Entflammbarer Noppenschaumstoff?

Das sieht/weiß doch jeder selbst. Da brauchen wir nicht nach Kontrolle (dem Staat) zu rufen …
Naja, bei mir wurde sogar die Breite der WC-Türe vermessen. Es gibt halt Dinge die für Behörden wichtiger sind als die Breite einer Fluchttreppe (egal in welchem Land)
 
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@9b Lautmaler

Die Vorschriften zum vorbeugenden Brandschutz, Arbeitsschutz usw. kenne ich zur genüge. (Architekt, Fachkraft für Arbeitssicherheit, ehem. Betriebsleiter KMU 200 MA, ehem. BM in der FFW).
Alles steht und fällt mit der Unternehmensführung.
Wenn "oben" kein Verantwortungsbewußtsein bzw. Sicherheitsdenken vorhanden ist und gefordert und gefördert wird, helfen auch die m. E. genügenden "Vorschriften" nichts.
Enttäuscht bin ich von verantwortungslosen Menschen, nicht von fehlenden "Vorschriften".
 
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Es gibt halt Dinge die für Behörden wichtiger sind als die Breite einer Fluchttreppe (egal in welchem Land)
Das ist doch der Punkt, warum verlassen wir uns beim Brandschutz auf die Behörden, über deren Kontrollwut wir dann an in anderen Zusammenhängen aufregen?
Anstatt selbst fehlertolerant & sicher zu handeln?

Analog zum Strassenverkehr: warum fahren wir die KFZ in Städten nicht freiwillig öfter mit Tempo 30, sondern gefährden (durch Tempo 50 nachweislich) lieber Fußgänger?
 
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Welches Recht sollte der bekommen, siehe §1 StVO ,..

Und um das nicht auszuweiten: ich meinte „öfter mit T30“, also z.B. wenn Fußgänger zu sehen sind, wenn KFZ rechts parken, wenn also mit Fehlern der schwächeren Verkehrsteilnehmern zu rechnen ist.
 
Grund: ergänzt
Zuletzt bearbeitet:
Vernachlässigte Brandschutzkontrollen, eigenhändiger Umbau hin zu einer brennbaren Decke (gemäss Medien offenbar aufgrund früherer Lärmbelästigungsklagen der Nachbarschaft und damit das Lokal ggf. länger offen haben kann), Verkleinerung der Treppe (Fluchtweg) im Rahmen des eigenhändigen Umbaus von ehemals 3m auf 1.30m (wie Ermittlungen jetzt ergeben haben), ungeschultes und überfordertes Personal, fragliche Pyrotechnik in Innenräumen, ggf. versperrte/abgeschlossene/schlecht gekennzeichnete Fluchtwege, zu wenig Feuerlöscher ... das waren sicher Umstände, die für die Tragödie mitverantwortlich waren, aber nicht nur.
Das bestätigt wiedermal meine Theorie das:
"Damit etwas passiert / schiefgeht müssen immer mehr als ein Fehler im System vorhanden sein."

Ich möchte nicht behaupten das das alles vorsätzlich passiert ist sondern vielleicht auch einfach durch Gedankenlosigkeit und mangelndes Fachwissen.
Und um so etwas zu kompensieren sollte zumindest mal ein Fachmann die Umbauten und Anbauten kontrollieren.
 
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Nach wie vor: kein Zündeln (und erst recht keine Pyrotechnik) in geschlossenen Räumen.
Bei den in Beitrag #51 verlinkten Beispielen war fast immer irgendwas mit Feuerwerk im Spiel.
Und bei Zappa in Montreux damals auch.
 
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