@8 ohm 400w und @ 4 ohm 600w warum kein lautsträke unterschied??

von Hoppus, 14.07.07.

  1. Hoppus

    Hoppus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.07   #1
    hi

    ich hab immer mal wieder im Forum gelesen, das ein Verstärker bei z.B. 8 ohm 300watt leistet und bei 4ohm 600w watt leiset. Aber waurm wird der Verstärker dann nur um 3 dezibell lauter wenn man ihn von 8 auf 4 ohm bring und er dann 50 - 70% mehr leitung bringt.???????


    (wenns en bischen blöd formuliert ist korrigiert mich)

    ich hoffe dass mir jemand die frage beantworten kann.



    danke im voraus für eure antworten.
     
  2. RAUTI

    RAUTI Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.07.07   #2
    1.) Weil er nicht 100% mehr Leistung bringt, sondern eher irgendwas zwischen 60 und 70% und für
    2.) 3 dB mehr Schalldruck eine Leistungsverdopplung nötig ist (so ist die Physik nun einmal - und wir gehen ja ohnehin davon aus, dass wir uns nicht im Grenzbereich bewegen, d.h. der Speaker tatsächlich noch was draufpacken kann).
    3.) Da 1. und 2. gelten, ergibt sich leider real eher nur ein Zuwachs von 2 dB.

    ...und auch wenn wir die Welt bewegen wollen, physikalische Gesetzmäßigkeiten sind selten veränderbar...
     
  3. beowulf666

    beowulf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.07   #3
    Wenn man aber doppelt so viele Speaker anklemmt, wird trotzdem lauter durch die Membranfläche. und das relativiert wieder vieles.
    Die Gründe dafür sind einfach, das der Schalldruck ne logarithmische Grösse ist.
     
  4. Hoppus

    Hoppus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.07   #4
    hi danke für eure aufklärung
     
  5. EDE-WOLF

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    Erstellt: 15.07.07   #5
    ahja? was denn? und warum?
     
  6. beowulf666

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    Erstellt: 15.07.07   #6
    Wenn du ne 810er und ne 410er mit gleicher Impedanz anschliesst, wirkt die 810er definitiv lauter, auch ohne hinzugucken. Der Hubweg der Membranen ist zwar annähernd halbiert, dennoch entsteht durch die grössere bewegte Luft"wand" dieser Eindruck.
    Das spiegentlt sich natürlich auch wieder, wenn man ne zweite 410er anklemmt, und sich die Impedanz halbiert. Der Laustärkeunterschied ist sehr deutlich vernehmbar, weil die Leistung grösser ist, und die Membranfläche sich verdoppelt...
    Ist jedenfalls sowohl mein Eindruck, als auch der von nen paar anderen Leuten...
     
  7. Der Unsichtbare

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    Erstellt: 15.07.07   #7
    Wieso wird bei gleichem Wiederstand der Boxen die Leistung größer?
     
  8. beowulf666

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    Erstellt: 16.07.07   #8
    Weil bei gleicher Spannung einfach mehr Strom fliesst, wenn der Widerstand kleiner wird.
    Darf nicht zu viel Strom/zu wenig Widerstand werden, sonst kann das der Amp nicht mehr ab.
     
  9. Cadfael

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    Erstellt: 16.07.07   #9
    Hallo beowulf666,

    Der Unsichtbare fragte bei gleichem Widerstand (Impedanz) ...

    Wobei das ganze auch mit subjektivem menschlichem Empfinden zu tun hat.

    Bei gleicher Impedanz kann sich eine 8x10er lauter / wuchtiger anhören als eine 4x10er, wenn ich 300 Watt drüber schicke.
    Baue ich mir aber eine Wand aus 32 8x10er Boxen und befeuer (bei immer noch gleicher Impedanz!) die Wand mit meinen 300 Watt, dann wird es eher leiser statt lauter. "Mehr Fläche gleich mehr Druck" gilt also auch nur beschränkt.

    Ich denke mir, wir können uns darauf einigen, dass das menschliche Gehör doof ist.
    Schließlich hat es ja auch kein Hirn. Das liegt ja faul daneben. :D

    Gruß
    Andreas
     
  10. beowulf666

    beowulf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.07   #10
    uups... :redface::redface::redface:
    Man könnte das Ganze bestimmt auch nochmal mit der Dämpfung und so ausrechnen, zum Schluss sollte man nen idealen Kompromiss zwischen Membranfläche und Preis/Transportabilität/Einzelwirkungsgrad finden.
    Aber dazu bin ich einfach nicht tief genug in der Materie, um sowas durchzurechnen.

    Und jupp, das Hirn ist faul, träge, doof und ungenau ;-)
     
  11. Syre

    Syre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.07   #11
    Da es unzählige Threats zum Thema gibt, aber meine konkrete Frage nirgendwo beantwortet wird (oder ich zu blöd war, die Antwort zu finden) versuch ich's mal hier. Ich habe mitbekommen daß ich eine geringere Leistung zu erwarten habe, wenn ich z.B. eine 8 Ohm Box an einen 4 Ohm Ausgang anschliesse. So weit so gut.

    Ich habe eine Peavey Classic 60/60 Endstufe und die bietet mir die Möglichkeit eine Stereo 4x12 Box sowohl an 2x8, als auch an 2x4 und 2x16 Ohm anzuschliessen. Nun möcht ich mir eine neue Box kaufen. Da gibt es z.B. die Framus Dragon mit 2x16 Ohm oder eine Behringer mit 2x8 Ohm. Ungeachtet der Qualitäts- und Markennamenproblematik interessiert mich nun:

    Fall 1: Peavey Ausgänge 2 x 16 Ohm -> Framus Eingänge 2 x 16 Ohm
    Fall 2: Peavey Ausgänge 2 x 8 Ohm -> Behringer Eingänge 2 x 8 Ohm
    Fall 3: Peavey Ausgänge 2 x 4 Ohm -> Hughes & Kettner 2 x 4 Ohm


    Frage:
    Ist die Framus Box jetzt auch gleich die leiseste Lösung wegen der 16 Ohm? Oder erleidet mein Amp keinen (Lautstärke-) Leistungsverlust weil die Ohm-Werte der Anschlüsse übereinstimmen? Laienhafte Frage vielleicht, aber sehr wichtig für mich, da ich mir keine Box kaufen möchte, die aus meinen 2x60 Watt Röhrenpower nur schätzungsweise 2x20 Furzwatt macht.

    Bitte um Verständnis und baldige Antwort.
    Gruß, Syre
     
  12. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 19.07.07   #12
    Hallo Syre,

    deine Peavey Classic 60/60 Endstufe ist eine Röhrenendstufe?
    Dann gelten andere Gesetze (als bei Transistorendstufen).

    Bei Röhrenendstufen gibt es keine Mindestohmzahl bei der der Amp die höhste Leistung bringt.
    Hier gibt es eine "Soll-Impedanz", die man möglichst genau einhalten sollte. In deinem Fall kannst Du dann zwischen 4, 8 und 16 Ohm wählen.

    Die Boxen können zwar durch ihre Bauart oder die Qualität der Speaker unterschiedlich laut sein, das hat aber nichts mit der Ohmzahl zu tun.
    Besser ist es, wenn Du bei einem (Stereo-) Röhrenamp eine mittlere bis hohe Ohmzahl wählst. Also 2x8 oder 2x16 Ohm. Da fallen mögliche Schwankungen weniger ins Gewicht.

    Du kannst bei der Röhrenendstufe also frei wählen - solange Du eine der drei "Soll-Impedanzen" erreichst.

    Gruß
    Andreas
     
  13. Syre

    Syre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.07   #13
    Das nenne ich mal eine präzise und wohlformulierte Antwort. Danke dafür !!!:great:
     
  14. Hoppus

    Hoppus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.07   #14
    hi
    erstmal danke für eure Antworten.

    ich haääte da noch ne frage (hat aber nix mit dem theme zu tun).
    was ist so besonderst an den neodym speakern bei fmc.
    ist der sound besonders warm oder so.

    bitte um antwort.
     
  15. Der Unsichtbare

    Der Unsichtbare Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.07   #15
    Nein, aber sie sind besonders leicht!
     
  16. hennea

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    Erstellt: 21.07.07   #16
    Und haben n guten Wirkungsgrad
     
  17. beowulf666

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    Erstellt: 22.07.07   #17
    Sorry, nicht wirklich.

    Neodym ist einfach ein Material, das durch günstige magnetische Eigenschaften besticht, und daher für kleine Magnete in den Speakern genutzt werden kann.
    Das heisst nu aber erstmal, das die Speaker leichter werden, ist ja klar:
    Weniger magnetisches Material bei gleicher Magnetischer Feldstärke spart extrem viel sehr schweres Eisen (Oder was die sonst auch immer nutzen).

    Dadraus ergibt sich aber nen Problem: Die grossen Magneten mit ihrer recht grossen Oberfläche werden auch zur Wärmeabgabe der Schwingspule genutzt, und durch die wesentlich geringere Wärmekapazität und Wärmeabgabe der Neodymmagneten werden die recht heiss. Und das heisst üblicherweise weniger Leistung.
    Eminence kompensiert das zum Beispiel mit Alu-Kühlkörpern auf den Magneten. Aber mit dem Wirkungsgrad der Speaker hat das Magnetmaterial nur sekundär zu tun wichtiger sind da die Schwingspule, die Aufhängung und das Material der Membranen. Und da sind eben durch die geringere Kühlungswirkung von Neodymspeakern eher Grenzen gesetzt als bei herkömmlichen Speakern.

    Edit: Soundunterschiede sind auch eher marginal. Halt dadurch, das sich meistens die restliche Konstruktion im Vergleich zu "herkömmlichen" Magnetmaterialien nicht geändert hat.
     
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