Audio Interface mit mehreren Eingängen gesucht

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Hallo zusammen,
vermutlich ein typisches first World Problem, aber ich suche ein Interface mit mehreren Eingängen.

Derzeit nutze ich ein AXE I/O One, mit dem ich sehr zufrieden bin. Da ich jedoch regelmäßig zwischen mehreren Aufnahmemöglichkeiten wechsle (Ampabnahme (direkt oder Abnahme der Box), Headrush Prime, Mikrofon, direkt über Amplitube) fände ich es, der Faulheit wegen, schöner, nicht immer umstöpseln zu müssen.

Was die Ausgänge betrifft, brauche ich nur L und R für meine Studio Lautsprecher, Kopfhörer und so einen Amp Out wie beim AXE I/O wäre für's Reamping vermutlich praktisch (wobei ich das bisher noch nicht gemacht, gerne aber beizeiten probieren möchte).

Ich habe gesehen, dass es z.B. von Behringer 19" Modelle gibt. In meinem Tisch habe ich noch 7 HE Platz, das ginge also.

Hat jemand Erfahrung mit diesen Modellen?

So etwas z.B.

Als Nachteil in einem Test steht dort folgendes:
"Direct-Monitoring nur für die Analog-Eingänge und nicht separat pegelbar"

Wäre das für mich relevant? Bin unsicher was genau das bedeutet.

Viele Grüße,
Markus
 
Ich denke bei solchen Anforderungen noch einen kleinen Schritt weiter.
Für einen kleinen, aber lohnenswerten Aufpreis, bekommst du eine komplette Mischpultfunktionalität dazu:
Damit kannst du den Mix bei der Aufnahme auf verschiedenen Ausgängen verschieden mischen und auch kleine Live-Gigs als Band mischen.
z.B. @chris_kah macht das z.B. so und ist sehr zufrieden.
 
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Stimmt.
Zuhause ist das fest verkabelt (per LAN mit dem Netzwerk und per USB mit dem PC)
Proben laufen da drüber (Einsatz als Mischpult) - und wenn wir was aufnehmen wollen kann ich mit Reaper (und vorbereiteten Templates) in wenigen Sekunden einen Mitschnitt starten, den ich danach in Ruhe abmischen kann.

Das XR18 nehme ich dabei auch für's direct monitoring. Da muss ich in Reaper die Monitorfunktion ausschalten.
Und den gemischten Ausgang von Reaper route ich auf die Kanäle 17/18 weil die ohnehin als Stereokanal angelegt sind aber sonst weniger bieten.
Da ist es etwas blöd, dass man bei Reaper den Standard Ausgang 1/2 auf 17/18 setzen muss, aber dank Template lässt sich das ganz gut handhaben, so dass ich das nicht jedesmal manuell machen muss.

Bei mehrstufigen Playbacks kommt immer der bisherige aufgenommene Mix von Reaper über 17/18 und die neu aufzunehmenden Spuren werden über das XR18 für's Monitoring dazu gemischt (also direct monitoring).

Und für Gigs wird einfach LAN, USB und Netzkabel abgestöpselt, Rack zugemacht und mitgenommen.

Wenn du es fest einbauen willst: das Teil hat 3HE
 
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Wenn es ein Interface und kein Digitalpult sein soll, wäre eine Variante mit integrierter DSP (für nahezu latenzfreies Direct Monitoring) überlegenswert, beispielweise in der Richtung:
Oder wenn zwei Mic-Preams ausreichend sind vielleicht in die Richtung:

Was dabei entscheidend ist: Wie ist denn das Budget? 😊
 
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Kommt halt drauf an, was Du Dir erhoffst bzgl. Soundqualität. Ich sag mal: Die PreAmps, die da verbaut sind, sind nicht ganz übel. Ich habe mal eine Zeit lang ein Behringer ADA8200 Ultragain verwendet, wenn ich zusätzliche Eingänge brauchte.

Inzwischen habe ich mir aber ein Audient ID48 geleistet, das ist schon nochmal was anderes.
 
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Als Nachteil in einem Test steht dort folgendes:
"Direct-Monitoring nur für die Analog-Eingänge und nicht separat pegelbar"
Ob das für dich von Bedeutung ist, kannst nur du beantworten. Da du aber anscheinend eher mal den, mal einen anderen Eingang benutzen willst und nicht gleich ein Drumkit und dazu noch Bass, Gitarre und Keyboards mit einer Stimme gleichzeitig aufnehmen und abhören willst, denke ich dass das nicht so sehr ein Nachteil für dich wäre.
Das XR18, oder auch X18, kostet zwar etwas mehr ist aber dann auch ungleich besser ausgestattet, zumal du da ja ein voll funktionsfähiges Mischpult haben würdest, das die meisten Audio Interfaces wie das von Focusrite nicht bereitstellen kann. Überhaupt finde ich die Mischpult Umsetzung der meisten Interfaces mit DP eher mau, da sind die echten Mischpulte mit Audiointerface Ausstattung für mich mit der Nase weiter vorne.

Alternativ dazu könnte das da von Interesse sein:
Das kann dann 96 kHz Sampling Rate und kostet auch gleich mehr als das doppelte gegenüber dem XR18. Aber wenn man 96 kHz haben will....

Da gibt es sicher noch einige Spielarten im Bereich digitaler Pulte mit PC Schnittstelle, genauso wie es mehrere Varianten bei den Audio Interfaces gäbe.

Das ganze hängt halt vom Budget ab, das man bereit ist aufzustellen. Was wäre denn deine ober Schmerzgrenze diesbezüglich?
 
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Als Nachteil in einem Test steht dort folgendes:
"Direct-Monitoring nur für die Analog-Eingänge und nicht separat pegelbar"
das ist quasi wie dein Drehregler "Direct-DAW" am Axe I/O.
- Linksanschlag ="Direct" also das komplett unbearbeitete Signal vom Preamp
- rechtsanschlag = "DAW" also das was deine DAW raushaut

und beim UMC1820 kannst du das halt nur via Gainregler einstellen, d.H. wenn du deinen Amp mit 2 Mikros abnimmst, eines davon aber deutlich leiser brauchst, dann geht das im "Direct" modus nur über die Gainregler, was dann eine zu schwache Gain Aussteuerung bedingen kann. über einen Mixer, z.B. XR18 kannst du Gain regeln und dann das Ausgabesinal an Kopfhörer / Studiomonitor nochmal individuell einstellen, Interfaces mit integrierten Mixer hatte ich noch nicht, aber ich vermute das läuft da ähnlich wie beim Digitalpult.

Da ich jedoch regelmäßig zwischen mehreren Aufnahmemöglichkeiten wechsle
wenn ich das jetzt richtig sehe brauchst du:
Screenshot 2026-01-15 113004.png


jetzt müsste man nur noch das verfügbare Finanzielle wissen und man könnte konkrete empfehlungen raushauen.

bei 6 Inputs gibts dann im günstigeren Segment eigentlcih nur
Behringer UM1820 - 159€
Tascam US-16x08 - 339€
Audient EVO 16 - 499€ (509€ inkl Rackwinkel)
nach oben beliebig erweiterbar, nachdem aber die UMC18/20 rausgesucht wurde denke ich mehr nach oben macht kaum sinn, ich hatte mal das 1820 war eigentlich sehr zufrieden damit, habs aber wieder verkauft, hab genügend interfaces rumfliegen :ROFLMAO:

Behringer XR18 Rackmixer - 365€ wurde genannt, sowas brauchst zwar etwas Einarbeitung, ist aber halt auch ziemlich cool, das bietet relativ gute Monitoring Möglichkeiten, du hast 16 XLR/Combo Buchen, 1&2 sind sogar HiZ, also für Passive Gitarre und Bass geeignet, kannst aber auch super mit Kumpels Jammen, oder einfach so mehrere Monitore anschließen um Referenz zu hören

das MIDI interface vom XR18 lässt sich auch wahlweise als Pultsteuerung, als auch als standard MIDI interface nutzen, d.h. das ist so gesehen schon ein ziemlich cooles ding.
 
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Vielen Dank für eure tollen Antworten!

Ich sehe schon, viele Wege führen nach Rom und ich muss jetzt schauen, welcher für mich am sinnvollsten ist.

@Mfk0815 hat einen Punkt genannt, der vielleicht später relevant werden könnte. Die Abnahme eines Drumkits. Meine Tochter (bald 8) spielt ja seit einem Jahr Schlagzeug (welches bei uns im Wohnzimmer steht 🙈) und wenn sie bisher eine Aufnahme ihrer Künste wünscht, stelle ich einfach ein Mikro in den Raum und packe das an ein Tascam Porta Studio (DP-03 SD). Ich habe jedoch schon darüber nachgedacht, das Kit irgendwann mal voll abnehmen zu können. Vermutlich ist der Zeitpunkt noch fern, aber diesen Punkt sollte ich vielleicht in meine Planung einbeziehen.

Sehe ich das denn richtig, dass ihr eine "Mischpult mit integriertem Interface" Lösung bevorzugt oder habe ich etwas falsch verstanden?

Mir kam auch vorhin noch die Idee (später ist man immer schlauer), dass ich mal das eingebaute Interface vom Headrush Prime ausprobiere, da an diesem ja schon ein paar mehr Eingänge vorhanden sind. Das Ganze wird natürlich hinfällig, wenn es um das Recording eines Drumsets geht. Aber bis dahin wäre es evtl ein Plan B. Nach Feierabend schaue ich nach, wie viele Eingänge ich nutzen kann (es gibt noch einen zuweisbaren Alt-Guitar Eingang), ob ich über den Mikrofon Eingang auch einen Amp abnehmen kann und ob es möglich ist, das Gitarrensignal ohne irgendwas (mit einem leeren Preset evtl) an den Rechner zu schicken.

Vom Budget her habe ich mich erstmal nicht festgelegt (und es deshalb auch im Eingangspost noch nicht genannt), weil ich bei der Auswahl nicht durchgeblickt habe. Durch eure Beispiele habe ich jedoch eine Range mit der ich klar komme.

Viele Grüße,
Markus
 
Sehe ich das denn richtig, dass ihr eine "Mischpult mit integriertem Interface" Lösung bevorzugt oder habe ich etwas falsch verstanden?
ich für meinen Teil kann diese Frage mit "Ja" beantworten. Alles was ich von einem Interface brauche, kann mein Mischpult auch und von der Audio-Qualität her ist es für mich auch voll ok. Klar, es wird da einige Leute geben, die müssen dann auch noch das eine oder andere Quäntchen an Sound Qualität mehr raus holen, aber für mich passt es so wie es ist.

Wirklich von Vorteil ist so ein Mischpult, dass es eben gerade für das sog. Direct Monitoring, also das Abhören der Eingänge ohne Umweg über den Rechner, gut aufgestellt ist. Da kann man sich mit all den genannten Pulten wirklich einen 1a Mix zurecht legen. Und das hat direkten Einfluss auf die musikalische Qualität, wie ich finde. Fühlt man sich mit dem Mix im Ohr wohl, dann spielt man gleich besser. Und da können die Audio Interfaces, die ich so kennengelernt habe, von Focusrite über MotU bis zu RME, mit ihren Direct Monitoring Lösungen einfach nicht mit.

Und man hat im Ernstfall auch gleich ein passendes Tool für Live Auftritte im Talon.

Aber ich komme auch aus dem Live Eck und mag Mischpulte. Daher bin ich etwas subjektiv diesbezüglich ;)
 
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Sehe ich das denn richtig, dass ihr eine "Mischpult mit integriertem Interface" Lösung bevorzugt oder habe ich etwas falsch verstanden?
das kommt ganz drauf an.

du musst halt erstmal eckpunkte festlegen:

Budget?
Soundqualität?
Anschlüsse die sein müssen?
Nice To Have Situation?
will ich mich bei vielen anschlüssen mit einem Mixer auseinandersetzen, oder hole ich mir das UMC1820 und erweiter es mit ADA8200

oder hole ich mir ein anderes ADAT fähiges Interface und erweiter das im nachgang?

wir wissen noch nichtmal ob du Mac, Windows, linux oder sonstwas nimmst.
Unter Mac kann man z.b. ein Hauptgerät aus mehreren Soundkarten erstellen, bei Linux glaube ich auch, bei Windows geht das nicht.

generell ist es ja auch nicht so, dass ein Drumset mit 100 Mikros besser klingt als mit einem, zu hause ist die Akustik sicher nicht mit der eines Studios vergleichbar, da wäre mir der Recorder genug.

Priorisierung bie Drums wären bei mir
1. Overheads
2. Kick
3. Snare
der rest ist dann für zu hause vermutlich eh mit Kanonen auf Spatzen geschossen, die Kick kann man auch via Trigger machen, dann wäre sogar ein UMC1820 Standalone wieder genug, evtl willst aber dann doch hochwertigeres, dann kannst du richtugn MOTU oder Focusrite schauen, ein Pauschal Richtig oder falsch gibts nicht 😉
 
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Vielleicht findest Du auch in folgenmdem Strang noch passende Antworten:
 
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Ich komme auch eher aus der Live-Ecke und verwende unsere XR18 vorallem zum live Mischen, aber ebenfalls für Live-Mitschnitte.
Auch in meinem kleinen Heimstudio wurde mein Interface durch das Flow 8 ersetzt.
Die Qualität beider Lösungen reicht für meine/unsere Zwecke bisher absolut und das Kontrollhören per Kopfhörer gefällt mir bei den Mischpulten deutlich besser.
Sehe ich das denn richtig, dass ihr eine "Mischpult mit integriertem Interface" Lösung bevorzugt oder habe ich etwas falsch verstanden?
Deshalb kommt hier von meiner Seite ein klares Ja.
Beim XR18 (oder bei höheren Ansprüchen für die Vorverstärker beim M18) bekommst du ein gutes Interface und die Mischpult-Funktion on top geschenkt.
Wenn 18 Kanäle wirklich nicht reichen sollten, kannst du auch eines der X32-Versionen, oder ein WING nehmen.
 
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Budget?
Soundqualität?
Anschlüsse die sein müssen?
Nice To Have Situation?
will ich mich bei vielen anschlüssen mit einem Mixer auseinandersetzen, oder hole ich mir das UMC1820 und erweiter es mit ADA8200

oder hole ich mir ein anderes ADAT fähiges Interface und erweiter das im nachgang?

wir wissen noch nichtmal ob du Mac, Windows, linux oder sonstwas nimmst.
Ich bedanke mich erneut für eure Antworten!

Zum Budget hatte ich oben was geschrieben.
Vom Budget her habe ich mich erstmal nicht festgelegt (und es deshalb auch im Eingangspost noch nicht genannt), weil ich bei der Auswahl nicht durchgeblickt habe. Durch eure Beispiele habe ich jedoch eine Range mit der ich klar komme.

Soundqualität. Gute Frage. Ich habe an der Soundqualität vom AXE I/O one nichts auszusetzen (sollte ich?).

Anschlüsse die sein müssen hatte ich oben auch erwähnt und jetzt wollte ich als Antwort darauf gerade deine Tabelle zitieren. 😁 Die trifft es ganz gut.

Nice to habe wäre vermutlich, bei meinem jetzigen Kenntnisstand und irgendwann mal die Möglichkeit zu haben, das Schlagzeug meiner Tochter abzunehmen (ich rede jetzt natürlich nicht von Studioqualität oder ähnlichem, es handelt sich um ein kleines Heimstudio).

Die Idee mit einem Mixer (Mischpult?) gefällt mir. Da ist es egal, ob ich die Regler am Pult oder über eine Software am PC habe.

Wo wir beim Thema Software sind. Ich nutze Windows 11, nehme in Ableton auf und das soll auch so bleiben. Ein Umstieg auf eine andere Plattform ist nicht gewünscht.

Was genau ist ein ADAT fähiges Interface? Oder habe ich die Erklärung dazu überlesen?

Wie gesagt, die Mutter des Gedankens war eigentlich pure Faulheit und die Möglichkeit, auf den ganzen Spaß den ich normal nutze direkten Zugriff zu haben, ohne andauernd am AXE Reise nach Jerusalem mit meinen Steckern zu spielen.

In Sachen Recording stehe ich erst am Anfang.
 
Was genau ist ein ADAT fähiges Interface?
ADAT war ein 8-Spur Recorder von Alesis, der mit S-VHS Bändern gearbeitet hat. Das war damals in den 90ern der letzte heiße Sch...ß vor allem für nicht voll professionelle Studios.
Und die hatten Lichtwellenleiter Anschlüsse (TOS-Link heissen die), die dann acht Kanäle mit bis zu 48 kHz übertragen konnten.
Diese TOS-Link Anschlüsse sind geblieben, auch wenn die Recorder inzwischen weitgehend verschwunden sind. Viele Audio-Interfaces (auch Mischpulte) haben die noch, z.B eben auch das UMC1820
1768502410650.png

Es gibt auch Preamps, die AD-Wandler eingebaut haben, um analoge Signale in digitale zu verwandeln. Und die stellen dann diese digitalen Signale eben auch ganz gerne via ADAT Schnittstelle zur Verfügung.
Hier zum Beispiel ein Focusrite Preamp
1768502662909.png


So kann man relativ leicht z.B eben beim UMC1820 zusätzliche 8 Eingänge (und manchmal auch Ausgänge) nachrüsten.
 
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Soundqualität. Gute Frage. Ich habe an der Soundqualität vom AXE I/O one nichts auszusetzen (sollte ich?).
nö, gibt nix auszusetzen, ich hab das auch zu Hause, finde das ding auch recht gut, aber es gibt halt immer Luft nach oben. und das führt uns zu:

Vom Budget her habe ich mich erstmal nicht festgelegt
- du kannst ein UMC1820 kaufen, evtl noch mit 2 Toslink kabeln und ADA8200 ADAT interface erweitern, dann hast du 16 XLR inputs für ca. 330€
- oder du holst dir halt das oben verlinkte MOTU ultralite für 799€ und erweiterst via Focusrite Clarett+ ADAT für 699€ deine XLR inputs und kommst dann bei über 1500€ raus

oder im Fall Mischpult, kannst du ein XR18 holen, da haste 359€ rausgeballert, alternativ dazu wäre eine Steigerung das MIDAS MR18, das ist das gleiche wie das XR18 aber halt mit MIDAS PRO Preamps... oder eben ne Behringer Wing Compact, da hast du den Vorteil mit hardware Fadern usw. und gibst aber dann 2289€ aus, wobei die Wing für dich vermutlich der absolute Overkill wäre.

oder halt irgendwas anderes von den Drölftausend Lösungen die man im Musikhandel findet.

d.H. beim Budget sollte schon irgendein Anhaltspunkt gegeben sein. ;)
 
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Gut, dann sagen wir mal, um die 800€ als Maximum.
Aber die von dir genannten Modelle helfen mir, wie die anderen auch, schon weiter und ich habe etwas, was ich vergleichen kann!

@Mfk0815 danke dir für deine Erklärung!

Im Endeffekt habt ihr mich jetzt auch so aufgelevelt, dass ich jetzt ohne den absoluten Murks zu verzapfen auf die Welt losgelassen werden kann. Vielen Dank dafür!

Ich gehe jetzt mal eine Weile in mich und probiere in der Zwischenzeit, mein Prime als Interface zu missbrauchen.
Evtl ist das erstmal alles was ich brauche und der Rest wird relevant, wenn meine Tochter mit den Drums Vollgas geben möchte. Falls das mit dem Prime nicht fruchtet, bin ich wieder hier. 🙈
 
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was mir noch eingefallen ist falls es kein digitalmixer, sondern ein Interface werden soll:
der Youtube-Kanal von Julian Krause ist immer einen Blick wert, der hat zum Jahresende ein Ranking über 40 von ihm getestete Interfaces gemacht.
Der Kanal ist zwar auf Englisch, aber relativ einfach verständlich, komplett sachlich und aus meiner sicht sehr sympathisch und wenn du mal in die Tests einzelner Interfaces gehst, die sind immer relativ gleich aufgebaut, was eine sehr gute Vergleichbarkeit schafft. (Rauschabstand, Latenz bei verschiedenen Samplerates, immer test wie sie mit SM7B Mikro reagieren, usw. )

View: https://youtu.be/ki3siARB2sc?si=NowMqOfVXoenF7oU

die meisten der Interfaces sind zwar kleiner als das was du brauchst, haben aber auch größere Brüder in der Serie, das sollte weitestgehend übertragbar sein.
 
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Super! Vielen Dank!

Ich habe gestern noch das Prime als Interface probiert. War ein wenig tricky, da man noch einen Treiber runterladen, der jedoch gezielt auf der Support Seite gesucht werden musste. Zwischendrin ging immer mal wieder die Verbindung flöten und die Latenz war spürbar zu hoch. Dazu kommt, dass die CPU Auslastung über Ableton mit dem AXE Interface bei um die 15% im Schnitt liegt und mit dem Prime bei 25%, was natürlich alles noch im Rahmen ist, aber das ist mir direkt ins Auge gesprungen.

Ich setze mich nachher nochmal dran und schaue, dass ich die Latenz in den Griff bekomme.
 
Guten Morgen zusammen,
nachdem wir gestern die Info von unserem Techniker erhalten haben, dass das Außengerät unserer Wärmepumpe defekt ist, hat sich das Thema mit dem neuen Interface erstmal erledigt.

Wie oben geschrieben, fällt das Prime auch erstmal aus meiner Interface Überlegung raus.

Jetzt kam mir jedoch eine andere Idee und ich entere jetzt einfach diesen Thread, bevor ich einen neuen eröffne.

Mir geht es jetzt darum, beim Recording ein DI Signal direkt in der DAW aufzunehmen. Da ich als VST Amp Sim nur kostenfreie Versionen zur Verfügung habe, die auch von der Auswahl her nicht unbedingt gut klingen, kam mir eine andere Idee.

Kann ich, wenn ich meine Gitarre trocken in die Input Buchse stecke, den Amp Out am AXE I/O dazu "missbrauchen", und ihn z.B. mit dem Eingang meines Amps zu verbinden?

Dann habe ich das reine Signal der Gitarre ja in der DAW und höre beim Einspielen der Spur meinen Amp Sound.

Ich weiß, dass der Amp Out ja eigentlich für das Reamping ist.

Plan B wäre halt eine DI Box bzw ein Splitter, sowas wie die von Lehle, nur das Geld möchte ich, wegen dem Grund oben, derzeit einfach nicht investieren.

Ach so, ich verspreche mir von meiner Idee einfach eine einfache Möglichkeit, später dann tatsächlich Reamping zu betreiben. Nur dafür muss ich ja eine komplett unbearbeitete Spur in meiner DAW haben.


Ich hoffe, ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrückt.

@ Moderation: Sollte das Thema in einem eigenen Thread besser aufgehoben sein, bitte einfach entsprechend anpassen.

Viele Grüße,
Markus
 
Kann ich, wenn ich meine Gitarre trocken in die Input Buchse stecke, den Amp Out am AXE I/O dazu "missbrauchen", und ihn z.B. mit dem Eingang meines Amps zu verbinden?
keinen Plan welche DAW du nutzt, aber unter Reaper ist das denkbar einfach:
Gitarre ins Interface, DAW Spur für Gitarre nutzen, bei der Spur Output 3 als Hardware out festlegen, fertig.

allerdings verstehe ich nicht warum du am Rechner soundprobleme hast.

TONEX: bei Axe I/O ist doch Tonex software dabei, das ist mega gut, im ToneNet können user online Ampprofile austauschen, klar gibts da auch schlechte, aber auch viele deutlich bessere als die von IK Multimedia (zumindest was 5150 / 6505 betrifft) wenn dir die Effekte nicht reichen kannst du das ja in der DAW mit anderen Sachen kombinieren, kannst ja in jeder DAW mehrere Plugins in Reihe Schalten. z.B. die effekte von Amplitube ... btw. die Ampsounds von Amplitube find ich gar nicht gut, d.H. ich würde in jedem Fall dazu raten zumindest beim Ampsound auf was anderes auszuweichen.
wenn dir die Effekte die bei Tonex integriert sind reichen geht tonex auch als Standalone app

Neural Amp Modeler: ist im grunde auch ampprofile als VST, bildet nochmal akurater als Tonex ab und ist open source <Klickmich>

Tonocracy: ist im Grunde ein Freeware Multieffekt das auf NAM basiert, also Profile als AMpsound plus vogelwild Effekte und Routing nutze ich aktuell nicht, aber an sich ist das super <Klickmich>

achso und falls du noch gar keine DAW nutzen solltest, dann check evtl reaper an, das ist ne vollwertige DAW die quasi alles kann, da hast du nen Kostenlosen Testzeitraum und in der Anschaffung ist es mit 60$ glaub ich konkurrenzlos
 
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