Ableton Live vs. Cubase 5 für Live-Nutzung

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svenk
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Hi, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, ansonsten den Thread bitte verschieben ...

Wo ist der Unterschied zwischen Cubase 5 und Ableton Live, wenn´s um die Live-Anwendung geht?
Oder anders gefragt: warum wird überall gesagt, daß Ableton super geeignet ist für Live-Anwendungen?

Unsere Band möchte evtl. für einige Stücke Sequenzing nutzen, da wir nur einen Keyboarder haben, und der kann nunmal nicht gleichzeitig Piano, Orgel und schöne Flächen spielen. Es soll nicht komplett sequenzt werden, sondern nur zusätzliche Keyboard-Spuren (via Midi) und evtl. Backing Vocs (mp3/wave). Und der Drummer soll natürlich den Klick bekommen.

Wir überlegen jetzt, wie wir das am besten machen. Die Idee mit einem mp3-Player finden wir eher nicht so gut, weil man da wenig Möglichkeiten hat, noch irgendwas an Lautstärke oder so zu ändern. Das muß ja alles im Vorwege "fertig produziert" werden.

Wir haben Cubase zur Verfügung, aber da man überall liest, daß Ableton für Live-Anwendungen gut sein soll, würde mich die Gründe dafür interessieren. Bei Youtube findet man zwar einige Videos über das Programm, aber nicht über das Thema, das Programm als Sequenzing-Programm zu nutzen.

Wäre super, wenn Ihr mir helfen könntet! :)

Gruß,
Sven
 
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Ableton hat ein komplett anderes Bedienkonzept und ist halt auch für live Performance ausgelegt. Es gibt eine Demo, die würde ich an Eurer Stelle einfach mal testen. So richtig besser oder schlechter als Cubase ist es nicht denke ich, eher anders.

Grüße
Nerezza
 
Hey,
ich stand vor kurzem auch vor dem Problem, mich entschieden zu müssen zwecks Sample-player auf der Bühne...
Hatte zuerst einen Rolands Sp404 mit dem ich dann einfach Intros, Geräusche und kurze Samples auf der Bühne abgefeurt habe.
Jetzte sollte das aber zum Drummer synchronisiert werden, und trotzdem der Song alle Freiheiten besitzen, dass man ihn im Stück noch ändern kann.
Und da kam dann Ableton Live ins Spiel. Hab jetzt ein macbook pro dabei und ein Novation Launchpad zum ansteuern. Der Vorteil von Ableton ist jetzt folgender: Bei nem normalen Sequenzer wie Cubase läuft das Stück zeitlich linear ab. Bei Ableton gibt es zusätzlich die Möglichkeit die vielen einzelnen Phrasen eines Songs (Intro, Vers, Chorus, etc.) als eigenständigen Part flexibel zu starten. sprich, ich starte vor Songbeginn den Klick in Ableton, den mein Drummer aufs In-Ear bekommt, dann ist es völlig egal, wann und auf welche Zählseite er einzählt, denn ich kann punktgenau den Samplepart synchronisiert starten, wenn er auf der 1 ist. und wenn der Sänger einfach mal das Intro doppelt so lang laufen lässt bevor er mit der Strophe beginnt, dann schalte ich eben auch erst später um, bevor es in die Strophen geht. Man ist also völlig flexibel auf der Bühne, solange man als Keyboarder den Überblick behält...
 
ja, für Live würde ich auch zuerst Live nehmen - und man kann im Studio dann ja auch Live via Rewire in Cubase integrieren ;)
 

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