3-Notes-Per_string fingerchaos

von Harlequ1n, 08.07.07.

  1. Harlequ1n

    Harlequ1n Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.07   #1
    servus,

    Ich versuche mir grade mal, die 3-notes-per-string technik wie sie bei wikibooks (http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_3-Notes-Per-String_Skalen) gelehrt wird drauf zu schaffen, hänge noch beim hoch und runternudeln von C-Ionisch (aller anfang ist schwer ^^)

    Dabei machen mir die E und die A saite ziemlich zu schaffen, da man dort ja in C die bünde 8, 10 und 12 spielt. Das ich auf die 8 den Zeigefinger und auf die 12 den kleinen lege, dass ist mir klar, aber gibt es bei der 10 dazwischen einen zu empfehlenden Finger? Mir kommt es vor als seien beide (ring und mittel) gleich schwer, gleich unangenehmen. Aber bevor ich mir den falschen kaputt verbiege wollte ich die Frage doch einfach mal hier in dem Raum werfen. Ist ein bestimmter Finger zu favorisieren?



    ach ja, allen die es noch nicht probiert hab, kann ich das übrigens durchaus empfehlen, ich finde die Fingersätze sind überraschend leicht zu lernen!
     
  2. madeye

    madeye Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.07   #2
    ich würde für die 10 den ringfinger nehmen.
    sobald du den ton gespielt hast um zur 12 überzugehen, einfach den zeigefinger von der 8 abziehen. das kannste eigentlich auch schon machen, wenn du die 8 gespielt hast.

    es ist also nicht nötig alle 3 bünde gleichzeitig zu greifen.
     
  3. Flokochems

    Flokochems Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.07   #3
    Bei besagtem Fingersatz (C-ionisch 8.Bund) spiele ich auf (tiefer) E- und A-Saite den 10. Bund mit meinem Mittelfinger. Allerdings kann man genauso gut den Ringfinger nehmen, es kommt einzig und allein darauf an was man sich angewöhnt hat.
    Dennoch würde ich dir den Mittelfinger aus folgendem Grund empfehlen: Das Pattern auf der tiefen E- und der A-Saite ist jeweils 8., 10. & 12. Bund, auf der D- und der G-Saite 9., 10. & 12. Bund. Da sich 9., 10. & 12. mit dem Fingersatz Zeige, Mittel, kleiner Finger sehr gut spielen lässt ist es durchaus empfehlenswert das vorherige Pattern, das diesem recht ähnlich ist (nämlich 8-10-12) mit dem gleichen Fingersatz zu spielen, was v.a. bei hohhen Geschwindigkeiten vorteilhaft sein kann, dawenig Änderung im Fingersatz und recht wenig Bewegung von Vorteil sind.


    Das würde ich dir nicht empfehlen. Sofern es dir möglich ist (d.h. wenn deine Finger nicht extrem kurz sind) solltest du nach Möglichkeit "supportive fingering" benutzen. Einen interessanten Artikel dazu findest du hier http://www.peterfischergitarre.de/html/workshop_gb2.html.
    Es ist schon alleine deshalb empfehlenswert z.B. den Zeigefinger nachdem er das C im 8. Bund gespielt hat liegen zu lassen, da du ja nicht immer nur die Tonleiter aufwärts spielst sondern vlt. auch mal abwärts Sequenzen einbaust, wobei es dir dann zu Gute kommt wenn die Finger in den entsprechenden Bünden schon bereit liegen und so ähnlich funktioniert auch das angesprochene supportive fingering.
    Der eigentliche Vorteil liegt darin, dass die Bewegungen der linken Hand minimiert werden, was eigentlich für jeden Gitarristen sinnvoll ist, unabhängig davon ob er schnell spielt oder nicht. Mehr Bewegung in den Fingern führt zwangsläufig schneller zur Ermüdung und erschwert die Koordination (fällt natürlich nur im Extremfall auf), weshalb man sich durch das besagte Konzept (was zugegebenermaßen nicht immer ganz einfach zu lernen ist, da die finger sich "wehren") die Sache leichter machen kann.
     
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