Pinkamena
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Da musst Du glaub ich nochmal Dein Geschichtsbuch raussuchen. Klar ist man erstmal für das reine Funktionieren bestrebt, nicht mehr Energie als unbedingt nötig aufzuwenden.Die gesamte menschliche Entwicklung basiert auf Faulheit.
Schon das Wort "Wille" zeigt, dass Du da falsch liegst.Weil Leistungswille wiedernatürlich ist.
Wenn ich an "früher" denke....so unrealistisch ist die Zahl gar nicht. Ich war damals an der Musikschule und dessen Orchesterchen (Geige) und mit Übestunden zu Hause kamen durchschnittlichlich bestimmt 12 Stunden pro Woche zusammen. Das mal 10 Jahre sind ja schon über 6000 Stunden. Kann aber nur schätzen, ist für mich zu lange her....Was denkt Ihr darüber? Und könnt Ihr einschätzen, wieviel Ihr so geübt/studiert habt?
. Ich weiß aber, dass in den Musikern die ich kenne, mehr Fleißstunden stecken als man denkt. Und auch viel Kampf mit Sachen, die man vielleicht nicht so gerne mag - die aber nötig sind.Ein Löwe muss nicht schneller laufen, als die schnellste Gazelle. Er braucht nur die langsamste einholen und wird satt. Ich denke, Deine Aussage steht auf schwachen Beinen. Die ganze Evolution basiert darauf, schneller zu sein, als Dein natürlicher Fressfeind. Der einzige Grund für Faulheit bei uns Menschen ist in unserer Position an der Spitze der Nahrungskette zu sehen.Weil Leistungswille wiedernatürlich ist.
.Natürlich ist jeder willkommen, selbst wenn er nicht mal sprechen kann. Oder laufen .. oder .. . Allein auf Leistung zu setzen, ist doch völlig unmenschlich.wo schon im Schultheater Rollen per Casting vergeben werden und vor der Besetzung Leistung gezeigt werden muss, während bei uns jeder willkommen ist, der einen halbwegs fehlerfreien deutschen Satz aufgesagt bekommt, scheint unser Umgang mit kreativen Tätigkeiten
Das kann ich Dir erklären.Ich weiß immer nicht, warum sich jemand, der leisten will und etwas erreichen will, in Deutschland immer schief von der Seite angeschaut wird und sich rechtfertigen soll.
.das glaube ich nicht. Ich denke die Dinge, die ich z.B. vor 30, 40 oder 50Jahren gespielt habe, prägen mein Spiel von heute noch immer.Bei mir ist da nichts mehr von übrig,
Tut mir ja leid für Dich, aber das auf die ganze Welt zu übertragen, ist schlicht unzulässig.Eigene Erfahrung
Deshalb stand da ja auch noch Teil 2 "Studienergebnisse zu Sportunterricht"Tut mir ja leid für Dich, aber das auf die ganze Welt zu übertragen, ist schlicht unzulässig.
Anekdotische Evidenz nennt man das.

Studienergebnisse
Verbindung zum Thread-Thema herstellen: Leistung ist nicht alles, Üben hilft, auch wenn wenig Talent da.Was nun?
zu welchem Suchbegriff? (Freude am Schulsport? Versagensängste im Schulsport?)Meine ersten zwei Suchergebnisse
Ich sag auch garnichts gegen Üben. Das ist ganz klar nötig. Ich finde nur dieses Profi-Niveau als Ziel und die Angabe von 10000h dafür als sehr demotivierend für Leute die aus Spaß an der Musik lernen und solche Zahlen/Niveau nicht erreichen können/wollen.Verbindung zum Thread-Thema herstellen: Leistung ist nicht alles, Üben hilft, auch wenn wenig Talent da.
Gilt für Sport, Musik und alle sonstigen grob- und feinmotorischen Künste.
10.000 Stunden sind da offenbar ein Anhaltspunkt.
wie schon gesagt, das ist für mich nur eine fiktive Zahl und eben auch im Zusammenhang mit "Profis" genannt. Wenn man ein Instrument erlernen will, sollte man Schritt für Schritt vorgehen. Dabei muß man auch sehen, was beim derzeitigem Stand für einen selber möglichdieses Profi-Niveau als Ziel und die Angabe von 10000h dafür als sehr demotivierend für Leute die aus Spaß an der Musik lernen
Ist das denn Dein Ziel?Ich finde nur dieses Profi-Niveau als Ziel und die Angabe von 10000h dafür als sehr demotivierend
Das ist ja aber woanders auch so. Wenn ich zB Physiker beruflich werden möchte, geht das auch nicht mit 5 Stunden pro Woche.Da wären 10000h minimum 32 Jahre...
Du müsstest da m.E. einfach mal fundamental die Begrifflichkeit klar bekommen.Profi-Niveau
Na ja, denen muss klar sein, dass sie dann im Niveau etwas tiefer liegen werden. Damit muss man (übrigens auch ich) dann leben.Ich finde nur dieses Profi-Niveau als Ziel und die Angabe von 10000h dafür als sehr demotivierend für Leute die aus Spaß an der Musik lernen und solche Zahlen/Niveau nicht erreichen können/wollen.
Genau. Ein Handwerksgeselle oder Bachelorabsolvent ist auch ein Profi, auch bei < 10kh. Halt am Anfang nicht auf "meisterlichem Niveau", whatever this will be...10.000 Stunden in einem gewählten Feld das Niveau eines Experten oder Meisters erreichen kann. Und ich weiß gar nicht, was daran unrealistisch sein soll. Das trifft auf die meisten Berufe zu. Kein Mensch spricht davon, dass es nur so zum Profi (wasimmerdasseinsoll) reicht. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge.
Aber mir sollte klar sein, dass ich nicht mit einem Internetkurs in vier Wochen soweit bin, dass ich auf eine seriöse Expedition gehen kann.