Gebrauchtpreise E-Gitarren - leben wir in verrückten Zeiten?

  • Ersteller Minor Tom
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Da gibt es eine einfache Lösung, den ignore Button, dann musst du meine Posts nicht mehr lesen.
Da ich scheinbar nicht der einzige bin der es etwas nervig findet, wäre es evtl....aber auch wirklich nur vielleicht, eine Möglichkeit sich mal an die eigene Nase zu fassen und vor dem schreiben kurz zu überlegen ob das jetzt wirklich zum Thema passt oder nicht.
Hättest ja auch was dazu schreiben können warum die Gebrauchtpreise der Instrumente im sehr günstigen Preissegment wie (HB) prozentual deutlich näher am NP angeboten werden als im höheren und mittleren Preissegment.
Mehr sage ich dazu nicht.
 
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Ich hatte zwar auch beim ersten Lesen ein déjà vu und musste unwillkürlich schmunzeln. Aber ich halte es schon für legitim, (zu?) teure Gebrauchtware mit preiswerter Neuware zu vergleichen. Nur tue ich mich mit der in Kurzbeiträgen zwangsläufigen Pauschalität schwer, da zumindest meine Erfahrung ist, dass bei den HB-Gitarren schon eine gewisse Streuung vorliegt. Richtige Gurken hatte ich noch nicht in der Hand, aber schon spürbare Qualitätsunterschiede insbesondere beim Sustain und beim Attack (Ansprechverhalten). Zumindest User mit Erfahrung wie OliverT können sich vor Ort sicher gute Exemplare heraus suchen.

Ich bin gespannt, ob das Preisniveau nach allen Beschränkungen so hoch bleibt oder ob ev. infolge der Übersättigung in den letzten Monaten ein spürbarer Rückgang einsetzt.
 
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für den gleichen Preis einer Markengitarre in Bezug neu von Harley Benton bekomme

Nachdem es hier um Gebrauchtpreise geht, kann die Preis-Leistungsrelation einer neuen HB bitte woanders diskutiert werden.
 
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Vielleicht solltest Du zumindest mal einen Kurzcheck machen, ob das halbwegs zum Thema passt. Aber okay, für einen Mann mit Hammer sieht alles wie ein Nagel aus.
Ja für mich hat es ja gepasst, sonst hätte ich es nicht geschrieben. Und da ich 5 gebrauchte gekauft habe in 2020 kann ich mir auch ein Bild machen ;)

Wenn wir schon beim Thema sind, wie viele gebrauchte hast Du denn gekauft in 2020/2021?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

definitiv bist du nicht der Einzige... ;)

Gruß
RJJC
Diese Zeilen waren Dir ein Post wert? Auch für Dich gilt: Drück mich auf ignore ;)

Und mit gebrauchten Gitarren hat der Post von Dir auch nix zu tun - Im Gegensatz zu meinem ;)
 
Schönes Thema :)

Ich glaube, was die Preisgestaltung und -erwartung privater Anbieter angeht, spielen viele unterschiedliche Dinge eine Rolle, die nicht alle in jedem Fall oder auf jeden Einzelnen zutreffen müssen. Aber es zeigen sich Tendenzen. Ich bin seit einigen Jahren im Off Set Gitarren Bereich unterwegs. Also hauptsächlich Fender Jazzmaster, Fender Jaguar, Fender Mustang. In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Hype um diese Gitarren. Ist halt Hipster Zeugs. Wie dem auch sei. In dieser Sparte gibt es mittlerweile unzählige Angebote verschiedener Preislagen allein von Fender USA. Darüber hinaus noch Mexico Fabrikate und natürlich die guten japanischen. Zumindest die älteren Modelle. Diese werden gut und gerne auch mal mit Fender USA gleich gesetzt. Ich habe beides. Und so abwegig ist der Vergleich gar nicht mal. Ich selber habe eine Fender Jazzmaster im Jahr 2013 privat gekauft. vermittelt von einem User hier im Board. Mega Kracher Schnapper. 650 Euro inkl. P90 Seymour Duncan und Mastery Bridge Uograde. WTF? Zugeschlagen. Ich habe die Gitarren dann seiner Zeit noch mit einem USA Floating Jazzmaster Tremolo System ausgestattet. Im Grunde müsste man nur mal die Elektronik verbessern, dann wäre sie mit meiner USA Fender wahrscheinlich wirklich gleich auf. Ein super Teil. Hin und wieder denke ich darüber nach sie zu verkaufen und hatte sie auch schon das ein oder andere mal bei Kleinanzeigen drin. Den Preis den ich dafür angesetzt habe, hat sich nicht im Verhältnis zu dem ergeben, was ich einmal bezahlt habe, sondern im Verhältnis dazu, was andere Leute für ihre verhältnismäßig billigen Mexico Fabrikate ohne Upgrades verlangen. Da greift man sich echt an den Kopf. Ich würde schon keine 1000 Euro für ein Mexico Modell vom Händler nehmen. Die Dinger sind das Geld in meinen Augen einfach nicht wert. Ich habe durch meine Modelle eben andere Standards. Andere menschen haben wiederum andere. Okay! ich habe also meine Fender Jazzmaster Crafted In Japan mit Seymour Duncan P90, Mastery Bridge und USA Tremolo für satte 1450 Euro angeboten. Ist utopisch. Keine Frage. Wie gesagt der Preis hat sich im Verhältnis zu den 900 Euro angeboten gebrauchter Mexico Modelle ergeben und auch aus der Tatsache heraus, dass ich mir unsicher war, ob ich sie überhaupt verkaufen möchte.
Was ich dann beobachten konnte war folgendes. Binnen kürzester Zeit, haben fast sämtliche Privatanbieter, die auch mit meiner Japan Jazzmaster aufwarten konnten, preislich gleichgezogen. Manche etwas drunter, manche etwas drüber. Mal mit Special Farbe, mal als J. Mascis Purple Sparkle Modell. Ich habe mich echt erschrocken,l wie schnell man die Preise am markt durch seine eigene überzogene Wunschvorstellung für eine Gitarre derartig manipulieren kann. Habe letztens noch ein Video gesehen, wo jemand ein Experiment gemacht hat, dass zu dem gleichen Ergebnis geführt hat. Nur ging es dabei um Schallplatten und nicht um Gitarren. Der hat eine limitierte Box bei Discogs eingestellt, die gerade erst veröffentlicht wurde. Ich meine sogar, dass man sie zudem Zeitpunkt noch regulär kaufen konnte. Bin mir nicht sicher. Aber er zeigte mit Screenshots das er die Vinyl Box (ich glaub es war Terrorgruppe) für 200 Euro bei Discogs eingestellt hatte. Und innerhalb von kurzer zeit gab es weitere Anbieter mit dem gleichen Preis. Es ist eine Nachahmer Kultur, die jegliche Objektivität verloren hat. Menschen die einfach nur gierig sind oder keine Ahnung haben, von dem was sie da eigentlich anbieten. Bei Schallplatten ist das tatsächlich noch viel extremer ausgeprägt, als bei Gitarren. Die sind halt in der Anschaffung schon teurer.

Wenn ich sehe, dass jemand eine Mexico Jazzamster für 1200 Euro anbietet, weil er ne Mustang Bridge und neue Saiten aufgezogen hat, kann man eigentllich nur lachen. Okay, dass habe ich mir jetzt ausgedacht. Ich wollte es nur noch mal deutlich überziehen, damit klar wird worum es mir geht. Ist aber sicher nicht notwendig.

Das ist so meine Erfahrung hinsichtlich der Preisgestaltung von gebrauchten Gitarren. Leute die keine Ahnung haben ziehen nach, weil sie denken sie haben etwas tolles, aber den unterschied zwischen Mastery und Mustang Bridge nicht kennen. Das soll nicht bedeuten, dass meine Preisvorstellung gerechtfertigt gewesen wäre. In keinster Weise. Natürlich nicht. Aber darum geht ja hier ja letztendlich nicht. Sondern darum, wie leicht man die Marktpreise als einzelne Privatperson manipulieren kann. Am Gebrauchtmarkt versteht sich. Aber darüber reden wir hier ja.
 
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Ich kaufe und verkaufe seit Jahren gebraucht Gitarren, Bässe und Effekte. Ich habe nicht gemerkt, dass sich bei den tatsächlich zu Stande gekommenen Geschäften viel geändert hat im Preis. Das mag auch daran liegen, dass es mir als Käufer meist darum geht, zu kaufen, und als Verkäufer meist darum geht, zu verkaufen ;) - soll heißen, ich mache als Verkäufer einen Preis, mit dem ich leben kann (und nicht einen, den ich irgendwie meinen zu "verdienen") und als Käufer bin ich bereit, das zu bezahlen, was der aktuelle Marktwert ist (oder ich kaufe eben nicht, so einfach ist es Gott sei Dank!). :cool: Da ich keinen Bock auf "Was letzte Preis?"-Anfragen habe, stelle ich auch selbst keine solchen.

Bei Allerweltsware gehe ich mit ca. 60% des aktuellen Neupreises ins Rennen. Ein bisschen Recherche, was denn der Markt grad so hergibt, ist schnell getan: Wenn grad gefühlt ein Dutzend Leute ihr BOSS-Pedal für 50€ anbieten, dann steht es mir frei, dafür 70€ zu verlangen - man kann's aber auch lassen... :p Und das ist mir in der Tat aufgefallen in den letzten Jahren: die zunächst geforderten Preise sind deutlich gestiegen. Ich bilde mir ein, viel häufiger Gebrauchtware zu 80 oder gar 90% des Neupreises zu sehen, gern mit dem Hinweis auf "neuwertig" o.ä. Als Verkäufer kommt mir das entgegen, weil ich eben mit meinen Angeboten meistens spürbar darunter liege. Als Käufer bedeutet es lediglich, dass man warten können muss.
 
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Die Gegenfrage sei aber erlaubt, was an einer Gitarre "gealtert" sein muss um sie 50% billiger zu machen. Und wann dieser Zustand eintritt.

Alle Gitarren die ich gebraucht verkaufe, würdest du auch neu nicht in einem besseren Zustand bekommen.

Gruß
Martin
Ohne jetzt alles gelesen zu haben: Dem schließe ich mich an! Wenn ich was verkaufe, dann ist das Zeug in exakt dem beschriebenen Zustand. Und der ist in der Regel so, als käme er frisch aus dem Laden (für Spitzfindige: Ich rede nicht davon, dass ein Ausstellungsstück 5 Jahre lang malträtiert wurde).

Ich selbst kaufe nur selten gebraucht, aber wenn, dann muss MIR das Gerät einfach einen gewissen Preis wert sein. Und das mache ich nicht von einer Faustregel abhängig. Nervt oder stört es mich, wenn zu hohe Preise aufgerufen werden? Ich weiß es nicht. Mich zwingt ja niemand, das so zu kaufen. Natürlich vergleiche ich die derzeitigen Angebote und daraus lässt sich dann recht einfach ein derzeit gängiger Wert ableiten. Aber nochmal: MIR muss der Preis zusagen. Tut er das nicht, kaufe ich nicht. So einfach ist das.

Nervt es mich, wenn ich als Verkäufer mit unangenehmen Preisvorschlägen konfrontiert werde, weil ja "nur 50% vom Neupreis in Frage kommen - schließlich ist das so und das sagt jeder"? Absolut!

Ich hab das Gefühl, dass sich beide Parteien hier das Leben selbst schwer machen. Als Käufer möchte man natürlich möglichst wenig zahlen, als Verkäufer natürlich möglichst viel bekommen. Aber mit dieser geschilderten Einstellung wird's für beide Seite unnötig kompliziert.
 
Ich hab das Gefühl, dass sich beide Parteien hier das Leben selbst schwer machen. Als Käufer möchte man natürlich möglichst wenig zahlen, als Verkäufer natürlich möglichst viel bekommen. Aber mit dieser geschilderten Einstellung wird's für beide Seite unnötig kompliziert.

Aber das ist doch das normale Prinzip, oder etwa nicht? Woran man wie ich finde bei Kleinanzeigen immer denken sollte: Wer hier nicht handelt, ist selber schuld. Und wer nicht mit sich handeln lässt, in gewissem Maße auch. Das gehört nun mal dazu und macht auch irgendwie den Reiz aus.

Bezüglich der Preise sehe ich zunächst einmal jeden Preis, auch ohne VB, erst einmal als Gesprächseinstieg. Genauso sind die von mir aufgerufenen Preise zu verstehen. Aber die Verhandlung muss eben auch vernünftig und argumentativ geführt werden und am Ende zu einem für beide Seiten befriedigenden Abschluss führen. "Letzter Preis" Fragen oder Angebote weit unter Angebotspreis ignoriere ich auch oder lehne sie ab, aber wenn mir jemand klar darlegt, warum er denkt, dass sein Wunschpreis angemessen ist, lasse ich mich gerne auf eine Diskussion ein und mache ein Gegenangebot. Genauso versuche ich einem Anbieter klar darzulegen, warum ich nicht bereit bin, den von ihm initial aufgerufenen Preis zu zahlen aber aus den und den Gründen den von mir genannten Preis als Gesprächsgrundlage anbiete. Manchmal klappt es, manchmal kommt man eben nicht zusammen.

Aber gleichzeitig setze ich eine realistische Preisvorstellung beim Anbieter voraus. Wenn er deutlich zu nah am NP ist bzw. stark vom durchschnittlich für den Artikel aufgerufenen Gebrauchtpreis abweicht, rutscht er eben weit nach unten auf meine Liste und ich werde den Artikel wahrscheinlich lange woanders gekauft haben, bevor dieser Anbieter wieder relevant wird.

Für mich als Anbieter handhabe ich das in ähnlicher Weise. Im Allgemeinen starte ich meine Angebote bei Ware in gutem Zustand bei 2/3 des Neupreises mit Spielraum für Verhandlungen, aber auch abhängig vom aktuellen Angebot des Artikels. Wenn der Neupreis nicht mehr relevant ist, weil z.B. die Gitarre oder der Amp schon echt alt sind, orientiere ich mich an den aktuell aufgerufenen Preisen und dem Zustand der Angebote und preise meine Sachen entsprechend ein. Da ich normalerweise nicht aus Geld- oder Platznot verkaufe, stört es mich auch nicht, wenn ich auf das richtige Geschäft ein wenig länger warten muss.

Was mir auch aufgefallen ist, sowohl als Käufer als auch als Verkäufer: Bei Abwicklungen vor Ort sind viele Leute, nachdem sie sich von der Qualität der Ware persönlich überzeugen konnten, deutlich bereiter, mehr für die Ware zu bezahlen. Geht mir genauso. Abwicklung rein über das Internet liefert eben auch noch einen zusätzlichen Grund zu versuchen, dass finanzielle Risiko klein zu halten.

Wenn ich mir die aktuelle Situation auf dem Gebrauchtmarkt ansehe, habe ich bei den von mir beobachteten Artikeln nicht den Eindruck, dass die Preise unverhältnismäßig sind. Klar gibt es immer wieder Ausreißer nach oben die mir ein müdes Lächeln entlocken oder zu einem ausgewachsenen Lachanfall führen, aber genauso findet man nach wie vor interessante Schnäppchen, die dann auch innerhalb kürzester Zeit weg sind.
 
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Die Diskussion über Preisentwicklungen kommen ja immer wieder auf und mir stellt sich etwas die Frage was eigentlich das Ziel dieser Diskussion ist?

-Klar kann man über "Wucher", "unverschämt" oder unangemessen ranten, weil man sich gerade mal aufregen möchte.
-Braucht man ein "allgemeines" Stimmungsbild, um entsprechend "fundiert" und selbstbewusst in die Verhandlung gehen zu können?

Letztlich sind gerade auf dem Gebrauchtmarkt die Fälle oft kaum miteinander vergleichbar.
Da gibt es augenscheinlich dummdreiste "Angebote" wo ein Anbieter Scheiße zu Gold machen möchte. Ein Anderer ist total verpeilt und glaubt sein geliebtes Instrument, das er in seiner Not nun leider verhökern muss, sollte jedem anderen mindestens genauso gut und teuer sein. Wieder der Nächste ist verpeilt und weiß gar nicht was für ein Schätzchen er da für eine Appel und ein Ei anbietet... (...und man wünscht sich, dass Ebay voll von Letzeren wäre, aber das ist dank Internet halt Illusion...)

Auf Käuferseite genauso. Von "Geiz ist geil" bis "akutem schweren GAS-Anfall" ist da auch alles dabei.

Wenn es für die Statistik hilfreich ist: Meine Einstellung ist die, dass ich gelegentlich auch mal gebraucht kaufe (da z.B. ein Midi-Footcontorller für 25€, Pedalboard Netzteil für etwas mehr als 50% des da aktuellen Ladenpreises, ein Peavey Classic 50 Combo für 475€, eine MM Stingray Guitar für unter 1000€). Alles Käufe, die ich nie bereut habe.
Im Verkaufen bin ich viel schlechter. Bevor ich 50 % Wertverlust manifestiere behalte ich mein Geraffel. Frist im Keller ja kein Brot...
Ich habe ja keine Not! Weder beim Kaufen und schon gar nicht beim Verkaufen.
 
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(...und man wünscht sich, dass Ebay voll von Letzeren wäre, aber das ist dank Internet halt Illusion...)
.. trotzdem kann nicht jeder alles ordentlich herausfinden, gerade Gelegenheits- oder gar Einmalanbieter haben oft schlicht Probleme, ihr Angebot in der "richtigen" Höhe zu positionieren, auch nicht neu, aber offensichtlich auch durch das Internet nicht wirklich beseitigt, dieser Umstand. (deshalb gibt es wohl auch in fast jedem Instrumentenforum solche Bewertungsthreads oder entsprechende Anfragen ... die auch nicht jeder findet :D )
Ich habe ja keine Not! Weder beim Kaufen und schon gar nicht beim Verkaufen.
... ja, das geht mir ähnlich. Wer entspannt und ohne direkten Anlass (abgesehen von Interesse) etwas gebraucht ersteht oder anbietet, kann halt auch warten. Ich habe schon gelegentlich ein Angebot hinterlassen und erst nach einem halben Jahr einen Zuschlag bekommen, weil mir eine Preisvorstellung zu hoch erschien und sich das eben bewahrheitet hat. Und wäre das dann nicht geworden, hätte ich mich durchaus mit dem Anbieter freuen können :D Und beim Verkauf gibt es sicher nicht nur bei mir auch künstlich leicht überhöhte Preise, weil ich mich noch nicht richtig getrennt habe ... nein, die Formulierung "schweren Herzens" vermeide ich klar, wer will schon eine dampfende Pumpe am Instrument hängen haben:heartbeat::bad::evil:
 
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@Duke78 Es geht ja nicht um das Verhandeln im Allgemeinen - wobei ich das ehrlich gesagt nicht leiden kann, weil manche das wirklich übertrieben und teils unverschämt agieren.
Wenn ich für 110€ zzgl. versichertem Versand was anbiete, ein Käufe mir schreibt, dass er mir 90€ überweist, mir gleichzeitig einen Paketaufkleber zukommen lässt, dann kommt das bei mir einfach anders an, als würde jemand mit 75€ Gegenangebot starten und dann um jedes Fünferl feilschen. Brauche ich nicht - und will ich nicht.

Mit ging es eher darum, dass hier teils versucht wird (so erweckt es bei mir den Eindruck), eine bestimmte Prozentangabe als "Vorgabe" zu etablieren. Nochmal: Wenn irgendwas nicht dem (subjektiv) angemessenen Preis entspricht, dann lässt man es eben. Der Markt wird's schon regeln.
 
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Was mir noch generell zum Thema einfällt. Keine Ahnung ob das schon jemand hier erwähnt hat. Ich verkaufe derzeit relativ viel bei Kleinanzeigen. Zwar keine Instrumente aber andere Dinge. Es gibt ja als Verkäufer die Option VB oder Festpreis. Diekann man wählen. Es spielt aber überhaupt keine Rolle ob du VB oder Festpreis angibst. Denn die Leute kommen immer und wollen verhandeln. Wirklich immer!!!!! Und wenn sie es nicht tun, dann wird auf dem letzten Meter noch gefragt, ob man beim Versand entwas entgegen kommen kann. Das ist echt unglaublich. Du kannst sogar in die Anzeige nochmal rein schreiben, dass es ein fester Preis ist und nicht verhnadelt werden kann. Und trotzdem kommen die Leute und fragen. Und wenn du einen VB Preis angibst, bekommst du richtig hart unverschämte Angebote. Ich beziehe mich nochmal kurz auf Schallplatten. Letzten eine Sonic Youth angeboten, die auf Discogs hierzulande minimum 100 Euro gehandelt wird. Ist natürlich utopisch. Klar. Ich habe diese Platte ohne Preisangabe bei Kleinanzeigen drin. Ausgeschrieben als VB. Da kommt dann einer und sagt, er bietet mir dafür 10 Euro. Und ganz ehrlich. Bei so einem Angebot sollte man die Leute einfach sperren. Jemand der sich dafür auch nur im entferntesten interessiert checkt doch mal kurz die Marktlage. Das war mal wieder so einer der gehofft hat auf einen dummen unwissenden Idoten zu treffen, der nicht weiß was er anzubieten hat. Das Gebären auf Kleinanzeigen ist einfach nur noch ekelhaft. Und Betrüger haben mittlerweile auch schon Einzug ins Off Set Gitarren lager gefunden. Ein Kollege von mir wurde letztens um 1400 Euro betrogenb. Er hat Strafanzeige gestellt und das Geld, trotz dessen das er es überwiesen hat, zurück bekommen. Im Grunde kann man nicht vorsichtig genug sein. Habe immer gehofft, dass sich die Betrüger einzig und allein im Auto und Elektronik Bereich tummeln. Aber sie finden überall ihren Einzug.
 
Dem kann ich nur zustimmen!

Das frechste was ich bisher erlebt habe, mir hat jemand WENIGER Geld geschickt als ausgemacht war, und wollte es dann zu IHREN Konditionen.
 
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dann muss MIR das Gerät einfach einen gewissen Preis wert sein. Und das mache ich nicht von einer Faustregel abhängig
genau das ist auch mein Standpunkt. Eine Sache ist immer nur soviel wert, wie jemand dazu bereit ist dafür zu bezahlen. Wenn der Zustand des Artikels nicht meiner Vorstellung entspricht, ist mir der Marktwert egal.
Allerdings sind mMn die Neupreise auch gehörig an die Decke gegangen. 2 Beispiele allein von mir, 2017 einen Fender BDLX neu gekauft für 850 €, zwischenzeitlich fiel der Preis mal auf unter 800 €, kostet jetzt 922 €. Gibson LP Studio 2010 WCCR für ca. 650 € neu gekauft, bei Kleinanzeigen im Moment für um die 800 € zu haben ( eher mehr ), kostet jetzt neu fast das Doppelte.
 
Das frechste was ich bisher erlebt habe, mir hat jemand WENIGER Geld geschickt als ausgemacht war, und wollte es dann zu IHREN Konditionen.
Vielleicht wollte sie maximal den HB-Neupreis bezahlen.. :evil: (Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen:engel:)
 
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