Hi,
der Valveking 112 hat einen auf "peavy" gelabelten 16 Ohm LS eingebaut. Was dahinter steckt weiß ich (man ?) nicht (evtl. Sheffield ?). Somit läßt sich nicht ohne weiteres sagen, ob er von Haus aus etwas bassarm ist. Und wie bereits erwähnt darf an den externen Ausgang nur 16 Ohm angeschlossen werden. Auch wenn davor ein "min." steht, wäre ein höherer Anschlusswert eine Fehlanpassung, da der VK 112 ja eine Röhrenendstufe hat.
Weiterhin hat die offene Gehäusebauform auch einen gewissen Einfluß auf die Basswiedergabe des Amps ...
Mit einer externen (geschlossenen) 2x12er Box und anderen Typen von LS könntest du mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit den Klang in die gewünschte Richtung bringen. Die 16 Ohm Anschlußimpedanz ist dabei kein Problem (z.B. 2 x 8 Ohm seriell verdrahtet).
Natürlich hast du dann die Qual der Wahl beim Raussuchen des für dich passenden LS...
Und noch ein Tipp: Ein guter Wirkungsgrad (Sensivity, Schalldruck in dB) bei einem LS ermöglicht in der Regel auch mit weniger leistungstarken Amps ein kraftvolles Klangbild. Mit 100 dB fährt man schon ganz gut, es gibt auch LS mit 103 dB und mehr. Aber nicht, daß du jetzt diesen Wert als alleiniges Auswahlkriterium heranziehst, d.h. wenn dir vom Klang her ein LS mit nur 96 dB zusagt, so ist das völlig in Ordnung
Die von dir in Erwägung gezogene
Harley Benton* Box hat 2 x 16 Ohm V30 verbaut und wenn beide gleichzeitig (mono) betrieben werden sollen, sind es halt nur 8 Ohm Anschlußwiderstand. Um 16 Ohm zu bekommen, kannst du nur einen der beiden LS betreiben (also stereo mode) und das wäre doch suboptimal ...
Wenn du ein wenig handwerkliches Geschick mitbringst, könntest du dir auch selbst eine Box bauen und mit 2 x 8 Ohm V30er bestücken. Das ist wohl die einzige Möglichkeit, preislich in die Region der HB-Box zu gelangen.
Andere Idee: sofern der Original-LS wirklich bassarm wäre, könnte man ja auch durch Austauschen das Problem beheben.
- ViPa -