Aber hier bei uns? Auf dem Lande geht es leider nicht ohne

Manche Dinge sucht man sich nicht aus
Da sind wir Leidensgenossen, auch bei mir führt kein Weg an der Karre vorbei. Im Laufe der Jahre habe ich allerhand Alternativen ausprobiert, bin auch viel Fahrrad gefahren. Bei mir geht es um eine Entfernung von einfachen 8 km, die ich aber jeden Tag zweimal fahren muss, wegen dem geteilten Dienst, der für viele soziale Berufe typisch ist. Das bedeutet z.B. Dienst von 7:00 bis 11.30 und dann wieder von 16:30 bis 21:00
Wenn Politiker über das Fahrrad als ideales Fahrzeug für den Weg zur Arbeit reden, kann ich nur müde lächeln. Um 21:00 Feierabend machen und dann durch einen Schneesturm nach Hause zu radeln, dass ist eine überaus interessante Selbsterfahrung, die ich nicht missen möchte. Allerdings schreit diese Erfahrung nicht unbedingt nach einer Wiederholung!
Motorräder und Roller sind keine wirklich wesentlich günstigere Alternative, durch die relativ kleinen km-Leistungen bedingt muss man da sogar acht geben, dass es nicht noch teurer wird als ein Auto, und man wird halt doch immer wieder mal nass dabei.
Fakt ist, dass auch bei mir ein Haufen Kohle für das Fahren drauf geht. Reine Treibstoffkosten derzeit mit dem Kleinwagen schon fast 150 Euro monatlich, plus dem ganzen Mist, der ständig dazu kommt, Reifen, Auspuffe, alle Arten von Teilen und Reparaturen eben...obendrein weiß man eigentlich nie, wie man den nächsten Wagen überhaupt bezahlen soll.
Ich kann eigentlich nur jedem die Empfehlung geben, wenigstens zu versuchen, sich ein Leben ohne Auto einzurichten. Das spricht tatsächlich zumindest für ein Leben und Arbeiten in einer Kreisstadt +
So, dass war mal wieder Von-der-Seele-schreib
