund (achte mal bei Deiner Problemsaite darauf). Ziel muss aber sein, dass der 12. Bund beim Greifen die Saite genau in zwei gleich lange Hälften teilt, und dass der Flageolettton eben an exakt der selben Stelle liegt, damit durch beide Techniken der schwingende Teil der Saite auf die Hälfte verkürzt wird.


Hättest Du das Problem auf allen Saiten gleichermaßen, dann gäbe es ein Problem mit Deinem Bass, da möglicherweise die Bünde nicht sauber positioniert wären.
 
Ah, okay, danke!

"Again what learned" würde "Loddar" sagen :D


Edit: Werde das dann beim Aufziehen der neuen Saiten beachten, denn da muss ich das ja ohnehin machen.
 
Wenn Du keinen Lehrer hast, der Dir derlei Dinge erklärt (oder auch sonst) lohnt sich vielleicht mal etwas Lektüre, um Dich mit der technischen Seite des Instruments vertraut zu machen. Ich fand den Bass Setup Guide von Jerzy Drozd ganz gut, zumal frei verfügbar. GIbt sicher noch andere Empfehlungen

Und natürlich kannst Du auch immer hier fragen :great:
 
Die Zzzing-Höhen sind meiner Erfahrung nach die Sound-Komponente, die im Band-Gefüge als erstes flöten geht. Deshalb ist mir der Aufwand Richtung Saitenwaschen etc auch nur bedingt verständlich. Die geilsten Roundwounds die ich habe sind 25 Jahre alte auf einem Tanzmucki-Yamaha-Prezi, wo der Vorbesitzer sicher das Fett von 100 Backhendl reingerieben hat :)

Also, ich bin auf der Suche nach einer Methode, um neue Saiten genau so klingen zu lassen... :)

(Sorry, wenn das auf den ersten Blick wenig hilfreich klingt, aber ich habe auch jehrelang Saiten gewaschen, in Alkohol eingelegt, etc etc. Wichtiger Tipp: Das Sound-Gefüge ändert sich mit der Lautstärke, vor allem wenn bei Band-
Pegeln die Eigenresonanzen der Lautsprecher-Membranen dazukommen. D.h., ein Sound, der im Wohnzimmer ein wenig fade klingt, erwacht mit Rock-Drummer-Pegeln oft zum Leben, ohne ungute Frequenz-Ausreißer zu haben.)
 
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Die Zzzing-Höhen sind meiner Erfahrung nach die Sound-Komponente, die im Band-Gefüge als erstes flöten geht.
In dem Frequenzbereich sind eh andere Musiker mehr unterwegs.
. Deshalb ist mir der Aufwand Richtung Saitenwaschen etc auch nur bedingt verständlich. Die geilsten Roundwounds die ich habe sind 25 Jahre alte auf einem Tanzmucki-Yamaha-Prezi, wo der Vorbesitzer sicher das Fett von 100 Backhendl reingerieben hat :)

Also, ich bin auf der Suche nach einer Methode, um neue Saiten genau so klingen zu lassen...
wenn die obersten Höhen verschwunden sind, ist ja noch eine Menge da, was mit der Zeit flöten gehen kann.
Uralte Roundwounds klingen zwar dumpfer, aber immer noch nicht so wie Flatwounds. Der Klang verändert sich eben mit der zeit, aber in der ersten zeit am meisten und je länger es dauert immer weniger.
Will man das schnell erreichen, spielt man am besten mit ungewaschenen, schwitzigen Fingern. So bekommt man die Saiten schnell voll gedreckt.
ein Sound, der im Wohnzimmer ein wenig fade klingt, erwacht mit Rock-Drummer-Pegeln oft zum Leben, ohne ungute Frequenz-Ausreißer zu haben.)
Absolute Zustimmung. Das Klangempfinden ist lautstärkeabhängig.
 
Den Höhenregler des Equalizers könnte man in Monaten beschriften: Von Links nach Rechts: 0 - 1 - 2 - 3 - 6 - 12 - 18 - 24 - 36 - 48 - 60
 
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Vielleicht solltest Du dann die Saiten statt in die Spülmaschine lieber in die Friteuse tun :D

Da gibt es diese Legende von Jaco Pastorius, dass der erstmal eine Brathuhn ohne nachherigem Händewäschen verzehrt hat, und dann über seine neuen Saiten ging... vielleicht auch nur wegen dem rutschigen Spielgefühl... ist aber wohl eher ein Mythos :)
 

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