Akkordeon lernen mit 50 plus

Ich lese das jetzt erst. Ahh, es ist der Schüler mit der russischen Frau (war sie nicht Musikerin?) - über den hast du irgendwann schonmal was geschrieben, Klangbutter.

Vielleicht hat dieser Mensch ganz allgemein eine angespannte Motorik, es gibt ja Menschen, die sich kaum locker bewegen können, die auch in ihren Alltagsbewegungen angespannt sind und Koordinationsprobleme haben. Ich fürchte, soviel kann man da gar nicht machen und es ist schade, dass der Mann gleichzeitig so ehrgeizig ist, da wird es schwer für ihn sein, eigene Begrenzungen zu akzeptieren. Aber solange keine Akzeptanz da ist, wird Lockerheit noch schwieriger zu erreichen sein.

Wie ist es denn, wenn er "klimpert"? Also einfach so auf dem Akkordeon frei und ungezielt Töne macht?

Gruß,
Seelchen
 
Hihi, das macht er einfach nicht.
Fehler tun ihm weh, aber er will auch nicht kreativ sein. Er erledigt alles wie eine Aufgabe.
Er will zu befolgende Anweisungen und erwartet dann Erfolge, die ich zu verantworten habe. (so zumindest mein überspitztes Gefühl)
Ungezielte Töne sind ihm zuwider, das hält er kaum aus.

Womit wir wieder beim Psychotherapeuten wären, dessen Aufgabe ich eigentlich nicht übernehmen soll.

Aber es ist schon interessant, wieviele Ansätze hier kommen und es bestätigt, dass die Arbeitesweise ziemlich der eines diagnostizierenden Arztes ähnelt. Gehst Du zu fünf verschiedenen Ärzten, hast Du fünf Diagnosen und noch mehr Heilungswege.
 
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Tach zusammen,

auch ich bin ü50... Und ich hab' in der nächsten Woche meine erste Unterrichtstunde!
Ich bin voller Erwartungen und freu mich richtig darauf!

Das Alter ist vielleicht nicht mal ein Nachteil...
Man hat sich den Schritt gut selbst überlegt, ist geduldiger, ruhiger uns Ausdauer sollte auch ausreichend vorhanden sein.

In diesem Sinne...

Glückauf aus dem Ruhrpott
 
Dann wünsche ich Dir mal einen guten Beginn und einen verständigen Lehrer. Für die ersten Weihnachtslieder wird es abe wohl etwas
knapp werden.

Das Alter ist in vielerlei Hnsicht gewiß kein Nachteil, was mich allerdings nervt, ist, daß ich viel langsamer und mühsamer lerne als das früher der Fall war. Und, früher habe ich viel mehr aus dem Bauch heraus probiert, heute überlege ich zuviel, bevor ich etwas probiere.

Gruß
Reini2
 
Hallo,

wo ist das Problem mit ü50 ? Ich bin ü70 und habe vor zwei Jahren aus einem Nachlass eine Klarinette
billigst bekommen. Was tun damit ? Keine Frage ... Grifftabelle besorgen (Internet) und auf geht´s.

Allerdings muss ich sagen, dass ich vorher schon viele Jahre Klavier und Gitarre und zeitweise auch
Trompete gespielt habe. Also keine Problem mit Noten, Rhythmus usw.

Jeden Tag habe ich ca. zwei Stunden geübt (Pensionist, also jede Menge Zeit). Um zu sehen wie lange
ich bauche, um ein paar Melodien einigermaßen brauchbar zu spielen, hab ich mir eine Exceltabelle
angelegt und "Buch geführt". Nach 50 Tagen konnte ich tatsächlich ein paar Melodien (fast)
fehlerfrei spielen und auch der Sound war gar nicht so schlecht.
In einem Keyboardforum haben sich die Leute gewundert, das mein "Keyboard" so einen
natürlichen Sound bringen kann.

Heute liegt die Klarinette meist nur herum. Wenn man nicht jeden Tag (oder eben öfter mal) spielt,
hat man keinen brauchbaren Ansatz und der Sound ist nicht erfreulich.

Warum ich das schreibe ? Ich wollte einfach nur wissen, wie weit ich komme, wenn ich mich anstrenge.
Hätte ich es nicht geschafft, wäre ich sicher nicht in Depressionen gefallen.

Was ich in verschiedenen Foren schon erfahren habe: Viele Leute gehen ans Musizieren mit einer
solchen Verbissenheit ran, dass sie einem schon leid tun können. Wenn ich nicht gerade Berufs-
musiker bin oder werden will, spiele ich wann ich will, was ich will und wie ich will.

Natürlich will man Fortschritte machen. Kleine Fortschritte, die jeder schafft, sind aber auch Fortschritte.

Also: Take it easy ...just for fun !
 
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mit 75 spiele ich noch immer mit Bands, meist Keybord, Gittarre. Mein Hohner ist 50 Jahre als und die C-Griff Knöpfe sind noch immer manchmal am falschen Ort. Was die Bässe angeht. Lerne die Akkord-Progressionen kennen, von C bis E, dann von C richtung Des. Wenn die mal im Kopf sind läuft auch die C-Griff Spielweise leichter - die Griffstellungen verbinden sich mit dem Harmonietyp, man hört sie wenn man sich den Fingergriff vorstellt. G7 hat immer ein F drin, Mollklänge haben ihre spezielle Griffe. Transponieren auf der Knopftastatur ist fantastisch.
Die Musik spielt sich im Kopf ab, die Finger sind nur Hilfsmittel um die Melodie und den Rhythmus zu erzeugen.
Natürlich kann man nach Noten spielen, mit all den Schwellzeichen und sonstigen SollteMann/FrauTun - Hinweisen.
So richtig kommt die Musik erst zum tragen wenn man das Papier nicht mehr braucht. (Ausgenommen im Orchester, weil da dier Dirigent sagt wo es lang geht, Spieler führen "nur" aus) .
Viel Spass, und wie weit bist du inzwischen?
 
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Hallo Zusammen,

seit 2009 sind zwischenzeitlich einige Monate vergangen.
Viel wurde zwischen 2009 bis dato zu diesem Thema "Akkordeon lernen mit 50 plus" geschrieben.
Mich würde interessieren ,wo steht ihr Heute?
Spielt ihr schon oder übt ihr noch?
Was sind die Fortschritte?
Wie ist die Meinung aus heutiger Sicht zu dem Thema?
 
Ja hallo hier ist einer bitte melden
gruß Benny 123

ich habe erst nagefangen und erstmal üen üben mit einem Heft Harmonika volkstümliche Schule von gustav kanter.

mit den Noten ist voll in Arbeit denn das ist mein wunsch und ich such noch einen leher

mfg benny 123
 
Spielt ihr schon oder übt ihr noch?
Das war mir die ersten Wochen damals nicht bewusst: es ist eine Lebensbeschaeftigung: Ueben und Spielen.

Was sind die Fortschritte?
Das Ueben und Spielen wird komplexer und ein "Ende" ist immer weniger in Sicht - und das ist gut so, sonst waere man ja irgendwann fertig.
Und fertig zu sein, ist ja nicht das Ziel. Unendlichkeit in alle Richtungen.

Wie ist die Meinung aus heutiger Sicht zu dem Thema?
Es lohnt sich enorm :)

Gruss Sylvia, bald auch 50+
 
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Aber neben den Anfängen hätten mich noch mehr Deine aktuellen Bemühungen im Detail so sehr interessiert! In Deinem Fall mit relativ gewichtigem Umstieg verbunden. Vielleicht kannst Du kurz schildern, inwieweit Du das Gefühl hast, von Deinen alten Fähigkeiten zu zehren und wieviel Du tatsächlich aktuell neu lernst.
Also die 15 Jahre Griffschrift auf der diatonischen Clubharmonika haben sich so in Kopf und Motorik eingebrannt, dass ich alle chromatischen Noten umschreiben, anschreiben oder mindestens mit Griffpunkten versehen muss. Ich kann zwar Noten lesen aber nicht fliessend, schon gar nicht im Bass-Schlüssel.

Andererseits hat mir die Griffschriftnotation sehr geholfen, als ich im April 2014 (als 64-Jähriger) mit Manual III bei einer Lehrerin begonnen habe. Jetzt kann ich einfachere Stücke u.a. von Lars Holm, Bent Carlsen und Lajos Papp fast fehlerfrei vortragen. Auf die Akkordeonlehrerin musste ich leider nach 10 Stunden verzichten (mühsam im ÖV Auto und 15 kg schwerem Akkordeonkoffer; dazu nicht ganz billig: 65 € für 50 Minuten).

Von meinen alten Fähigkeiten (mit Ausnahme der Fingerfertigkeit) konnte ich alles problemlos sofort wieder anbringen. Am besten natürlich bei den seinerzeit gelernten Stücken; aber auch neue Stücke wurden – teilweise in Akkordeonstunden teilweise selbstständig – einigermassen leicht erarbeitet.

Neu kam der Einsatz von kombinierten Griffen mit der linken Hand (sog. Jazzakkorde) dazu; bisher hatte ich gerade mal sehr spärlich Dominant-Sextakkorde (z.B. c+am = c6) verwendet. Gelegentlich, werde ich ein Notenbeispiel beim entsprechenden Thema hochladen.

Mein Akkordeonlehrer forderte mich auch auf, im Diskant den Daumen zu nehmen, aber ich benötige diesen nur bei ganz speziellen Stücken. Hier wird es länger dauern, bis ich ein typisches "Daumenstück" vorspielen kann.

Etwas hat mein sehr junger zweiter Akkordeonlehrer erfolgreich vermittelt: Das vorbehaltlose Einbeziehen von anderen Instrumenten in Kleingruppen und Orchester *). In einem solchen spiele ich nicht mehr, aber in einer Kleingruppe mache ich fast jährlich an einem Treffen in Appenzell über die Auffahrtstage (Mi-Abend bis So-Morgen) mit.

*) Ich war diesbezüglich sehr puritanisch eingestellt und alles was über ein Bassakkordeon und Schlagzeug hinausging lehnte ich ab. Absolute Ausnahme war meine elektronische Hohner Elektravox welche ich bei 2 Stücken «Suite Latin» und «My Fair Lady» im «Handharmonika Club Affoltern am Albis» zum Einsatz brachte.

Aktuell übe ich "Es ist ein Ros entsprungen" in der Version für MII von Be-3–Torsten (siehe Beitrag von SyIvia); möglicherweise finde ich den Mut ein Video davon hochzuladen. Auch drei sehr unterschiedliche Stücke will ich nächstes Jahr hochladen, um mich musikalisch etwas vorzustellen, damit es im Juni 2015 " unter der Brücke" keine Enttäuschungen über mein "Können" gibt.

So, nun wünsche ich noch allen Teilnehmenden des Akkordeon-Forums schöne Festtage und ein erfolgreiches, gesegnetes und vor allem gesundes Neues Jahr.

♥-liche Grüsse Euer Frager Paul
 
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SyIvia
  • Gelöscht von maxito
  • Grund: vom User selbst schon inhaltlich gelöscht: falscher Faden
Hallo Leute,

ich bin mittlerweile 57 Jahre und habe mir vor einigen Wochen ein gebrauchtes Akko zum lernen gekauft.
Als erstes habe ich mir eine Musikschule gesucht.
Der Lehrer hat mich zunächst zu einem Gespräch eingeladen. Erst war er wegen meines Alters etwas skeptisch.
Ich hatte auch von Noten keine Ahnung. Wir haben dann 4 Wochen Probeunterricht vereinbart die ich jetzt hinter mir habe.
Mein Lehrer ist überrascht, wie gut das bei mir klappt mit Notenlesen und spielen.
Jetzt habe ich einen 6 Monatsvertrag gemacht - 1 x pro Woche 30 Min. Einzelunterricht für 65 Euro im Monat.
Mein Arietta brauche ich auch nicht mehr mitnehmen, sondern kann auf einem Schuleigenen 96 Bass Verdi spielen.

Also mir macht es ungeheuer viel Spass und ich übe jeden Tag wenigstens 1 Stunde.

Gruss Uli
 
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Super! weiter so.
Ich habe mit 45 angefangen, konnte ein wenig Violinenschlüssel lesen.
Bei den "Alten" geht alles ein wenig langsamer und so elastisch sind wir ja nun auch nicht mehr, aber es funktioniert.
Akkordeon spielen macht auch im Alter viel Spaß.
hier gibt es da mehr von.

Gruß grollimolli
 
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Hallo Uli1958,

mach Dir wegen des Alters keinen Kopf. Man ist leicht geneigt, nur die Nachteile des Alters und die Vorteile der Jugend zu bedenken. Aber denk mal an die Vorteile, die wir - ja, ich muss mich auch dazu zaehlen - gegenueber den Jungen haben. In der Regel haben wir mehr Erfahrung und mehr Arbeitsdisziplin, wir haben erprobte Techniken des Lernens, und wir wissen, was wir wollen. Auch sind wir weniger Ablenkungen ausgesetzt als die Jungen, die noch ihr Leben gestalten muessen - oder sollten. Und die finanzielle Seite ist oft auch entspannter. Zudem bleibt meiner persoenlichen Meinung nach die musikalische Begabung bestehen, so dass diese auch im reiferen Alter in Anspruch genommen werden kann.

Also viel Spass beim Musizieren, und pass auf, dass aus der taeglichen Musikstunde nicht flugs 2 oder 3 am Tag werden.

Viele Gruesze

morino47
 
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Hallo,
wegen meines Alters mache ich mir keinen Kopf. Das überlasse ich getrost anderen Leuten. Ich gehe schon entspannt an die Sache ran. Aber dennoch mit Ergeiz. Und da ich nicht unmusikalisch bin, bin ich mir sicher das ich es lernen werde.
Und die ersten kleinen Liedchen gehen auch schon.
 
Hallo liebe Akkordeonspieler und Altersgenossen,

ich gehöre nun auch dazu, nämlich seit ca. 1 Jahr und 2 Monaten spiele ich Akkordeon im fortgeschrittenen Alter ;), habe den Thread aber erst jetzt entdeckt.
... und auch erst wenige Beiträge gelesen, ich nehme an, dass ich da noch viele nützliche Tipps finden werde.

Ich habe nach 50 Jahren als Trompeter mein Hobby aufgehört, aber ich konnte mir ein Leben ohne aktive Musik nicht vorstellen.
Und so habe ich angefangen. Die Musik habe ich in mir, und jetzt lerne ich, sie durch das Akkordeon auszudrücken.

Ich habe eine Lehrerin, die mich das Handwerk lehrt und mich (alle 2-4 Wochen) an der langen Leine unterstützt.
Vieles lerne ich im Selbststudium, vor allem durch die ausgezeichneten Hefte Akkordeon go East und Akkordeonspiel von Peter Michael Haas.
Da muss ich manchmal ganz schön beissen am Anfang eines Stückes (unabhängige Bewegung der linken und rechten Hand war neu für mich), aber wenn es dann immer besser geht, dann ist die Freude um so grösser.

Das einzige Problem damit, dass die Fingersätze für das Knopfgriffakkordeon (Schweiz) kaum brauchbar sind
Als bald Pensionierter arbeite ich nur noch 60%, daher habe ich Zeit zum Üben, in der Nacht spiele ich mit den Kopfhörern auf dem e-accordeon.
Ich bin absolut begeistert von der Musik in diesen Heften.

Das Alter ist kein Thema, und viel üben muss man mit jedem Instrument, wenn man schöne Musik spielen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Alter ist kein Thema

Hallo Herbizid,

herzlich willkommen hier im Musiker-Board explizit im Akkordeon-Forum!!
Das Alter ist meiner Meinung nach schon ein Thema, denn im Fortgeschirttenen nimmt man vieles einfach deutlicher wahr, ist selbstkritischer und vor allem, man weiß, was man will!!
Ich finde es sehr gut, daß Du Selbststudium und die Zuhilfenahme einer Lehrerin kombinierst. So kannst Du Dinge ausprobieren, die Dir am Herzen liegen und trotzdem hast Du die
Sicherheit, dass sich Fehler ( die man unweigerlich macht...) nicht festsetzen...

Was das Knopfakkordeon angeht, so gibt es hier einige Cracks, die Dir da mit Fingersätzen sicherlich gut helfen können...
Also wenn Du konkrete Fragen hast, hier bist Du mit Sicherheit richtig (...."da werden Sie geholfen"... war mal ein reizender Werbespruch bei uns in Deutschland).

Nun wünsch ich Dir mit deinem Akkordeon und auch hier im board viel Spaß und gute Erfolge!!

Gruß Roland
 
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Ich habe nach 50 Jahren als Trompeter, meinem Hobby, aufgehört ...
... Lehrerin, die mich das Handwerk lehrt und mich (alle 2-4 Wochen) an der langen Leine unterstützt.
... im Selbststudium, vor allem durch die ausgezeichneten Hefte Akkordeon go East und Akkordeonspiel von Peter Michael Haas.
... aber wenn es dann immer besser geht, dann ist die Freude um so grösser.
... Fingersätze für das Knopfgriffakkordeon (Schweiz) kaum brauchbar sind.
... in der Nacht spiele ich mit den Kopfhörern auf dem e-accordeon.
Hallo Herbizid

Schön, dass Du Akkordeon lernst und das Board gefunden und gleich einen Beitrag eingestellt hast.
ad Trompete: Weshalb hast Du aufgehört? Keine Luft mehr oder keine Lust mehr?
ad Lehrerin und Selbststudium: Super; Du hast ein für Dich passendes Optimum gewählt!
ad Freude: Das kann ich bestens Nachvollziehen, es ging mir sogar als 10-Jähriger so.
ad Fingersätze: Lernst Du mit 4 oder 5 Fingern? Beim 4-Fingersatz könnte ich Dir helfen.
ad E-Akkordeon: Welches? Hast du auch noch ein akustisches Instrument?

Wenn Dich meine vielen Fragen nerven oder vom Üben abhalten, lasse sie einfach offen; sie klären sich bei aktiver Teilnahme im Board gelegentlich von selbst.

♥-liche Grüsse von ♪ Paul Frager ♫
 
Hallo Paul,
nein die Fragen beantworte ich gerne. Wenn schon der Frager persönlich fragt:

Warum Trompete aufgehört: Für mich war die Frage, wie lange kann ich noch im Blasorchester der Höchstklasse mithalten, und wie lange will ich noch? Dazu kam, dass meine Wohnsituation es verunmöglichte, so intensiv zu üben, wie ich hätte wollen, um wirklich in Form zu sein. Dazu kam, dass ich mehrmals hintereinander durch Spitalaufenthalte aus der laufenden Vorbereitung für ein Konzert aussteigen musste. Da sagte ich mir: Lieber bewusst und freiwillig aussteigen. In der Zwischenzeit ist meine Gesundheit aber wieder gut, trotzdem fühle ich mich gut, keine Probenverpflichtungen etc. mehr zu haben. Und jetzt nach dem Umstieg stelle ich mir sowieso keine Fragen mehr diesbezüglich.

Fingersätze: Ich lerne mit 5 Fingern, meine Lehrerin meinte sogar, ich verwende den Daumen sehr oft. Ich weiss nicht, ob sie meinte: Zu oft.

Instrumente: Ich habe auch ein akkustisches Akkordeon. Und ich warte jetzt sogar auf ein Neues. Das V-Akkordion von Roland ist nicht wirklich ein Ersatz für ein richtiges Akkordeon aber halt ideal um zu jeder Tages- oder Nachtzeit spielen zu können und auch um es mitzunehmen. Vom Klang her befriedigt es mich nicht, mit den Lautsprechern noch weniger als mit den Kopfhörern. Der negativste Punkt ist das Balgverhalten. An sich ist es dafür gemacht, um mit der Balgbewegung Dynamik zu erzeugen, doch das Balgverhalten ist m.E. derart unnatürlich, dass ich es lieber so einstelle, dass ich den Balg gar nicht bewegen muss, um einfach die Fingersätze und das Zusammenspiel von linker und rechter Hand zu üben. Im Internet sehe ich allerdings Spieler, die den Balg verwenden. Das habe ich noch nicht raus, ich strebe es auch nicht unbedingt an, wie gesagt, ich verwende es eher als Hilfsakkordeon zum Üben.

Und Danke für die Hilfsangebote.

Liebe Grüsse
Herbert
 
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Früher war ich Schizophren, heute geht es uns gut.

Bei diesem schönen Lebensmotto musste ich einfach laut herauslachen. Gratuliere
 
Hallo zusammen,
habe euer Forum gefunden und wollte mich auch zu Wort melden. Ich bin 57 äh werde 57 und habe vor ca. 4 Wochen mit Akkordeon begonnen. Früher hatte ich über 25 Jahre Blasmusik gemacht (Bariton und Tuba), komme aber mit den neuen Stücken nicht mehr zurecht - doch ohne Musik "machen" wollte ich auch nicht sein. Akkordeon ist d a s "möchte gerne" Instrument meiner Kindheit und das habe ich nun angefangen. Ich habe das Buch von Haas und einen Musiklehrer der mich einmal die Woche 45 Minuten begleitet. Das Instrument ist ein Weltmeister mit 80 Bässen, genauer Name weiss ich nicht. Schwierigkeiten wie solls anders sein ist natürlich die Bassbegleitung - die unabhängige Betätigung beider Hände. Das Internet durchforstete ich nach Übngen um das evtl. leichter zu bewerkstelligen und fand so dieses Forum, welches ich sehr gut finde - ansonsten heisst es überall üben, üben und üben (ich ca. eine Stunde täglich).
Die ersten kleinen Stücke gehen schon recht gut, sind aber natürlich für "richtige Spieler" pienats, ab wann konntet ihr so einfache Volksweisen, Weihnachtslieder spielen? Gibt es einfachere Noten für den Anfang?

Schöne Grüße

Manne



Ich bin nicht wie die Anderen - ich bin schlimmer
 
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