2. Amp für zuhause

von EmmetRay, 13.04.17.

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pedaltrain
  1. EmmetRay

    EmmetRay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.17   #1
    Liebes Forum,

    es ist schlimm, ich habe anscheinend Kaufsucht. Folgendes "Problem": Ich bin mit meinem jetzigen Equipment und Sound sehr zufrieden, doch "brauche" ich einen zweiten Amp für zuhause.

    Ich besitze einen ENGL Rockmaster, davor ein mit Liebe zusammengekauftes Pedalboard, der Sound haut mich um, mein Laney Gh50L kommt nicht mehr zum Einsatz (für die Wohnung auch zu laut, will den jemand zufällig kaufen?). Die Verkabelung mit dem Pedalboard ist recht kompliziert, da noch ein Digitalpiano und ein Akustikamp am Looper hängen. Musikrichtung ist Blues, Bluesrock, Rock, viel Cleanes zeugs, KEIN Metal, manchmal etwas funkig.
    Ich mach auch viel Homerecording, eventuell spielt das jetzt auch eine Rolle.

    Wenn mich nun aber ein Freund besucht, möchten wir auch mal mit 2 E-Gitarren jammen, deswegen brauche ich noch einen AMP. Der sollte dann aber eine sinvolle Ergänzung zum Rockmaster sein, sprich auch für andere Sachen gut sein (z.B mit Kopfhöreranschluss). Hier nochmal eine Auflistung an Dingen, die mir wichtig sind:

    • Schöne Clean und Crunchsounds
    • Heavy Sounds werden nicht benötigt
    • Auch leise gut
    • Reverb am liebsten schon im Amp
    • sollte einen FX Loop haben
    • Kopfhöreranschluss
    • Preis sagen wir mal maximal 2000€, gerne natürlich günstiger aber wenns teurer sein muss, bekommt die Freundin halt ein selbstgeschriebenes Gedicht zum Geburtstag

    Folgende Sachen hab ich mir schon angeguckt:

    1. Kemper: Im Grunde gut, doch ich lese auch oft von Leute, denen es zu viel des guten ist. Ich brauche auch keine 5 Millionen Verstärker Modelle, lieber ein richtig guter. Könnte ich den Kemper über meinen HiFi Verstärker + Boxen gut klingen lassen?
    2. AX FX: Genau das gleiche Problem wie beim Kemper, eventuell zu viel des guten.
    3. Line 6 Helix: Im (Youtube) Vergleich klingen die Sounds doch hörbar digitaler als bei den beiden oberen, was bei dem Preis für mich nicht okay wäre
    4. Yamaha THR: Klingt gar nicht so schlecht finde ich, hat halr keinen FX Loop
    Wer kann mir denn helfen, es gibt so viel, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
    Für gute Vorschläge wäre ich sehr dankbar oder Leute, die in ähnlicher Situation eine Lösung gefunden haben.

    LG,

    Emmet
    --- Beiträge zusammengefasst, 13.04.17 ---
    Hier noch der Fragebogen:


    1.) Spielerfahrung:

    Ich bin...


    [ ] Blutiger Anfänger (ohne jegliches Vorwissen)
    [ ] Ambitionierter Anfänger
    [x ] Fortgeschrittener (mit Vorwissen)
    [ ] Semi-Profi
    [ ] Profi (mit speziellen Wünschen und Anforderungen)
    [ ] Anderes (bitte angeben)


    2.) Musikrichtung:

    Ich spiele...


    [ x] Blues
    [ x] Rock
    [ ] Metal
    [ x] Funk
    [ ] Soul
    [ x] Jazz
    [ ] Cover/Top40
    [ ] Sonstiges: (bitte angeben)


    3.) Ist bereits anderes Equipment vorhanden?


    [ ] Nein
    [ x] Ja, und zwar:
    - ENGL Rockmaster
    -Acus 6T
    -Yamaha avant Grand N2
    - (Laney GH 50L + passende Laney 2x12)
    - Gitarren haben vorwiegend Single Coils

    4.) Bauform:

    Ich suche...

    [ x] Topteil
    [x ] Combo
    [x ] Rack Preamp
    [ ] Komplettes Halfstack


    5.) Mein Budget:

    [x ] 150-300€
    [x ] 300-500€
    [x ] 500-750€
    [x ] 750-1000€
    [x ] 1000-1500€
    [ x] 1500-2000€
    [ ] 2000-3000€
    [ ] über 3000€


    6.) Gebrauchtkauf:

    [ ] Ja
    [ ] Nein
    [x ] Egal
    [ ] Sonstiges: (bitte angeben)


    7.) Einsatzort:

    Ich brauche ihn für...


    [x ] Zuhause
    [ ] Proberaum
    [x ] als Zweit-Amp
    [ ] Bühne
    [ x] Studio
    [ ] Sonstiges: (bitte angeben)


    8.) Technik:

    Ich will...


    [ x] Röhre
    [ x] Modeling
    [ ] Transistor


    9.) Klangliche Ausrichtung:

    [ ] Britisch
    [x ] Amerikanisch
    [ ] Universal-Genie
    [ ] Clean Amp (für Pedale)


    10.) Erwünschte Features:


    [ ] Fussschaltbare Kanäle
    [x ] FX-Loop
    [ x] Reverb
    [ ] Interne Effekte
    [ x] Kopfhörer Anschluss
    [ ] Line Out
    [ ] D.I./Recording Out
    [ ] Power Soak
    [ ] Anschluss für externe Speaker
    [ ] Sonstiges: (bitte angeben)




    Optional:

    12.) Klangliche Ansprüche:


    [ ] sollte halt zum Proben reichen
    [x ] sollte klingen
    [ x] sollte exzellent klingen (Bemerkung: gehobenes Budget vorausgesetzt!)


    13.) Zukunftsfähigkeit:

    [ ] wir wechseln eh ständig
    [ x] mittelfristig sollts schon halten
    [ ] wir halten ewig!
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.04.17   #2
    Der Kemper ist nicht so toll, weil er 5000 Kanäle/Verstärker haben kann, sondern weil er die Geschichte sehr anständig simuliert und absolut wandelbar ist.
    Du stellst Dir deinen Sound ein und kriegst ihn auf jeder Bühne und jedem Monitor wieder, und brauchst nur deinen Stick mitzunehmen.

    Da die Geschichte eh komplett digital abläuft, wäre es absolut verschwenderisch, nicht mehrere Bänke abspeicherbar zu machen.

    Das ist aber kein billiger Modeller, der auf Biegen und Brechen alles auf einmal können muss, und wie die Mustangs 100 Bänke mit schrecklichen Presets vorgespeichert hat.



    Davon abgesehen:

    Laney Lionheart Studio, bietet viele tolle Funktionen fürs leise spielen.

    Palmer 3, viele verschiedene Sounds, gibt es nicht mehr lang.

    Noch einen ENGL? Es gibt diese Preamps mit 1,5 Watt Endstufe drin...

    Marshall JVM, hat 2 (oder 4) Kanäle die jeweils 2fach boostbar sind und 50/100 Watt - absoluter Overkill, klingt aber leise einfach verdammt gut, und bringt Clean und Crunchsounds da immernoch sehr gut.

    Software? Bräuchst nur n Interface, HiFi geht meistens als Abhöre... auch beim Kemper...
     
  3. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.17   #3
    Der Yamaha THR 10 wäre meine Empfehlung. Gleiche Klasse, aber mit viel mehr Druck plus FX-Loop: Boss Katana 100 112. Klingt auch leise im 0,5 Watt-Modus sehr gut.
    Antesten empfohlen!
     
  4. Markusaldrich

    Markusaldrich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.17   #4
    Ich werfe einmal den Laney Ironheart Studio und den Hughes& Kettner Grandmeister Deluxe 40 ins Rennen. Beides flexible Amps für deine Soundwünsche. Der H&K hat halt noch eine mehr oder weniger komplette Effektabteilung dabei. Wenn du das nicht willst, gibt es auch noch den Tubemeister Deluxe.
     
  5. EmmetRay

    EmmetRay Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.17   #5

    Ich will den Kemper ja lieben. Gibt es denn Hardwaretechnisch einen Schwachpunkt beim Kemper? Oder kommt bald ein Kemper 2? Oder ist das Gerät trotz seiner digitalen Natur zeitlos?
    Laney Lionheart habe ich auch schon angespielt, da finde ich den Zerrcharakter etwas spitz (ähnlich wie bei meinem GH50L), vielleicht muss ich ihn mir nochmal genauer ansehen, da die Features wirklich gut sind.

    Den Marshall JVM 205C hätte ich mir mal fast gekauft, weil ich den auch sehr scharf finde, der Sound ist auch nochmal deutlich anders als beim ENGL. Hier bekomme ich fürs selbe Geld aber dann den Kemper und der ist als Zweitamp vielleicht doch die bessere Wahl ?Palmer 3 schau ich mir an.



    THR scheidet fast aus wegen des fehlenden FX Loops. Boss Katana ist definitiv interessant, schade, dass er keinen Looper mit an Board hat.

    Bei den H&Ks sagt mir auch der Zerrcharakter nicht 100% zu aber ich seh mir die Amps mal an!
     
  6. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.04.17   #6
    Definitiv, es gibt keinen Amp und kein Gerät was nicht irgendwann ersetzt wurde.
    Aber ein Gerät wie Kemper hat einen ganz anderen Lebenszyklus als n Smartphone oder so, und der verkauft sich immerboch wie warme Semmel.
    Bevor die Verkaufszahlen nicht weit runter gehen wird der glaub ich so bleiben und nur Softwareupdates erhalten, und das sicherlich noch einige Jahre lang.
    Steht und fällt natürlich auch immer mit der Box, vielleicht mal Boxen testen.
    Der 215C kostet unter 1200, der Kemper kostet schon n Stück mehr...

    Prinzipiell aber kommts sehr drauf an, was Du willst. Wenn der Marshall so passt, brauchts keinen Kemper - wenn aber die zusätzlichen Möglichkeiten und Funktionen des Kempers interessant sind, kannst auch einfach n JVM Profil reinladen, hast aber die erweiterte Kemperbedienung, nicht die JVM Bedienung.

    Ist alles ne Geschmackfrage, kein besser/schlechter.
     
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  7. Markusaldrich

    Markusaldrich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.17   #7
    Die Deluxe Ausführungen haben bessere Zerrsounds als die " alten" Modelle. Teste mal an.
     
  8. EmmetRay

    EmmetRay Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.17   #8
    Ja, da bin ich mir leider nicht so sicher, was ich genau will. Der JVM ist ein toller Amp der mich auch sehr anspricht und mit dem ich zufrieden werde, auf jeden Fall. Nur vielleicht würde ich einige Features des Kemper dann trotzdem vermissen:
    • Kopfhörerausgang
    • Tranportabilität
    • Recording Möglichkeiten

    Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass der Kemper in 10 Jahren Elektroschrott ist und der JVM noch ein genauso liebenswerter Amp. Schwierig, schwierig.
    Den Ironheart schau ich mir nochmal an, der hat wirklich nette Features und kostet auch nur einen Bruchteil (wobei das letztendlich kein Kaufkriterium wird).

    Danke für die Antworten.
    --- Beiträge zusammengefasst, 13.04.17 ---
    okay, dann bekommen sie nochmal eine Chance :)
     
  9. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.04.17   #9
    Definitiv nicht, aber den JVM wirste wohl noch eher als den Kemper in sagen wr mal 30 Jahren los - zumindestens wenn man die bisherige Entwicklung berücksichtigt.

    Wenn aber KH und Transportabilität das Argument sind, dann schlägt klanglivh nichta den Kemper - außer vlt das Axe FX.
    Der Marshall ist kompakt, aber Röhren sind immer schwerer als digitale Technik.
    Und man kann den KH Teil mit anderen Geräten "nachrüsten", ist aber dann nicht mehr so simpel wie der Kemper.
    --- Beiträge zusammengefasst, 13.04.17 ---
    Btw: es gibt den Laney Ironheart Studio, und den Lionheart Studio - letzterer ist n 1-Kanal-ClassA-Amp, der halt für Clean-Crunch ausgelegt ist.
     
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  10. clone

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    Erstellt: 13.04.17   #10
    Das glaube ich eher weniger. Der Kemper macht seine Sache wirklich enorm gut. Selbst wenn da irgendwann einmal noch etwas kommt, was einen Hauch besser ist, macht der Kemper seine Sache ja immer noch enorm gut... und falls es einen Preisverfall geben sollte, wäre der wohl eher ´schleichend´ und nicht ein Preisrutsch. Was der in z.B. 30 Jahren wert ist, okay... keine Ahnung... .

    Ich persönlich habe mir einige wenige Profile herausgesucht, die ich regelmäßig spiele. Ich schalte den Kemper ein und spiele los, ohne jede Fummelei. Aber, es dauert ein wenig seine Profile zu finden... das kann etwas nerven. Hat man sie gefunden, kann man ihn praktisch wie einen normalen Amp nutzen.

    Aber das hat ja auch etwas emotionales. Wenn dir ein ´echter´ Amp lieber ist, dann bleibe lieber dabei. Das soll ja alles auch Spaß und Freude machen... .
     
  11. EmmetRay

    EmmetRay Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.17   #11
    Mir ist ein echter Amp schon lieber und ich habe ja auch einen mit dem ich mehr als zufrieden bin. Der Kemper wäre dann der zweitamp. Für abends, für unterwegs, für Besuch und für Recording. Dafür ist er sehr teuer, aber wenn er der richtige ist, gebe ich das Geld aus.
     
  12. clone

    clone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.17   #12
    Da hilft dann wohl nur ein längerer Test... oder kennst du zufällig einen Kemperbesitzer?
     
  13. EmmetRay

    EmmetRay Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.17   #13
    Nein, leider nicht. Ich werde ihn wahrscheinlich laufen und bei Nichtgefallen mit hoffentlich geringem Wertverlust wieder verkaufen...
     
  14. michmo1

    michmo1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.17   #14
    Also ich kann nur zum Kemper raten.

    Ich hatte dieses "der Verstärker ist erst spielbar wenn du alle Röhren wechselst, das BIAS einstellst, den Lautsprecher wechselst, die Gummifüsse mindestens doppelt so hoch sein müssen und auszutauschen sind weil sonst klingt es nicht, offene Box versus geschlossene Box, Lautsprecher die auch leise gut klingen oder eine gewisse Lautstärke benötigen, das kommenden Wettertief das Auswirkungen auf die Akustik hat......" mit dem Kemper erspart.

    Ist teilweise ironisch gemeint aber den Voodoo Tanz der vor der Anschaffung eines Verstärkers gemacht wird, ist doch mühsam.

    Jedes Preset (beim Kemper Rig genannt) klingt leise und laut gleich gut und braucht keine gewisse Lautstärke (man braucht keinen Attenuator um eine gewisse Endstufe zu kitzeln sondern das Mastervolume macht nur lauter oder leiser), kann super mit Kopfhörer gespielt werden und klingt mit einer aktiven FR Box super (also so nutze ich den Kemper).

    Den hohen Preis habe ich mir schöngeredet, dass jede GAS Attacke nach einem neuen Verstärker durch einen download eines Rigs befriedigt werden kann und wenn es nicht klingt, Pech dann löscht man es halt oder verwendet es halt nicht. Selbst wenn ich mir ein Pack mit unzähligen Verstärkern kaufe, kostet das immer noch viel weniger als wenn ich mir den Verstärker an sich kaufe.

    Am Anfang bedarf es einiger Zeit das System kennenzulernen und die Rigs auszuwählen die einem gefallen. Dann hat man aber eigentlich nur Spass am spielen.

    Und die Frau ist auch zufrieden weil nicht wieder unnötig viel daheim herumsteht und auch bei Nichtgefallen das Wiederverkaufen der Verstärker entfällt. Ich hoffe der Kemper hält technisch sehr lange, so spart man auch Servicekosten und Röhrentausch.

    Ganz zu schweigen von der Gewichtsersparnis. Den Schwergewichten weine ich keine Träne nach.

    Ich habe nur mehr den Kemper, hatte schon einige Marshalls, Mesa Boogies, Eleven Rack, diverse Verstärkergeheimtipps vom Board usw. daheim und der Kemper ist für mich das Wohlfühlgerät schlechthin.
     
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  15. EmmetRay

    EmmetRay Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.17   #15
    Ersetzen wird der Kemper für mich die Röhrenamps nicht, da ich meine Amps doch zu sehr liebe. Aber als eine sehr gute Ergänzung sehr ich ihn schon.
     
  16. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.17   #16
    Dafür hat man halt immer den Sound eines mikrofonierten Amps und einstellen des EQ's etc ist halt nicht wie am "echten" Amp, da man ja eher den einen Sound nur abspeichert.
    Dennoch klingts mir auch so, als würde der Kemper ziemlich gut bedienen können, was du suchst. Zwar kein "echter Amp"-Feeling fürs spielen, aber gerade für deine Homerecording-Geschichte wirst du kaum'ne bessere Lösung finden können.
     
  17. michmo1

    michmo1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.17   #17
    Kommt halt auf die Profiling Einstellungen des Verstärkers an.

    Was ich so gesehen habe, profilen die meisten mit EQ flat und da kann man schon auch mit dem Kemper EQ arbeiten. Die EQ Knöpfe am Kemper kann man auch drehen und benutzen und sind nicht nur als Platzhalter da damit das Teil nicht so leer aussieht! Man kann auch im "Loop" einen EQ einbauen und auch da herumschrauben.

    Treffendes Zitat "Shit in, Shit out"

    Machen ja auch viele einen EQ in den FX Loop in den Verstärker reinzuquetschen damit man da die einzelnen Frequenzen verbiegen kann.

    Man hat auch eine große Kemper User Gemeinde die von Verstärkern ein Profil erstellt haben und wenn das eine Rig nicht passt, probiert man halt andere. Geht ja recht simpel.


    Aber muss eh jeder selber entscheiden ob man ein digitales Abbild oder den Verstärker selber nutzt und zum Glück gibt es so viele unterschiedliche Geschmäcker, dass die Industrie immer neue Verstärker am Markt bringt und verkauft.

    Ich für meinen Teil höre keinen Unterschied, die meisten würden im Blindtest auch keinen hören und dem Publikum ist das meist egal. Hauptsache es kommt ein "cooler Sound" rüber, ob aus der Line6 POD Bohne oder vom Super Boutique Verstärker.
     
  18. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.17   #18
    Klar ist der EQ zum benutzen da. Man sollte sich dabei nur nicht auf dne Gedanken versteifen, dass der ja auch 1:1 wie der "echte" am Amp arbeitet. Gibt auch bspw Verstärker, bei denen sich die EQ-Regler teilweise stark untereinander beeinflussen, das profiled der Kemper halt nicht mit. Wenn man sich von sowas "löst" kann der Kemper aber 'ne spitzen Lösung sein und wie gesagt kann ich mir hier gut vorstellen, dass der 'ne ziemliche gute Ergänzung für den TE darstellen könnte.
     
  19. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.04.17   #19
    Ergänzend zu Smoke:
    Es geht ja nicht um den Endklang- ich glaube, niemand bezweifelt, dass man mit dem Kemper ein absolut ebenwärtiges Ergebnis zaubern kann.
    Es unterscheidet sich aber der Weg dahin, und der neue Weg muss einem halt passen - oder eben nicht.
     
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  20. JM0

    JM0 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.17   #20
    Obwohl schon fast alles gesagt wurde wäre der Amp1 vielleicht was. FX-Loop, REC-Out, 100W Endstufe, "Ampfeeling", klein, leicht, verhältnismäßig günstig, gut gebraucht zu bekommen und auch wieder loszuwerden. Spiele ihn seit seinem Erscheinen wöchentlich mindestens 2x in Proben bzw. live und habe bisher nur positives Feedback erhalten. Schiele auch nach dem Kemper, da ich dort die Möglichkeit eingebauter Effekte und mehr Voicings habe. Mit dem Amp1 lässt sich aber live im Prinzip nahezu alles abdecken. Der Kemper ist mehr der Homerecording / Studioprofi wohingegen der Amp1 seinen Einsatz im wesentlichen in Live-Gefilden hat. Beides tolle Geräte.
     
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