4 Funkmikrofone bis 4000€ - Was brauche ich/was habe ich vergessen?

  • Ersteller Donsiox
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dass der Redner einen schief angeguckt hätte mit den Worten: „Sagen Die mal, was ist das für eine seltsame Mikrofon Marke? Die kenne ich nicht. Mit dem rede ich nicht. Außerdem sieht es hässlich aus.“
Also so natürlich nicht. Das ist ja nicht deren Fachgebiet. Aber es soll ja schon vorgekommen sein, dass eine Veranstaltung z.b. in 96khz ausgeschrieben wurde. Natürlich nicht von der kleinen Bäckerei.
Außerdem ist es für mich als Techniker wichtig schnell und sicher zu einem (sehr) guten Ergebnis zu kommen. Das funktioniert 1. vor allem mit hochwertiger Technik und 2. mit Technik die man aus dem ff kennt.
Und da haben sich ein paar Produkte einfach auf dem Markt etabliert. Aber das nur am Rande.
 
Ähm... Was bitte ist an max. 4 Funkkanälen heute noch komplex?
Die meisten Grundfunktionen sind gleich und meist auch ohne großen Aufwand erreichbar.

1. Kanal am Empfänger einstellen oder einen durch die Scanfunktion finden lassen.
2. Einstellen des Senders per IR Übertragung vom Empfänger.
Das Funktioniert gar bei Budgetgeräten mittlerweile.

Sonderfunktionien, so denn man sie braucht und einsetzt, dürfen gerne tiefer im Menü vergraben sein. Ich frage mich schon ab und an was ein Kompressor oder gar kompletter DSP im Funkempfänger zu suchen hat.

Für mich sind die Funkkisten von der Bedienung her Einheitsbrei. Für mich sind primär viel wichtiger: Trennschärfe im HF Teil, Signal-Rausch Abstand, Compander bei analogen Strecken, Verarbeitung (z.B. Metallgehäuse, Entgratung), Ablesbarkeit des Displays mit den relevanten Informationen, Netzteil evtl. im Empfänger verbaut, Zubehör und natürlich Service des Herstellers.

Das wichtigste sollte vor allem die richtige Kapsel sein, denn nur dadurch kommt man schnell zu einem (sehr) guten Ergebnis und nicht durch die Bedienerfreundlichkeit der Strecke oder dass man diese aus dem ff bedienen kann. Bringt nix, wenn man eine SLXD hat und ein SM58 Kopf für den Vereinsvorstand, welcher ambitionierter Bauchredner ist, bereit hält. Da hilft es auch nix, wenn die Handkeule schick aussieht.
 
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Sagen Die mal, was ist das für eine seltsame Mikrofon Marke?
Ist eher was für Musiker. Da sind Shure & Sennheiser schon nicht verkehrt - kennt halt jeder.
Und zugegeben ist das auch für mich wichtig ;)

Aber es soll ja schon vorgekommen sein, dass eine Veranstaltung z.b. in 96khz ausgeschrieben wurde.
Das wird in meinem Bereich wohl eher nicht passieren :biggrinB:

Ich habe mich mit einem Kollegen aus der Region geeinigt und werde übermorgen ein gebrauchtes Rack mit vier EW-D-Strecken im Frequenzbereich S4-7 (Frequenzbereich: 630 - 662 MHz) und passendem EW-D Antennensplitter abholen. Statt sE-Kapseln dann mit 3x E945 und 1x E835.

Freu mich drauf!
 
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Ich habe hin und wieder mal 4 Funkstrecken von Sennheiser im Einsatz, A-Band und G3, alla über ein ASA kombiniert. Funktioniert absolut problemlos. Ich hab bisher noch nicht einmal Probleme mit der Antennenrecihweite gehabt, wollte immer schon mal Paddel dafür besorgen. Aber das Case steht auf der Bühne und da reichen die Stummelantennen völlig problemlos aus. Kommen sich auch weder mit dem BühnenWLAN in die Quere und auch nicht mit unseren 4 In-Ear Strecken im E-Band Bereich, sowie dem 2.4 GHz Sender unseres Bassisten, und auch nicht mit meiner 1.8 GHz Strecke für mein Headset.
Was die Kapseln angeht, sind die Sennheiser 965 schon beste Wahl. Habe zwei davon. Das Mikro mit der 865er Kapsel unserer Sängerin ist auch super. Ne 35er und 45er nutze ich lediglich in unseren Proberäumen, da fehlt's mir ein wenig an Präsenz für den Bühneneinsatz.
 
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Hier nun das Ergebnis :)

 
Heute nochmal in Ruhe zu Hause getestet. Den Klang der 945 Kapsel finde ich, jetzt mit meiner Stimme getestet, wirklich super. Sehr natürlich. Den Unterschied zur 835er merkt man schon sehr deutlich, da zuckten meine Finger direkt an den EQ-Reglern.

Als Headset gabs im Bundle noch ein dpa 4088F und das Sennheiser ME2 Lavaliermikro.
Als Zubehör gekauft habe ich mir noch vier EW-D Akkupacks, die bis zu 12 Stunden Laufzeit versprechen - und mir damit die kurzen Laufzeiten mit AA-Akkus ersparen sollen.

War jetzt das erste Mal, dass ich ein dpa-Headset im Einsatz hatte. Das klingt schon wirklich super. Das Lavaliermikro von Sennheiser ist dagegen wirklich nicht der Hit, soll aber ohnehin nur als Ersatz in der Schublade bleiben.
 
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