Extrem reduzierte Gitarre ohne Potis und Schalter

  • Ersteller Werwolf
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aber nicht zu allem was einem nicht gefällt, muss auch was gesagt oder geschrieben werden
der TE hat das Bild gepostet um Rückmeldung zu bekommen
wenn er jetzt hoch gelobt wird baut er eine zweite :eek:
Und ne Schönheit ist sie wirklich nicht :nix:
 
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der TE hat das Bild gepostet um Rückmeldung zu bekommen
Oh zwischen " die gefällt mir nicht" und " die hässlichste Gitarre die ich gesehen habe" gibt es doch
einige feine Abstufungsmöglichkeiten. Aber feine Abstufungen sind wohl nicht jedermanns Sache ....??
 
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jo soviel zum thema Feinfühligkeit, das darf doch wohl noch gesagt werden, und ich meine ja blos.
Man darf eine Meinung haben, man muss Sie aber auch nicht jedem mit der Mistgabel ins Gesicht schleudern.

Aber das sind wohl die Zeichen der Zeit, jeder muss seine ultimative Wahrheit schonungslos verbreiten.
Statt Konstruktiver Kritik gilt nur noch persönlicher Geschmack, allein fehlte der Kotz-Smiley.

fürn Erstlingswerk ohne Bohrständer ist die Gitarre doch gelungen wenn sie sich vernünftig spielen lässt.

Gibson und Fender haben schon schlimmere Designs verbrochen - Verarbeitungsmässig hab ich auch schlimmeres als unsaubere Bohrlöcher
bei Epiphone gesehen.

Die Gitarre hat nicht mein Favorisiertes Design, aber die Auerswald Icon / Symbol Gitarre für Prince find ich zB wesentlich schlimmer - bei professioneller Anfertigung.
 
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Ich finde sie ganz cool. Die Kopfplatte verläuft für meinen Geschmack etwas schmal. Dafür finde ich die Konturen im Korpus sehr gelungen.
Vllt könnte man über ein Schlagbrett nachdenken, welches die Halsverleimung verdeckt, wobei es nicht wirklich stört.

Glaube eine Gitarre komplett ohne Griffbrettradius fände ich aus Prinzip seltsam, auch wenn ich 16er und 20er Radien mag:D
 
Für und wieder sind ausgetauscht, nix ist/wird gelöscht, sodass jedem Nachlesenden die Bildung eigener Bewertungen bleibt. Lassen wir also ab jetzt den Austausch über (un)zulässige "Rustikalformulierungen" einfach mal beiseite, o.k. :) ?! Bringt letztlich ja doch nur unnötige und einem auskömmlichen Miteinander abträgliche Bauchgrummeleien ;).

LG Lenny (für die Moderation)
 
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Ich fände sie ja in Violin-sunburst (Schellack?) sehr hübsch und die Konturen in der Mitte etwas dunkler...
Dann würde sie wirklich einer Geige oder so noch ähnlicher sehen.
Ist aber nur mein persönlicher Geschmack. ;)
 
also mir gefällt sie gut, besser als eine LP.
 
Ich glaube (wenn es meine wäre), würde ich vielleicht zwei nicht so tiefe F-Löcher einfräsen und mit Albedo-Schwarz (also Farbe, die nahezu nicht reflektiert) pinseln. Das fänd ich sehr schick, aber natürlich ist das klanglich völlig egal. Das käme der Violinenoptik sehr nahe.
 
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würde ich auch meinen das die Violin- holes passen würden:
https://www.ebay.com/itm/194272392739 befürchte aber das die nicht halten werden auf der geölten oberfläche

btw.: eine zweite bauen ist keine schlechte idee, macht spass, kann man spielen und man wird jedesmal besser bzw. macht jedesmal neue Fehler ;D
 
Ich finde sie ohne f-Löcher schöner.
 
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Ui, da kommt ja einiges :D

Ich glaube ich muss hier einiges klarstellen und einige Fragen beantworten, ich werde jetzt nicht zitieren oder die User einzeln ansprechen, aber versuche mal zusammenzufassen:

- Die Gitarre ist (bis auf den Sattel) fertig so wie sie ist. Es wird also keine bedeutenden Veränderungen mehr geben.
- Das Ziel hier war eine möglichst schlichte und reduzierte Gitarre (sowohl optisch, als auch funktionell) zu bauen. Daher kommen Gimmicks wie angedeutete F-Löcher, Inlays (seitlich im Griffbrett gibt es Punkte), spezielle Schaltungen für mehr Flexibilität, weitere Tonabnehmer, ein Schlagbrett etc. nicht in Frage. Das sind alles berechtigte Ideen, die sicher auch gut wären, passen hier aber nicht ins Konzept.
- es war nicht das Ziel eine möglichst schöne Gitarre zu bauen (was auch immer das bedeutet) - diesen Anspruch erfüllt eher mein letztes Projekt (siehe erster Beitrag dieses Threads). Dennoch finde ich sie optisch stimmig und schlüssig. Aber ich kann auch verstehen, wenn das viele anders sehen.
- Der Korpus ist nicht gebeizt sondern mit schwarzem Öl behandelt. Die Haptik von Korpus und Hals ist mir übrigens noch nie so gut gelungen wie hier, man kann sie fast als warm und weich bezeichnen - fühlt sich traumhaft an.

Schade, dass sie offenbar sehr wenige Geschmäcker hier im Board trifft, aber es war nicht anders zu erwarten. Ich finde es allerdings schon etwas schade, dass es der Gitarristenwelt, überspitzt gesagt, so schwer fällt jenseits von Paula und Strat irgendwas gut zu finden - Bassisten sind da nicht so festgefahren. Aber zum Glück ist das nut ein Hobby und ich muss die Dinger nicht verkaufen.
 
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Formen die deutlich von den “Ethablierten“ abweichen, haben es immer schwer Gefallen zu finden, es sei denn, es gelingt daraus „Kunst“ zu machen. Wenn man sich Gitarren von Ritter anschaut, dann ist der Entwurf von @Werwolf da gar nicht so weit weg. Manchmal muss man die Gewohnheitstunnelbrille vielleicht auch mal absetzen…
 
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@Werwolf, was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Das Design polarisiert, auf der anderen Seite ist sie nun Schwestermodell einer bereits von Dir gebauten Gitarre. Ich persönlich neige nicht dazu, sie als hässlich zu bezeichnen. Aber ich selber besitze auch eine Parker Fly, die nicht als ästhetische Augenweide bekannt ist. Schwarz-weiß-Denken ohne Schattierungen.
Ich nehme einen Punkt aus @Rostls Kritik auf, nämlich die nicht nachvollziehbare Schlangenlinie der Ballend-Rastbuchsen. Das verlangt schon Erläuterung, weil sie ist ja nicht Multiscale.
 
Die Erläuterung dazu ist einfach: Ich bin an die mittleren beiden nicht mit der Ständer-Bohrmaschine rangekommen. Ich habe dann zuerst von oben fast ganz durch gebohrt und dann von der Unterseite an der richtigen Stelle entgegengebohrt. Hätte fast funktioniert, aber der Bohrer ist dann ins andere Loch gerutscht und verzogen, darum sind die mittleren beiden Löcher leider krumm geworden. Ist also einfach ein optischer Makel, den man oft bei Eigenbauten sieht.
 
Ich glaube, dass ich angezeichnet und dann freihand gebohrt hätte, wenn es mit dem Ständer nicht passte.
Auf der anderen Seite: Die Rückseite einer Gitarre ist eben nur die Rückseite. Auf ihr spielt sich die Musik nicht ab.
 
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Naja, es ist schon ein ärgerlicher Makel, eins der Löcher habe ich auch gefüllt und neu gebohrt, aber weil dort alles Recht eng zugeht war es eher eine Verschlimmbesserung. So lebe ich jetzt damit.
Übrigens wird es selbst mit Ständer nicht wirklich präzise, wenn man die Löcher einfach durchbohrt. Ein bisschen verläuft der Bohrer immer. Da ist von oben und unten bohren immer die bessere Variante.
 
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Also ich finde die Gitarre so ganz stimmig.
Ich hätte den schwarzen Korpus etwa auf Seidenglanz (nicht Hochglanz) poliert, damit er nicht zu "roh" wirkt, aber sonst finde ich nichts daran auszusetzen.
 
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Naja, es ist schon ein ärgerlicher Makel, eins der Löcher habe ich auch gefüllt und neu gebohrt,
Naja, wenn es Dich wirklich so stört, könntest Du ja den Bereich um alle Löcher leicht ausfräsen und einen Deckel drüber machen, wie beim E-Fach...

Gruß,
glombi
 
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