opa_albin
Registrierter Benutzer
- 28.10.26
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Ich habe immer mal wieder von der Aussage gelesen, dass man um "Experte auf einem Feld" zu sein, in der Größenordnung um die 10000 Stunden lernen / üben muss.
Original wohl von Malcom Gladwell in seinem Buch Outliers: The Story of Success
Ist klar, dass das nur eine grobe Aussage sein kann und insofern ganz ok, um realistische Erwartungen aufzubauen. Bei der Musik kann das sicher mehr oder evtl auch weniger sein (Klassische Konzertgeige vs. Bluesgitarre sag ich mal provokativ). Natürlich müsste man auch erstmal definieren, was "Experte" oder "professionelles Niveau" genau bedeuten soll.
Was denkt Ihr darüber? Und könnt Ihr einschätzen, wieviel Ihr so geübt/studiert habt?
Dazu einen ganz interessanten Artikel aus der Schach-Community, der sich etwas tiefer damit auseinandersetzt
und einen Artikel, der das etwas kritisch sieht
The Great Practice Myth
Original wohl von Malcom Gladwell in seinem Buch Outliers: The Story of Success
Ist klar, dass das nur eine grobe Aussage sein kann und insofern ganz ok, um realistische Erwartungen aufzubauen. Bei der Musik kann das sicher mehr oder evtl auch weniger sein (Klassische Konzertgeige vs. Bluesgitarre sag ich mal provokativ). Natürlich müsste man auch erstmal definieren, was "Experte" oder "professionelles Niveau" genau bedeuten soll.
Was denkt Ihr darüber? Und könnt Ihr einschätzen, wieviel Ihr so geübt/studiert habt?
Dazu einen ganz interessanten Artikel aus der Schach-Community, der sich etwas tiefer damit auseinandersetzt
und einen Artikel, der das etwas kritisch sieht
The Great Practice Myth
. MMn. sollte man die Praxis, sprich das Spielen mit anderen Leuten oder das Wiedergeben einstudierter Stücke nicht unterschätzen. Ebenso das einfache, ich sag mal, rumgedudel. Dient der Fingerfertigkeit und dient der Entspannung und festigt bereits Bekanntes. Von daher ist dieses 10000 Stunden doch eher eine fiktive Zahl, die nichts aussagt, finde ich. Es kommt doch darauf an, in meinem Falle die Gitarre zum klingen zu bringen. Dazu bedarf es aber nicht eines enormen Übungspensum. Die technischen Fähigkeiten verbessern und erweitern sich im Laufe der Zeit doch quasi von selbst, so man ein bißchen mitdenkt und überlegt, was man da macht. Man sollte halt auch seine Ansprüche seinen Möglichkeiten anpassen und sich auch nicht mit irgendwelchen "Wundermusiker/innen" vergleichen.