53mm Humbucker in Les Paul - Soundunterschied im Vgl. zu 50mm Humbucker

von kittyhawk, 09.03.12.

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  1. kittyhawk

    kittyhawk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.12   #1
    Hallo,

    im Titel steht eigentlich schon alles. Wie sind eure Erfahrungen damit. Macht es sound-technisch einen wirklichen Unterschied ob ich einen passenden 50mm Humbucker in einer Paula habe oder einen 53mm Humbucker? Gleicher Tonabnehmer natürlich vorrausgesetzt. Auf welche Weise? Wäre der Effekt durch Anpassung der Polepieces regulierbar? Hört man das überhaupt?

    Danke
     
  2. bagotrix

    bagotrix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.03.12   #2
    Hi,

    einen wirklichen Unterschied macht es nicht. In meiner LP Studio hatte ich schon klassische 50 mm HB, etwas weitere 498T (Originalausstattung) und einen Trembucker. Auch clean ohne Kompressor konnte man beim schlechtesten Willen bei den E- und e-Saiten keine unausgewogene Lautstärke hören. Wäre das tatsächlich der Fall, könnte man immer noch die entsprechenden Polschrauben etwas rein- bzw. rausdrehen. Da machen die unterschiedliche Entfernung in der Höhe durch den Saitenradius und das Material (umwickelt bzw. plain) viel mehr aus.

    Gibson selbst verwendet ja bei den modernen HB im Gegensatz zu den BB- und '57 Classics für die Bridge-Modelle (498T, 500T, 490T) ein weiteres Spacing, so zwischen Standard und Trembucker. Ich meine sogar, dass auch die Nashville Bridge gegenüber den originalen Vintage-TOMs ein minimal weiteres String Spacing hat, so 1/16" mehr. Dazu gibts aber keine klaren Angaben im Netz, und ich hab meine 59er Paula grad nicht zur Hand ;).

    Das Ganze ist also mehr eine optische Sache, und es sieht für mich allemal besser aus, wenn die Saiten etwas enger stehen als die Polepieces statt links und rechts außen vorbei zu führen.

    Was die Duncan Trembucker betrifft, so meine ich aber tatsächlich herauszuhören (Achtung Voodoo-Alarm:eek:), dass die etwas anders klingen als ihre Standard-Pendants. Bei einem JB Trembucker ist mir das mal sehr deutlich aufgefallen, der klang irgendwie viel langweiliger und weniger obertonreich als der Standard-JB in der gleichen Gitarre(!). Vielleicht lags auch an Alter und individuellen Toleranzen; andererseits ist es wohl schon so, dass eine andere Spulenform auch Einfluss auf die elektrischen Eigenschaften hat, und die Duncans haben tatsächlich etwas breitere Spulen. Dimarzio machts (deshalb vielleicht?) wieder anders, die F-spaced Pickups haben nur einen weiteren Abstand der Polstücke und -schrauben, aber die gleiche Spulengröße. Hat auch den Vorteil, dass man bei Pickguards und PU-Ringen nicht immer ins Schwitzen kommt und nacharbeiten muss. Letzteres könnte also beim Einbau eines Trembuckers in die Les Paul etwas eng werden. "Nackt" gehts gerade so (ACHTUNG: Nicht mit Gewalt reindrücken, da kannst Du die Wicklung verletzen!), aber wenn Du einen Trembucker mit Kappe hast (die auch breiter ist), wird er in den vorhandenen StegPU-Ring nicht ohne Nacharbeiten reinpassen.

    Gruß, bagotrix
     
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