Zeigt her eure Effektboards! Part III

Aber im Gegensatz zum MS-3 schneidet das GT-1000 die Hall-/Echofahnen nicht ab.

Ja, das ist beim GT super (ich verstehe allerdings auch nicht wirklich, warum das beim MS-3 nicht so ist, kann ja selbst das uralte GT-5 schon).
Für mich sind allerdings die beiden Hauptgründe, mich mit der mMn wirklich üblen Boss-Programmiererei rumzuschlagen (und ich benutze deren Kram wirklich schon lange, bin auch ziemlich digital-affin, aber das ist streckenweise richtig schlimm...), dass es a) "Global Blocks" gibt (sprich, man kann Blöcke patchübergreifend modifizieren) und dass b) die Latenz sensationell klein ist. Mit beiden Loops seriell verschaltet und zusätzlich noch dem (ebenfalls wandelnden wie "prozessierenden") Tonex in einer Loop komme ich auf eine ganz brav händisch gemessene Gesamtlatenz von gerade mal knapp über 3ms. Das ist in der Branche quasi Weltrekord.

Das MS-3 hatte ich als ersten Kandidaten für das Setup im Auge, aber die Global Blocks Funktionalität ist für meine Bedürfnisse (und umso mehr mit dem Tonex zusammen) schlichtweg grandios, möchte ich nicht mehr missen - auf meinem großen Board ist deshalb auch ein GT-1000 (halt das große Modell) dabei, und auch das stelle ich gerade auf einen Tonex um. Hier mal eben ein Ausschnitt der Arbeitsversion (das ist Board und Case in Personalunion, kann auch nochmal ein Bild in Gänze machen, das hier lag gerade rum):

GT_Board.jpeg


Da ist noch ein Nux Amp Academy Pedal für alle cleanen Sounds in der zweiten Loop, das Tonex Ding sitzt mit den Zerrern in der anderen (vorher war's eine Amplifirebox oder ein HX Stomp) - aber das wird dann auch so wie das kleine Board laufen, Zerrer in Loop 1, Tonex in Loop 2, umgeschaltet über einen weiteren Tonex Controller, den mir gerade jemand bastelt. Da geht dann richtig was (tut's jetzt an sich auch schon). Wenn nur nicht immer die elende Boss-Programmierung wäre. Hatte auch schon ein Helix Floor, was für ein brutaler Unterschied in der Nutzerfreundlichkeit. Aber das GT kann eben ein paar Sachen unfassbar gut.

Und sogar das Gator Doppel-Gigbag kommt mir bekannt vor. Aber ich hab tatsächlich lieber ne Ersatzgitarre dabei, als das Pedalboard.

Klar, ist bei mir ja normalerweise auch so. Aber wenn ich mal mit dem Rad irgendwo zum rumjammen hineiere, ist das schon sehr geil, nur das Gator Gigbag auf den Rücken zu schnallen und alles dabei zu haben.
 
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Soviel dazu😉
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Hah! Ich besitze ebenfalls sowohl ein Zoom G3 und ein Golden Plexi.

Das G3 nehme ich immer noch ganz gerne für ein kleines Akustik-Duo (manchmal Trio) mit Kontrabass und Nylon-Gitarre (und manchmal Gesang) und es steht eigentlich auch immer irgendwo rum, weil es schlicht und ergreifend über den mit mMn sehr weitem Abstand besten "Dreingabe"-Looper verfügt. Besser kann man das mit zwei Schaltern einfach nicht lösen.
Davor hat's bis zur Ablösung durch einen HX Stomp als reine Hall/Delay Geschichte auf einem recht umfangreichen Loopswitcher-Board gewerkelt, das fand ich so gut, dass ich mir sogar was zurechtgefrickelt habe, um überhängende Delay/Hall-Fahnen zu bekommen (eine Art Y-Kabel mit eingebauten Widerständen, hatte mir jemand beim Musikding so vorgeschlagen, weiß leider die Werte nicht mehr, ist lange her).

Und der Golden Plexi ist auch für eine Weile mein hauptamtlicher "Classic Rock" Riffzerrer gewesen, irgendwann fand ich ihn dann aber ein bisschen zu scharf und untenrum auch ein wenig zu weich in der Ansprache. Aber daheim ist der immer mal wieder verkabelt und gerade für das Geld wirklich top.
 
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...ich gehe n ach dem Golden Plexi in den Amp, dann vom Effekt Send in den G3 und dann ins Delay...danach in nen extra Combo, wo dann nur der Zoom und das Delay anliegen.
Der Royal Blue wird zum Solo Boost mit dem Zerrkanal des Amps benutzt, aber auch im Cleankanal als leichter Crunch. Der Mad Professor ist ein sagenhafter Zerrer, bleibt ultratight in jeder Situation, sehr punchy und druckvoll und eben nicht weich untenrum wie es die meisten Zerrer sind. Wenn ich nun mit dem den Golden Plexi anblase, hab ich nen schönen bluesigen Leadsound im Amp Cleankanal...der bei Bedarf dann mit dem Compressor noch nen Ticken Sustain bekommt.
Stimmt, der Golden Plexi klingt alleine etwas glatt und grell...umso mehr bin ich erstaunt, dass er das mit dem crunchy eingestellten Royal Blue nicht tut. Das könnte am RB liegen - bin ein riesen Fan von dem Teil und bin sonst Zerrern sehr skeptisch gegenüber.
Ebenso Fan bin ich von diesem Palmer Compressor - er fügt dem Signal so gut wie keinen Eigenklang hinzu, was selten ist für Bodentreter....und die originalen Live unlesbaren Knöpfe sind schnell ausgetauscht. Alternative dazu wäre noch der Forest Green von Mad Professor...der kostet aber das 3-4 Fache.

Das Zoom macht was ich will...bissle Hall, Early Reflections, Flanger, Octaver, that`s it.
 
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So klingt das dann über den Cleankanal eines PCL Vintage Combos...da ist keine Röhre beteiligt😀😉
 
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Ich finde, dass man auch heute - in Zeiten von Tonex, Helix und Kemper - noch den Unterschied zwischen Röhrenpreamp und Modeling hört/fühlt.


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Mit den genannten Modellern höre und fühle ich den auch noch, aber nicht mit allen ... :biggrinB: (Trotzdem war der HX Stomp, als er noch unter 500€ gekostet hat das beste in Relation von Preis, zu Größe und Features, das in den letzten 10-20 Jahren auf den Markt kam.)

Cooles Board!
 
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Mah - kommt ganz klar auf den Chip und die Dioden an… :weird:
 
@Dark
Ja, das HX Stomp ist auch heute noch Top. Ampmodeling und Speakersim sind absolut ok, aber halt nicht mehr aktuell! Ich nutze den primär als Effektgerät und da ist er mMn unschlagbar gemessen an Klang, Features und Größe.

@SickSoul
jagut; ich wüsste jetzt nicht, wie ich meine subjektive Empfindung noch deutlicher herausstellen hätte können :)
Aber ich möchte meine Aussage nochmal präzisieren: ich meine vor allem die Reaktion von Pedalen auf den Preamp.

Aber in eine Diskussion Röhre VS Digital brauchen wir jetzt nicht weiter abdriften, da wir uns ja alle einig sind, dass das Holz einer GItarre sowieso die größte Rolle beim Gitarrensound spielt:ugly::hat::D:prost:
 
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Ich finde, dass man auch heute - in Zeiten von Tonex, Helix und Kemper - noch den Unterschied zwischen Röhrenpreamp und Modeling hört/fühlt.

Für mich persönlich hängt das von sehr viel mehr Faktoren als nur Röhre vs. Modeling ab.

Bei mir ist das in erster Linie Abhör-Gerät und -Lautstärke. Wenn ich mein Setup aufdrehen darf, dann vermisse ich da gegenüber einem Röhrenamp (von denen übrigens 2 inkl. sehr netter Boxen seit geraumer Zeit im Keller verstauben) eigentlich nix. Gut, die Abstrahlfläche könnte sicherlich auch mal größer sein (wenn ich lustig bin, nehme ich deshalb ganz selten auch mal 2 Monitore mit, aber an sich nervt's mich dann schon wieder zu sehr).

Und ansonsten gewinnen (manchmal leider, manchmal glücklicherweise) idR die praktischen Aspekte.
Habe jetzt in den letzten 2 Wochen 7 Gigs mit dem oben gezeigten kleinen Board gespielt und das war einfach mindestens gut, bei 2 Gigs, wo ich mit Monitor durfte (die anderen waren IEM Kram), war's sogar sehr geil, kann nicht sagen, dass ich irgendwas vermisst habe.
Ich werde das Setup allerdings um einen kleinen Beiwagen erweitern, auf den ich dann vermutlich ganz schnöde 3 Zerrer packe, denn ich mag's einfach, daran schnell rumdrehen zu können. Ist dann aber auch immer noch deutlich kleiner und transportabler als das große Board.
 
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