Roland Boutique Synthesizer JP08/JU06/JX03/TB03/TR09/VP03/TR08/SH-01A

ReBirth ist 1996 als Software-Klon von Rolands Geräten erschienen und wurde in der Form bereits 2005 eingestellt, allerdings gab es 2010 eine Wiedergeburt als iOS-App. Diese ist nun nur noch bis zum 15. Juni im App Store verfügbar.
Torschlusspanik: ist in der Verkaufsliste Musik auf Platz 2 gesprungen, nach Umsatz auf Platz 11 :D
 
Verstehe ich nicht. Nach der Frist wird man das nicht mehr installieren können, sprich das läuft dann nur mehr auf iPads, auf denen es schon installiert ist, oder?
 
letzteres: was man hat, bleibt einem natürlich (und afaik auch im Konto).
Es taucht nur öffentlich nicht mehr auf - und könnte mit späteren updates kollidieren.
Imho ist das Ganze schon reichlich schräg... aber bei Rebirth gehört das wohl dazu: das haben Leute noch gekauft, als es bereits Freeware war (iirc) ;)
 
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Nun, so kann man sich auch um die Konkurrenz kümmern: ReBirth, der 303/808/909-Klon von Propellerhead wird nach einer Anfrage von Roland endgültig eingestellt. Als Grund wird eine Verletzung von Rolands geistigem Eigentum genannt.
Haben die Schlafmützen in Hamamatsu sich die Namen und die Optik der TB- und TR-Klassiker nicht erst kürzlich rechtlich schützen lassen? Wenn ja, dann werden wir das jetzt wohl erleben, daß Rolands Anwälte gegen sehr viele Klone vorgehen werden. Acidlab wird relativ sicher sein, weil die weder den Namen noch die Optik der TB-303 (Bassline-3) und der TR-808 (Miami) abgekupfert haben, und bei der x0xb0x ist der 303-Look Kundenwunsch, also Custom, aber für die Cyclone Analogic TT-303 war's das wohl, und d16 wird wohl auch seine Produktpalette umstricken müssen.


Martman
 
Wahrscheinlich ist der Grund eher, was Behringer da in der Richtung plant. :tongue:
 
Grundsätzlich ist es richtig was Roland macht.
Es fällt halt auf, dass zur Zeit der Roland Boutique Geräte der Hersteller besonders empfindlich reagiert.
 
Es gibt zwei neue Einträge in der Boutique-Serie!



Zunächst hätten wir da die TR-08. Im Grunde das selbe Konzept wie bei der TR-09, nur dieses Mal mit der 808.

Und, nachdem vor einiger Zeit schon eine SH-101 im Boutique-Format geteasert wurde, wurde diese jetzt öffentlch angekündigt. In Form des SH-01A, den es - wie bei seinem Vorbild - in grau, aber auch in blauen und roten Sondereditionen geben wird.
Besonderheit ist hier, dass der SH-01A nicht nur monophon nutzbar ist, sondern auch vierstimmig polyphon. Das war mit dem Original bekanntermaßen nicht möglich und erinnert an die ebenfalls vierstimmigen Boutique-Synths JU-06, JX-03 und JP-08.

Beides sind ACB-Synths, dementsprechend nicht analog.

Edit: geninja't. :redface:
 
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Ja der D-05 ist seehr spannend...ich liebäugel schon lange mit einem D-50 (550). Der D-05 löst in der tat einen heftigen GAS-Anfall aus:
 
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Das aktuelle Gruppenfoto:



:D
 
Kleinvieh macht auch Mist ...
Für den Preis der hier versammelten "Spielzeugschaft" kann man auch locker einen Korg Kronos (und zwar gleich die größte Version) kaufen.
Dann hätte man zwar ein paar dedizierte Klangerzeugungen - inklusive echt analog in einem Fall - weniger, aber auch wesentlich weniger Kabelsalat. Oder können die Boutiques schon per Bluetooth miteinander kommunizieren?
 
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Etwa derselbe Preis wie ein gebrauchter Original-D50 - letzterer ist oft sogar noch ein wenig günstiger zu haben.
Man kann ja schon froh sein, dass der neueste Bonzai-Zuwachs im Hause Roland mit voller Polyphonie aufwartet; ich hatte schon befürchtet, die würden nur acht Stimmen anbieten und man müsste dann zwei dieser Boutiques zusammenschalten, um die Klangerzeugung eines originalan D-50 zu erhalten.
 
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Und zum 9. 9. noch ein Neuer, der D-05 "Linear Synthesizer": http://www.roland.com/global/products/d-05, zum 30. Geburtstag des D-50.
Etwa derselbe Preis wie ein gebrauchter Original-D50 - letzterer ist oft sogar noch ein wenig günstiger zu haben.
Für 400 Taler kriegst du wahrscheinlich einen D-50, der aussieht wie aus dem Ei gepellt, mit Musitronics M.EX inklusive schnellerem MIDI-Prozessor. Für die meisten gebrauchten D-50 zahlst du weniger, hast mehr Hardware, eine der geilsten Synthesizertastaturen unter der Sonne und den wirklich 100% original amtlichen D-50-Sound.

Das einzige, was für den D-05 spricht, ist, daß er nagelneu ist und noch weit mehr Speicherplätze hat als ein D-50 mit ROM-Karte. Wenn man das alles nicht braucht, kann man sich auch einen D-550 schießen oder gleich einen D-50, hat dann das Original statt eines Klons und spart sogar noch Geld.

Auf Amazona[URL="http:// begegnet man dem D-05 auch schon mit Argwohn. Zum einen klingt er nicht wirklich wie ein D-50. Zum anderen wäre das wohl für einige verschmerzbar, wenn alle Parameter am Gerät in Echtzeit schraubbar wären, weil viele heutzutage ohne die Möglichkeit händischer Filterfahrten nicht mehr leben können.


Martman"] begegnet man dem D-05 auch schon mit Argwohn. Zum einen klingt er nicht wirklich wie ein D-50. Zum anderen wäre das wohl für einige verschmerzbar, wenn alle Parameter am Gerät in Echtzeit schraubbar wären, weil viele heutzutage ohne die Möglichkeit händischer Filterfahrten nicht mehr leben können.


Martman
[/url]
 
Roland bleibt für mich der ungekrönte König des Re-Marketing...
so viele Kleider - so wenig Ideen (um mal das Nachbarforum von jenseits des Teichs zu zitieren) :D
 
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Wobei, wenn ich mir das mit der Polyphonie noch einmal überlege ...
16 Stimmen bezieht sich auf die Verwendung nur eines Tones/ Partials; sind alle vier aktiviert, ist auch der D-05 wie sein Vorbild nur noch vierstimmig spielbar. Das heißt, gerade bei Pads mit langem Release wird es eng, aber wie gesagt, das war schon beim originalen D-50 so.
 
Nun, ich bin kein wirklicher D50-Fan. Aber den D-05 halte ich auch so nicht für sonderlich attraktiv.

Ich denke, diejenigen, die die Blütezeit des D50 erlebt haben, werden sich an dem Miniaturformat stören und lieber einen gebrauchten D50 anschaffen.

Dann gibt es noch diejenigen, die einen hippen, für moderne Musik brauchbaren Synth haben wollen. Das würde ich den meisten Boutique-Synths bescheinigen, den VP-03 vielleicht ein bisschen ausgeklammert.
Für die sind die kleinen Knöpfe eher kein Problem, 30 Jahre alte Chor- und Streicher-Sounds hingegen schon. Es klingt dann doch schon etwas kitschig und altbacken. An "moderner" Musik würde mir da am ehesten noch Vaporwave als Einsatzmöglichkeit einfallen, da wird die Ästhetik von 80er-Digisynths bewusst für ihre Kitschigkeit eingesetzt. Aber der Trend ist inzwischen auch schon wieder vorbei. Zumal Vaporwave mehr auf geplünderte Samples als auf eigens komponierte und von Synthesizern gespielte Musik setzt.

Ich finde, Korg handhabt das besser. Deren M1 gibt es als Software und App für einen recht schmalen Preis. Die Software-Version samt allen Erweiterungskarten kostet regulär knapp 50€, ich habe sie vor ein paar Wochen in der (alljährlichen?) Sommer-Aktion für die Hälfte bekommen. Für die Wavestation gilt das Gleiche.

Da sind die 400€ für Rolands D50-Umsetzung schon recht happig.
Gut, das mag ein Vergleich von Äpfeln und Birnen sein, Hardware gegen Software.
Aber die (vermutlich identische) Roland Cloud-Software-Version des D50 setzt aktuell ein Abonnement von 12 Monaten zum "Betapreis" von jeweils 20$ voraus, bevor man einen Synth auch nach dem Abo behalten darf. Das sind immerhin auch 240$.

Im direkten Vergleich lässt das Roland in meinen Augen nicht sonderlich gut aussehen.

Vielleicht soll es auch eine Jubiläumsaktion sein, die mehr Sammler anspricht. Ähnlich wie der Plattenspieler und DJ-Mixer im 909-Look letztes Jahr.
 
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Wobei, wenn ich mir das mit der Polyphonie noch einmal überlege ...
16 Stimmen bezieht sich auf die Verwendung nur eines Tones/ Partials; sind alle vier aktiviert, ist auch der D-05 wie sein Vorbild nur noch vierstimmig spielbar. Das heißt, gerade bei Pads mit langem Release wird es eng, aber wie gesagt, das war schon beim originalen D-50 so.
Achtung! Es folgt ein etwas längerer Vergleich mit der AKAI MPC5000! :D
Wen es nicht interessiert – bitte den Beitrag ganz überspringen! :tongue:

Ich habe nie einen D-50 oder D-550 besessen, mir dazu jetzt aber Folgendes überlegt:
Angenommen, man ist beim D-05 nicht auf die Factory-Presets aus, sondern auf den Synthesizer, um eigene Sounds zu machen... :)
Da sind die 400€ für Rolands D50-Umsetzung schon recht happig.
Gebraucht bekommt man eine MPC5000 wohl für den Preis, was zwei neue D-05 kosten.
Was man bei der MPC nicht bekommt, wären die 0,5 MB Samples von Roland,
und auch keine Factory-Presets von Roland.
Was man an Klangerzeugung bekommt:
64 Stereo-Stimmen bei Verwendung von Samples als Oszillatoren.
64 MB oder 192 MB RAM, je nachdem, ob erweitert wurde.
80 GB interne HD war ab Werk drin.
Eine VA-Synth-Stereo-Stimme mit 3 OSC's verbraucht das Dreifache an DSP-Leistung, was eine Sample-Stereo-Stimme verbraucht.
D.h. die DSP-Power der Klangerzeugung würde reichen für

16 VA-Synth-Stereo-Stimmen (entspricht DSP-Leistungs-technisch 48 Sample-Stereo-Stimmen)
PLUS
16 Sample-Stereo-Stimmen.

Dank Multimode beliebig kombinierbar. Bei VA-Synth-Klängen kann man aber keine Split-Punkte setzen. Da müsste dann z.B. die Mastertastatur ran. Bei Sample-basierten Programmen zwar auch keine Split-Punkte auf der übergeordneten Ebene möglich, aber zumindest auf der Ebene, wo Samples zugewiesen werden.
Ansonsten: mehrere Filter-Modelle, zahlreiche Stereopanorama-Einstellungen,
interne Effekte werden wohl nicht schlechter als im D-05 sein, nur zahlreicher,
insgesamt 10 Audioausgänge digital und analog mit sehr guten Wandlern.

:hat:
 
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