Akkorde und Umkehrungen flüssig spielen

von H_MHofma, 19.02.08.

  1. H_MHofma

    H_MHofma Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #1
    Ich habe Schwierigkeiten auf dem Klavier Akkorde mit ihren Umkehrungen in chromatischer Folge beidhändig und flüssig zu spielen. (z.B. C - C# - D- ...usw.). Links und rechts getrennt klappt in etwa, jedoch nicht flüssig. Beidhändig geht nicht.
    Kann mir jemand Tipps oder Anleitungen geben wie man dies beidhändig und flüssig schafft.
    Danke
     
  2. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #2
    Ich denke das ist reine Übungssache!
    Persönlich finde ich solche starren Übungen eher nervend...Übungen in einem spaßigen Kontext (geiler Songs, Jamming etc...) funktionieren in der Regel besser.
    Cheers
     
  3. Mahawi

    Mahawi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #3
    sowas ist immer übel!! also chromatisch!
    aber mit übung geht das schon. Hatte auch so ne stelle, hab ich wirklich länger dran geübt...

    cheers
     
  4. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.02.08   #4
    Bill Dobbins schlägt in seinem Buch "Jazz Piano Harmony" vor, Akkordumkehrungen im Quintenzirkel (bzw. im Quartenzirkel, was fast aufs gleiche rauskommt) zu üben. Also nicht in chromatischer Folge. Er schlägt das vor, um den Bezug zur Praxis zu wahren und in der Tat - Quart-/Quintverbindungen existieren häufiger als chromatische Verbindungen.

    Einfacher wird die ganze Sache dadurch nicht, aber vielleicht praxisnäher...viel Erfolg!

    Harald
     
  5. H_MHofma

    H_MHofma Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.08   #5
    Hallo Kollegen,

    vielen Dank für Eure Antworten die ich gerne befolgen werde. Ich werde die Akkordfolgen weiterhin üben und nochmals üben........
    Den Vorschlag von HaraldS , Quintenzirkel, finde ich gut. Letztlich kommt es mir darauf an, im ersten Schritt sämtliche Dur - Akkorde mit Umkehrungen sicher zu beherrschen, da diese ja die Voraussetzungen für Improvisationen sind.
     
  6. victor (pianist)

    victor (pianist) Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.08   #6
    Übe zuerst das mit Dreiklängen. Spiele zuerst die Umkehrungen von jeweils einer Tonart schnell. Wenn du das kannst, werden dir schwierige Aufgaben leichter fallen.

    Denke in Intervallen, dann bist du schneller:

    C-Dur:

    Grundstellung = 2 Terzen = c, e, g, Fingersatz links: 5, 3, 1 rechts: 1,3,5
    1. Umkehrung = Sextakkord = Terz + Quart = e, g, c Fingersatz links: 5, 3, 1 rechts: 1, 2, 5
    2. Umkehrung = Quartsextakkord = Quart + Terz = g, c, e Fingersatz links: 5, 2, 1 rechts: 1, 3, 5

    Präge dir die Intervalle und die Fingersätze gut ein.

    Bei den Tonarten, wo eine schwarze Taste im Dreiklang vorkommt, merke dir noch zusätzlich genau, wo diese schwarze Taste ist. ( unten, Mitte oder oben) (auch mehrere schwarze Tasten sind natürlich möglich)
    z.B: Des - Dur:

    Grundstellung: 2 Terzen, Des-Dur = schwarz, weiß, schwarz = des, f, as
    1. Umkehrung: Terz + Quart, Des- Dur = weiß, schwarz, schwarz = f, as, des
    2. Umkehrung: Quart + Terz, Des- Dur = schwarz, schwarz, weiß = as, des, f

    Lerne das bei allen 12 Durtonarten auswendig. Wenn du das gemacht hast, bei allen 12 Moll -Tonarten.
    Dann mach das ganze mit Akkorden, die aus 4 Tönen bestehen zB: C-Dur = c, e, g, c , weiters das ganze mit Septakkorden G7 = g, h, d, f usw.
     
  7. WifiKeys

    WifiKeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.08   #7
    also ich find fingersätze auch immer recht gut aber grad bei solch schwierigen läufen sollte man seinen eigenen fingersatz herausbekommen ! denn wenn ich beim spielen auch drauf achten muss was für finger ich nehmen soll komm ich schnell draus deswegen versuche ich immer zuerst langsam meinen eigenen fingersatz herauszubekommen wenn der dann sitzt dann fang ich an !!
    aber ich muss meinen vorrednern größten teils zustimmen starres üben ist seeeehhr langweilig such dir lieder mit chromatischen läufen !!
    bestes bsp ist das Phantom der Oper das intro ist ein chromatischer lauf. Zwar nicht unbedingt mit vollen akkorden (eigentlich ist das nur ein oktav-griff) aber dann hast wenigstens n lied dazu im gehör !
     
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