akkustische gitarre aufnehmen?

von stefan999, 01.09.03.

  1. stefan999

    stefan999 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.03   #1
    hallo!
    also ich mache jezt schon seit einiger zeit mit einem freunf (fast) rein elektronische musik. jetzt aber wollte ich vor kurzem einmal ein rhuigeres lied mit einer gitrrenspur machen und ich habs einfach mit so einem billigen phillips micro aufgenommen. klang trotz eq und compressor (sorry:) scheiße!

    was ist wichtig wenn ich akkustische gitarre aufnehmen will? welches mikro brauch ich da (also, was muss eins können)? ist es schlauer eine gitarre zu nehmen, die so einen klinken-ausgang hat und das einfach über ein preamp in den pc zu spielen?

    danke schon mal mfg .stefan
     
  2. magicgynnii

    magicgynnii Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 01.09.03   #2
    Hi,

    eine akustische Gitarre kann man mit einem Tonabnehmer abnehmen und sicher ist das eine recht einfache Methode. Bessere Ergebnisse erzielt man aber schon mit einem Mikrofon. Es sollte aber schon ein Kondensatormikrofon sein - leider klingen aber auch da die ganz billigen (meist Elektret-) Mikrofone eben billig.

    Ist es eine Gitarre mit Stahlsaiten oder eine klassische Gitarre? Je nach Gitarre, Musikstil und kann man mit der Mikrofonposition experimentieren. Mehr Volumen (und "basslastigeren", volleren Klang) bekommt man unterhalb des Schallloches - zwischen Schallloch und Hals wird der Klang etwas Höhenreicher. Man kann bei einem gutklingenden Raum die Gitarre auch mit etwas Abstand abnehmen.

    Die Frage ist, ob Euch ein Kondensatormikro zur Verfügung steht. Solltet Ihr über einen Neukauf nachdenken, müsstet Ihr schon mindestens ~ 100 Euro für ein Mike einkalkulieren - wenn das der Fall ist, bitte noch mal melden und vielleicht dazu schreiben, was Ihr denn sonst noch so aufnehmen wollt (auch mal Gesang?) und auszugeben bereit seid - danach kann man dann entscheiden, welches Mikrofon zu empfehlen ist.

    Bei einem Kondensatormikro müsst Ihr allerdings auch bedeneken, dass es in aller Regel eine Phantomspeisung benötigt, die dann der Mikropreamp oder das Mischpult, an das das Mikro angeschlossen wird, liefern muss.

    Gruß Günter
     
  3. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 01.09.03   #3
    Wie magicgynnii schon sagt: So was macht man mit einem Kondensator-Mikro. idR nimmt man in kleinen Studios das gleiche, das auch für Gesang herhalten muss. Ihr solltet also überlegen (wenn ihr noch keins habt) ein Großmembranmikro anzuschaffen.

    Infos dazu auf:

    http://www.musik-service.de/Mikrofone/miStudio.htm

    und ggf. auch

    http://www.musik-service.de/Mikrofone/miKleinmembran.htm
     
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