2-Kanal oder Bridged-Betrieb an Endstufe ?

von NilConan, 12.09.07.

  1. NilConan

    NilConan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #1
    Hallo zusammen,

    folgende Frage(n):

    Wenn ich mit meinem Bass über eine konventionelle, d. h. 2-Kanal, Endstufe (Transistor,
    TAPCO, J800) fahre. Was ist lauter, macht mehr Druck ? (zunächst mal vorausgesetzt die
    Boxen machen mit):

    - Im Stereobetrieb / 2-Kanalbetrieb jeweils eine 8 Ohm Bassbox anhängen ?
    - Oder im Bridegtbetrieb die beiden Boxen parallel an die gebrückte
    Endstufe, bei dann doppelter Leistung ?

    Nun noch ein "Schmankerl": Wenn die Endstufe entweder 2x205 Watt (bei 8Ohm) oder
    1x800 Watt (bridge, 4Ohm) bringt (RMS) und die Box jeweils 300 Watt RMS verträgt.
    Was passiert dann im Bridged Betrieb am oberen Ende der Endstufe ? Ich gehe davon,
    daß ich die Boxen töte. Oder ?

    Kann ich die Ausgänge einer solchen Endstufe auch asynchron betreiben. D. h. Ein Kanal
    mit 8 Ohm und den anderen mit 2x8-Ohm parallel, d. h. 4 Ohm ?

    NilConan
     
  2. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 12.09.07   #2
    Im "Stereobetrieb" kann man die beiden Endstufenkanäle unabhängig voneinander benutzen, also auch mit unterschiedlicher Last/unterschiedlicher Gesamtimpedanz der angeschlossenen Boxen.

    Wenn die Endstufe im Brückenbetrieb 4-Ohm-tauglich ist und dann bis zu 800W RMS leisten kann, lässt sich damit theoretisch eine höhere Lautstärke erzielen als mit 2x205W RMS bei jeweils 8 Ohm.

    Wie stark die Boxen bei Brückenbetrieb und theoretisch 800W RMS tatsächlich gefährdet sind lässt sich schlecht sagen. Es wird äußerst selten der Fall sein, dass die Endstufe tatsächlich 800W RMS leistet. Viel wahrscheinlicher wird sein, dass sie kurzzeitig (Peak oder "Musikleistung") bis an ihr Limit geht, das nochmal einiges höher als die 800W liegen dürfte.
    Allerdings ist die Belastbarkeit der Lautsprecher für solche kurzen Spitzen auch deutlich höher als die RMS-Belastbarkeit.

    Mit etwas Vorsicht (hinhören! auf die Membranbewegungen achten!) sollten 600W-RMS-Lautsprecherbelastbarkeit an maximal 800W RMS nicht zum Defekt der Lautsprecher führen.
     
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