Solieren üben zu vorgegebenen Akkorden (Backingtrack)

  • Ersteller Sarge86
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Hi,
ich hab mir mal die Mühe gemacht das Tonmaterial der BMoll Pentatonik, der BMoll Tonleiter (äolisch) und den oben von Olliver vorgeschlagenen Modi zu vergleichen. Außer der G-Lydisch Tonleiter ist das Tonmaterial gleich bzw. beinhaltet die B-Moll Pentatonik.
@OliverT: kann's sein dass Du dich bei der vertan hast?
Gruß
War zwar gestern schon müde als ich geschrieben habe, aber das war schon korrekt ;) so wie @Dr Dulle bereits erwähnt hat

Nö denn G Lydisch enthält kein C sondern das C# = #11

Und überhaupt sind alle Tonleitern von Ollis Antwort gleich bzw enthalten H m Pentatonik

Denn D Ionisch = E dorisch = F# Phrygisch = G Lydisch = A Mixolydisch = H Aeolisch = C# Lokrisch
Immer das selbe Tonmaterial !!
Modes sind überbewertet :hat:
Modes und Skalen sind deshalb gut, da sie einem eine sehr gute Hilfe sein können, wenn man vom 1 Bund bis zum ggfs. 24 Bund solieren möchte.

Vor allem kann man sich durch die Visualisierung der Kirchentonleitern, leichter auf dem Griffbrett zurechtfinden.

Das hat eigentlich für jeden Gitarristen, der improvisiert große Vorteile.

Vor allem dann auch, wenn es in verschiedene Tonarten geht und das Tempo zunimmt.

Zum Schluss ist das natürlich in Bm geschrieben und so wie Du sagst, wenn jemand 3 Positionen der Aeolischen Tonleiter kann, dann sollte das schon mal genügen ;)

So, ich mach mal kurz ein Backingtrack zur Harmonie ;) Dann kann ja jeder mal rumduddeln ;)
 
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Und nochmal Modes sind überbewertet ......
Modes sind überbewertet
Ich will das überhaupt nicht anzweifeln, auch nicht grundsätzlich widersprechen, allerdings...
Und dann nicht nur stumpf
die Tonleitern üben
...habe ich für mich genau diesen Weg für richtig empfunden und gewählt. Wenn man sich mit den Modi beschäftigt, sich die Positionen über das gesammte Griffbrett erarbeitet, hat man einen Überblick darüber, was auf dem Griffbrett im Gesamten passiert. Letztendlich wiederholen sich die "Pattern". Wenn man die ionische Tonleiter in den üblichen 5 Positionen beherrscht, kommt man schnell zu der Erkenntnis, dass die zweite Position der ionischen Tonleiter (Dur), die Dorische ist. Damit kennt man schon mal die dorische "Abfolge". Das setzt sich so fort. Das bedeutet, wenn man die ionische Skala mit den fünf Positionen kennt, kennt man auch die übrigen Tonleitern, die sich aus der Folge ergeben. Das gilt auch für die Pentatonik und für die Blues-Skala.

Es gibt auch ganz andere "Abfolgen" (Skalen), die dem selben Prinzip unterworfen sind. Die symetrischen Skalen (Ganzton, Ganzton-Halbton, Halbton-Ganzton), Harmonisch Moll, H.M.5 Skala, Lydian b7, als Beispiel. DAS IST ABER SEHR WEIT AUSGEHOHLT.

Mir persönlich kam das gar nicht stumpf vor, ich wollte das wissen/lernen, um für mich die Zusammenhänge zu ergründen. Es ist nicht verkehrt, sich damit zu beschäftigen, selbst wenn man das nicht vorsätzlich macht, wird man damit in Berührung kommen, da man sich die fünf Positionen einer Skala aneignen möchte. Egal welche Skala, man sollte die fünf Positionen üben, so lange, bis man sich frei bewegen kann auf dem Griffbrett, dann..
Ich muss daraus nur " Musik" machen bzw wollte Melodien daraus entwickeln.
hat man diese gewisse Freiheit, dieses Wissen in Musik umsetzen zu können.
die Tonleitern üben sondern schnell AUCH das Neue anwenden und richtig hinhören.
Das geht nicht so von Heute auf Morgen !!
Das ist der Ansatz, den Du @Sarge86 verfolgen kannst. Beschäftige Dich mit den Pentatoniken, mit der Bluestonleiter (die ist gewissermaßen die Erweiterung der Pentatonik), in allen Positionen.
Wenn Du merkst, da geht noch was, dann spiele die Skalen (Modi, ionisch bis lokrisch) mal durch. Wenn Du die ionische in den fünf Positionen beherrscht, hast Du eine Basis/Vorstellung, wie die anderen 7 Modi funktionieren.

Ja, das braucht Zeit, eine Menge "stupider" Stunden an Übung, wenn man wirklich "solieren" will, wie Du schreibst, muss man sich das leider antun. Da kann man nichts daran beschönigen.
Man kann sich auch nur auf Pentatoniken beschränken, damit wurde großartige Musikgeschichte geschrieben.

Cheers
 
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@Sarge86
Da mir Deine Harmoniefolge sehr gut gefallen hat, habe ich mal ein Backingtrack dazu gemacht ,)

Da hier viel passiert im Hintergrund, kann man wenig einzelne Noten spielen udn es klingt schon gut ;)

Viel Spaß:


View: https://youtu.be/nPIhQlrzobU?si=s1VPG4DQVh1q2V31
 
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Ahhhrgh,
wenn ich hier schon mal klugscheissen will, dann muss da natürlich voll in die Hose gehen :facepalm1:
Nö denn G Lydisch enthält kein C sondern das C# = #11

War zwar gestern schon müde als ich geschrieben habe, aber das war schon korrekt ;) so wie @Dr Dulle bereits erwähnt hat
natürlich, hätte mir auffallen müssen, die übermäßige Quarte.

Aber zumindest stimmt jetzt das was ich zeigen wollte. - Alles der gleiche Tonvorrat.

Gibt es tatsächlich jemand der pro Akkord in Modes denkt und alles in Echtzeit umrechnet? Oder ist es nicht vielmehr so, dass man eine passende Tonleiter oder Mode wählt, der sich über längere Akkordfolgen gut anhört?
 
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Gibt es tatsächlich jemand der pro Akkord in Modes denkt und alles in Echtzeit umrechnet?
Steve Vai, heißt es.
Der Fragesteller will ja für den Anfang nur ein paar passende Töne über Akkorden fiedeln, die nicht klingen wie eine sterbende Katze.
 
@nasi_goreng
Ich habe das in der Tat so gelernt und kann halt sehr sicher, auch auf der Bühne, frei improvisieren. Und das halt auch recht flott. Da ich das Griffbrett komplett in der jeweiligen Harmonie visualisiere.

Das heißt nicht das ich "in Skalen" denke, sondern rein zur Orientierung. Das gibt mir halt dann maximalle Sicherheit über das ganze Griffbrett ohne nachzudenken, was bei je höher die Geschwindigkeit wird eh nicht geht ;) (also denken) ;)
 
*edit*
Respekt.

Find ich richtig cool wenn man das drauf hat.

...Der Fragesteller will ja für den Anfang nur ein paar passende Töne über Akkorden fiedeln, die nicht klingen wie eine sterbende Katze.
Genau.
Ich möchte gezielt über die akkorde erstmal die dreiklänge üben und dann darauf aufbauen.

Step by Step.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

das werde ich machen.
 
Grund: edit->Vollzitat Vorpost
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde zuerst die h moll Tonleiter in mindestens 2-3 verschiedenen Positionen üben
UND die vier Arpeggios dieses Songs ebenfalls in verschiedenen Positionen (Bünden).
Also h moll7, A7, Gmaj7, E moll7 (immer die Akkordtöne 1,3,5,7). Und dann nicht nur stumpf
die Tonleitern üben sondern schnell AUCH das Neue anwenden und richtig hinhören.
So findet man dann Melodien und Licks innerhalb des Tonmaterials h moll und
lernt auf welchen Tönen z.B. Ruhepunkte besser kommen und auf welchen nicht.
Das geht nicht so von Heute auf Morgen !!

Und nochmal Modes sind überbewertet ......
das werde ich machen!
 
Aber dann nicht wochenlang nur stumpf Tonleiter und Arpeggios üben, sondern das Geübte am Backingtrack ausprobieren !!
 
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& ... mal bei laufenden Backing Track auf einer Saite in "Halbtonschritten" nach oben gehen und "HÖREN" was geht. Merke dir die Abstände der "guten Töne"!

Dann gehe auf die nächste Saite und mache es nochmal. Hast du Töne gefunden die klappen, merke dir die "relative Position" zu den Tönen die auf der ersten Saite funktioniert haben. Relative Abstände bleiben immer gleich, nur der Startpunkt wird bei neuer Tonart verschoben.

Wenn du die "Grundtöne" auf dem Griffbrett sehen kannst ... und leidlich sicher die relative Position der Moll/Dur Terz erkennst ... bist du schon ziemlich gut im Rennen!

Wie Oliver oben schon gesagt hat - auch mein Hirn ist viel zu langsam um zu planen. Das Muskelgedächtnis im Rückenmark kann aber immer die relativen Abstände abrufen :) ... und wenn du einen Halbton verfehlt hast :whistle:. Die alten Blueser würden sagen: In Halbtonschritten nach oben, bis es passt - und dann den kompletten "Fehler" bei Gelegenheit (inkl. der Auflösung) noch mal spielen, damit es aussieht wie gewollte Reibung!!!

Gruß
Martin
 
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Sobald ich was hörbares habe werde ich es bei abelton aufnehmen. : -)
 
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Grund: Vollzitat reduziert
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Das klingt gut .....
ABER für einen Backingtrack ist mir die Gitarre zu laut und vor allem zu unruhig
 
*edit*
Die Lautstärke könnte man noch abändern das stimmt.
 
Grund: edit->Vollzitat Vorpost
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Wäre das mein Track würde ich das nochmal einspielen. Für mich ist das zu unruhig. Der Rhythmustrack sollte das Solo unterstützen UND auch genug Platz lassen.
 
*edit*
Ok.danke für den Tipp.
Ich glaube das ist dann Geschmackssache.
Aber denke das ich den Track nochmal als Übung aufnehmen werde.
 
Grund: edit->Vollzitat Vorpost
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das wäre a) ne gute Übung und ist b) natürlich auch Geschmackssache. Aber gerade in einem Backingtrack, sollte auch genügend Platz für den Solisten sein.
 
Kann's sein, dass hier ein Missverständnis über den "backingtrack" besteht?
@Sarge86 hat den link eines von ihm bereits bespielten Backingtracks eingestellt.
(Nach meinem Verständnis)
 
Das ist ein alter track von mir. Nicht um den es eigentlich geht.
Das ist richtig nasi.
 

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