Kleine Anregung für ein entspanntes Miteinander im Board

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@OliverT mir fehlt noch die Statistik im Profil: "du folgst ... usern, ... user folgen dir, du ignorierst ... user, ... user ignorieren dich :) aber ja, auch ich bin ein Freund der Ignore-Funktion.

Habe mal die Ignoreliste gecheckt, befinden sich nur 2 drauf ;) Also alles im Rahmen ;)

Meine Schmerz- und Toleranzgrenze ist da eigentlich sehr hoch ;)
 
In diesem Fall für mich die Frage, ob mehr Regelungen des Miteinanders potentielle "Willkür" rausnehmen und/oder ob man sich (durch klaatu weitergedacht) nicht andere Baustellen an Land zieht, die man sicher auch nicht haben möchte. An der Stelle sind wir im Prinzip abgebogen und haben angefangen über die Intension des Überbringers der Nachricht zu diskutieren ... dies muss - aus meiner Sicht - schief gehen. Fest steht aber, dass wir in der von dir aufgeworfenen Sache, keinen Schritt weiter sind. Die Frage "wie viel Regeln braucht das Board, wie eng muss man sich an sie halten, wie konsequent sollen sie von der Moderation eingefordert werden, wie viel Spielraum gesteht man der Moderation zu, müssen die Moderatoren die Einzigen im Forum sein, die immer Kuschelkurs fahren" ... steht immer noch im Raum. Es sei denn, ich habe sie falsch verstanden :).


Gruß
Martin
Ein Forum ist letztlich eine soziale Interaktion vieler Gäste im Haus des Gastgebers.

Es ist wichtig, dass der Gastgeber ein par klare Regeln setzt. Wem diese Regeln ganz grundsätzlich nicht passen, der sollte sich eben ein anderes Forum suchen. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass die anwesenden User größtenteils einen Grundkonsens aufweisen.

Darüber hinaus muss so eine soziale Interaktion aber beweglich bleiben. Wir können nicht haarklein regeln, in welchem Ton was wie von wem gesagt werden darf. Das muss von Individuen am Einzelfall entschieden werden. Hier treffen Ärzte, Architekten, Anwälte, Ingenieure, Maler, Schüler, Friseure, Bergleute, professionelle Musiker und viele mehr mit ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten und Hintergründen aufeinander. Der eine spielt sein 3 Monaten, der andere seit 50 Jahren. So mancher hier hat Kinder im Alter von seinen Mitdiskutanten. Manch einer hat 100 Mitarbeiter unter sich und hört im Alltag nur "Ja Chef". Andere überlegen gerade, ob sie nach ihrem Schulabbruch jetzt auswandern oder doch ne Ausbildung machen wollen. Der eine ist im Ruhrpott sozialisiert, der andere ist Schwabe. Da gibt es Spannungen und Missverständnisse, die man nicht durch Regeln vermeiden kann.

Wie im echten Leben, in dem unsere Gesetze uns auch nur die Eckpfeiler aufzeigen und es dazwischen ganz legal Raum für manigfaltige, nicht justiziable Spannungen gibt.

Auch hier hilft nur Respekt den Mitmenschen gegenüber, Bereitschaft dem anderen zuzuhören und sich selbst nicht immer so furchtbar ernst nehmen. Und erkennen, dass ein "Entschuldige Bitte" nichts kostet aber ungewollte Kränkungen wieder wett macht.

Wir dabei jede Moderationsentscheidung jedem User gefallen? Naturgemäß nicht.
Wird sie vielleicht hier und da auch der Mehrheit missfallen? Mit Sicherheit.
Ist auch hin und wieder eine Moderationsentscheidung eigentlich schwer vertretbar, weil der jeweilige Mod etwas falsch verstanden, einen schlechten Tag oder schlicht eine Antipathie dem User gegenüber hat? Vorstellbar.

Und was machen wir dann? Nachjustieren. Anders geht es nicht. Die Modes sollten ein Auge auf Ihre Kollegen haben. Lässt jemand wiederholt die notwendige Neutralität vermissen, sollte man eben jemand anderen einsetzen. User können sich doch zudem über vermeintlich schlechte Moderation und auch über andere User beschweren. Und wir können ja auch ganz einfach unsere Meinung kundtun. Der Umgang mit Kritik zeigt ja auch, wie gut so ein Mod geeignet ist.

Aber bitte nicht vergessen: Es ist nur ein Forum, ein Ort für den virtuellen Austausch über das Musikmachen. Einschränkungen die ihr hier erlebt, schränken nicht eure Grundrechte oder euer tatsächliches Leben ein. Es ist menschlich, sich über eine als ungerecht empfundene Handlung zu ärgern. Aber faktisch hat auch der "böseste" Mod doch allenfalls die Macht, euch ein Forum madig zu machen. Mehr nicht.

Und wem es in der Summe hier nicht (mehr) gefällt, dem steht es doch frei einfach dem Board fernzubleiben. Das mache ich mit hunderten anderen Foren ja auch genau so. Ich "brauche" doch das Forum nicht ernsthaft. In dem Moment, wo die Freude am Schreiben und Lesen hier geringer als ein irgendwie empfundener Frust ist, mache ich halt den Browser zu. Und besuche das Forum erst wieder, sobald bzw. falls sich dies für mich zum positiven verändert hat.
 
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Dieser post sollte gepinnt werden...…..
Bevor der obige Beitrag in Vergessenheit gerät:
Dazu würde ich auch gerne anregen, aber nicht nur im Gitarrenforum, sondern boardweit.

Der Beitrag #1 sagt alles aus, was man für ein gutes Miteinander wissen und beachten sollte.
Man kann immer und jederzeit anderer Meinung sein. Das macht die Welt ja so interessant.
Doch vor jedem eigenen Forums-Beitrag sollte man sich in Gedanken an #1 erinnern.
:great:
 
Hätte eine andere Person (oder ein User "unbekannt") die Aussage von klaatu gemacht, wäre es immer noch so bei dir angekommen?
.. ganz klar: ja. Obwohl so eine Formulierung/rhetorische Strategie angewandt von einem Mod eben mehr Gewicht hat, gerade bei einem Thema wie dem hiesigen.
Aber vielleicht überbewerte ich die Rolle des Mod als tendenziell vorbildhaften User ja auch? Ich sehe hier zumindest viele Mods, die diesem Anspruch mehr als gerecht werden. Auch deshalb bin ich unter anderen recht gerne hier.
Ich habe den "Inhalt" auch nicht vorrangig diskutieren wollen, sondern lediglich die Kommunikationsstrategie und das im Bezug zum Thema.
 
Aber vielleicht überbewerte ich die Rolle des Mod als tendenziell vorbildhaften User ja auch? Ich sehe hier zumindest viele Mods, die diesem Anspruch mehr als gerecht werden.
Ein Mod ist ein Mensch, der sich (ernsthaft!!) nach bestem Wissen und Gewissen für das MB hier einsetzt.
Manchmal versucht er auch auch, Vorbild zu sein, manchmal spiegelt er das wieder, was er vorfindet. Manchmal ist er einfach nur ein Mensch.
Und das auch noch nach freier Entscheidung dazu ehrenamtlich / unentgeltlich in seiner Freizeit.

Das beinhaltet natürlich nicht unbedingt, dass er das mit absoluter Perfektion hinbekommt. :embarrassed:
 
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Aber vielleicht überbewerte ich die Rolle des Mod als tendenziell vorbildhaften User ja auch?

Natürlich sollte ein Mod nicht selbst dauernd gegen Regeln verstoßen. Wie soll er sonst glaubhaft die Einhaltung der Regeln einfordern können?

Aber abseits von der reinen Mod-Tätigkeit finde ich nicht, dass die Mods - die ja auch User hier sind - jedem gegenüber Neutral sein müssten oder sich niemals eigene, kontroverse Meinungen erlauben dürften.

Also ein leuchtendes Vorbild zu allen Zeiten? Nee, sind ja keine Boardheiligen.

Benehmen wie die Axt im Walde? Bitte nicht, das gilt aber für jeden User genauso.
 
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Vielleicht alles zusammenfassen und ein Buch darüber machen :)
 
Ich finde es nicht sinnvoll, sich über einzelne nicht perfekte Posts fortgesetzt öffentlich auszutauschen, dadurch wird das Thema größer, als es ist. Sollen die 2 oder 3 Betroffenen das doch untereinander per PN klären.
 
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Ich würde mich übrigens wohler fühlen, wenn du mir meine Interpretation vorbehaltlos zugestehst und sie nicht durch "Co-Moderator" springt hinzu relativieren würdest ;).
.. stimmt, das ist nicht ganz fair. Also einfach mal nachgefragt: kennst du Klaatu persönlich (was ja zumindest nach meiner Erfahrung die Trefferquote bei Interpretationen im Virtuellen erheblich verbessert ... und eben andere Spielräume freigibt)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

In diesem Fall für mich die Frage, ob mehr Regelungen des Miteinanders potentielle "Willkür" rausnehmen
... ich denke, das wurde eigentlich auch schon geklärt, oder? Ich gehöre nicht zu der Art von Menschen, die alles in Regeln gefasst vorfinden müssen. Finde ich aber Regeln, finde ich es angenehm, wenn sie von allen beachtet werden, und insbesondere von denen, die die Regeln repräsentieren und durchsetzen. Und das mit Augenmaß. Ich denke, genau so geschieht das hier auch durchaus durch die Mehrzahl der Moderatoren. Willkür ist rein formal natürlich ein mutwilliger Regelverstoß, aber nicht die "Dichte" der Regeln oder ein Mangel daran erzeugt sie, sondern die Absicht derjenigen, die sie durchsetzen. Im Kern halte ich Willkür für so etwas wie Machtmissbrauch. "Der Mod hat immer Recht" wäre aus meiner Sicht eine mögliche Grundlage für Willkür. Und das würde ich auch dem Papst im Petersdom nicht zugestehen :)
 
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ich finde es nicht sinnvoll, sich über einzelne nicht perfekte Posts fortgesetzt öffentlich auszutauschen
ich denke, wir sind mit @hack_meck s Hilfe inzwischen schon wieder bei der verallgemeinerten Diskussion, oder?
 
Ich habe (obwohl das Moderatorenteam nach meiner Einschätzung in aller Regel gut ausbalanciert reagiert) hier auch schon Fälle erleben müssen, in denen die inhaltiche Deutung und daraus folgende "Zensur" durch einen Moderatoren nicht einmal der mehrheitlichen Ansicht aller Beteiligten entsprach.

Trigger gefunden :evil: schwupps, wird's emotional. Und nicht eine Spur von "zweimal Lesen und überlegen", was so eine Aussage in wenig friedlicher Weise bewirken könnte ... Augenfälliger geht's kaum :D

ironisch war natürlich die Unterstellung, @klaatu sei ironisch gewesen :D (was denn auch nicht nett ist, keine Frage :D )
(...)
Von einem Mod in einem thread über Konfliktvermeidung so einen Beitrag (nicht deinen, @Pie-314 ) zu lesen, finde ich urkomisch:juhuu:, ganz ehrlich.

Obwohl so eine Formulierung/rhetorische Strategie angewandt von einem Mod eben mehr Gewicht hat, gerade bei einem Thema wie dem hiesigen.
Aber vielleicht überbewerte ich die Rolle des Mod als tendenziell vorbildhaften User ja auch? Ich sehe hier zumindest viele Mods, die diesem Anspruch mehr als gerecht werden. Auch deshalb bin ich unter anderen recht gerne hier.
Ich habe den "Inhalt" auch nicht vorrangig diskutieren wollen, sondern lediglich die Kommunikationsstrategie und das im Bezug zum Thema.

Ich bin mir nicht ganz sicher, wo hier die Intention liegt. :oops: :unsure:

Liest sich fast so, also sollte das hier ein Tribunal gegenüber einem bestimmten Mod werden... :gruebel: ... wenn ich nichts missverstanden habe. Kann ja auch sein! :)

Aber falls nicht, dann wäre das Anliegen und Beschwerden Subforum doch ein deutlich passender Ort für eine solche Diskussion?
 
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"Der Mod hat immer Recht" wäre aus meiner Sicht eine mögliche Grundlage für Willkür. Und das würde ich auch dem Papst im Petersdom nicht zugestehen :)

"... hat immer Recht" ist natürlich Blödsinn.

Aber auch im Sport gilt: Abseits ist, wenn der Schiri pfeift. Oder es hat gegolten, bis zum Videobeweis. Jetzt werden halt Milimetergenau Linien gezogen. Ob das jetzt besser ist?

Manchmal muss halt gelten: Nicht jede Entscheidung kann diskutiert werden. Weil dann keine Entscheidungen mehr getroffen werden. Menschen Beurteilungsspielräume zuzugestehen bedeutet eben auch, Ihnen dann den Rücken von ewigen Diskussionen frei zu halten. Denn die Vielzahl an Entscheidungen kann man mit guten Gründen auch anders treffen. Aber eben auch genauso, wie sie getroffen worden sind.

Ich würde nicht Mod "spielen wollen". Ist doch am Ende nur Arbeit und keine echten Vorteile. Seien wir also dankbar für die, die es machen. Und wenn sich einer mal danebenbenimmt, sollte man in einem weiten Rahmen auch vielleicht mal wohlwollend drüber wegsehen können.

Es ist nun nicht so, dass die Mods hier tatsächliche Macht ausüben würde und man mahnend "Quis custodiet ipsos custodes" an jede Wand schmieren müsste :)
 
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Ist doch am Ende nur Arbeit und keine echten Vorteile.
... ich habe das schon "gespielt". Inwieweit das Vorteile bringt oder so empfunden wird, und welche das sein könnten, hängt sicher auch etwas von der Persönlichkeitsstruktur des Mods ab, das merkt man schnell an den Beobachtungen, Unterstellungen und Vermutungen, die User da sehen oder reindeuten. Denn ein Mod ist eben so eine Art User in Uniform (um mal ein Bild aus der BW-Geschichte zu nutzen :) ), er hat vergleichbare Eigenschaften, manchen ist nach Macht zumute, andere dienen einer Sache und sind begeistert für ein Thema. Oder beides gleichzeitig. Oder fühlen sich als Helfer wohl. Ich denke, niemand tut etwas ohne Motivation. Und die schließt sicher auch irgendeinen Vorteil ein. Opfer sind Mods wohl in der Regel nicht, wie ich das sehe :D (ich etwa habe ungeheuer viel über Kommunikation im Netz dabei lernen können, und über meine Trigger und Reaktionsmechanismen) Aber unabhängig davon, es ist eine Tätigkeit, die durchaus Nerven kosten kann, wie wir weiter oben ja auch schon beschrieben finden.
 
Inwieweit das Vorteile bringt oder so empfunden wird, und welche das sein könnten, hängt sicher auch etwas von der Persönlichkeitsstruktur des Mods ab, das merkt man schnell an den Beobachtungen, Unterstellungen und Vermutungen, die User da sehen oder reindeuten. Denn ein Mod ist eben so eine Art User in Uniform (um mal ein Bild aus der BW-Geschichte zu nutzen :) ), er hat vergleichbare Eigenschaften, manchen ist nach Macht zumute, andere dienen einer Sache und sind begeistert für ein Thema. Oder beides gleichzeitig. Oder fühlen sich als Helfer wohl. Ich denke, niemand tut etwas ohne Motivation.

Wer sich an seiner "Macht" als Mod in einem Online-Forum berauscht, sollte mal ganz grundsätzlich seine Lebensziele neu sortieren. Das meine ich überhaupt nicht böse, im Gegenteil. Ich unterstelle, dass keine hier die Arbeit macht, weil ihm das einen Power-Rush bringt. Das es derartige Persönlichkeiten irgendwo gibt, will ich nicht in Abrede stellen. Die brauchen dann aber wohl eher unser Mitgefühl als unsere Gegenwehr ;)
 
kennst du Klaatu persönlich (was ja zumindest nach meiner Erfahrung die Trefferquote bei Interpretationen im Virtuellen erheblich verbessert ... und eben andere Spielräume freigibt)
Einer der wenigen aus dem Team, den ich nicht persönlich kenne ... aber 9 Jahre Diskussionen unter den Moderatoren in Streitfällen jeder Art - also auch deutlich Abseits der typischen Gitarren Themen - sind zur Einschätzung durchaus hilfreich. Wobei ich ja noch nicht mal seine Motivation beschrieben/bewertet habe, sondern nur meine Wahrnehmung. Ich finde weiterhin, dass die Frage wohin mehr/präzisere Regeln führen können, durchaus mit dem von klaatu gezeichneten Szenario einhergehen kann.

Und um das auch mal klar zu sagen. Natürlich sind die Moderatoren nicht immer einer Meinung wenn es darum geht eine Mod-Maßnahme festzulegen oder eine User-Verfehlung zu bewerten. Auch im Team haben wir die komplette Bandbreite an Menschen, die letztendlich auch im Forum zu finden sind. Und durchaus regelmäßig wird mal einer "aufgehalten", wenn er sich reinsteigert (oder eben zu sehr persönlich betroffen ist).

Einen neuen Aspekt mag ich aber auch noch in die allgemeine Diskussion einbringen, der bisher noch nicht genannt wurde.

"Keine Gleichheit im Unrecht" ... nur weil A sich falsch benommen hat, darf dies B trotzdem nicht für sich in Anspruch nehmen. Bedeutet: "Jeder sollte seinen Beitrag an den Regel messen und nicht an dem, was er von User X grade "aufgetischt" bekommen hat. :) :) :) - das alte Testament liegt hinter uns, Stein um Stein ist Vergangenheit - und dies wurde (Thema Nachtreten) selbst im Fußball erkannt (also zumindest wenn man die Regeln als Maßstab anlegt).:):):)

Gruß
Martin
 
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Wäre das nicht ein schönes Schlusswort?
Leider kann ein TE den Thread nicht beenden, aber eine Grundsatzdiskussion über Einzelne ist jdf. aus meiner Sicht klar OT.
 
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Kurz am Rande: Ich habe eigentlich nur gepostet, dass wenn im MB "rechtsstaatliche Grundsätze" und ein lückenloses Regularium gelten würden, sich die Kommunikation zwischen den Usern in eine ebensolche zwischen Anwälten verlagern würde. Kann man in #110 nachlesen.

Kein Subtext, keine Provokation, keine Ironie, keine Wertung. Nur eine Meinung.

Was hier teilweise daraus gemacht wird, ist einfach unnötig und verschwendete Energie - für mich natürlich, manchen Leuten liegt ja scheinbar was daran.
 
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die Frage wohin mehr/präzisere Regeln führen können, durchaus mit dem von klaatu gezeichneten Szenario einhergehen kann.
.die Idee mit mehr/präzieren Regeln stammte aber NICHT von mir, meingott, wie oft muss ich das wiederholen? :) Das ist schon seltsam, ich sage "auch der Chef sollte nicht vor der Feuerwehreinfahrt parken" und die Manager machen daraus "die Feuerwehreinfahrt sollte besser abgesperrt werden" :D
Kein Subtext, keine Provokation, keine Ironie, keine Wertung. Nur eine Meinung
aber: woher kommt der Ansatz "lückenlose Regularien"? Das als Kommentar auf meine Aussage wirkt deshalb aus meiner Sicht provokativ, weil eben auch eine rechtsstaatliche Ordnung keineswegs lückenlos ist, rechtsstaatliche Grundsätze sich nicht in einer lückenlosen Erfassung aller möglichen Sachverhalte äußern, und andererseits "Moderatorenentscheidung im Kern durch die Forenregeln verifizierbar" überhaupt nichts mit einer Forderung nach irgendeiner Veränderung der Regel beschreibt, sondern lediglich die BEACHTUNG der vorhandenen. Und selbst das ist durch "im Kern" noch relativiert.

Bei einem Missverständnis dieser Art (und einer fortgesetzten Fehldeutung in etlichen unterstützenden Kommentaren) bleibe denn die Frage, ob wir vielleicht einfach die Welt nur sehr unterschiedlich sehen, eine unterschiedliche Sprache sprechen, oder es einem an der Sorgfalt beim Bemühen um Verstehen gemangelt hat. Möglicherweise gibt es einen "Einrasteffekt", wenn bestimmte Fragen auftauchen, so wie in der öffentlichen Meinung bestimmte Namen mit bestimmten Attributen gleichgesetzt werden und daraufhin eine Bewertung einer aktuellen, sogar völlig gegensätzlichen Aussage stattfindet. Ich denke, auch Foren sind von solchen Images nicht frei.


Was hier teilweise daraus gemacht wird, ist einfach unnötig und verschwendete Energie - für mich natürlich, manchen Leuten liegt ja scheinbar was daran.
..um dir das vielleicht etwas transparenter zu machen: es geht keineswegs um dich, oder speziell deine Aussage. Was mich daran interessiert, sind die Effekte, die eine Diskussionen auf bestimmte Wege leiten. Und da gibt es nach meiner Erfahrung schon Methoden, unbeabsichtigten Abläufen entgegen zu wirken. Und sie tauchen eben immer wieder auf. Internetkommunikation bietet da ein unerschöpfliches Repertoire an Anschauungsmaterial.
 
@frankpaush : Ich schlage vor, Du machst für etwaige weitere Einbringungen Deinerseits einen eigenen Thread auf. Oder klärst weitere "Unstimmigkeiten" - falls dazu überhaupt beiderseitige Bereitschaft besteht - mit @klaatu in einer PN direkt.

Wie bereits vom TE erwähnt, finde ich einen weiteren Austausch in diesem Thread, in dieser Weise nicht mehr angebracht. Das ist für mich nur noch eine einzige Rechtfertigungsarie Deinerseits. Und es untergräbt die eigentliche Intension des Threads mit jedem weiteren Post. Lass' es jetzt einfach mal gut sein ...
 
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