Im Gegenteil... viele der Regeln, die hier gelten (z. B. "breit" machende Pedale wie Overdrive VOR das Wah) wurden aus dem Bruch mit alten Regeln (s. Hendrix für dieses Beispiel) gebildet.
Mal abgesehen davon, dass ich persönlich mein Wah lieber vor der zerrenden Stufe habe, wunder ich mich doch über die Formulierung "breitmachen" in Bezug auf einen Overdrive. Nach meiner Erfahrung macht ein Overdrive den Sound doch eher schmaler, sowohl frequenzmässig als auch in der Dynamik.
Es gibt einfach keine starren Regeln. Sicherlich lässt sich aber festhalten das mit zunehmenden Gain der Sound von vorgeschalteten Modulationseffekten immer "spezieller" wird.
Ich persönlich habe meinen Sound gefunden mit Modulationseffekten nach Distortion/Overdrive
und vor dem leicht crunchendem Amp.
Ja wenn man den Sound nur mit Efekkten erzielt kann man auch gleich einen elektronischen Gitarristen oder generell Musiker einsetzen.Dann fehlt aber das Gefühl der Musik und gerade dieses Gefühl begeistert die Leute und daraus entsteht Erfolg nicht durch Effekte oder eine tolle Ausrüstung.
genau, ein richtiger Musiker braucht auch kein Instrument, der denkt den Ton und alle fühlen dass
Entschuldige, aber diese Aussage ist weder haltbar noch gehört sie eigentlich hier in die Diskussion.
Effekte können genauso Ausdruck und Vehikel der Kreativität sein, wie alles Andere. Ein gut eingesetztes Delay kann den Song und die entsprechende Spielweise gewaltig beeinflussen. Ein Wah oder eine Talkbox können bestimmten Phrasierungen mitunter erst ihre eigenständige Wirkung geben.
Wer mit Gitarre und Amp komplett auskommt, soll das tun. Wer viel mit Effekten arbeitet ist deswegen aber mit Sicherheit nicht der schlechtere Musiker... entscheidend ist, was am Ende dann in der Musik umgesetzt wird.