Alternative zu Harley Benton ES-335 Kopie

hannibalxsmith
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Hallo zusammen,

nachdem meine Tochter mein Roy Orbison ES-335 Trauma nach vielen Jahren wieder "entfacht" hat, will ich es nochmal mit der ES-335 probieren.

Mein Gedanke war, dass ich mir eine sehr günstige ES Kopie holen und dann einfach schau, ob mich die Korpusgröße auf Dauer nervt. Mensur und Halssphaping ist kein Problem, ich hatte viele Jahre SGs und auch mal in den 2000ern eine Epiphone Dot (für knapp 1 Jahr), es geht nur um die Korpusgröße.

Mein erster Gedanke war, dass ich mir eine Harley Benton HB-35 neu bei Thomann kaufe und dann einfach mal spiele für - keine Ahnung - 1 Jahr. Ich habe berufsbedingt Phasen, da kommen ich mal 6 Wochen nicht zum Spielen und will mir keinen MoneyBack-Stress machen.

Alternativ dachte ich an eine gebrauchte Epiphone Dot, aber die sind gerade bei mir rar, bzw. so teuer, dass ich gleich eine neue Epiphone bei Thomann bestellen könnte - was mir aber Preis/Wertverlust zu viel Geld für diesen Test ist.

Deshalb zurück zur Harley Benton, die lag schon im Warenkorb bis ich gesehen habe: Der Toggle-Switch, was macht der da? Diese Position hat mich 25 Jahre vom ernsthaften Spielen einer Les Paul ferngehalten - damit ist die Harley Benton raus.

Aber, was nehme ich jetzt? Welche halbwegs brauchbaren ES-335 Kopien gibt es noch in der untersten Preisklasse? Oder will mir jemand seine Epiphone für 250€ verkaufen? 😉
(Bitte nicht in den Flohmarkt verschieben, dass ist nur Spaß.)
 
Die vom Musicstore sind leicht drüber und ich kenn nur Les Pauls von denen, aber die waren gut verarbeitet.
 
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Die günstigsten Alternativen wären die Ibanez AS53 (hat allerdings nur je ein Tone- und Volume-Poti, aber dafür den Toggle bei den Potis und nicht am Horn) für ca. 350€ oder von J&D (musicstore Hausmarke) die SH-1 und SH-2 für ca 270€ und die SH 40 für ca. 300€.

Ich habe eine Ibanez AS73 und Verarbeitung und Bespielbarkeit sind super (ca. 550€). Hatte auch die 53 in der Hand, aber ich wollte unbedingt die Doppelpotis und ich fand den Sound etwas besser für das was ich damit machen wollte gegenüber der 53. Die J&Ds SH1 und 2 hatte ich mal kurz in der Hand und die waren zumindest optisch und haptisch absolut in Ordnung! Vor allem für den Preis. Aber wie bei jedem Budget-Modell muss man da halt irgendwo Abstriche machen und mir persönlich hat der Sound nicht so zugesagt und ich wollte keine neuen PUs in ein Budgetmodell einbauen. Die SH40 hatte ich noch nicht in der Hand.

Ansonsten fällt mir wie dir auch nur der Gebrauchtmarkt ein und das heißt immer etwas Geduld, wobei man da die Ibanez AS73 für ca. 250-350€ gebraucht immer mal wieder findet.
 
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Die Larry Carlton hatte ich auch im Kopf, aber dann doch nicht vorgeschlagen, da nicht jeder den Sound von P90s mag, zumal ja die Grundidee des TE eine ES-Style Girarre mit HBs war.
 
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da nicht jeder den Sound von P90s mag, zumal ja die Grundidee des TE eine ES-Style Girarre mit HBs war.
ja, stimmt schon, sie ist preislich gefällig, die Ibanez im unteren Preissegment, die du vorgeschlagen hast, haben den Switch zwischen Ton-und Vol-Poti, wenn man das auch nicht mag, ists eben schwierig, preislich.
 
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Genau das … von daher würde ich vielleicht wirklich gebraucht weiter suchen, um entweder eine Epiphone Dot oder Ibanez AS73 um die 300€ gebraucht zu finden oder eben das Abenteuer mit einer J&D versuchen.

Ansonsten: ich wollte mich auch lange Zeit mit einem Toggle am Horn nicht anfreunden, aber das ist alles Gewöhnungssache. Heute habe ich 4 LesPauls hier stehen (was meine Lieblingsgitarren sind) und habe mich so sehr an den Toggle an dieser Position gewöhnt, dass es mir schon passiert ist, dass ich bei meiner AS73 oder einer meiner Strats instinktiv in die Richtung gegriffen habe und keinen Toggle fand. 😜

Somit wäre mit ein wenig Gewöhnungszeit auch wieder die HB im Rennen, wenn der TE das vlt doch in Betracht ziehen könnte.
 
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ich wollte mich auch lange Zeit mit einem Toggle am Horn nicht anfreunden,
eigentlich ist der Toggle ja logisch an dieser Stelle, wenn man viel mit dem Vol-Poti macht, ist der Toggle eigentlich bei den Potis dort im Weg, damit müsste ich mich persönlich anfreunden,
Somit wäre mit ein wenig Gewöhnungszeit auch wieder die HB im Rennen, wenn der TE das vlt doch in Betracht ziehen könnte.
sehe ich auch so, Gewöhnungssache
 
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eigentlich ist der Toggle ja logisch an dieser Stelle, wenn man viel mit dem Vol-Poti macht, ist der Toggle eigentlich bei den Potis dort im Weg, damit müsste ich mich persönlich anfreunden,
Geht schon. Bei einer 335, the dot, AS73 ist die Position des Toggles schon gut zugänglich ohne, dass die Potis im Weg sind oder umgekehrt. Auch Gewöhnungssache…

Aber einwas fällt mir zum Eingangspost des TE noch ein: die Korpusgröße und Form. Die ist tatsächlich deutlich gewöhnungsbedürftiger als die Position des Toggle. Ich merke das schon wenn ich gerade eine LP oder Strat in der Hand hatte und dann auf die AS73 wechsle. Wenn der Gurt so eingestellt ist, dass die Gitarre für mich angenehm sitzt, dann komme ich mit meiner Schlaghand schon etwas anders (anderer Winkel oder Armbeugung oder was auch immer… hab das nie genau beobachtet) zu den Saiten aufgrund der Korpusgröße (äußere Abmessungen). Irgendwie halt eine andere Arm-/Handhaltung…kaum beschreibbar. Für mich auch nach langem Spielen damit mittlerweile gar kein Thema mehr und absolut natürlich für mich. Aber es ist für mich auch durchaus vorstellbar, dass manche Gitarreros damit nie wirklich warm werden und sich das Spielgefühl auf einer 335-Style Gitarre immer irgendwie „falsch“ anfühlen wird.
 
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Vielen Dank für eure vielen Vorschläge und den sehr guten Input.

Eine Hartwood gibt es bei mir in der "Nähe" gerade gebraucht, vielleicht schaue ich mir die mal an, wenn die noch da ist.

Ansonsten habe ich noch die Rocktile HB-100 gefunden, aber lt. Bewertung hat die eine Fender Mensur, was auch komisch ist.
 
Fender-Mensur auf einer Semi? Hört sich für mich auch irgendwie befremdlich an. Aber durchaus denkbar, je nachdem wo das Tailpiece sitzt usw usw
Die Rocktile bekommst du übrigens auch bei Kirstein neu für 199€. Wird also auch eine Hausmarke sein. Dort ist die Mensur mit 624mm angegeben, was noch 4mm kürzer als Gibsonmensur mit 628mm wäre. Vielleicht ein Tippfehler und die hat wirklich Gibsonmensur, wie man das auf einer Semi erwarten würde.
 
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