Alestorm / Captain Morgan's Revenge / 2008 / CD

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Rawsson
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Genre: Scottish Pirate Metal
Label: Napalm Records
10 Songs mit einer Laufzeit von 41:31 Minuten

Alestorm ist eine Band aus dem schottischen Perth, welche zunächst unter dem Namen Battleheart gegründet wurde. Sie selbst bezeichnen ihre Musikrichtung als trve scottish pirate metal. Alestorm (nach einem gesunkenen Piartenschiff benannt) brachten im Frühjahr 2008 ihr Debutalbum "Captain Morgan's Revenge" auf den Markt.

1. Over the seas
Der Song beginnt mit heroischem Trompetenchören und starken GItarrenriffs. Schon nach kurzer Zeit wird das Lied schnell und reißt einen sofort mit. Der Sänger singt einen cleanen, angenehmen Gesang und man hört in dem Lied (wie in den anderen auch) immer wieder das typische Akkordeon mit eingängigen Melodien.

7/10 Punkte

2. Captain Morgan's Revenge
Der Song, nachdem das Album benannt wurde ist meiner Meinung nach auch gleich der beste des Albums! Das Lied handelt von dem Fluch des Kapitän Morgan, und dieser wird eindeutig mit tösendem Drumming, fetten Gitarrenriffs, klaren Trompeten und auch Akkordeonspiel untermalt. Im Refrain bekommt man das Gefühl als wenn er von einer Horde trinkfester Piraten gesungen wird. Sehr eingängig und man möchte sofort mitsingen! Ein klasse Lied.

10/10 Punkte

3. The Huntmasters
Ein schnelles Lied was sofort mit einer super Akkordeon Melodie und sauberem Doppelbassspiel beginnt. Das Tempo bleibt während des gesamten Liedes erhalten und nach einem harten, Riff folgt sofort wieder die Auflockerung des Akkordeons. Ein klasse Kontrast!

7/10 Punkte

4. Nancy the Tavern Wench (Continued)
Ein langsames Lied und doch klasse! Die Bassdrum dröhnt und die Gitarren wälzen schwer und darüber noch eine Trinkliedakkordeonmelodie gepackt. Mit den Worten "I know a tavern not far from here, where you can get some mighty fine beer" beginnt ein klasse Trinklied was man an jedem Abend mit ein paar Kumpanen locker hören kann. Der Refrain gibt die Kneipenstimmung durch den Gruppengesang wieder und man fühlt sich wie in seiner Stammkneipe beim Hören des Liedes.

9/10 Punkte

5. Death before the mast
Dieser Song beginnt sofort mit einem knallhartem Drumming und einer Bass Spur. Nach kurzem Einspielen steigen die Gitarren mit ein und der aggressive, aber cleane Gesang beginnt. Man spürt förmlich den "Death before the mast". Diese klare, aggressive Linie führt sich durchs ganze Lied durch. Selbst beim Keyboard/Gitarrensolo bleibt immer eine aggressive Gitarren/Drumming Spur im Hintergrund erhalten und sorgt für die Härte des Songs.

8/10 Punkte

6. Terror on the high seas
Das Lied fängt genauso hart an wie "Death before the mast". Ein wälzendes Gitarrenriff, starkes Doppelbassdrumming. Der Gesang klingt sehr aggressiv und gibt den Terror auf den Meeren wieder. Gerade im Refrain wird der terror noch mehr verdeutlich durch schnelle Gruppenrufe "Terror on the high seas!", extremes Drumming und eine schleichende Keyboarduntermalung. Ein klassende Lied, was zum moshen einlädt.

8/10 Punkte

7. Set sail and conquer
Dieses Lied beginnt mit einer sehr ehrfürchtigen Keyboard Melodie. Das Gefühl direkt vor der Abfahrt wird durch die Triolenspielende Bassdrum noch mehr unterstrichen. Im Refrain möchte man direkt mitrufen "Set sail!" Durch das Trompetenspiel des Keyboard wirkt das Lied sehr heroisch und imponierend. Jedoch nicht so stark und einprägsam wie andere Songs auf dem Album.

6/10 Punkte

8. Of Treasure
Das Lied hat einen sehr schönen Volksliedcharakter, da es nur mit akustischen Gitarren und ohne "richtigen" Schlagzeugbeat gespielt wird und im Refrain mehrstimmig gesungen wird. Außerdem hat es eine sehr schöne Melodie die auch gerne zum ein oder anderen Bierchen einlädt.

9. Wenches and Mead
Wie man dem Liednamen schon entnehmen kann, geht es in dem Lied um Mädels und Met (Honigwein). Es erinnert etwas an Korpiklaanis "Beer, Beer". Das Lied weißt eine hohe Geschwindigkeit auf und in dem Refrain möchte man am liebsten direkt mitsingen "I want more wenches, more wenches and meat, lots of wenches is what I need". Die schnelle Akkordeonmelodie macht Spaß beim zuhören. Insgesamt ist dieses Lied eines der stärksten des Albums.

10/10 Punkte

10. Flower of Scotland
Ein wunderbarer Abschluss des Albums. Bei diesem Lied greifen Alestorm nochmal in die Kiste der schottischen Volkslieder. Diese begleitenden E-Gitarren, der einfache, schöne Schlagzeugbeat, der Gruppengesang (während des gesamten Liedes) und die gesangsbegleitende Akordeonmelodie machen den Charme dieses Song aus und man möchte am liebsten mitschunkeln. Er wird langsam leiser gedreht und dann ist auch dieser letzte super Songs zu Ende

7/10 Punkte

Insgesamt kann man sagen ein klasse Album! Ich habe noch nie so ein starkes Debutalbum gehört wie dieses. Die Mischung aus harten, walzenden Gitarrenriffs, langsam oder schnellen Doppelbassdrumming, dem cleanen Gesang und dem gemütlichen Akkordeon machen dieses Album so empfehlendswert.

Die Band teilt sich selbst dem Pirate Metal zu und das kann man nur unterstreichen. Harte Musik mit schönem Akkordeon - typisch Piraten. Man fühlt sich wie im 15 Jahrhundert auf einem Piratenschiff mit viel Alkohol.

Vergleichbar ist diese Band ansatzweise mit Korpiklaani oder Children of Bodom, wobei man bei letzteren den typischen eher growligen Gesang von Laiho bei Alestorm vergeblich suchen wird.

Allgemein kann man dieses Album dem Metalhörer empfehlen, der viel Melodie in Songs mag und auch nichts gegen ein achso untrves Keyboard in einer Metalband hat.
Außerdem dürfte es denen gefallen, die in einer Männerrunde ein paar Bierchen trinken und dabei gute Trinkmusik haben wollen - Alestorm ist dafür bestens geeignet.

Fazit: Meiner Meinung nach ist Alestorm eine der besten Newcomer Bands 2008! Ein so gutes Debutalbum habe ich noch nie gehört und man kann es nur empfehlen. Wie oben schon erwähnt kommt hier die Mischung und Einsetzung der Instrumente super zur Geltung und fast jedes Lied hat einen Ohrwurmcharakter.

Außerdem ist es recht günstig zu erwerben und man hält eine klasse Scheibe die natürlich soundtechnisch genial ist und zudem noch super aussieht in der Hand. Des Cover ist einfach klasse und das Booklet, sowie die CD sind klasse bedruckt!

Weitere Infos + Hörbeispiele: http://www.myspace.com/alestorm

Rawsson
 
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Die Heavy Metal Pirates EP (als man noch Battleheart hieß) fand ich damals derbe genial.
Aber jetzt hab ich das Gefühl, dass die Band von Napalm Records einfach auf Korpiklaani poliert werden sollte :(
 
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Gutes Review, auch wenn die Musik nicht so ganz meins ist!

Leon
 
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CoB? Für mich klingts eigentlich nur nach Running Wild mit leicht schottischem /finnischen (Korpiklaani) Touch und nem grottenschlechten Sänger - sorry, ich finde nix an dem Typen XD aber von der Mucke her ganz erträglich...
 
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Musst dir mal die alte EP reinziehen, dass war geil, noch mit hohem Eierkneifgesang *g*
Das hatte absolut geil trashigen Charme :)
Hieß Heavy Metal Pirates, konnte man damals kostenlos auf der Seite runterladen, ich glaub seit sie Alestorm heißen, tun sie aber so, als wenn es ihre Battleheart Vergangenheit nie gegeben hat :(
 
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Ich wusste auch nichts von der Battleheart Vergangenheit seitdem ich es bei last.fm gelesen hatte.
 
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Gute Songs und eine gute Produktion.Wird bestimmt erfolgreich,weils von anhängern JEDER metalsparte gehört werden kann.Ich befürchte leider ,daß es sich nach einiger Zeit "totlaufen" wird.
 
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Erinnert an Turisas ... noch nicht ganz so gut, aber den Bandnamen muss ich mir auf jedenfall vormerken.
 
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Extrem unterhaltsames Album und bereits jetzt mein Favorit unter all diesen folkigen Metalbands -> vor allem die ausgedehnten Soloeinlagen, welche ich bei Finntroll und Konsorten vermisse, sind hier absolut gelungen!
 
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Die Keyboards treiben einem echt die Tränen in die Augen, billiger gehts nimmer.
Soll wohl wirklich ne moderne Version von Running Wild sein, aber sorry, die Melodien sind sowas von lahm und abgegriffen. Vielleicht auch einfach nicht meine Musik...
 
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Die Prodution is echt hammer. Hail the Metalaxe. :D

Das Review find ich n weng arg euphorisch, die Musik ist, bis auf die Teilweise sehr interessanten Harmonie/Melodieverbindungen, nicht so mein Ding.
 
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Musst dir mal die alte EP reinziehen, dass war geil, noch mit hohem Eierkneifgesang *g*
Das hatte absolut geil trashigen Charme :)
Hieß Heavy Metal Pirates, konnte man damals kostenlos auf der Seite runterladen, ich glaub seit sie Alestorm heißen, tun sie aber so, als wenn es ihre Battleheart Vergangenheit nie gegeben hat :(

Hä? Verwechselst du die Band?

Weder auf der ersten EP noch auf der EP "Terror on the High Seas" wurde Eierkneifer-Gesang verwendet.
Und dass sie von ihrer Vergangenheit nichts wissen wollen kommt dir nur so vor, dem ist aber nicht so (siehe Forum).


Übrigens kommen die gaaanz leichten Ähnlichkeiten mit COB nicht von ungefähr, zumindest Gavin ist Fan der alten Bodom Scheiben.

Gutes Review!
 
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Also ich mein die EP Heavy Metal Pirates und da ist definitv hoher Gesang (zum Glück, das hat dem Ganzen viel Eigenständigkeit gegeben).
Und das auf ihrer HP ja schon nix mehr von Battleheart steht, sagt jawohl einiges darüber aus.
 
Lasse Lammert
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Also ich mein die EP Heavy Metal Pirates und da ist definitv hoher Gesang (zum Glück, das hat dem Ganzen viel Eigenständigkeit gegeben).
Und das auf ihrer HP ja schon nix mehr von Battleheart steht, sagt jawohl einiges darüber aus.

in fast ausnahmslos jedem Interview wird über Battleheart gesprochen...Dani hat's sogar auf's Bein tätowiert...
im Ernst, keiner versucht da etwas zu verschweigen oder so (im Gegenteil).
Mir kommt das eher so vor wie die Unkenrufe, die immer aus irgendwelchen Ecken kommen, sobald jemand anderes Erfolg hat.
Ich kann dir garantieren, dass KEINER in der Band irgendwelche Starallüren hat (im Gegenteil), komm doch einfach auf eines der Konzerte (Metalcamp, Wacken, Masters Of Rock, Graspop, Bloodstock....watt weiss ich) und sauf einen mit den Jungs.
Als wir gerade mit Turisas und Norther auf UK-Tour waren, waren Alestorm die einzigen, die sich nie Backstage verkrochen haben, sondern recihlich Getränke und Spass im und mit dem Publikum hatten...genau daher kommt ja ihre Beliebtheit.


YOU'VE BEEN ALESTORMED​
 
Lavalampe
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Ich finde die CD auch toll, weswegen ich sie mir auch gekauft habe :)
Allerdings hätten sie die vielen Keyboardsoli durch Gitarrensoli ersetzen sollen oder den Klang des Keyboards ändern. Zudem hätte ein wenig mehr thrashige Einflüsse dem Album gut getan.
Trotzdem sind der Titelsong und die Mitgröhllieder einfach supger genial. Ich freue mich sie live zu sehen :)

Von mir 8 von 10 Punkten.
 
Lasse Lammert
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Ich finde die CD auch toll, weswegen ich sie mir auch gekauft habe :)
Allerdings hätten sie die vielen Keyboardsoli durch Gitarrensoli ersetzen sollen oder den Klang des Keyboards ändern. Zudem hätte ein wenig mehr thrashige Einflüsse dem Album gut getan.
Trotzdem sind der Titelsong und die Mitgröhllieder einfach supger genial. Ich freue mich sie live zu sehen :)

Von mir 8 von 10 Punkten.
Jepp, ist mit Keyboards immer so'ne Sache ;)
Bläser werden auf der nächsten Scheibe auch echte sein, ist halt auch immer eine Zeit- und Geld-Frage beim Debutalbum einer Band
 
Corny
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Also ich mein die EP Heavy Metal Pirates und da ist definitv hoher Gesang (zum Glück, das hat dem Ganzen viel Eigenständigkeit gegeben).
Und das auf ihrer HP ja schon nix mehr von Battleheart steht, sagt jawohl einiges darüber aus.
Würde mich mal interessieren, welche Songs du meinst.
 
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Ich kann dir garantieren, dass KEINER in der Band irgendwelche Starallüren hat (im Gegenteil), komm doch einfach auf eines der Konzerte (Metalcamp, Wacken, Masters Of Rock, Graspop, Bloodstock....watt weiss ich) und sauf einen mit den Jungs.

Das glaub ich dir aufs Wort.
Und will auch nix gegen deine Produktion sagen, du machst da schon einen guten Job, keine Frage.
Allerdings bin ich nicht der einzige, der das Gefühl hat, dass die Band sehr stark auf Turisas/Korpiklaani Verschnitt getrimmt wurde und für mich wurde dadurch halt sehr viel Potenzial verspielt. Klar das so ein Sound momentan sehr angesagt ist, ist aber einfach nicht mein Geschmack (und bin da wie gesagt nicht der einzige, der das so sieht ;) )
Live würd ich dir Band allerdings sicher mal mitnehmen wenn es sich anbietet.
 

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