a-dur, warum e-saite dämpfen?

von guitar_anfaenger, 09.01.07.

  1. guitar_anfaenger

    guitar_anfaenger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #1
    also, es ist ja so das bei dem allen bekannten offenen a-dur griff, also

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    X

    die tiefe e-saite nicht mitgespielt wird (X), zumindest steht das immer in den büchern usw

    aber warum ist das so? das e gehört doch in diesem falle zum a-dur akkord, also A-C-E

    wieso soll ich es nicht mitspielen?

    und wie dämpft ihr das ab? ich nehme immer den daumen und lege ihn auf die saite drauf, so das sie nicht klingen kann

    danke schonma :)
     
  2. maddinorama

    maddinorama Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #2
    also ich kenn den nur mit E-Saite, aber meine Grifftabelle is auch von 1977 :-) und ich weiß nich, ob sich das im Laufe der Zeit geändert hat.


    ich hab das grade mal mit abdämpfen versucht und würde da auch den Daumen nehmen, aber warum das so is dass man die Saite nich mitspielt kann ich dir leider auch nicht sagen, tut mir Leid.
     
  3. Goatlord

    Goatlord Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #3
    Die Quinte, also das E kann ja nicht tiefer sein als der Grundton, wäre dann ja auch nicht mehr die Quinte. Bin kein großer Musiktheoretiker, aber ich glaube wenn du das tiefe E mitspielst, wäre es schon ein A/E und kein normaler A-Dur mehr.

    Und ich dämpfe die Saite auch mit dem Daumen ab.
     
  4. guitar_anfaenger

    guitar_anfaenger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #4
  5. XenoTron

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    Erstellt: 09.01.07   #5
    A C# E würd ich sagen und das die tiefe e abgedämpft wird halt ich für käse. Das die mitklingt is Musikalisch in ordung.
     
  6. guitar_anfaenger

    guitar_anfaenger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #6
    naja, aber sicher nicht umsonst wird überall durch ein x das abdämpfen symbolisiert, denke ich mir mal so

    ach ich weis auch nich, vielleicht sollte ein richtiger profi sich ma hier melden
     
  7. klabautermann

    klabautermann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #7
    Goatlord hat schon recht. Der tiefste Ton eines Akkordes ist immer der Grundton. Wenn man die E-Saite mit anschlägt, erhalt man einen A/E (Also einen A-Dur mit E als Grundton).
     
  8. pluck

    pluck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #8
    Na ja der tiefste Ton eines Akkords ist nicht immer der Grundton. Wenn man jetz die leere e-saite noch mitspielen würde würde man eine Umkehrung des Akkords spielen, was man aber nicht will. Sondern man will die Grundstellung, und bei der ist der Grundton der tiefste Ton.
     
  9. guitar_anfaenger

    guitar_anfaenger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #9
    ok, danke

    ach ich hab gleich nochma ne frage:

    wieso gibt es eigentlich keinen halbton zwischen B und C und zwischen E und F ? ich weis das der schritt nur einen halbton beträgt, aber warum hat man nicht ganz normal wie bei den anderen tönen auch jeweils einen halbton dazwischen? :confused:
     
  10. GuitarRa

    GuitarRa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #10
    hmm dann will ich hier mal was ganz neues an start bringen ..
    ich kenn das bislang so, das ich die mit X gekennzeichneten seiten nich mitspiel,
    also abdämpfen wäre ja eigendlich genau so, aber ich greif die nich und dämpf die nich ab...
    also beim D-Dur zB spiel ich dann auch nur die D,g,h,e Saiten .... :rolleyes:
    is das 'dumm' ? :D
     
  11. guitar_anfaenger

    guitar_anfaenger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #11
    @ guitarra

    naja wenn man dämpft, dann muss man nicht drauf achten das man immer die richtigen saiten anschlägt, man kann schön drauf los schrammeln :)

    ich finde es gut und fühle mich viel sicherer wenn ich alle saiten unter kontrolle habe, mache das eigentlich bei jedem akkord bisher so

    anfangs hab ichs aber auch so wie du gemacht, doch wenn man mal ne saite mit anschlägt die man nicht anschlagen soll dann klingts nicht mehr so gut, ist halt nen falscher ton mit drin

    ich greife die griffe auch viel sicherer, weil man mit der hand den has komplett "umschlingt" :D und somit alles viel fester im griff hat, meine meinung
     
  12. GuitarRa

    GuitarRa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #12
    Joa, das stimmt schon.... =) aber ich behaupte mal das geht auch nicht immer mit dem dämpfen?!
    zB. beim B, (zumindest in der vereinfachten version in der ich ihn zur zeit öfter spiele :o):

    e----2--------------------------- Zeigefinger
    h----4--------------------------- Kleiner Finger
    g----4--------------------------- Ringfinger
    D----4--------------------------- Mittelfinger
    A---------------------------------
    E---------------------------------

    da kann ich ja dann schlecht mitm daumen abdämpfen .. ich krieg das zumindest net hin :rolleyes: Aber vielleiht liegt das auch an der vereinfachten version ?! :D
     
  13. klabautermann

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    Erstellt: 09.01.07   #13
    Also mit dem Daumen klappt das bei mir eigentlich ganz gut. Ansonsten den B nicht vereinfacht, also nicht als B/Fis ;) spielen und dann mit der Kuppe des Zeigefingers die E-Saite abfämpfen.
     
  14. jimmypage_Rocks

    jimmypage_Rocks Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #14
    nö, du kannst ja locker mitm mittelfinger die a-saite abdämpfen, kein prob^^.

    weiterhin ist es beim a-dur egal, ob der tiefste ton ein e ist. es bleibt a-dur. in der gitarrensprache halt nur als a/e angegeben. das tiefe e klingt dadurch, dass es auf der tiefen e-saite liegt :-)D) halt recht dominant.und wenn es nicht beabsichtigt ist, dass es mitgespielt wird sollte man es abdämpfen (am besten mitm daumen) oder einfach ab der a-saite anschlagen. im gegensatz zum klavier z.b., da ist es gang und gäbe umkehrungen zu spielen, d.h. der tiefste ton ist nicht der grundton.
     
  15. guitar_anfaenger

    guitar_anfaenger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.07   #15
    @ guitarra

    also es ist auch kein problem wenn ich deine version spiel, dann beug ich den daumen soweit oben drüber das ich die e und die a saite dämpf :)

    musste einfach ma bischen probieren mit dem daumen, ich hab die umstellung ganz schnell gelernt und spiele jetzt sicher sauberer als vorher, ich habe es nicht bereut, der daumen ist allgemein ein gutes werkzeug für gitarristen, der ist bei manchen griffen auch sehr hilfreich, zb hab ich grad vor paar tagen ma den anfang von eric clapton - tears in heaven unplugged gespielt, und da kann man wunderbar mit dem daumen oben die e-saite auch auf den bund runterdrücken so das sie klingen kann, und muss nicht einen anderen finger dazu benutzen, sehr praktisch
     
  16. ferdi

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    Erstellt: 10.01.07   #16
    Das tiefe E kann man grundsätzlich spielen weil E die Quint des A-Dur Akkords (A C# E) ist.
    Dass es meistens nicht gespielt wird könnte daran liegen, dass es sich schlicht und einfach besser ohne anhört, weil es sonst zu überladen wirkt. => Weniger ist mehr.
    Vor allem dann, wenn ein Bassist vorhanden ist.

    Der tiefste Ton eines Akkords muss nicht zwangsläufig der Grundton sein => Stichwort Umkehrung.
     
  17. klabautermann

    klabautermann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.07   #17
    Also nicht, dass man mich hier falsch versteht, ich weis was eine Umkehrung ist. Aber sowas ist extra angegeben, und wenn es heißt dass man einen A-Dur spielen soll, dann spielt man (für gewöhnlich) keine Umkehrung.
     
  18. Surtr

    Surtr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.07   #18
    Die Umkehrungen sind allerhöchstens in speziellen (Lagerfeuer-)gitarren Noten angegeben, deren Bearbeiter meinen, sie müssten einem den zu spielenden Basston vorschreiben...

    Davon abgesehen hat das Problem im Bandkontext kaum noch bedeutung, da hier der Bass über entsprechende Umkehrungen entscheidet.
     
  19. Gast 2298

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    Erstellt: 14.01.07   #19
    um mal die frage mit den halbtonschritten zu beantworten:
    die grundtöne sozusagen sind ja c d e f g a h...diese lassen sich durch ein errechnungsverfahren berechnen...innerhalb dieser skala wurde meines wissens vor der barockzeit gespielt, d.h. man hatte die c-dur tonleiter und halt die kirchentonleitern...bla bla bla aber das führt jetz zu nem anderen thema...jedenfalls spricht man (wenn mich nich alles täuscht, is lange her ;P ) von der "reinen stimmung"....im laufe der zeit, und im mittelpunkt hiervon steht der großmeister j.s. bach wurden semitonarten berechnet (cis, dis, ges, etc.)...man sprach von der "wohltemperierten stimmung", die auch noch heute aktuell ist...mit seinem werk "das wohltemperierte klavier" hat er den stein ins rollen gebracht, in dem er preludien und fugen durch alle tonarten komponiert hat...
    ein unlösbares problem gibt es bei der wohltemperierten stimmung: fis & ges...bei den klavieren wird einfach geschummelt, denn diese zwei töne müssten ja theoretisch gleich klingen, durch das errechnungsverfahren geht das aber nicht ganz auf ->deswegen "bescheißt man da ein bisschen, bis die töne gleich klingen...bei der bratsche soviel ich weiß sind fis und ges jedoch heute noch 2 verschiedene töne...
    wenn du jetz ganz genau wissen willst wie man durch das verfahren ausgerechnet auf e-f und h-c kommt, dann würd ich an deiner stelle bei wikipedia schauen unter "wohltemperierte stimmung", bevor ich hier noch stories vom pferd erzähl ;)
    ich hoff ich konnt bissl helfen,

    gruß el cacho
     
  20. Surtr

    Surtr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.07   #20
    Also es gab auch schon vor der Barockzeit die heutigen Tonarten, allerdings wurden nur Tonarten mit wenigen Vorzeichen gespielt (in der Regel bis zu 3 Vorzeichen). Denn je weiter sich eine Tonart im Qunitenzirkel von c entfernt, also je mehr Vorzeichen sie hat, desto dissonanter klingt sie in der reinen ("natürlichen") Stimmung.

    Wegen dem Fis/Ges Problem: In der heute üblichen gleichschwebenden Stimmung wird die Oktave in 12 Exakt gleich große Teile geteilt, Fis und Ges (sowie alle anderen enharmonisch verwechselbaren Töne) sind also mathematisch der selbe Ton und bei Tasteninstrumenten wird das auch entsrechend realisiert.


    Bei den (mehreren!) Wohltemperierten Stimmungen die Werkmeister entwarf wurde die Oktave auch in 12 Teile unterteilt, die weißen Tasten waren allerdings natürlich gestimmt, lediglich die schwarzen wurden so verändert, daß auch entfernte Tonarten nicht dissonant klangen. (Bach hat das Wohltemperierte Klavier keineswegs in der heutigen gleichschwebenden Stimmung gespielt, sondern in einer anderen Wohltemperierten Stimmung).
    (Bei Gitarren ist das scheinbar nicht genau realisierbar, ich weis allerdings nicht warum).

    Das mit den Streichern verstehe ich allerdings nicht ganz: zwar spielen die wie ich vernommen habe jeden b-Ton tiefer als den entsprechenden enharmonisch verwechselbaren, also ist Ges tiefer als Fis oder auch E höher als Fes.
    Aber worauf beziehen sie sich? In den alten Stimmungen gab es doch gar keine enharmonische Verwechslung also wie kommen die da drauf?

    Und das mit den Halbtonabständen zwischen e/f h/c hat mit der Stimmung rein garnichts zu tun! Die Durtonleiterklingt eben gut und hat sich als Standart eingebürgert (in anderen Kulturen gibt/gab es völlig andere ansätze zb. 22 Töne innerhalb der Oktave und anderes).
    Dann hat man die Töne der C Dur Leiter der Reihe nach Alphabetisch benannt (warum vom a ausgehend?) und so ist eben ein halbton zwischen e und f.
    (Wenn sich zb. die dorische Tonleiter eingebürgert hätte und deren Töne alphabetisch bennant wären, beginnend wieder mit dem sechsten ton, würden bei C dorisch (und somit auch bei allen anderen Modi) die Halbtöne zwischen d/e und a/h liegen)
     
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