30 Jahre am Bass

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Herbst 1991, Nürnberg, Sting live - The Soul Cages - meine "Einstiegsdroge" und die Entscheidung: ich will einen Fender Jazz Bass.
An Weihnachten gab es dann tatsächlich einen MIM Jazz Bass und den habe ich heute noch.

Also mal hier der Versuch in chronologischer Reihenfolge:
Fender MIM Jazz Bass
Fender AV Precision Bass
Ibanez Musician MC9xx (fretless)
Fender/Modulus Precision Bass
Ibanez Roadstar II RB888 (fretless)
Spector Euro IV Bass
Fender MIJ Precision fretless (wieder verkauft)
Washburn/Status Series 1000 (wieder verkauft)
Ibanez Roadstar II RB885 (wieder verkauft)
Fender RW Precision Bass (wieder verkauft)
Fender CS Jazz Bass
Steinberger XL2 Bass

Crate Combo (der Erste richtige)
Ampeg SVT IIp + SVT 300 + Kühlschrank (wieder verkauft)
Ampeg SVT III + 410 HLF (wieder verkauft)
BBE Vorverstärker+ Red Rock Endstufe (wieder verkauft)
Ampeg SVT 7 pro + FMC 2123
Ashdown EVO III 500 (backup)

Geplant ist die Rückkehr zu einer 410 oder 2x210 Box.

Gruß
Andreas
 
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24 Jahre dabei (mit 3 Jahren Pause drin) und ganz überschaubar:

Bässe:
Squier Precision Bass (Mein erster. Hat sich auf Dauer nie verdrängen lassen. Heute wieder mein Haupt-Bass.)
Esh Stinger V (Hab ich recht lange, aber nie wirklich gerne gespielt. Mittlerweile verkauft.)
Ibanez Soundgear SRX 365 (Steht als Backup rum.)
Ibanez AEB8E (Für akustische Notfälle.)

Combos:
Laney Linebacker 15 (Mein erster Amp. Habe ich irgendwann später an den Sohn einer Kollegin verschenkt, der mit Bass-Spielen anfing.)
Fender BXR 100C (Den habe ich jahrelang durch die Lande gehievt. War für die meisten Zwecke top. Steht jetzt hauptsächlich rum.)

Amps:
Kustom DE300 HD (Top-Amp. Spiele ich immer noch gerne, aber ich hasse sein Format und Gewicht. Der ist bald dran...)

Boxen:
Fender BXR 410H (Ja, ich mochte die BXR-Serie. Groß, schwer, geil. Steht aber gerade auch eher rum.)
Gallien Krueger GLX 410 (Irgendwie kein schlechtes Ding, aber ist mir auch nie ans Herz gewachsen. Mit Alu-Speakern bin ich nie warm geworden.)
Ampeg SVT210 HE (Ja!)
Ampeg SVT15 E (Auch: Ja!)

Und das war's schon. :cool:
 
Bisher habe ich noch nichts verkauft, der Cort ist annonciert. Falls er nicht weggeht, ist's auch kein Problem. <...>
Was noch fehlt: Ein Kontrabass... Muss aber vielleicht auch nicht sein.
... ist aber nun doch passiert, stand irgendwo in Bayern, wir mussten ohnehin dahin, also einmal quer durch die Republik, 350€ mit Gaffa-geflickten Rissen, aber K&K-PU und brauchbarem Sound, massive Decke. Ein GK MB 150-112 ist im letzten Jahr gebraucht auch noch für um die 250€ eingezogen.
Der Cort ist dafür inzwischen weggegangen, jetzt kann der Polytone weg.
Eine normale klassische mit 650mm-Mensur ist jetzt (zusätzlich zur Teller-Kontrabassgitarre) als Quintbass mit Saiten von Aquila zurecht gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
... und mittlerweile gibt es auch noch einen gebrauchten HB-Uke-Bass. Wegen Rücken.

Mittlerweile sind es aber fast 50 Jahre tief tönend, nicht mehr 30...
 
11 Jahre weiter möchte ich die Liste ein wenig erweitern...

Genau am 19. Januar 1985 kaufte ich meinen ersten Bass, einen Musima Deluxe Sperrholzbass für 190,- DM, beim Musikhaus Senft im kleinen, beschaulichen Städtchen Borken (Westf.).

The Police war damals meine absolute Lieblingsband und Sting „mein Held“. Da gab es natürlich nur den Bass als Wunschinstrument. Seit dieser Zeit kaufte und verkaufte ich einige Bässe und Bassanlagen, kann mich aber noch an jeden Bass, den ich hatte erinnern.

Hier eine Liste meiner Bässe in der richtigen Reihenfolge:
1985 – 1986 Musima Deluxe
1986 – 1987 Ibanez Roadstar II
(passiv, schwarz; wurde auf einem Gig gestohlen)
1987 Ibanez Roadstar Jazzbass
(nur 1 Monat gespielt, war nicht mein Sound)
1987 – 1992 Ibanez Roadstar II (aktiv, white pear)
1992 – 2009 Status 2000 (vollgraphit, headless)
2009 Fender Jazz Bass MiM
2009 – 2010 Fender Sting Signature
2010 Sandberg California VS (aktiv, redburst)
2010 – 2014 Fender 62AV Precision MIJ (White)
2014 Lakland Darryl Jones Signature DJ5
2014 – 2017 Fender AM Special PJ-Bass RW VIB FSR
2017 - 2025 Fender Cabronita Precision
ab 2025 Fender Precision bass 3tsb mit roasted maple Neck und CS62 PUs
ab 2026 zusätzlich Fender Mex Jazz bass mit RW Neck

Liste meiner Amps/Cabs:
1985 – 1986 Vermona Regent, 100 Watt/4 Ohm, transistor
Marshall 1x18“ + Noname 4x10“ Boxen
1986 – 1991 Laney 150 Watt/4 Ohm, transistor
Marshall 1x18“ + Noname 4x10“ Boxen
1991- 1996 Trace Elliot Quadra Valve 270 Watt/4 Ohm Vollröhre
Ampeg SVT 1540HE Box
1996 – 2006 Warwick pro Tube IV, 400Watt/4Ohm Hybrid
Ampeg SVT 1540HE Box

Wegen Bandauflösung habe ich dann alles verkauft und wollte eigentlich aufhören Musik zu machen…1 Monat später habe ich mir gedacht, dass ein günstigeres Stack ja nie verkehrt sein kann ;-)

2006 – 2008 Behringer BX3000
Behringer BA 810
2008 – 2009 Ashdown RPM-1 Preamp, Warwick WPA 700 Endstufe
Ashdown ABM 410 + ABM 115
2009 – 2010 Alembic F-1x Preamp, Warwick WPA 700 Endstufe
Ashdown ABM 410 + ABM 115
2010 – 2013 Ashdown ABM 900 EVO II
2 x Ashdown ABM 410
2013 Ashdown ABM 900 EVO II
Ashdown ABM 610 später dann mit einer Ampeg SVT 810AV
2013 Ampeg SVT 6pro
Ampeg SVT 810AV
2014 Ampeg SVT 6pro
FMC 2128 + FMC1156
2014 Fender TBP-1 Preamp + Synq 2k2 Endstufe
FMC 2128 + FMC1156
2014 SansAmp RPM Preamp + Synq 2k2 Endstufe
2x FMC1156
2014 Ashdown RPM-1 preamp + Synq 2k2 Endstufe
Ashdown ABM 810
2014 - 2016 Ashdown Klystron 500 (im breiten Gehäuse)
Ashdown ABM 810
2016 - 2018 Ashdown ABM 500 RC
Asdown ABM 1510
2018 - 2023 Ashdown Spyder 500
Ampeg SVT 112 AV
2023 - 2025 Ampeg SVT 4pro
Ashdown ABM 410 EVO I
ab 2025 Line 6 Helix LT
2 x JBL EON 715

bin gespannt wie es weiter geht ;-)
 
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Ich kann mich an alle Bässe erinnern, denn ich hatte und habe nur 3.
Mitte der 90er kaufte ich meinen ersten: Einen Sandberg Basic 5 für ca. 1400 DM. Den habe ich 10 Jahre gespielt und dann verkauft, weil ich das Hobby aufgeben wollte. Vor drei Jahren dann wieder angefangen und einen Cort Ash A5 gekauft und mich geärgert, dass ich den Sandberg für 650 EUR verkauft habe.
Wie durch ein Wunder habe ich dann vor ca. 1 Jahr wieder Kontakt bekommen zu dem Käufer. Er hat den Bass nur einmal gespielt, festgestellt, dass er mit einem 5-Saiter nicht zurecht kommt und ihn dann an die Wand gehängt. Er hat ihn mir dann für 480 EUR wieder verkauft. Und für mich war es, wie wenn einem nach 30 Jahren die alte Liebe wieder begegnet. Der Sandberg-Bass ist perfekt!

Nun habe ich mit meinem Fretless drei wunderbare Bässe und sehe keinen Grund, warum ich mir weitere kaufen sollte: Ich habe alles, was ich brauche!
 
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Oh Mensch, jetzt sind fast 10 Jahre vergangen, seit meinem ersten Post in diesem Thread...
Zu lesen, was ich damals hatte und heute mein Eigen nennen darf erfüllt mich mit neuer Wertschätzung für die Instrumente.

Meine Liste ist auch deutlich größer geworden:
Bässe:
Im Besitz
1. Harley Benton PB-50
27. Warwick Corvette 4 ProLine '95
29. Warwick Corvette 5 ProLine '92
30. Warwick Thumb NT 5 Custom Shop TwinJazz ´98

Verkauft:
2. Rocktile Battlebone
3. Peavey Zephyr "C4"
4. Santander Heavy Metal Bass
5. Peavey Grind Bass 5 NTB
6. Peavey Zephyr "C5"
7. Peavey Millennium 5 BXP
8. Peavey Zephyr "C5" (Riegel Ahorn Top)
9. Warwick RB Corvette Std. Sunburst
10. Peavey Zephyr "C4"
11. Warwick Thumb BO 4 '97
12. Warwick Corvette Std. BO 5 '09
13. Warwick Thumb BO 5 '97
14. Warwick Thumb BO 4 '09
15. Warwick Thumb NT 4 '92
16. Warwick Corvette 4 ProLine '92
17. Warwick Thumb NT 5 '92
18. Warwick Corvette $$ (Baujahr vergessen)
19. Warwick Corvette BO 5 '92
20. Warwick Thumb NT 5 '94
21. Dingwall NG 2 5 String
22. MusicMan Bongo 5 HH Stealth Black
23. Ibanez EHB 1505 MS
24. Warwick Thumb NT 5 '91
25. Bogart MadJazzMorales Custom 6 String ShortScale Fretless Headless Bass
26. SBMM Ray35 SparklingBlue

Boxen/Amp:
Im Besitz
Glockenklang Double Art
Neural DSP QuadCortex (rot)

Man sieht den Hang zum Warwick Thumb...
Ich bin zufrieden mit den Bässen, die ich habe.
Und neue Modelle Testen/haben wollen gibt es bei mir nicht mehr wirklich.
Wenn überhaupt interessiere ich mich dafür noch einen 4 Saiter Thumb und einen Fretless 5er zu finden, aber da lasse ich den Zufall entscheiden.
Dank QuadCortex habe ich auch keinerlei Bedarf an Amps und Effekten in physischer Form mehr...
 
Man sieht den Hang zum Warwick Thumb...
Aber den wirklich richtigen scheinst du noch nicht gefunden zu haben.

Hier aber mein Auszug aus ca 45 Jahren.
Angefangen hat alles mit einem Cimar PJ Nachbau, den habe ich heute noch, wenn auch nicht mehr ganz im Original.
Dann kam ein Ibanez Musician MC824 (passiv) dazu.
Eine kurze Zeit hatte ich noch einen Fender JB aus den 70ern, der aber nicht sooo gut und auch etwas verbastelt war, also konnte er wieder gehen.

Ich hatte dann eine Zeit lang eine Pause eingelegt (Begründung: Ich bin gut genug als Musiker, dass ich weiß, dass ich nicht gut genug bin)

Diese Pause endete dann, als ein Freund von mir mich bei ein, zwei, oder waren es doch mehr, Biere am Ende der Nacht dazu endgültig überredet hatte, in einer Band für ein einmaliges Konzert wieder den Bass umzuhängen. Aus dieser einmaligen Aktion entwickelte sich aber mit einer etwas geänderten Besetzung eine Blues-Rock Band, die gut 10 Jahre zusammen gespielt hat.
Da habe ich dann mich auch mal an einem Ibanez SGR Fretless versucht bevor ich mir über den Umweg eines passiven Yamaha Fünf-Saiter dann einen Non-Signature Nathan East gekauft habe, der ziemlich lang mein Togo Bass war, so grob bis 2010. Nichts desto trotz kamen dann auch noch ein Stingray4 und später auch ein Stingray5 (gekauft in LA) dazu.

Dann hatte ich zu rauchen aufgehört und das so eingesparte Geld in Bässe gesteckt. ab da wird es etwas wild, inzwischen habe ich es so gut auf 30 Bässe geschafft, alles mögliche von Sandberg, Peavey, Rickenbacker, G&L bis einige Fender. Auch einige Custom Made Teile von Instrumentenbauern hier in der Gegend waren da dabei. Die haben halt alle so ihren speziellen Reiz für mich,
Letztendlich sind aktuell meine beiden ToGo-Bässe ein '85 Fender JB MiJ, ein 2021er Preci und ein '97er Stingray5. Letzterer ist nicht der aus LA.

Bei den Amps begann damals alles mit einem Fender Bassman 100, dann hatte ich, weil ich den Bassman leider kaputt gemacht hatte(ich war jung und dumm) eine Zeit lang einen alten Vox Transistor Amp, keine Ahnung wie alt der war. für daheim hatte ich eine Echolette M40 an einer 2x12" Box. Dann irgendwann kam ein SVT3 mit einer Hartke 4x10er bzw einer EV 2x12er dazu. Ich hatte und habe auch noch eine HA3500er. Dann hatte ich den Speen mit einem Mindprint Preamp und einer Mackie Endstufe zu spielen. Zwischendurch, kann ich mich erinnern, gab es mal kurz einen Trace Elliot Röhren Combo, aber der hielt sich nicht.
Aktuell spiele ich in meinem Proberaum im Keller wieder einen Bassman 100, für unterwegs habe ich einen Ampeg PF-50T und eine oder zwei 2x10" SWR Goliath III Box.

So das war es in etwa.
 
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Aber den wirklich richtigen scheinst du noch nicht gefunden zu haben.
Mh, vielleicht, auch wenn ich dem eher widersprechen würde.

Ich denke, habe meine Lieblinge mit den Thumb NT Modellen aus den 90ern gefunden.
Es hat allerdings gedauert, bis ich das realisiert habe und so mussten die Warwicks immer wieder anderen Bässen weichen.
Zum Beispiel dem Dingwall, dem Bongo und dem Ibanez. Dazu kommt, dass ich 2 Bässe verkauft hatte, um mir ein Motorrad zu kaufen.
Das Geld, mir einfach einen Bass zu kaufen, ohne einen anderen zeitnah zu verkaufen, habe ich leider nicht, da ich in meine anderen Hobbys ebenfalls viel investiere.
Leider bin ich sehr ungeduldig und neige dazu, etwas sofort haben zu wollen. GAS funktioniert in allen meinen Hobbys gut und ich gebe gern zu, dass das nicht immer gut war/ist.

Aus dem Bauchgefühl herraus würde ich jedoch behaupten, die verschiedenen Bässe (Bongo, Ibanez EHB, Dingwall) haben sich etwa je 2 Jahre bei mir gehalten, bis ich wieder zu dem
Ergebnis kam, dass ein Thumb mir doch am besten gefällt.

Nun habe ich alle Instrumente durch, die mich interessiert haben. Entweder ich habe sie selbst besessen oder durfte sie, diversen Musikertreffen sei Dank, mal anspielen und testen.
Da waren großartige Instrumente dabei, einige davon bedeutend ergonomischer als ein Thumb, andere optisch interessanter usw. aber keiner hat bei mir so das Gefühl "zuhause" zu sein
ausgelöst, wie wenn ich einen Thumb in die Hand genommen haben. Da ist einfach irgendwas, was mir in der Kombination so gefällt, dass ich immer wieder zurückkehren will.


Jetzt habe ich die Corvette für die Band (passt besser in den Bandkontext), welche ich auch sehr mag und den TwinJazz Thumb, den ich für alles andere nehme.
Ein "normaler" Thumb würde mich rein aus ästhetischen Gründen nochmal reizen und der Thumb Fretless, weil ich das gern mal probieren möchte. Da ich meine jetzigen Bässe dafür aber nicht verkaufen
will, ist eine zeitnahe Anschaffung unwahrscheinlich, außer es begegnet mir DAS Schnäppchen.
Die Optik hat bei mir im Augenblick sogar einen höheren Stellenwert, als die Ergonomie! Ich erfreue mich an der Optik eines Thumbs so, wie ich mich freue ein schönes Bild oder interessantes Foto zu betrachten.

Ich glaube, mein Selbstverständnis als Instrumentalist ist hier auch nicht unwichtig. Ich spiele Bass in einer Keller Band, wir haben bestenfalls 2 Gigs im Jahr, wenn überhaupt. Ich habe keine Ambition Musik zu veröffentlichen oder das Bedürfnis auf der Bühne zu stehen.
Bass spielen ist mein Hobby, dem ich sehr gerne zuhause, für mich allein vor dem Bildschirm fröne. In der Band spiele ich mit Freunden, ohne Leistungsdruck, das ist klar definiert und kommuniziert.
Es ist nur ein Hobby von mehreren und dabei auch nicht (mehr) das mit dem höchsten Stellenwert für mich.


Dann hatte ich zu rauchen aufgehört und das so eingesparte Geld in Bässe gesteckt.
Bewundernswert, ganz ernst gemeint. Ich habe angefangen auswärts Essen zu gehen und alles an Geld, welche das Aufhören eingespart hat, ist dahin geflossen....
 

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