2 mögliche XLR Eingänge in einen Kanal (In-Ear Rack)

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TobiasNitzbon
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Ich bin am weiterentwickeln meines In-Ear Racks und überlege gerade, ein paar Kanälen (z.B. den Lead Vocals) einen zweiten (optionalen) Eingang zu bauen.
Durch eine Sub-Multicore Verteilung ist beispielsweise der Leadvocal-Eingang vorne auf der Bühne (für ein normales, kabelgebundenes Mikrofon), allerdings nutzen wir auch häufig vor Ort eine Funke der Bühne, diese haben wir dann bisher immer direkt in den Splitter gesteckt. Da aber jetzt alles durch Harting-Steckverbindungen verbunden ist, wäre so eine Art Weiche (wie man sie aus full-normal Patchbays kennt) die eleganteste Lösung. Einfacher wäre allerdings ein Y-Kalbel.

Hier ist die einzige XLR-Buchse, die nach meiner Recherche in Frage kommt: https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Neutrik-NC3FBV2-SW-XLR-Chassisbuchse/art-ACC0008620-000

Option Nr. 3 wäre eine symmetrische Klinkenbuchse, die einen Schalter integriert hat. Dann muss ich halt ein Adapterkabel mitnehmen.

Ich hoffe, ich habe die Überlegung klar genug beschrieben. Ist ja schon eine eher spezielle Idee.
Mich würde eure Meinung dazu interessieren, ich kann auch nicht einschätzen inwiefern das elektronisch betrachtet überhaupt ein Unterschied ist, wenn eine XLR-Buchse von beiden eh leer bleibt.
 
Ich habe mir ja auch multifunktionales Monitoring gebaut und das hier ausführlich vorgestellt.
Aber dennoch bin ich nicht sicher, was Du vorhast. Zwei Eingänge auf einen Port legen? Verstehe ich das korrekt?

Wie wäre es dann mit einem Umschalter?
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Zu finden bei ebay als Mini 3-port Stereo XLR Balanced Audio Splitter Umschalter Switcher Box Splitter
Würde sowas Dein Problem lösen?
Ob sich sowas allerdings Geräuschlos schalten lässt … keine Ahnung.
 
Im Prinzip schon, nur der Eleganz wegen ohne Schalter (man könnte ja auch einen ganz normalen Kippschalter zwischen die beiden Inputs bauen). Die Buchse, die ich verlinkt habe funktiert soweit ich verstanden habe wie bei Patchbays im "Full-Normal"-Betrieb als Schalter (wenn kein Kabel steckt, hat der andere Input eine Output-verbindung und wenn man in den Input 2 einen Stecker steckt wird Input 1 unterbrochen und Input 2 ist mit dem Output verbunden). Hier sieht man es ganz gut, allerdings als symmetrische Klinkenbuchse: https://midimagic.sgc-hosting.com/mixbay.htm

Ich frage mich nur, ob sich das auch einfach mit einer Y-Verkabelung lösen lässt.

Mein Ziel ist es, Live keinen Schalter betätigen zu müssen.
 
Also geht es Dir darum die Eingangskanäle am Mischpult für mehr Mikrofone zu erweitern.
Mit In-Ear-Monitoring hat das dann nur indirekt was zu tun, außer, dass der abgehörte Kanal der gleiche bleibt.

Bei einem Y-Adapter fehlt die elektrische Trennung, Du benötigst da in jedem Fall einen Umschalter.
Und ich würde da auch keine Phantomspeisung verwenden.

Ein Mischpult mir mehr Eingangs-Kanälen ist keine Option? 😇 Ich habe mich bei meinem Einstieg mit dem UI24R verwöhnt und bereue diese Entscheidung keinen Tag. Es ist überraschend, wie schnell die 22 Eingänge belegt sind, wenn man mal ein paar Stereo-Geräte nutzt.
 
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Es geht mir nicht um eine Erweiterung, sondern um einen optionalen zusätzlichen Input für einen oder mehrere Kanäle. Es würde auch pro Show nur eine der beiden Buchse belegt sein und die andere nicht in Benutzung. Also es geht nicht um eine Summierung
Da die Kanäle ausgereizt sind und es im Zweifel auch um drei weitere Kanäle geht, ist die Nutzung von weiteren Kanälen ausgeschlossen.
Also eine Y-Verbindung ist auch dann keine Option, wenn man jeweils nur einen der beiden Inputs benutzen würde?
 
Es würde auch pro Show nur eine der beiden Buchse belegt sein und die andere nicht in Benutzung.
Der Grund für Dein Vorhaben erschließt sich mir dann aber nicht mehr. Das liegt aber wohl eher an mir, dass ich da auf dem Schlauch stehe.
Wenn Du effektiv nur einen Eingang nutzt wozu dann die Y-Verbindung / Umschaltdose, bzw. dann macht eine Box mit Umschalter doch mehr Sinn, wenn Dein Ziel ist, nicht von einer Show zur anderen groß umzustöpseln.
Sorry, wenn ich Dir nicht weiterhelfen kann. Vielleicht kann jemand anders es mehr nachvollziehen.
Also eine Y-Verbindung ist auch dann keine Option, wenn man jeweils nur einen der beiden Inputs benutzen würde?
Wenn nur eine Verbindung genutzt wird gibt es auch keine Probleme.
 
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Ich möchte mich vor Ort spontan für einen der beiden Eingänge entscheiden und frage mich eigentlich nur, ob man den anderen dann "ausschalten" muss oder ob es eine einfache Y-Verlötung auch tut.
Von daher hast du mir geholfen und ich baue mir jetzt erstmal eine zweite Buchse dazu.
 
Nimm ein y.
 
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Wenn eh einer frei bleibt -> Y
Wobei sich mir der Sinn nach wie vor nicht erschließt. Wenn eh immer eine Buchse frei bleibt, wieso dann Y und nicht direkt einstöpseln?
 
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Was Pauly sagt, nur mit mehr Worten: Mir ist der Grund immer noch nicht klar. Soweit ich verstanden habe, willst Du folgendes: Für einen Kanal am Pult willst Du einen von zwei Eingängen auswählen können. Und von den beiden Eingängen ist pro Show immer nur einer belegt. Jetzt meine Frage? Warum willst Du das? Sind die beiden Eingänge auf der Bühne verteilt (einer am Pult, der andere vorne auf der Bühne o.ä.)? Sonst würde ich nämlich immer denselben Input nehmen, einmal mit kurzem, einmal mit längerem XLR-Kabel dran.
 
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Ein Punkt ist für mich, ungeachtet wie der Anschluss genau realisiert wird, noch nicht geklärt. Wie sollen die Kanaleinstellungen, Gain, EQ usw, auf die jeweilig angeschlossene Quelle angepasst werden? Da ist das Bedienen eines Umschalters wohl der wenigste Aufwand.

ach und geht es um ein konkretes Pult und wenn ja, welches genau?
 
Hi,

Wir hatten mal die Situation, dass unser Sänger/Gitarrist in während eines Songs zum Keyboard wechselt und dort singt.
Mitnehmen des Mikros ging logischerweise nicht. Da wir dafür aber keine zwei Kanäle verbraten wollten, haben wir (im Proberaum) so ein Ding zwischen die beiden Mikros gesetzt:

https://www.thomann.de/de/millenium_smm_21.htm

In diesem Fall konnten aber auch alle Einstellungen am Pult gleich bleiben, da gleicher Sänger und identisches Mikro.
Live haben wir zwei Kanäle verwendet.

Gruß
Golo
 
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Also, jetzt wurde ja das Thema in die PA-Mischpulte Ecke verschoben und es haben sich einige Zweige verselbstständigt. Ich habe es bewusst in der In-Ear Ecke gestartet, man könnte es aber natürlich auch als Bühnentechnik verorten. Hier mal eine Skizze, die das System verdeutlicht (oder noch mehr Verwirrung stifteto_O).
Ich habe mich jetzt für die Y-Lösung entschieden und auch schon alles gelötet, nur noch nicht ausgiebig getestet. Aber beide Inputs funktionieren erwartungsgemäß. Dass man bei einem Signal von einem Funkempfänger einen anderen Pegel hat, ist offensichtlich. Dieses "Problem" kann man nur mit einem anderen Kanal umgehen, allerdings muss ja eh bei jeder Show gepegelt werden. Da Phantompower nicht im Spiel ist, müsste das auch klappen. Der Summierer ist aber auch eine gute Lösung, wenn auch das Problem mit immer zwei angeschlossenen Mikrofonen ein anderes war.
Ich hoffe ich konnte nochmal ein bisschen aufräumen...

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Dass man bei einem Signal von einem Funkempfänger einen anderen Pegel hat, ist offensichtlich.
nicht unbedingt. Normalerweise haben die Empfänger auch einen Ausgangsgain - nicht zu verwechseln mit dem Inputgain am Sender. Diesen könnte man ggf so angleichen, dass er mit dem kabelgebundenen Signal übereinstimmt.

allerdings muss ja eh bei jeder Show gepegelt werden.
wieso das denn? Ich muss nie neu pegeln, wenn ich mit derselben band, den selben Mikros, Modellern, etc unterwegs bin. Das passiert nur, wenn sie mit einem Substituten unterwegs sind und auch nur an dessen Signalen (und auch das kommt dann in eine eigene szene).
Wenn du ständig neu pegelst, dann müssen die Musiker ja auch ständig an ihrem IEM-Mix herumdrehen.
 
Stimmt alles was du sagst, aber hat ja jetzt nichts mehr mit meiner ursprünglichen Fragestellung zu tun.
Ich bin auch Musiker und wenn man in einer Festival Situation ein Drumset oder Mics vor Ort nutzt, dann muss man halt neu pegeln, damit nicht jeder neu schrauben muss. Auf Tour mit 100% eigenem Equipment und immer gleichem Setup stellt sich mir die Frage mit einem optionalen Eingang ja eh nicht. Es geht mir nur darum, breit aufgestellt zu sein was die Optionen angeht, ohne an die eigentliche Verkabelung zu müssen.
 
hat ja jetzt nichts mehr mit meiner ursprünglichen Fragestellung zu tun
richtig, aber wie man an den Zitaten sieht, war mein Kommentar auch nur auf diese Aussagen gemünzt. Zudem macht es wenig Sinn, sich nur auf den unwichtigen Teil zu beziehen. Meine Hauptaussage ist die Anpassung des Ausgangsgains des Senders, den du an den Pultpegel für das kabel-Mikro anpassen könntest. Das ist ja nur ein Vorschlag, ob du den umsetzt, bleibt freilich dir überlassen.

Zudem scheinst du ja die für dich richtige Antwort auf deine Ausgangsfrage gefunden zu haben - somit war meine oa Antwort auch nur auf die weiteren Aussagen bezogen.
 
Das sollte auch nicht genervt klingen falls das so rüber kam. Da es wenn dann um externe Funken geht, können wir uns da auf nichts verlassen. Es geht bisher nur um die Festivalshows, wo wir wegen der Bühnengröße dann oft mit gegebenen Funken gespiet haben.
Ich schreib nochmal wenn ich mehr Erfahrung mit dem System habe, wie es so läuft.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ein Punkt ist für mich, ungeachtet wie der Anschluss genau realisiert wird, noch nicht geklärt. Wie sollen die Kanaleinstellungen, Gain, EQ usw, auf die jeweilig angeschlossene Quelle angepasst werden? Da ist das Bedienen eines Umschalters wohl der wenigste Aufwand.
Bisher hatten wir immer die 58er Kapsel. Aber klar, die Mikros klingen trotzdem noch verschieden. War aber bisher kein Problem, im Gegensatz zu den Pegelunterschieden.
ach und geht es um ein konkretes Pult und wenn ja, welches genau?
Ich benutze das PreSonus Studio Live III 32R.
 
Das sollte auch nicht genervt klingen
alles gut

Da es wenn dann um externe Funken geht
ohje, das ist aber eh ungünstig, da die Funken auf jeden fall im Eingangsgain, also am Mikro selbst, auf den jeweiligen Sänger eingestellt werden müssen. Wenn das nicht gemacht wird, sondern im extrem Fall auf eine piepsstimme eingestellt sind und dann ein Sänger mit lauter, kräftiger Stimme dort hineinsingt/-schreit, die Dinger sofort übersteuern. Bin davon ausgegangen, dass ihr selbst eine solche Funke besitzt - was ja auch aus hygienischen Gründen nicht das Schlechteste wäre, als wenn da bei einer solchen VA zig Leute ihren leckeren Speichel drauf verteilen mit allem möglichen "Ungeziefer".
 
Das Gain ist ja das eine, nur wenn die verschiedenen Quellen anders klingen und/oder verhalten, brauchts halt Anpassungen Am EQ, Kompressor usw. Man kann ja auch nicht eine Tele durch eine Paula ersetzen und davon ausgehen dass am Rest des Equipments nichts zu ändern ist.
 
Ich möchte jetzt niemandem zu nahe treten, aber ich weiß dass es optimaler wäre, mit eigenem Funksystem zu touren. Das kommt auch sicherlich noch, aber wäre das so, hätte sich ja meine Ursprüngliche Frage nicht gestellt.
Diesen Sommer hat auf jeden Fall alles wunderbar funktioniert. Auf den Festivals, die Funken bereitgestellt haben, war Personal vor Ort die auch alles eingestellt haben und seit Corona wird auch das meiste immer schön sauber gehalten. Und wie gesagt, bisher haben eine Funke mit 58er Kapsel bei Gainanpassung dem normalen SM58 immer ähnlich genug geklungen ür unsere Mixe.
 

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