poor but loud
Gesperrter Benutzer
- 28.05.26
- 01.02.08
- 949
- 3.519
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.


Die Höhenblende soll bei leichtem bis mäßigem Zurückdrehen die Resonanzüberhöhung verringern und bei völligem Zurückdrehen für eine niedrigere Resonanzfrequenz sorgen. Auf diese Weise will ich mit 2 Schaltstellungen die Kapazität in 3 Stufen einstellen können. Da die Kapazität in Schritten von grob geschätzt 500 pF umschaltbar ist, klingt die bassigste Stellung mit einem niedrigkapazitivem Kabel etwa so wie die mittlere mit einem hochkapazitiven, und die mittlere klingt mit einem niedrigkapazitivem wie die hellste mit einem hochkapazitiven.3. Die Tonblende
Ein Teil des Tandem-Potis bildet mit dem 560pF-Kondensator eine Tonblende, die allerdings nicht immer aktiv ist. Sehen wir uns einmal an, wie es sich hier mit der Wirkung verhält. Sie ist in den beiden linken Diagrammen dargestellt. Rechts zum Vergleich eine Tonblende mit einem Kondensator von 6,8nF:
![]()
Für die Linearität der Tonblende ist die blaue Kurve in den beiden unteren Bildern ausschlaggebend.
...Man erkennt leicht, daß die vorliegende Tonblende ihre eigentliche Funktion, die Absenkung der Resonanz, nicht richtig ausführen kann, da die beiden Resonanzen (2820Hz/4,8dB und 2430Hz/8,4dB) viel zu dicht nebeneinander liegen. Das Poti arbeitet hier wirklich nur noch als Umschalter...
- wenngleich eine exakte Rechnung für den Linksanschlag müßig ist, denn hier sorgen schon die Toleranzen der Potis für eine Toleranz von mehr als +/- 1 dB). Das finde ich auch gar nicht mal so schlecht, da die Schaltstellung "Steg allein" ganz unten auf meiner Beliebtheitsskala steht. (Was sich bei ausuferndem Experimentieren theoretisch noch ändern könnte.)
5-Way-Super-Switch zur Tonabnehmerwahl
Die Güte der gesamten Schaltung ist von der Lage der Resonanzfrequenz abhängig. Das ganze ergibt sich aus der zugrunde liegenden Mathematik und der entsprechenden Schaltung. Details dazu, inkl. Berechnungsgrundlagen sind im neuen Guitar-Letter II zu finden....die (bei Zugrundelegung der im jeweiligen Thread verwendeten Tonabnehmer) eine Überhöhung bei ca. 1,7 kHz zeigt und knapp 3 dB hoch ist. Bei 330 pF ergibt sich bereits eine 5 dB hohe Überhöhung knapp unter 2 kHz.
Woher kommt das?
Ja!Den Widerstand parallel zum Bypasskondensator (150 kOhm) hast Du gesehen und bei der Simulation des Lautstärkereglers berücksichtigt?
Da mußte schon etwas Holz weichen. Ich bin da allerdings nicht besonders "zimperlich"!Wie hast du den Super-Switch hineingebracht?
Ich habe zwischenzeitlich über einen teildurchlässigen Spiegel nachgedacht, der je nach Blickrichtung mal nach Plexiglas und mal nach Chrom aussieht. Inzwischen liegt die Vintage-Tele aber auf Eis, da mir noch mehrere andere Projekte vorschweben. Aber ich glaube, jetzt wird es langsam Zeit, einen neuen Thread einzurichten.Du solltest die Abdeckplatte des E-Fachs aus Plexi fertigen, damit man die edlen Teile ständig bewundern kann.